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Verfehlte Familienpolitik

Die völlig verfehlte Familienpolitik für die „unter 35-Jährigen“

Junge Erwachsene, landläufig denkt man da an Menschen bis zu 25, doch weit gefehlt. Institutionen und Vater Staat zählen nunmehr bereits Leute bis 35 zu den „jungen Erwachsenen“.
Seit Jahren ist bekannt das in Industrieländern die Reproduktionszahlen der Bevölkerung sinken und obwohl sie permanent darüber sprechen und beraten und Programme auflegen ändert sich daran nichts – wieso?
Nun ja, dafür gibts verschiedene Gründe.

Unter 35 und gefangen im Niedriglohnsektor
Wirklich erschreckend ist jedoch das inzwischen jeder dritte dieser bis zu 35-Jährigen nur noch Jobs im Niedriglohnsektor finden. Als Niedriglohngrenze wurden zwei Drittel des Durchschnittslohns angenommen – in Westdeutschland ein Stundenlohn von 9,53 Euro, im Osten von 7,22 Euro. Das ist insbesondere im Osten noch weniger als der geforderte gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro.

Und es kommt noch schlimmer, auch später ändert sich an ihrer Situation nichts. Nicht einmal jeder Zweite schafft innerhalb von fünf Jahren den Aufstieg auf ein höheres Einkommensniveau.
Damit ist ihre Zahl überdurchschnittlich deutlich gestiegen, wie aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervorgeht. 1995 verdiente verdiente nur knapp jeder fünfte Arbeitnehmer unter 35 extrem wenig. (Studenten und Auszubildende wurden nicht berücksichtigt.) Das Problem wächst also unzwar permanent.
Erschwerend kommt hinzu, das ausgerechnet von den Geringverdienern und jungen Erwachsenen die höchste Moblität erwartet wird. Wie sie unter diesen Umständen eine Familie gründen sollen, wird leider nirgends beantwortet.

Noch problematischer werteten die Wissenschaftler die Situation von Frauen, deren Chance auf Aufstieg liegt sagenhafte elf Prozent niedriger bei Männern, und das ist noch gut gerechnet. Da zudem ihre Einstiegsgehälter gleich um sagenhafte 25 Prozenz niedriger sind als bei Männern und oftmals ein Karriereknick bedeuten ist die Entscheidung der Frauen gegen ein Kind die logische Konsequenz. Dazu kommt das sich insbesondere Männer sich immer mehr der Verantwortung für ihren Nachwuchs entziehen. Zwar pochen sie laut auf Gleichberechtigung, Entscheidungsgewalt und Besuchsrechte, aber der Nachwuchs soll doch bitteschön nichts kosten. Dies zu umgehen gilt quasi als Kavaliersdelikt.
So kommt es das Frauen zu ihren schlechten Gehältern und Aufstiegschancen sowie der Erziehung und Aufsicht des Nachwuchses der ja auch immer mehr auf Eltern umgelegt wird, auch noch Unterhaltsforderungen von ihren Ex-Männern eintreiben müssen. Dies betrifft derzeit mehr als 50% aller alleinerziehenden Mütter.

Doch jene Schicht der Bevölkerung die diese Gleichberechtigung und anständigen Gehälter für junge Erwachsene durchsetzen müsste, sind oft Politiker, Personalchefs und Unternehmer in fortgeschrittenem Alter und höheren Positionen die diese Problematik nicht erkennen.
Damit lebt also ausgerechnet jene Schicht, aus denen die Bevölkerungserneuerung sprießen soll, oft am Existenzminimum, was absolut gegen Familiengründung und Nachwuchs spricht.
Wie kann man dann noch von ihnen erwarten das sie zum Wohle ihres Landes (und damit auch zum Wohle der Rentner) Nachwuchs produzieren und unterhalten können?

Man kann keine Eier erwarten, wenn die Hühner gerade so überleben?

Schlechte Familienpolitik auch für Studenten und Akademiker

Deutlich bessere Aufstiegsmöglichkeiten hätten junge Erwachsene bei guter Ausbildung und Vollzeitbeschäftigung. Doch auch hier setzen Unternehmen höchte Anforderungen an junge Erwachsene. Ein Studium, Auslandserfahrung, perfekte Fremdsprachenkenntnisse, jung und dynamisch steht ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmer.

Ein „Qualitätsmerkmal“ ist z.b. das ihr Studium schnellstmöglich abzuschliessen und idealerweise auch noch Auslandserfahrung mitbringen sollen.
Doch viele Studenten müssen neben ihren Studientag auch noch Geld verdienen, da das magere Bafög nicht ausreicht um die Ausgaben zu decken, die insbesondere Studiengebühren, Computer, Lehrbücher und weitere Lehrmittel verursachen.

Und kaum sind sie mit dem Studium fertig müssen sie sich um eine Karriere bemühen, um den angehäuften Schuldenberg abzutragen, absolvieren Auslandspraktiken und beginnen natürlich mit den unteren Gehaltsstufen wo wiederum höchste Mobilität gefragt ist. Daher haben auch sie keine Zeit um Kinder zu produzieren. So kommt es das von fünf Akademikern vier völlig Kinderlos bleiben und der fünfte seinen Nachwuchs sehr spät und daher oft mit einer Risikoschwangerschaft oberhalb der 35 produziert.

Das Ergebnis dieser unglaublich schlechten Familienpolitik ist vorhersehbar, sinkende Geburtenraten sowohl bei Niedrigverdienern als auch bei Akademikern in der eigenen Bevölkerung und nicht zu vergessen den verlängerten Reproduktionszyklus. Die DDR-Politik hatte das schon recht früh erkannt und gezielt ein familienfreundliches Klima aufgebaut um den sinkenden Geburtenraten entgegen zu wirken. Förderung von Studenten, hohe Einstiegsgehälter, Rundum-Kinderbetreuung war ein durchaus funktionierendes Konzept.

Doch die Bundesrepublik hat eine andere Lösung entdeckt: Einwanderung.
Leider hat diese Einwanderungspolitik Schönheitsfehler, denn die Einwanderer kommen oft ohne ausreichende Deutschkenntnisse, aus völlig anderen Kulturen wie z.b. dem Islamischen Kulturkreis und entsprechen daher kaum den Bildungsanforderungen der deutschen Wirtschaft. Sie müssen also erstmal integriert und ausgebildet werden.

Und damit generiert sie die dritte Problemgruppe, die zwar willig Kinder produziert, aber oft auch Integrationsprobleme hat und bei der einheimischen Bevölkerung für Überfremdungsängste sorgt, die dann mit Multikulti-Kampagnen bekämpft werden.
Zudem verbleiben auch diese Einwanderer ebenso regelmässig im Niedriglohnsektor und konzentrieren sich in Subkulturen in denen sie teilweise nichtmal mehr die gültige Landessprache deutsch beherrschen, sodaß auch die zweite Generation diese Probleme nicht überwindet. Das diese Einwandererkulturen Kinderreichtum sprichwörtlich als Geldsegen kennenlernen, liegt wiederum an verfehlter Sozialpolitik. So hat z.b. ein verheirateter Hartz-IV Empfänger mit 3 Kindern das gleiche Einkommen wie ein verheirateter Familienvater mit 3 Kindern und einem Bruttogehalt von 2100 Euro. (Dies entspricht etwa dem deutschen Durchschnittsbruttogehalt.)

Leider ist die Zahl einheimischer Familienväter mit 3 Kindern aufgrund der oben genannten Hindernisse, eher die Ausnahme. Durchschnittlich haben Deutsche Paare nur 0,9 Kinder. Folglich sind es häufig Einwanderer die am Kindersegen gewinnen und die logische Konsequenz, mit jedem weiteren Kind verbessert sich ihr Lebensstandart.

Statt diese Probleme nun durch eine gezielte Förderung einer einheimischen kinderfreundlichen hochgebildeten Gesellschaft zu begegnen, indem man ihre finanzielle Sicherheit durch hohe Mindestlöhne, Familienförderungen und Existenzabsicherung zu begegnen, um so schon das erste Kind zu einem Gewinn für die Eltern zu machen. So kann man nachhaltig die Geburtenrate zu erhöhen und das nutzt auch der Gesellschaft. Mit einem lohnendem Mindestlohn isbesondere in schlecht bezahlten Jobs wäre dies auch ein attraktives Angebot an die durchaus gut gebildeten einheimischen Langzeitarbeitslosen und senkt damit die Sozialkosten.
Doch soviel Grips haben unsere Politiker leider nicht.

Stattdessen glauben sie illusorisch um „gebildete“ Einwanderer werben zu können, indem sie für diese „gebildeten“ Einwanderer die Hürden der Einwanderung senkt.

Aber mal ehrlich, welche „gebildete“ Krankenschwester wäre so doof ausgerechnet nach Deutschland einzuwandern, wo sie die Arbeit von zwei machen soll und das für einen geringen Lohn von 7,50 Euro.
Das mag ja für einen Afrikaner interessant sein, der in Kenia von 3,50 Euro pro Tag lebt, aber einen „gebildeten“ Letten, einen Polen oder wegen mir einen „ausgebildeten“ Bulgaren kann man damit nicht nach Deutschland locken.

So kommt es auch das uns über 55.000 Pflegekräfte in Deutschland fehlen und das geht natürlich wieder zu Lasten jener die auf Pflege angewiesen sind, also insbesondere die Rentner.

In einer Arte-Sendung „Mit offenen Karten“ wurde auch für dieses Problem die EU-Lösung schon vorweg genommen. Und raten sie mal was das ist – na Einwanderung.
Sie stellten fest, das der Pflegestandart sinken muss, damit afrikanisches Pflegepersonal quasi importiert und damit die Versorgung der EU-Rentner übernehmen kann. Man bildet sich also ein, das man den EU-Versorgungsnotstand im Pflegedienst mit billigen Afrikanern decken kann. Und scher bleibt es nicht auf die Pflege beschränkt, denn Unternehmer bekommen ganz schnell mit, wenn sie Gehälter einsparen können.
Im Grunde genommen generiert man damit nur Wanderarbeiter, ganz so wie man sie aus China kennt. Nur kommen unsere Wanderarbeiter dann aus Afrika und sie tun das gleiche wie alle Gastarbeiter, einige bleiben, andere nehmen mit was sie bekommen können und bringen es in ihre Heimat. Es ist wie bei der Spargelernte, eine moderne Form der Lohnsklaverei die am Ende niemanden glücklich macht.

Das ist die logische Konsequenz einer Familienpolitik die nicht die einheimische Bevölkerung fördert, sondern ihre Lösung in billigen Einwanderern sieht. Natürlich ist das am Ende viel viel teurer, insbesondere für die Kunden – die Rentner.

Dieser Kurs schadet also sowohl den jungen Erwachsenen die nicht die erforderliche Hilfe um Familien zu gründen, als auch den Rentnern die nicht die sich mit sinkender Betreuung abfinden müssen und es produziert hundertausende von Wanderarbeitern die von ihren Familien getrennt sind. Ist das etwa human?

Alles in allem ist es langfristig eine völlig verfehlte Familienpolitik, die man bereits in den USA beobachten kann,
wo spanisch sprechende Einwanderer (Latinos) nicht nur in sämtlichen Billigjobs dominieren, sondern ab 2042 auch die Bevölkerungsmehrheit der USA stellen. Bei Kindern wird dieser Umschwung bereits 2023 erwartet.

Der tröstliche Gedanke liegt wohl darin das am Ende die ehemaligen Sklaven, die Afrikaner, die Indios und die Indonesier die 2000 Jahre unter unserer Vorherrschaft gelitten haben, in Tausend Jahren zu den Herren der Welt aufsteigen werden, was durchaus eine Form der Gerechtigkeit ist. Vielleicht siegt dann ja die Vernunft über die Gier.

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derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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