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Mängelliste der Jobcenter

DEUTSCHLAND IST WIEDER WELTMEISTER‬, und das betrifft auch die Jobcenter die  weltmeisterlich eine ellenlange Mängelliste produziert haben!

Das stellt der interne Revisionsbericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das erste Halbjahr 2013, publiziert Jan 2014 fest.

Zitat (Team Hannemann):
„Die unten stehende Mängelliste ist das beschämende Ergebnis der internen Prüfung der Bundesagentur für Arbeit. Jedes privatwirtschaftliche Unternehmen wäre damit vom Markt!

Hartz IVDie Mängelliste ist eine herausragende Fehlleistung einer fehlgeleiteten Politik. Sie ist weiterhin eine herausragende Fehlleistung des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, der mit der Umsetzung des SGB II von Oben nach Unten seine Anweisungen formuliert, diese durchsetzt und die Arbeitsvoraussetzungen nicht sicherstellt.

Diese Zustände sind nicht akzeptabel. Sie sind auf das Schärfste zu kritisieren. Jede Fehlleistung zu Lasten der Betroffenen, schränkt das Leben von betroffenen Familien unrechtmäßig ein.

Die Regelungen zur Fachaufsicht erfüllten lediglich 4 der 42 geprüften Jobcenter vollständig, die in den verbindlichen Anforderungen des Handbuches „Interne Kontrollsysteme“ gefordert wurden. In annähernd der Hälfte der Sachverhalte war das fachaufsichtliche Handeln der Jobcenter nicht angemessen.

In den geprüften Jobcentern wurden insgesamt 87 Analysen zu möglichen Ursachen für die festgestellten Mängel vorgenommen. Davon betrafen 76 Recherchen den Bereich der Eingliederungsleistungen, 4 die bewerberorientierte Integrationsarbeit und 7 den Bereich der Leistungsgewährung.

Jobcenter sind der gesellschaftlicher Fehler.

Die Prüfer der Bundesagentur für Arbeit stellen nach Prüfung in 42 Jobcentern fest:

  • In 42 Jobcentern 1.831 fehlerhafte Entscheidungen zu Ein-Euro-Jobs!
  • In 47% der Fälle sind andere Sozialleistungen fehlerhaft angerechnet worden!
  • In 41% der Fälle wurden Versicherungsleistungen nicht richtig berücksichtigt!
  • In 27% der Fälle wurden Mehrbedarfe für Energie falsch berechnet!
  • In 19% der Fälle wurden Unterhaltsverpflichtungen nicht beachtet!
  • In 18% der Fälle wurden Kindergeldzahlungen nicht berücksichtigt!
  • In 44% der Ein-Euro-Jobs hätten dem Bericht zufolge gar keine Genehmigung erfolgen dürfen!
    Umsetzungsmängel bei der Umsetzung von Arbeitsgelegenheiten kennzeichnen eine Vielzahl der Mängel!
  • In 18% der Fälle habe keine aussagekräftige Kostenkalkulation der Anbieter der Jobs vorgelegen!
  • In 50% der geprüften Ämter sei das fachaufsichtliche Handeln „nicht angemessen“ gewesen.
  • Nur in 4 der 42 geprüften Jobcenter seien die Anforderungen des Handbuches Interne Kontrollsysteme vollständig erfüllt worden!
  • Anlässlich der Zuweisung in eine Tätigkeit in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (AGH) war in 351 von 722 Fällen (49 %) nicht dokumentiert, warum vorrangige Eingliederungsleistungen nicht eingesetzt werden konnten.
  • Bei 368 von 843 Fällen (44 %) lag vom Maßnahmeträger keine Aussage zu Art und Umfang der Betreuung der Teilnehmerinnen/Teilnehmer während der Ausübung der jeweiligen Tätigkeit in AGH vor.
    Bei 297 von 843 Fällen (35%) fehlten Aussagen zur Qualifikation des Anleiterpersonals.
  • Zu 141 der 706 von der Internen Revision identifizierten Einsatzstellen (20 %) lag kein gemeinsamer Antrag des Maßnahmeträgers und der jeweiligen Einsatzstelle/-n vor.
  • In 80 von 433 Fällen (18%) lag der Gewährung einer Maßnahme-kostenpauschale keine aussagekräftige Kostenkalkulation des Trägers zugrunde.
    Die Höhe der Maßnahmekostenpauschale war in 48 von 353 Fällen (14 %) bezogen auf das jeweilige Maßnahmekonzept nicht plausibel.
  • Bei 39 von 134 Maßnahmen (29%) lag der im Bewilligungsbescheid beauflagte Zwischenbericht nicht vor.
  • Eine Betreuung der Kundinnen/Kunden durch die Jobcenter während der Teilnahme an AGH konnte den Bewerberdatensätzen in 248 von 860 Fällen (29%) nicht entnommen werden.
  • In 151 von 961 Fällen (16 %) war nach Beendigung der Maßnahme kein Beratungsgespräch zur Anpassung der Integrationsstrategie dokumentiert.
  • Die in der jeweiligen Bildungsmaßnahme erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten waren in 32 von 191 Fällen (17 %) nicht in VerBIS dokumentiert.

Deutschland hat wieder eine ZukunftBei den Mitarbeitern kritisierten die Revisoren eine „fehlende Sensibilisierung“ zum Beispiel für die Einhaltung von Qualitätsstandards, sowie „Qualifikationsdefizite“, heißt es in dem Bericht weiter! Viele Opfer dieser Willkür-Herrschaft die von ihren Fallmanagern gegängelt werden, können das sicherlich bestätigen. Sensibel ist hier nur der „Kunde“, nur ist der kein König sondern der Sklave.
Und gerade deshalb sollte jeder Hartz IV Empfänger auch wählen gehen, um diesen CDU-SPD-Sauhaufen abzuwählen.

Mehrere Studien stellen fest, das gerade die Ärmsten nicht wählen gehen und als Nichtwähler stellen sie längst den größten Teil der Wähler dar. Und denen möchte die AfD – der kleine Bruder der FDP auch noch das Recht auf die Stimmabgabe bei Wahlen absprechen. Das wäre der Auftakt zu einer Entrechtung der Unterschicht.

Das Ergebnis wäre dann ein Staat, in dem nur noch Jobinhaber und Reiche irgendwelche Rechte genießen.

Erstaunlich sind auch immer wieder die Unterschiede der Angaben der Arbeitslosen.

Aamt 3/2014

Aamt 3/2014

Im März 2014:

  • insgesamt 5,30 Mio erwerbsfähige Leistungsempfänger (ALG und Hartz IV)
  • davon 991.000 in ALG und 4,43 Mio in Hartz IV
  • weitere 828.000 Personen (16,2%) sind in Maßnahmen
  • 4,76 Mio gelten als sozialversicherte “geringfügig Beschäftigte”
  • 2,64 Mio. haben einen zusätzlich geringfügig bezahlten Nebenjob und gelten als sozialversicherte Beschäftigte
  • Arbeitnehmerüberlassungen +24.000 im Vergleich zu März 2013 kontinuierlich seit Jahren um 3,5% zunehmend
  • 60.000 Arbeitnehmer beantragten Kurzarbeitergeld
  • nur 40% aller offenen Stellen sind im Arbeitsamt gemeldet, Tendenz abnehmend

Im Internationalem Vergleich der Erwerbslosenquote
Eurozone (EZ18) Jan 2014                         12,0 %
Europäischen Union (EU 28) Jan 2014   10,8 %
Österreich Jan 2014                                       4,9 %
Griechenland Jan 2014                                27,5 %
Deutschland März 2014                                 7,1 %
Deutschland Juli 2014                                   6,6 %

Es dürfte interessant werden, was im September mit Hinblick auf die Auswirkungen der russischen Sanktionen da heraus kommt. Letzte aktuelle Zahlen Mai 2014

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Mai 2014): 29.719.000
Arbeitslosigkeit (Mai 2014): 2.871.000 (Quote: 6,6 %)
Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) (Mai 2014): 3.756.000 (Quote: 8,5 %)
Geringfügig Entlohnte (Mai 2014): 7.405.400

bestehend aus
– 4,76 Mio gelten als sozialversicherte “geringfügig Beschäftigte”
– 2,64 Mio. haben einen zusätzlich geringfügig bezahlten Nebenjob und gelten als sozialversicherte Beschäftigte

 

 

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