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Von Mythen & Märchen XIV – Vermögensverteilung & Altersarmut

„In der DDR gab es keine nennenswerte Ungleichheit der Vermögensverteilung“

Westpresse: In der DDR verfügten 20 Prozent der Bevölkerung über vier Fünftel der Geldvermögen, 70 Prozent der DDR-Bevölkerung hatten nur Sparguthaben von unter 5.000 Mark.

Diese Behauptung ist total unrealistisch und pure Verleumnung. Wenn jemand 600 Mark verdient, was ja echt schlecht klingt, davon aber nur 150 zum Leben ausgibt, d.h. Miete, Strom, Lebensmittel und noch 50 Mark zum verballern usw. spart er jeden Monat locker 400 Mark. In 4 Monaten hab ich mir eine coole Simson zusammen gespart oder hab mir einen Ungarn-Urlaub gegönnt. Die Aluchips zu häufeln machte keinen Sinn. Wenn man wirklich mal Geld brauchte, weil man z.b. ein Grundstück oder so kaufen wollte, konnte man durch Sparen der ganzen Familie relativ schnell die Beträge zusammen bringen. Da wurden auch mal tausende verpumpt, das war garkein Problem, man zahlte es halt wieder zurück, wenn man wieder flüssig war, also den Monat drauf. Heute pumpen sich Familien kaum noch 100 Euro, weil sie alle knapp bei Kasse sind.

Nun muss man aber auch noch bedenken das das Volksvermögen dem gesamten Volk gehörte. Wir haben in unseren Betrieben für uns gearbeitet. Dafür wurde vieles subventioniert, nicht nur Gesundheit und Kultur.
Schauen wir uns doch mal DDR-Preise an:

* 0,05 M ein kleines Brötchen
* 0,08 M eine Kilowattstunde Elektroenergie
* 0,10 M bis 0,15 M eine Tageszeitung
* 0,20 M Porto für einen Brief bis 20 g im Inland und in das sozialistische Ausland
* 0,20 M eine Bahnfahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in und quer durch Berlin.
* 0,34 M eine Flasche Vollmilch (0,5 l, 2,2 % Fettgehalt)
* 0,35 M Porto für einen Brief bis 20 g in das „nichtsozialistische Ausland“
* 0,42 M eine Flasche Club-Cola (0,33 l)
* 0,48 M eine Flasche Vollbier (0,33 l)
* 0,80 M eine Schlager-Süßtafel
* 0,78 M 1,5 kg Roggenmischbrot
* 1,00 M ein Leckermäulchen
* 1,50 M ein Liter Benzin 88 Oktan (Normal)
* 1,55 M 1 kg Zucker
* 2,40 M 250 g Butter
* 3,20 M eine Schachtel (20 Stück) Filterzigaretten der üblichen Marken (Club, F6, Semper oder Cabinet)
* 3,75 M eine Flasche Schlagsahne (0,25 l)
* 14,50 M eine Flasche „Goldbrand“ (0,7 l, 32% Alkohol)
* 16,10 M eine LP mit Popmusik (Amiga)
* 19,00 M eine Fahrkarte der Deutschen Reichsbahn über 200 Kilometer im D-Zug
* 25,00 M Monatsmiete für 40-m²-Altbauwohnung mit Ofenheizung
* 64,00 M Monatsmiete für 56-m²-Q3A-Neubau (60iger Jahre), 4-Raum-Wohnung mit Badewanne und Balkon in Berlin
* 66,00 M ein Hin- und Rückflug Berlin–Prag mit der Interflug
* 70,00 M Monatsmiete für eine 60-m²-Neubauwohnung inkl. aller Nebenkosten
* 123 M Schultaschenrechner SR1 (1984, subventionierter Preis für Schüler, regulär 800 Mark)
* 400 M digitale Armbanduhr Anfang der 1980er Jahre
* über 1.000 M Sony-Walkman (um 1985) damals ein absolutes Highlight
* 1.900 M Moped Simson S51 Elektronik
* 2.300 M beste Kleinbildspiegelreflexkamera Praktica B200 mit Standardobjektiv (um 1985)
* 2.700 M Motorrad MZ TS 150 deluxe
* 2.990 M Waschvollautomat (1988, VA 861 von Monsator)
* 4.500 bis 6.000 M Farbfernseher (Chromat, 1982 bzw. Colortron, 1987)
* über 8.900 M ein Trabant (Standardausführung)
* ca. 23.000 M Wartburg 353, Nachfolger Wartburg 1.3 mehr als 30.000 M

Wie man sieht sind hier sämtliche Nahrungsmittel sehr erschwinglich einschliesslich Wohnung die etwa 10% des Gehaltes ausmachte. Im Westen sind es 20 bis 25%. Verhungern war damit kaum möglich, 600 Mark Gehalt reichen da dicke und das war die Lohnuntergrenze. Im Grunde genommen hat die DDR praktisch die Armut abgeschafft. Das ist wohl ihre größte Leistung, aber sowas geht nur wenn jeder ein bisschen weniger Luxus hat.
Luxus war deshalb entsprechend teuer. Vieles wirkt ja gegen heute sehr teuer, aber natürlich waren Dinge wie Walkman damals neu auf dem Markt und entsprechend teuer. Es gab sogar schon einen Computer seit 1987 unter dem Namen KC 87, der war ähnlich teuer wie im Westen.
Im Westen lag 1976 der Benzigpreis bei ca. 0,89 DM, 1981 beim Höhepunkt der Energiekrise bei 1,40 DM und im Jahre 1988 bei ca. 0,95 DM.

Apropos Sparguthaben, mein Onkel hat mir genau sein Leid geklagt, erst haben sie ihm sein Geld 1:2 umgetauscht, danach der Umtausch in Euro, da waren es nur noch 5.000 Euro und dann kam seine Tochter und hat ihm die auch noch abgeschwatzt. Jetzt ist er wirklich so arm wie eine Kirchenmaus. Komisch das der Westen so genau weiss wieviel Sparguthaben wir auf dem Konto hatten, wo sie doch sonst nicht in der Lage ist das DDR-Vermögen zu schätzen.
Offenbar haben sie schon geplant wie sie den Ossis die Konten leeren. Interessant wäre auch mal die Frage wieviel Prozent der Bevölkerung im Westen 5.000 Euros auf dem Konto haben?
ungleichheit
In einem System wo 90% der Geldmittel in der Hand einer 1% Elite sind, geilt man sich an einer angeblichen Ungleichheit auf? Das ist ja wohl die Höhe. Ein Manager im Osten hat max. das 10fache seiner Arbeiter verdient, ein Manager im Westen verdient mehr als das 100fache. Aber mit einer rosaroten Brille sieht man natürlich schlecht…
Honneckers Gehalt waren übrigens mickrige 60.000 Mark. Die Kanzlerin, bekannt als Sparbrötchen gönnt sich dafür 300.000 Euro, Tendenz steigend.
Und nen 5-Sterne-Luxushotel in Heiligendamm für einen Event, dazu ne 90 Mio Euro teure Mauer drumherum,
damit die bösen Bürger draußen bleiben. Das Hotel „Merkels Ruine“ ist übrigens Pleite, nach 5 Jahren wohlgemerkt.

Auch das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär wird im Westen gern bedient. Wenn wir nur hart genug an uns arbeiten wird uns alles gelingen. Glauben sie das wirklich? Na dann hören sie jetzt mal genau hin.

Das Jobwunder, volle Arbeit zum halben Lohn.

„In der DDR gab es keine Altersarmut“

Westpresse: Armut war in der DDR offiziell tabu und wurde nachhaltig verdrängt. Da die Rentenansprüche in der DDR stiefmütterlich behandelt wurden, bildeten Rentner die dominierende Armutspopulation.

Ich lach mich tot, Altersarmut, also wenn ich das meiner Oma erzähle, fällt sie vor Lachen um. Die waren meisstens so arm, das sie ihnen Enkeln dauernd Geld zusteckten. Die hat übrigens nicht in der Stadt gelebt sondern, in einem winzig kleinem Dorf mit eigenem Kulturhaus und Zoo, heute ist der Zoo weg, das Kulturhaus eine Ruine und Arbeit findet man da auch nicht. Dafür Sanktioniert man die Menschen dort mächtig. Unzwar auf Weltmeister-Niveau, Spitzenreiter in ganz Deutschland ist ausgerechnet dieses Kuhkaff.

Die meissten Rentner haben im Osten nebenbei noch einige Jahre als Pförtner oder so gearbeitet, damit ihnen nicht die Decke auf den Kopf fiel. Im Verhältnis zur heutigen Rentnergeneration die sich echt alles verkneifen muss, waren unsere Renter nicht gerade reich, aber reich genug um jeden Besuch mit Kaffee und Kuchen zu verköstigen, das sich die Tische bogen. Und die wurden auch nicht in Altersheimen abgeschoben, wo man sie an Katheder hängt, wie es heute üblich ist. Die heutigen Rentner sind bis auf einige Außnahmen echt arm und die künftigen werden noch ärmer sein. Dies gilt besonders für Frauen, da ihnen Erziehungszeiten ja nicht angerechnet wurden.

Und wie ist das eigentlich im Westen, ist da denn alles perfekt, schauen wir doch mal.

Diskussionen

2 Gedanken zu “Von Mythen & Märchen XIV – Vermögensverteilung & Altersarmut

  1. Oha, das sind aber vielleicht Vergleiche.
    In den 70er und 80er Jahren habe ich regelmäßig meinen Onkel besucht, der erst in Hadmersleben, später in Magdeburg lebte. Ja, es waren viele Sachen billig, so dass ich in der Regel meine 13 DM Zwangsumtausch nicht loswerden konnte. So viele Grundnahrungsmittel, die übrigens gnadenlos subventioniert wurden, kann man eben nicht kaufen. Die interessanten Dinge, wie z.B. die wirklich gute Praktika, hätte ich zwar kaufen, aber nicht mit nach Hause nehmen dürfen. Ich habe sie mir zu Hause für 300 DM gekauft, mit drei Objektiven und Fototasche, zu einem Zeitpunkt, zu dem meine Freundin als Arbeitertochter für ihr Studium über 600 DM Bafög bekam und 150 DM für eine 2-Zimmerwohnung bezahlte (+34 DM Gas und 20 DM Strom). Bettwäsche durfte ich auch nicht mitnehmen. Alles, was halbwegs nach Luxus aussah, durfte nicht expotiert werden, so dass eigentlich nur Schallplatten und Bücher blieben.
    Vieles konnte ich aber auch gar nicht kaufen: frisches Obst gar nicht oder nur mit Schlangestehen. Wer ein Kind mit Allergien hatte, mußte regelmäßig nach Berlin, um überhaupt was passendes zu bekommen, da die Provinz mit vielen Dingen unterversorgt war. In den 80er wurde die Versorgung immer schlimmer. Der Kaffee im Harz war Muckefuck (1987), das Autobahnrestaurant auf der Fahrt nach Dresden hatte mittags geschlossen (April 1989).
    Viele qualitaiv gute Sachen wurden exportiert und der eigenen Bevölkerung die „B-Ware“ überlassen (z.B. Fleisch).
    Trabant und Simson mögen recht billig gewesen sein, waren aber auch entsprechend schlecht zu bekommen. Die Gebrauchtwagenpreise lagen regelmäßig über den Neupreisen. Als Schüler im Westen konnte ich mir durch morgendliches Zeitungsaustragen (bei 10 DPf/Exemplar >300 DM im Monat bei ca 120 Zeitungen an 6 Wochentagen) schon mit 18 Jahren mein erstes (rostiges) Auto leisten. Mit 19 mein erster Bulli, mit dem ich ganz Europa bereist habe, gegen Ende meines Studiums fuhr ich einen 240D (mit Schiebedach, AHK und Niveauregulierung an der Hinterachse), alt, aber meiner.
    Meine Freundin hatte ihre erste eigene Wohnung mit 19, ich meine erst mit 21, da ich vorher „dienen“ mußte. Überlaufene Unistädte hatten auch damals schon ein Preisproblem, so daß es viele Wohngemeinschaften gab. Mein WG-Zimmer in Dortmund kostete mich 1981 keine 100 DM warm. Wohnungswarten wie in der DDR kenne ich nicht. Schlangestehen fast nur von Behördengängen.
    Für mich als Besucher waren diese Mängel immer nur vorübergehend und daher nicht wirklich belastend. Wirklich schlimm fand ich die unglaubliche Luftverschmutzung.
    Im Umgang mit anderen Jugendlichen in der DDR habe ich mich immer privilegiert gefühlt, mit einem unbehaglichen Gefühl, da ich ich nichts Eigenes zu meiner Situation getan hatte, außer auf der „richtigen“ Seite geboren zu sein.
    Das betraf nicht nur die materielle Seite: eine Mitteilung, bei weiterem Kirchgang nicht studieren zu können, gab es im Westen nicht, im Osten schon. Ich hatte immer das Gefühl großer Freiheit. Meine wirklichen Begrenzungen lagen (und liegen) in mir selbst, aber nicht im politischen System.
    Die friedliche Revolution 1989 hat mich zutiefst berührt. Ich hätte sie noch im Sommer 1989 nicht für möglich gehalten, obwohl ich den täglichen Druck auf die eigene Bevölkerung und den Unmut wohl gespürt hatte. Der Mut, den die Menschen da gezeigt haben, ist einfach unglaublich. Ich weiß nicht. ob ich mich getraut hätte, mitzumachen.
    Viele Grüße von einem, der kein Verständnis für Hass und Ideologien hat, aber viel Zeit für Leute, denen es nicht so gut geht.
    J. Peters

    Verfasst von Jürgen Peters | 8 Oktober, 2013, 1:59 pm
    • Hör doch auf uns was erzählen zu wollen, schwafelst von Verständnis und tischst hier ein Vorurteil nach dem anderen auf. Je und erzähl das deinen Behinderten, die den Osten nur aus der täglichen Dosis Dämonisierung kennen.

      Ich bin permanent im Osten hin und her gefahren und hab in der halben Republik gewohnt. Kaffee gabs da immer unzwar in jedem Dorf.
      Und Äpfel hängen nunmal im Winter nicht am Baum, sowas nennt sich Saison, als Wessi kennste das vermutlich nicht. Wie wäre es mal mit Bildungsurlaub auf dem Bauernhof?

      Übrigens ist doch Obst im Westen auch nicht gerade Allgemeinbildung, bei all den zusammengerührten Aromen wissen die heute kaum wie ne echte Erdbeere schmeckt und haben keine Ahnung das sie Rote Beete untergejubelt bekommen. Und da immer mehr Leute inzwischen auf das Essen von der Tafeln angewiesen sind, also dem Abfall-Essen, möchte ich nur betonen, das sowas bei uns nicht auf dem Tisch kam. Dazu kommt noch der Trendsport „Containern“… soll bei Studenten sehr beliebt sein, wobei Frauen gehen da ja anschaffen. Was für ein großartiges Bildungssystem habt ihr doch.

      Mit 16 hatte bei uns jeder zweite ne Simson oder Schwalbe, die fährt übrigens viel schneller als diese Westdeutschen Poschaukeln, die es kaum auf 30 km/h schaffen. Einer hat so eins Simson sogar auf 150 km/h hochbekommen, davon träumen die Poschaukel-Besitzer nur…
      Und ob die Ente hüpscher ist als ein Trabbi wage ich zu bezweifeln, zumal die Trabbis immer noch rollen, wo sind die Enten? Und natürlich gibts im Westen kein Automarkt, da kommt jede Karre frisch vom Band, gelle?

      Was die Wohnungswarten betrifft, oh ja ich hab die Notunterkünfte gesehen und die Plattenbauten die in München, Frankfurt und anderswo rumstehen. Und die Standart-Hundehütten im Steinkohlerevier. Aber wenn man den Osten schlecht machen kann, fallen solche Vergleiche gern unter dem Tisch…

      Für 150 Euro kriegste bestenfalls nen Schuhkarton oder ne Schimmelpilz-Bruchbude, von welcher Zeit redest du? 1960, hey das war vor 50 Jahren.
      Die tollen Löcher in denen hier Menschen hausen, kann man sich täglich im Fernsehn anschauen…

      Und was das nicht existierende ach so schlechte Essensration betraf, die Besucher aus dem Westen haben reingehauen, als hätten sie seit Wochen nichts zu fressen gehabt.
      Schlangestehen war damals auch im Westen modern, oder sagen wir besser Freizeitabenteuer, Schlangesitzen? Naja oder besser von Sitzenden und Stehenden, vor Werktoren und vielen anderen Orten… Ich bin sicher das „Schlangestehen West“ viel besser ist als „Schlangestehen Ost“.

      Und ne wirklich ist jetzt auch wieder ganz modern, vor Museen, vor Konzerte, vor Arztpraxen, Tafeln…
      Ich hätte da noch so ein paar Tips wo du dich beim Schlangestehen so richtig genussvoll austoben kannst, gern auch Kilometerlang:
      stehend durch den Stadtverkehr von Hamburg oder in der Kulturlandschaft von Dresden, oder am Autobahnkreuz Kassel, oder zwischen FF/M und Mannheim, oder wie wärs beim Arbeitsamt als „Kunde“ oder am Bahnsteig, am Flughafenschalter, Bankschalter usw…
      Na tun schon die Beine weh?
      Steht sich das da besser als im Osten?

      Aber was mich geschockt hat, war das wirklich jeder Bach im Westen quasi vergiftet war, der Rhein war klinisch tot, so wie übrigens jede Menge Flüsse in Westeuropa. Westberlin hat quasi nur von unserem ach so verdrecktem Wasser gelebt. Und vermutlich weisst du auch nicht wieviel Tierarten ihr ausgerottet habt, die jetzt vom Osten in den Westen zur Wiederansiedlung verfrachtet werden. Und dann das Ruhrgebiet, also nen Schweizer Käse ist dagegen schon richtig kompakt. Und dreckig war es da… darf ich dir deine dreckige Heimat mal vorstellen?
      Übrigens brauchte die DDR nicht soviele Allergiemittel, aber die gabs da auch, alle umsonst!

      Ich hoffe dir gefällt der Ausflug in die dreckigen Ecken deiner eigenen Welt. Soll ich noch die Krebsraten der schnellen Brüter nachlegen?
      Ich hätte da auch noch ne endlose Liste von Schlampereien die zum Tode oder zur Behinderung von Leuten führt…angefangen mit Contergan und in den 80igern waren die Bluter dran, inzwischen sind die Menschen derart gestresst das die psychosomatischen Krankheiten explodieren und die Diabetis übrigens auch…Für die alle waren/sind zwar Medikamente da, aber die konnten/können sie nicht heilen… Das sind wunderbare „Dauerpatienten“…

      Aber ich gebe zu, wir hatten nicht vor dir für DDR Geld eine Kamera zu verkaufen, wenn wir das Zeug auch einfach nach dem Westen exportieren können um sie dir viel teurer zu verkaufen. Ach, das hat dir nicht gefallen? Na so ein Pech…
      Vermutlich bist du es gewohnt mit Ware zu leben, die zwar hüpsch bunt ist, aber kaum geht man durch die Tür, ist sie schon im Arsch.

      Im übrigem hast du vermutlich keine Ahnung was der Unterschied zwischen eine Bedarfsgesellschaft ist, die 100% ein bürgerliches Niveau bietet, als eine Überflussgesellschaft wo man zwar alles kaufen kann, aber nur 10% der Gesellschaft sich das auch alles leisten können, von den 15% unterhalb der Existenzgrenze mal abgesehen. Ich könnte noch viel mehr erzählen, aber ich hab keine Lust mehr.

      Ja, die wirkliche Begrenzung liegt in jedem selbst, insbesondere das eingeschränkte Blickfeld um den eigenen Dreck wahrzunehmen.

      Gratis und umsonst – die fatale Kultur des Ehrenamtes

      Wessis mögen zwar feste beten, aber das hilft ihnen leider nicht klüger zu werden.
      Und was deinen Hass und deine Idiologie betrifft, geh und nimm deine gierigen Landsleute gleich mit.

      Wir haben Revolution gemacht und euch wie Freunde willkommen geheissen, aber ihr konntet euch nicht benehmen. Ihr seid ein gieriges Volk von arroganten Besserwessis, die unsere solidarische Gutmütigkeit ausgenutzt und uns nur beklaut und bevormundet haben. Und weil euch das nicht reicht, bespitzelt ihr uns auch noch. Wir haben euch nicht nötig, wir werden euch nur noch nicht los.

      Was euch fehlt ist die Selbsterkenntnis wie mies eure BRD gegen die DDR abschneidet. Ihr habt jedes hundertfach Verbrechen übertroffen. Ihr habt die Geschichte gefälscht.

      Wir sind in einem Land aufgewachsen, wo man niemanden zurück lässt, wo auch der Ärmste Rechte hat und wo es zwar keinen Überfluss gab, aber dafür auch keine Armut gab. Die DDR diente immer ihren Menschen, nie den Banken oder Monopolen. Und das ist der eigentliche Grund für die Dämonsierung.

      Verfasst von monopoli | 9 Oktober, 2013, 6:01 am

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