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Feudale Verhältnisse sind wieder hergestellt…

Inzwischen hat sich der Kapitalismus wieder zu dem entwickelt, was er einst abschaffte, den Feudalismus.

Eine aktuelle Studie stellt z.b. fest, das 2/3 der gesamten Landwirtschaftlichen Fläche in Brandenburg in der Hand von Großgrundbesitzer sind, sogenannten Agrargesellschaften, die mehr als 5000 Hektar besitzen. Das reicht als Existenzgrundlage für ca. 40 bis 50 heutige Bauern.
Brandenburg ist hier keine Ausnahme, das ist überall so, besonders im Ostblock natürlich.
Aber keine Angst, was im Osten zur „lieben Gewohnheit“ wird, wandert gewöhnlich in den Westen.

Das wirklich unglaubliche daran ist: Es entspricht den Verhältnissen des Feudalismus im 11. bis 19. Jhd.

Willkommen im Feudalismus!

Man kann das auch selbst nachrechnen, die heutigen Daten gibts beim Bauernverband Brandenburg.

Die alten Daten gibts hier:

Schiller, Rene: Vom Rittergut zum Großgundbesitz. Ökonomische und soziale Transformationsprozesse der ländlichen Eliten in Brandenburg im 19. Jahrhundert
Akademie Verlag, Berlin 2003, ISBN 3050034491, Gebunden, 587 Seiten, 59,80 EUR

Falls diese Großgrundbesitzer die Flächen bewirtschaften sind es Monokulturen.
Tatsächlich sind es sogenannte Investitionsgesellschaften also Spekulanten, Subventionsabschöpfer, aber auch Unternehmen wie Eon, RWE, Ruhr AG & co. und natürlich die alten Großgrundbesitzer denen das Land rückübertragen
wurde, nachdem ja der Osten einst mit „Junkerland in Bauernhand“ enteignete, hat der Kapitalismus alles umgedreht und damit „Bauerhand in Junkerhand“ praktiziert.

Man nennt sie heute Sofabauern, weil sie praktisch nur die Subventionen kassieren, oder sie wandeln Äcker in Bauland um.

Das sind moderne Feudalisten, Großgrundbesitzer wie im Mittelalter.
In nur 20 Jahren hat man den Feudalismus wieder hergestellt. Gratulation, da hat die Clique von SPD, Grüne, FDP und CDU ganze Arbeit geleistet.

Die einheimischen Bauern und LPG´s können keine Flächen pachten, die Folge, Brandenburg hat kaum noch Bauern und damit auch keine echten Bauernmärkte. Das Angebot der sogenannten Bauernmärkte stammt vom Großmärkten wie dem am Hamburger Hafen, wo die Waren aus aller Welt ankommen. Von den einheimischen Feldern stammt kaum noch etwas.

Und das ist kein lokales Phänomen, das ist im ganzen Osten mittlerweile Standart.

Damit die armen Bauern auch noch ein bisschen verdummt werden, und glauben in ener Demokratie zu leben, hat diese 1% Clique von der wir regiert werden ein System geschaffen, das zahlreiche Bundesländer entmündigt.

Darunter der gesamte Osten und der Nordwesten.

Tatsächlich werden wir nur von 4 bis 5 Bundesländern regiert und die liegen praktisch fast alle im Süden.
Also wenn tatächlich 2/3 von Deutschland eine andere Partei wählen würde, wären sie im Bundestag und im Bundesrat nur eine Minderheit und die hat keine Chance irgendwas durchzubringen.

Das glauben sie nicht? Na dann schauen sie sich das mal an:
vergleiche

Noch schlimmer ist es in anderen Ostblockländern.
In den Karpathen führt es dazu, das eines der wichtigsten Rückzugsgebiete Europas für bedrohte Wildarten massiv zerstört wird. Als Hauptursachen hierfür sehen die Forscher institutionelle Umbrüche vor allem in der Zeit nach 1989 und rapide Veränderungen der Eigentumsverhältnisse.
Man hat vor kurzem Satellitenbilder ausgewertet, die zeigen das ab 89 die größte Europäische Waldfläche in unglaublichem Tempo kahl geschlagen wird – stündlich verschwinden 3 Hektar Wald, zurück bleibt eine Mondlandschaft. Aufgeforstet wird kaum.

Und die Bewohner müssen sich eine neue Heimat suchen – oft genug im vermeintlich reicherem Westen.
Hier werden sie wiederum als Billiglohnarbeiter mißbraucht oder schlimmeres.
Und dann regen sich Deutschen über dreckige Rumänen auf, denen sie teuer Bruchbuden vermieten,
wo binnem kurzem das Chaos ausbrechen muss, weil sie ja eh nur einige Monate zum Arbeiten hier sind.

Und zum Beweis stellen sich dann die „guten Bürger“ hin und filmen das Chaos in dem die Billiglöhner hausen müssen.
Damit demonstrieren sie ihren Mitbürgern, was das für „dreckiges Gesinde“ ist.

In meiner „fremdenfeindlichen“ Stadt leben einige von diesem „Gesinde“, sie haben einen Textilladen,
eine Imbiss, verschiedene Marktstände, einer schlägt sich mit seiner Familie als Straßenmusiker durch
und weitere die verschiedenen Arbeiten nachgehen. Sie sind integriert, weil wir sie nicht wie „dreckiges Gesinde“ behandelt haben.
Es ist eine Frage wie man mit Menschen umgeht, insbesondere dann man ihre Heimat zerstört.
Viele Deutsche stammen übrigens aus den Karpathen. Die Karpathen waren Jahrhundertelang das Ziel von
Auswanderer insbesondere vom Rhein, deswegen hat das Gebirge auch einen dt. Namen, Siebengebirge.
Auch die Linearbandkultur stammt von dort und die ersten Laktosetoleranten Menschen wurden in
Westrumänien geboren und sind dann erst nach Norddeutschland gezogen.

Das wirklich „Gesinde“ sind doch in Wahrheit jene, die Menschen wie Dreck behandeln.
Leiharbeitsfirmen wie Trenkwald, gewissenlose Holzimporteure oder Großgrundbesitzer & Geldadel.

Ich empfehle die Dokumentation Die Jagd nach Land – das globale Geschäft mit fruchtbarem Boden.

Der Unterschied zwischen den Besitzverhältnissen des feudalem Deutschlands und dem heutigem „demokratischem Deutschland“ ist wesendlich kleiner als man denkt.

Nach diesen Fakten sind wir wieder unwiderlegbar im Feudalismus angekommen,
wir haben in nur 20 Jahren die Verhältnisse des Feudalismus wieder hergestellt.
Bravo, und wieder haben sich die 1% alles unter den Nagel gerissen.

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