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Kapitalismus

Man sollte den Tatsachen ins Auge sehen, der Kapitalismus ist gescheitert, erledigt & am absaufen.
Er hat sich als genauso unfähig erwiesen wie der Kommunismus oder Sozialismus, er hat nur ne größere Klappe gehabt.
Die kollektive Zentralverwaltung hat genauso versagt wie die länderspezifischen Monopolzentralen mit ihrer Planwirtschaft von Haushaltsplänen, was übrigens auch nur eine Einnahmen/Ausgaben-Planung ist, genau wie eine sozialistische Jahresplanung oder eine 5 Jahresplanung.

Der Plan des Kapitalismus geht nicht auf.

Viele denken ja, das Wort Kapitalismus haben die Kommunisten erfunden, aber tatsächlich wurde dieses Wort lange vor dem Kommunismus erfunden, und es sagt aus, das der größte Teil des Besitzes (Kapital) nur wenigen zur Verfügung steht. Soziale Marktwirtschaft ist also nichts weiter als eine Art demokratischer Kapitalismus, was an sich schon widersprüchlich ist, denn Demokratie suggeriert eine relative Gehaltsgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Doch angesichts dessen, das Manager das 400fache des durchschnittlichen Lohns ihrer Angestellten & Arbeiter verdienen, kann von einer realiven Gehaltsgerechtigkeit nicht die Rede sein.
Deswegen versucht der Kapitalist diese durchaus berechtigte Forderung negativ als Untugend darzustellen und nennt es Sozialneid.
Letztendlich ist er jedoch in seiner Gier zügellos und das geht nummal nur auf Kosten der anderen, auf Kosten ihrer Gehälter. Der Kapitalismus suggeriert den Menschen das ein Gehaltsungerechtigkeit wirtschaftsbedingt lebensnotwendig ist, aber er vergisst wohlweislich eine Grenze nach oben zu setzen. Er ist nicht bereit zu teilen, er hat immer furchbar kluge Erklärungen warum er nicht teilt und er redet von einer Hoffnung auf mehr, die er nebulös in irgendeine ferne Zukunft sieht. Nur trifft die eben nie ein.
So füttert er die berechtigte Wut, die sich irgendwann endläd und ihn auf ein gesundes Maß zurück stutzt. Genau aus diesem Grunde haben sich überall und zu jeder Zeit die Armen erhoben. Das taten sie zur Zeit des Spartakus, der französischen Revolution und genau das ist auch der Grund für Streiks, für Straßenschlachten wie in Griechenland oder Amerika geschehen. Halbwegs faire Lohngerechtigkeit bekommt man von Kapitalisten nicht geschenkt, man muss sie erzwingen. Aber was kommt dann? Auf jeden Fall wird es besser – das wurde es immer, das war immer und zu jeder Zeit
das Ziel jeglichen Aufstandes.

Die Zukunft wird also etwas neues sein und sie wird nur dann zum Vorteil, wenn wir die verkrustete Kapitalelite auf ein vernünftiges Maß stutzen und ihre Entmündigungs-Politik abschaffen. Wenn wir also diese ganze Scheisse rückstandslos entsorgen können.

Sie unterliegen einen grundsätzlichen Irrtum wenn sie glauben, das das Ziel einer soziale Marktwirtschaft eine auch nur halbwegs leistungsgerechten Entlohnung ist. Das möchte man ihnen so suggerieren, das sollen sie glauben, aber das ist falsch!
Es ist deswegen falsch, weil Armut nicht als Teil der ganzen Einkommen gesehen wird, sondern nur im Verhältnis zum minimalem Existenzminimum. Und deswegen steht auch ihr Lohn nicht in Abhängigkeit zum Reichtum sondern immer in Abhängigkeit zur Armut.
Doch jede Darstellung im Verhältnis zum Existenzminimum ist falsch, es existiert in einer sozialen Marktwirtschaft keine Abhängigkeit von Armut zu Reichtum!
Reichtum ist grenzenlos unzwar nach oben, daher ist auch Armut grenzenlos unzwar nach unten. Das ist kein Fehler, das wird nicht korrigiert, sondern das nennen sie Liberalismus (Freiheit), es ist schlichtweg politisch gewollt. Und damit sie das akzeptieren, wird ihnen das als einzige Sichtweise gelehrt und leider ist das auch die Sichtweise der Piratenpartei, die Freiheit zu grenzenlosen Reichtum gewährt. Aber Reichtum funktioniert nur auf dem Rücken der Armut.
Die Linken setzen jedoch eine Abhängigkeit von Reichtum und Armut vorraus, das ist ihr Ziel. Es bedeutet nicht das die Ungleichheit verschwindet sondern nur das sie wirklich leistungsgerecht auseinander geht.
Sie sollten sich also überlegen, wem sie ihre Stimme geben.

Inwieweit ist es möglich, durch Lohn reich zu werden?

Im normalen Fall reichen Lohn- und Gehalts-Einkommen aus unselbständiger Arbeit nicht aus, um ausreichende Rücklagen
für Zeiten der Arbeitsunfähigkeit bei Krankheit oder im Alter zu bilden. Sie bieten keine Sicherheit vor einem „Absturz“ in Hartz IV. Sie erweisen sich schon gar nicht als Reichtumsquelle.
Denn sie schaffen kein Vermögen, kein Eigentum, dessen Anwendung zu einer eigenständigen Geldquelle wird.

Reichtum in dieser Gesellschaft beinhaltet, Geld zu haben statt es immer wieder neu verdienen zu müssen.
Reichtum bedeutet, sein privates Eigentum durch gekaufte Arbeit zu vermehren, Geld als Kapital zu verwenden.

Kein Reichtum ohne Armut
Armut und Reichtum stehen in dieser kapitalistischen Wirtschaftsordnung in einem grundsätzlichen und nützlichen Verhältnis zueinander. Die Nützlichkeit fällt dabei allerdings sehr einseitig aus: Für die Vermehrung des Reichtums ist die Notwendigkeit, das andere Geld verdienen müssen, ein nützliche Sache.
Diejenigen, die Geld haben, können so ihre Interessen geltend machen und durchsetzen.

Dargestellt wird dieses gezielt eingerichtete gesellschaftliche Verhältnis allerdings meist anders, nämlich als ein „Sachzwang“, als eine gleichsam von Natur gegebene volkswirtschaftliche Gesetzmäßigkeit.

Würde man gegen diese verstoßen, würden Wirtschaftswachstum und Güterversorgung ernsthaft gefährdet. Man muss nicht bestreiten, dass solche „Gesetzmäßigkeiten“ des Marktes in einer kapitalistischen Wirtschaft herrschen.

Doch sie sind nicht unumstößlich und nicht naturnotwendig, sondern von der Politik eingerichtet − und mehrheitlich von von der Gesellschaft akzeptiert und reproduziert. Armut ist das Mittel, um Reichtum zu vermehren.

Reichtum wird oft als die Folge einer ungerechten Verteilung kritisiert.
Die Analyse zeigt jedoch, dass die ungleiche Einkommensverteilung in dieser Wirtschaftsordnung so angelegt ist. Die (Unternehmens-)Gewinne sind privat. Diese Ungleichheit ist Kern dieses Wirtschaftssystems, ist ordnungspolitisch
gewollt. Sie ist kein Versehen oder eine schlecht gelöste Aufgabe und das unterscheidet Kapitalismus von Sozialismus in dem Armut in Bezug zu Reichtum gesetzt und definiert wird.
Genau gesehen existiert in der kapitalistischen Marktwirtschaft überhaupt gar kein Verteilungsproblem, da es kein Bezug von Armut zu Reichtum gibt.

Die Forderung nach einer gerechte(re)n Verteilung des Einkommens, die diesen Kern der kapitalistischen Wirtschaftsordnung nicht kritisiert, läuft deshalb Gefahr, nicht mehr zu sein als ein Appell, ein moralischer und ohnmächtiger Appell.

Armut ist der Ausschluss von dem vorhandenen gesellschaftlichen Reichtum

Dass Armut auf dem Ausschluss von Reichtum beruht und somit in Relation zu und in Kontrast mit diesem steht, wird einerseits in den öffentlich geführten Debatten über Armut unterstellt. Tatsächlich wird aber dieser Zusammenhang auch immer wieder, wie in gängigen Armutsdefinitionen geleugnet.
Bei dem physisch und soziokulturell definierten Existenzminimum ist es offensichtlich, dass diese Armutsdefinitionen
keinen Bezug auf den vorhanden Reichtum haben, schließlich definieren sie ein Minimum, mit dem man leben kann. Auch handelt es sich bei dem heute durch Hartz IV nominierten soziokulturellen Existenzminimum nicht um eine „bedarfsadäquate Berechnung“ sondern der statistischen Auswertung, der „Ausgaben von Ein-Person-Haushalten aus
dem unteren Einkommensbereich“.

Es ist gerade dieses zentrale Aufstiegsversprechen, das die Menschen an die Kraft der sozialen Marktwirtschaft glauben lässt, es ist nur leider ein leeres Versprechen, das den Tatsachen komplett widerspricht.

Der reichste Reiche verdiente 2011 übrigens 479.045 € pro Stunde, das 56.358-fache, Manager verdienen 2011 im Schnitt 6,1 Mio Euro jährlich, der Durchschnittslohn liegt 2011 bei 30.268 Euro Brutto. Halten sie das etwa für Leistungsgerecht?

„Löhne steigen so stark wie seit 17 Jahren nicht“ tönt die Zeit am 12.01.2011.
„Die Bruttoverdienste erhöhten sich zwar nur um 2,2 Prozent, doch sorgten geringere Lohnsteuern für mehr Netto vom Brutto. Der Aufschwung in Deutschland wird von mehr als 40 Millionen Erwerbstätigen getragen.“
Ich bin sicher, sie waren einer der 40.000 die das getragen habenm, aber mal ehrlich, ist das bei ihnen angekommen?
Die Tatsachen sehen anders aus: Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen – etwa aus Zinsen und Dividenden – erhöhten sich um 13,2 Prozent auf 641 Milliarden Euro und damit so stark wie seit 2004 nicht mehr.
Da ist wirklich was angekommen. Dieser Reichtum wird auf den Rücken der 40 Mio Erwerbstätigen erwirtschaftet – so sieht die Realität aus.

Von den 500 größten Unternehmen sitzen 478 in Westdeutschland, 14 in Berlin, 8 im Osten, 0 gehören Ossis.
Die Ossis wurden von ihrer gesamten Ostdeutschen Volkswirtschaft enteignet. Trotzdem erhalten sie nichtmal eine gleichwertige Rente, geschweige denn gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
Leider hält man diesen Diebstahl im Westen für völlig legal. Sie kommen erst dahinter wenn sie merken das es ihnen dreckig geht. Denn eins ist klar, wir alle sind die goldene Kuh die gemolken wird. Ob wir darüber verrecken, ist der Kapitalelite komplett egal. Es ist sogar ökonomisch uns als altersschwache ausgemergelte 50iger möglichst schnell zu entsorgen, bevor wir die Rente erreichen. Dies ist die moderne Form der Versklavung und sie gaukelt uns eine Freiheit in einem System vor, das keinerlei Spielraum für Lebensqualität übrig lässt.

Von der Sklaverei zum modernen Leiharbeiter

Auf den Sklavenmärkten stellten die Sklavenhändler ihre Ware auf dem Marktplatz aus – frische Lieferung eingetroffen, wir haben für jeden etwas, bedient euch. Die Sklavenhalter kauften ein, nicht ohne vorher die Qualität der Ware eingehend geprüft zu haben. Stramme Muskeln empfahlen sich für die Feldarbeit, breite Becken und üppige Brüste für die Aufzucht neuer Sklaven, Fremdsprachenkenntnisse für den Fernhandel. Das ist noch nicht lang her, in Nordamerika zum Beispiel gerade einmal eineinhalb Jahrhunderte.

Es folgte die Lohnsklaverei. Persönliche Freiheit, aber keine eigenen Mittel, seinen Lebensunterhalt zu zu bestreiten – keins ausser dem Verkauf der eigenen Arbeitskraft. Das war lukrativer für die Sklavenhalter, die sich in Kapitalisten verwandelten. Man musste für die Reproduktionskosten der neuen Sklaven nur zahlen, so lange man ihre Arbeitskraft nutzte. Brauchte man die nicht mehr, war es nicht das Problem des Kapitallisten, ob die Überflüssigen einen anderen Käufer fanden oder verhungerten. Kostenersparnis. Das ist das Geheimnis des Übergangs von der Sklaverei zur Lohnsklaverei.

Damit entstand auch ein neuer Markt – der Arbeitsmarkt, die Vermittlung des Angebots an Lohnsklaven mit der Nachfrage der Kapitalisten nach Arbeitskraft. Bald wurde dieser geschichtliche Fortschritt für so natürlich und unabänderlich gehalten wie vormals die herkömmliche Sklaverei. Die eigene Arbeitskraft an Fremde zu verkaufen, für deren Zwecke – was denn sonst, wie könnte es dann anders sein ?! Das ist Freiheit – der Unternehmer ist frei zu kaufen und der freie Lohnarbeiter frei zu verkaufen. Ein ganz normales Geschäft. Ja, der Kauf von Arbeitskraft ist sogar eine sozusagen soziale Tat. Andernfalls müssten die Lohnsklaven ja verhungern. Das kann man ihnen doch, wo sie jetzt doch sogar liebe Mitarbeiter heissen, nicht antun. Und sogar für die nicht verkäuflichen wird gesorgt, vom Staat, auf Kosten der verkäuflichen. Die kriegen Hartz IV, müssen also nicht unmittelbar und direkt verhungern, sondern kriegen Zeit, sich an den sozialen Untergang zu gewöhnen.

Die Ausdifferenzierung dieses Marktes brachte die Leiharbeitsfirmen hervor. Die Idee: Man vermittelt nicht bloss, sondern unterhält selber ein Kontigent von Lohnsklaven, die man „flexibel“ den Anwendern von Arbeitskraft zeitweilig zur Verfügung stellt – Miet-Lohnsklaverei.

Wie es auf einem Miet-Lohnsklaverei-Markt heute in der vom Sozialismus befreiten ehemaligen DDR zugeht, beschreibt kucaf : http://kucaf.de/2012/03/24/300-waren-geladen-295-sind-gekommen-davon-201-umsonst/#more-2332 .
(Quelle: kritische-massen)

Lohndumpingmesse in Quedlinburg!

300 waren geladen, 295 sind gekommen, davon 201 umsonst!

So die „positive“ Bilanz der letzten Arbeitskräfteschau in Quedlinburg! Genau genommen waren es acht Teilnehmer, dieser Ware Arbeitskraftbeschauung, welche erfolgreich eine Arbeit aufnehmen konnten, da noch zu führende Gespräche maximal als Weg zum notwendigen Verkauf der eignen Arbeitskraft gesehen werden können. Das auf der Arbeitskräftebeschauung, über welche in der MZ (Quedlinburger Harzbote) vom 23.03.12 auf Seite 9 berichtet wird, vorwiegend Zeitarbeitsfirmen präsent waren, ist wenig verwunderlich und liegt wohl im Trend der Vermarktung von Arbeitskräften. Veranstaltet wurde das Ganze von der Kommunalen Beschäftigungsagentur (Regionaler Hartz IV-Verwalter) schon öfter und es wird den Geladenen wohl schwerlich möglich gewesen sein, sich diesem rituellen Akt der Arbeitskraftbeschauung zu entziehen. So nahm dann auch die überwiegende Zahl der Geladenen teil.

Die Plätze an den „Tischen der elf Zeitarbeitsfirmen“ waren gut besetzt und auch wenn die Gespräche für die überwiegende Zahl der Arbeitskraftverkaufenwollenden ohne Erfolg waren, wird doch von Erfolg gesprochen. Denn „wenn 80% unserer Kunden wirklich klare Vorstellungen haben und auch motiviert sind, dann ist das für uns ein Erfolg“, sagt die Teamleiterin Arbeitgeber-Service bei der Kommunalen Beschäftigungsagentur (Koba) des Landkreises Harz. Nicht die vermittelten Tätigkeiten zeugen vom Erfolg, dazu sind es letztlich auch zu wenig, sondern die Gefügigkeit der Arbeitskraft-Verkaufenden, deren klare Vorstellungen und Motivation!
Und so kamen über 80% der Geladenen, gut motiviert, von Vorstellungen getrieben, der Angst vor Sanktionen gehorchend, „vorbereitet“ mit Lebenslauf oder Bewerbungsmappen zum Gespräch. Die meisten der Arbeitskraft-verkaufen-müssenden allerdings erfolglos, hoffnungslos, desillusioniert und den Zwängen gehorchend!

Dass im MZ-Beitrag „Hilfe bei der Jobsuche“ Beispiele für Arbeitssuchende angeführt werden, welche hoch motiviert sind, versteht sich von selbst, genauso wie der Verweis auf die verschiedensten Qualifikationen, welche manch einer oder eine im Laufe der Zeit erworben hat und zu erwerben bereit ist. Das dabei die Bereitschaft besteht, fast jede Arbeit auszuführen, muss eigentlich nicht gesondert erwähnt werden, trägt aber auch nicht unbedingt zum Erfolg bei.

Erfolgreich hingegen scheinen Zeitarbeitsfirmen zu sein, welche ihr Reservoir an zu verleihenden Arbeitskräften beständig auffüllen und erweitern. Letzteres liegt sicher nicht daran, dass viele der Zeitarbeiter in reguläre, normale Arbeitsverhältnisse gewechselt sind, sondern eher daran, das die Fluktuation (zu Deutsch Fluchtrate) entsprechend hoch ist. Das kann daran liegen, dass die Bezahlung weit unter dem anderer Beschäftigter in den mietenden Betrieben liegt, die Arbeitsbedingungen oft schlechter sind, der Aufwand dafür höher und die Möglichkeit entlassen zu werden größer.
Aber Zeitarbeit liegt im Trend und so mancher reguläre Arbeitsplatz ist schon lange Zeitarbeitsplatz, gelegentlich mit denselben Beschäftigten. Das sich Zeitarbeitsfirmen dabei spezialisieren und auf bestimmte Berufsgruppen und Industriezweige konzentrieren, ist nicht verwunderlich, kann so doch die Effizienz eigenen wirtschaftlichen Treibens (Handel mit der Ware Arbeitskraft) erhöht werden.

Wenn solche Firmen dann noch in „einen Umkreis von 50, 60 Kilometern“ agieren, bleiben sie im „Tagespendlerbereich“ und es fallen keine zusätzlichen Kosten für die Unternehmen an. Für die Bewerber ist wichtig, dass sie Auskunft erteilen können, über welche Qualifikationen sie verfügen, aber vor allen ob sie mobil sind, denn „Mobilität ist schon ein entscheidender Faktor“. Für die Arbeitskraft-verkaufen-müssenden (allgemein und fälschlicherweise als Arbeitnehmer bezeichnet) ein nicht unerheblicher Kostenfaktor, welcher in der Regel mit niedrigeren Löhnen vergolten wird. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, ist ein lang gehegter Traum in diesem Lande und gerade ein System von Zeitarbeitsfirmen sorgt dafür, dass die Löhne weiter gedrückt werden und so das Realeinkommen immer weiter sinkt.

Da die Zahl der Teilnehmer, ob nun freiwillig, illusionär der Hoffnung auf Arbeitskraftverkauf, oder zwangsweise der Angst vor Sanktionen folgend, hoch war, wird von Erfolg gesprochen, auch wenn gerade einmal acht (in Zahlen 8.) eine „Arbeitsaufnahme“ vermelden konnten. 86 weiterführende Gespräche wurden vereinbart, wie erfolgreich diese sein werden, kann noch nicht gesagt werden, wobei eine Bilanz „in der kommenden Woche gezogen werden“ soll, denn „dann lädt die Koba in Halberstadt zur Zeitarbeitsmesse ein.“

Für die meisten Teilnehmer hingegen war diese Veranstaltung ohne Erfolg, oder der Erfolg beschränkt sich darauf, nicht von eventuellen Sanktionen fürs Nichterscheinen betroffen zu sein. Erfolgreich war diese Veranstaltung sicher für die Koba, deren Druck auf ihre „Kunden“ erfolgreich war, in dem viele zur Messe erschienen und natürlich für die Zeitarbeitsfirmen, welche durch solche Aktionen gefördert werden. Gefördert werden aber auch der Abbau klassischer Beschäftigungsverhältnisse und deren Ersatz durch Zeitarbeitsverhältnisse und die damit verbundene Lohndrückerei! Unterm Streich werden mit solchen Aktionen nicht Menschen gefördert, welche auf Hartz IV angewiesen sind, sondern Unternehmen, welche Leiharbeit nutzen, um eigenes Personal abzubauen und Lohnkosten zu sparen. Billiglohnland Deutschland, die Konsequenzen solcher Bestrebungen sind den meisten Aktöhren und deren Helfern, auf Grund ihrer Kurzsichtigkeit, fremd und spielen somit auch keine Rolle.

Leider ist der gegenständliche Beitrag nicht auf der Internetseite der MZ zu finden.

Im düstern Auge keine Träne, noch sitzen wir hier und fletschen die Zähne:
Deutschland, wir weben dein Leichentuch, Wir weben hinein den dreifachen Fluch –
Wir leben, wir weben!

Ein Fluch dem falschen Vaterlande, wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jedes Leben wird geknickt, wo geile Gier die Lobby erquickt –
Wir leben, wir weben!
(Frei nach Heinrich Heine, Die schlesischen Weber)


Harald Schumann, ehemaliger Spiegel-Ressort-Chef reicht es. Er kündigte seinen Job und packt nun aus. Der ehemalige Reporter erzählt, wie in der deutschen Medienlandschaft den Journalisten die Hände gebunden werden, wie ihre Berichte verfälscht wiedergegeben werden oder wie ihnen verboten wird, bei heiklen Themen überhaupt zu recherchieren.

Zitat Sigmar Gabriel, SPD: „Die Wahrheit vor der Wahl? Das hätten Sie wohl gerne gehabt…“

Zitat Angela Merkel, CDU: „Mit dem Kopf durch die Wand wird nicht gehen. Da siegt zum Schluss immer die Wand.“
Anmerkung: wie schade das sie das nicht auch begreift…

Zitat Franz Müntefering, SPD: „Dass wir oft an Wahlkampfaussagen gemessen werden, ist nicht gerecht.“

Zitat Michael Mross (ehemals Experte der ARD-Sendung Finanzmarkt): „Die Schulden der Welt können nie wieder zurückgezahlt werden.“

Georg Schramm privat in seiner Sicht auf die Welt

Georg Schramm – Wer regiert hier eigentlich?


Der Toll! Podcast vom 20.11.2007



Wie Banker und Politiker die Demokratie abschaffen und eine Plutokratie errichten

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NATO verlangt 2% des Haushaltes
für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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