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Internationale Strategien

Ein bisschen Weitblick über die Strategien der großen Player in der Welt

Russland ist ein Land der Rohstoffe, Ostdeutschland ist ein Land der Handwerker das aus Rohstoffen Produkte macht, Westdeutschland ist ein Land der Händler das aus Produkten Geld macht.

Russland:
Das größte Land der Erde – Russland musste sich erstmal wieder freikaufen musste, obwohl praktisch das Land am Boden lag. Dies zeigt das sich internationale Verträge nicht durch Revolutionen in Luft auflösen, auch wenn das so mancher Revolutionär meint.
Putin hat für die Augen der Welt eine Art russischen Oligarchen-Kapitalismus organisiert, um Russland aus der Abhängigkeit der Weltbank zu bringen, die Sozialsysteme wieder aufzubauen und die Armee aufzurüsten um letztendlich die Stärke Russland ausspielen zu können.
Das er die großen Länder als BRICS an einem Tisch bringt und das unter den Augen der Amis, zeigt das er über Jahre vorraus gedacht hat. Aus diesem Grunde bleibt er parteilos, denn als russischer Kommunist wäre er ja sofort Angriffsziel gewesen. Mit einem schwachem Russland hätte er das garnicht erreicht. Stattdessen lässt er die Oligarchen als Marionetten des russischen „Kapitalismus“ agieren und versucht so ganz nebenbei die wirtschaftliche Vernetzung Europas mit Russland zu erhöhen. Er benutzt also die gleiche Methode wie die Amis die Nato-EU als Marionetten benutzen. Da aber US-Europa ihn nunmehr sanktioniert hat, versucht er stattdessen US-Europa über die BRICS zu isolieren, er dreht also den Spieß um.
Für Europa ist das generell gut wenn er damit Erfolg hat, denn so könnten sich die Völker vielleicht alleine freistampeln indem sie per Revolution einen Kurswechsel vollführen und sich zu friedlichen Nationalstaaten entwickeln. Das gilt aus russischer Sicht besonders für Briten und Deutsche. Gern würde er auch die Türkei aus dem Natobund holen, aber das ist leider nicht so einfach, zumal er mit seinen eigenen Islamisten im Kaukasus zu kämpfen hat. Auch die Anbindung der Asiatischen Staaten wie Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan ist ihm ein Anliegen.

USA:
Amerikas Strategie ist es Russland und als Weltmacht zu isolieren um selbst als einzige Weltmacht übrig zu bleiben. So nebenbei versucht man Russland militärisch einzukesseln, weil es dann der Meinung ist, alle Nuklearwaffen die Russland abfeuern könnte, damit abgefangen werden können und somit einen Atomkrieg zu überleben wäre – in Amerika wohlgemerkt. Das bei einem Atomschlag Europa mit drauf gehen würde, ist für sie nur Kolateralschaden. Das zeigt wie skrupellos diese Denkweise ist.
Die zweite Doktrin der Amis ist es Europa und insbesondere Deutschland zu kontrollieren, damit sich Deutschland nicht mit den Russen verbindet. Bei England ist man sich relativ sicher. Auch die Franzosen, die sie nicht wirklich ernst nehmen, gelten nicht als möglicher Partner der Russen. Aufbauen wollen sie dagegen die Polen die von Natur aus Deutschland misstrauen. Leider sind die Polen zu unstrukturiert, dem will man nun mit dem Aufbau von Natobasen in Polen entgegen wirken und die Polen zu einer schlagkräftigen Armee formen.
Ihr Instrument Europa und insbesondere Deutschland zu kontrollieren ist die Nato, die für sie nichts anderes als Auxiliar-Truppen ihrer Legionen sind. Die EU soll dem ganzen einen demokratischen Anstrich geben und den ganzen Militärplunder bezahlen. So will Amerika seine ungeheuren weltweiten Ausgaben auf seine Partner abwälzen und sich das Geld sparen.

Briten:
Es ist die Strategie der Briten, den europäischen Teil Russlands möglichst unter Kontrolle zu bekommen, wozu die Ukraine und Weissrussland gehört. Desweiteren geben sie das Commonwealth, entstanden aus Brit. Kolonien nicht auf, was sie als Vereinigung der englischsprachigen Welt verstehen. Insofern verstehen sie sich als natürlicher Partner der Amis, also als als zweitwichtigster Player der Westmächte

Der zweite Punkt ist, das die Briten verhindern wollen, das sich Deutschland mit Russland verbündet, weil diese gemeinsam präsentieren eine Stärke die den Briten ihre „City of London“ kosten würde. Ansonsten sehen sich die Briten als Extrawurst in Europa und leiten daraus ihre Privilegien ab.
Die Briten verfügen traditionell über eine starke Seestreitmacht. Zu Lande sind sie eher schwach, daher wollen sie dies mit einer ausgebauten Luftwaffe kompensieren. Teile der Infrantrie werben sie u.a. in Indien und kontinentalen
Commonwealth-Staaten

Deutschland
Deutschland liegt in der Mitte Europas hier schneiden sich alle Wege von Ost nach West, von Nord nach Süd. Wer also Deutschland regiert, ist Wegweiser für Europa. Das war schon immer so.

Deutschlands Strategie bisher ist es, sich zum führenden NatoStaat aufzuplustern, wozu es das bevölkerungsreichste Land Europas bleiben muss. Es importiert also ohne Ende Fachkräfte und Zuwanderung.
Da es nicht die Reichweite des britischen Commonwealth verfügt, versucht es andere Staaten in finanzielle Abhängigkeit zu Deutschland zu bringen um auf dessen Ressourcen freien Zugriff zu haben. Es hat strategisch dafür gesorgt, das die Europäische Zentralbank nach Frankfurt/M verlegt wurde und stärkt seinen Banken und der Wirtschaft bedingungslos den Rücken, auch wenn es dafür das ganze Volk ausplündern müsste. Das dies nicht gut gehen wird ist vorhersehbar, aber mit seinen geistig nicht besonderes cleveren Politikern die allzugern im Glanze der erfolgreichen Wirtschaft sonnen strotzt diese Strategie vor Dummheit. Zudem sackt Deutschland in nahezu allen Bereichen ab, die Privatisierung von Bildung, Gesundheitssystem, Telekom, Energie und anderen Grundversorgern folgt der Voodoo-Stratiegie von Thatcher und Reagan die damit den Sozialstaat ihrer Länder nahezu ruiniert haben.
Letztendlich schaden die Sanktionen Deutschland weit mehr als die Politik den Menschen glauben machen will.

Eine bessere Strategie Deutschlands sollte es daher sein, erstmal einen Brückenkopf der deutschen Unabhängigkeit aufzubauen, sich aus den intern. Verträgen rauszuwinden, weil bezahlen kann es diese Summe niemals.
Zweitens, sollte dieser Brückenkopf Westdeutschland eine Alternative zu bieten, sich von der geistigen Gefolgstreue zum Westen zu befreien. Den Finanzsektor zu zügeln wäre leider nur ein Teilerfolg.
Und drittens als führendes Land Mitteleuropas Land für Land aus dieser USA/Westmächte-Gefolgstreue zu entbinden. Dazu wäre eine Achsenbindung der gemässigten Osteuropäischen Staaten von Tschechien, Serbien über Moldavien, Weissrussland, Estland und Berlin durchaus eine Möglichkeit. Auch die Anbindung der Türkei an Deutschland wäre aufgrund der türkischen Minderheit möglich. Dann kann man ein Eurasisches Friedensbündis gründen.
Das ist genau das was Marx meinte als er sagte, Nation für Nation, Land für Land, Proletarier aller Länder vereinigt euch. Die Mehrheit des Volkes ist nicht die Ober – oder Mittelschicht, sondern die unteren Schichten. Volksherrschaft wird auch dadurch erreicht das diese Schicht regiert. So hebt sich das Niveau aller.
Deutschland würde durch eine Friedensstrategie sehr viel mehr gewinnen als durch alle Kriege der Welt.

Polen und das Baltikum
Die Strategie der Polen ist es, Deutschland als Wegweiser in Mitteleuropa zu ersetzen. Zum einen fühlt man sich als Mitte Europas, zum anderen als Führer des „Slawischen Europas“ berufen.
Und es fürchtet nicht zuletzt das Deutschland seine besetzten Gebiete zurück fordern könnte. Aus dem gleichen Grunde misstraut es auch den Russen.
Aus diesem Grunde ist Polen an Kooperation mit Deutschland nicht interessiert, sondern versucht die Westmächte Frankreich und UK an Polen zu binden. Das es mal anders war zeigt die Geschichte in der es ein Sächsisch-Polnisch-Litauisches Land gab.
Vor der kleinen DDR musste Polen keine Angst haben, insofern war das Verhältnis viel entspannter. Zu diesem Punkt muss man zurück kommen und das geht nur auf friedlichem Wege. Die Rückforderung der Ostgebiete wäre also ein strategischer Fehler. Aber wenn man das polnische Volk mit dem Herzen gewinnt, lässt sich friedlich viel mehr erreichen. Das gleiche gilt natürlich auch für Tschechen und Slowaken.
Insofern ist auch die Umsiedlung von Deutschen (wie es einige Rechte fördern) in diese verlorenen Ostgebiete ein Akt der heimlichen Besetzung und damit kontraproduktiv.

Belgien:
Belgien ist bemüht sich als Strippenzieher in Europa zu positionieren. Es zog daher nicht nur das EU-Parlament sondern auch den intern. Gerichtshof in sein Land. Daneben ist es eine Huckepack-Atommacht, auch wenn diese Atombomben den Amerikanern gehören. Also ähnlich wie Deutschland die ja auch amerikanische Atombomben hier stationiert haben.
Der intern. Gerichtshof ist prowestlich, und hat neben den Klagen der Ossis auch den Erlass von Schulden für Dritte Welt Staaten verhindert. Hier gilt Eigentum bleibt Eigentum, Schulden bleiben Schulden, es sei denn es handelt sich um Diebesgut. Da das Eigentum gewöhnlich der ersten Welt gehört, ist der intern. Gerichtshof nur eine verlängerter Arm der Westmächte der dem ganzen den Anstrich von Internationaler Staatengemeinschaft geben soll.

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NATO verlangt 2% des Haushaltes
für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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