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Vergleiche USA, EU, RUS & GER

Ein Vergleich zwischen der USA, der EU und Deutschland

Die Demokratien verschiedener Staaten und Länder ist nicht so einfach zu vergleichen, aber es sollte dem Demokratieverständnis dienen, da es den relativen Einfluss des Volkes demonstriert.
Dies ist hier nur ein Versuch, die Unterschiede mal übersichtlich darzustellen. Wir freuen uns über eure Ergänzungen und Kommentare. Vielleicht schaffen wir es auch noch später mal die Schweiz und Russland dazu zu nehmen.

Machtverteilung in der Schweiz

Sitzverteilung im Schweizer Nationalrat

Sitzverteilung

Sitzverteilung USA und Deutschland

Parteiensystem der DDR

Sitzverteilung der Volkskammer, politisches System der DDR

Politisches System der Schweiz

Politisches System der Schweiz

Hierbei wird klar, das die USA nach einem Jin/Jang-Prinzip regiert wird, was im Senat durchkommt, kann im Kongress aufgehalten werden. Daher ist diese Politik nicht besonders reformfreudig. Andersrum muss jeder aufeinander zugehen, weil er sonst kein Gesetz durchbringt, er ist zu Kompromissen gezwungen. Nur mit einer Mehrheit in Senat und Kongress könnte er Reformen rückgängig machen. Aber das ist eher unwarscheinlich.

Ganz anders dagegen Deutschland. Hier wechseln alle 4 Jahre die Verhältnisse, wobei das was im Bundestag durchkommt, auch im Bundesrat durchkommt, sodaß der jeweilige Blog seine Reformen machen kann. Sie sind fast ausschliesslich nur gegenüber ihren Partnerparteien kompromissbereit. Aber da sie die Mehrheit haben, kann die Opposition in den nächsten 4 Jahren nur zusehen, auch ihre Gegenstimme kann nichts aufhalten.

DDR-Organisation

DDR-Organisation

Da die SPD die CDU-Wähler abwerben will, positioniert sie sich immer weiter rechts, sodaß die CDU noch weiter rechts rückt und noch extremer den Sozialabbau betreibt. Die Versprechen der SPD sind daher nichts wert, da sie immer mehr von der Lobby manipuliert wird.

Die Reformen schichten sich permanent übereinander und werden dabei immer sozialfeindlicher. So entsteht ein undurchschaubares Flickwerk, während die SPD und letztendlich auch die Grünen immer weiter vom Sozialstaat abrückt.

Die Bundesrepublik bezeichnet sich als parlamentarischen Demokratie in der die Exekutive geteilt ist in  Bundespräsident als Staatsoberhaupt und der Bundeskanzler als Regierungschef und dieser in das Parlament eingebettet ist. Das selbe System benutzte die DDR bis 1960.
Danach wechselte die DDR zur präsidialen Demokratie, in der ein Präsident gleichzeitig Staatsoberhaupt und Regierungschef ist, also die Exekutive ungeteilt ist. Was z.b. auch die USA hat.

Die  Herrschaftsform beider dt. Staaten ist die repräsentativen Demokratie (auch indirekte Demokratie oder mittelbare Demokratie genannt). Dabei werden politische Sachentscheidungen im Gegensatz zur direkten Demokratie nicht unmittelbar durch das Volk selbst, sondern durch Abgeordnete getroffen. Dies sind zum einen die Mandatsträger des Bundestages, zum anderen die Mandatsträger der Volkskammer.

Im Grunde genommen ist also die Behauptung die DDR wäre keine Demokratie absolut schwachsinnig, sie war nur keine Demokratie nach westlichem Maßstab.

Noch absurder ist die Behauptung der EU sie wäre eine Partizipatorische Demokratie oder partizipative Demokratie (von Partizipation ‚Teilhaben‘, ‚Teilnehmen‘ und Demokratie ‚Volksherrschaft‘). Das bezeichnet eine vornehmlich normative demokratietheoretische Strömung, die politische Mitwirkung möglichst vieler in möglichst vielen Bereichen fordert, sowie deren praktische Umsetzung. Allerdings merken die Bürger von der Partizipation so ziemlich garnichts. Es ist also nur eine leere Worthülse.

In der DDR funktionierte diese Partizipation auf der Parteiebene, weshalb die Arbeiter- und Bauernpartei als Vermittler zwischen Volk und Regierung fungierte. So wurden z.b. der Wunsch nach Konzerten mit westlichen Künstlern über die Jugendorganisation FDJ an die Partei herangetragen, die es an die Regierung weiter gab. Ähnlich funktionierte das auch mit anderen Wünschen der Bevölkerung.

Die DDR war also wie z.b. auch Venezuela eine Mischung aus repräsentativer, partizipativer und präsidialer Demokratie. Nicht immer funktioniert das so wie man es sich theoretisch wünscht.

Die DDR definierte sich selbst laut Verfassung als Zentralwirtschaft, hatte aber tatsächlich gemischte Eigentumsformen also privat (Kleinunternehmer wie Eisdielen, Handwerk, Blumenladen, Kiosk usw.), öffentlich/staatlich (Kombinate, Volkseigentum), genossenschaftlich (LPG, Konsum, Wohnungsbaugenossenschaften), wobei der größte Teil staatlich war und Genossenschaften traditionell eher auf dem Lande zu finden waren.
In der Gründerzeit hat die DDR versucht private Unternehmen zu integrieren, dies erwies sich als ineffektiv um die Bevölkerung zu versorgen, daher wurden diese verstaatlicht um sie effektiver zu machen.
Der Anteil an Privatfirmen lag bei max. 5%, nahm in den 80iger Jahren wieder zu, wobei auch Schwarzfirmen mehr oder weniger geduldet wurden, sofern sie nicht die Volkswirtschaft schädigten.
Die DDR ignorierte diese „kleinen Revolten“ vorsätzlich, so wie sie auch Schwarzmarktgeschäfte tolerierte und ignorierte, vorrausgesetzt sie betrieben keinen Wucher und blieben anständig. Man sah es als „kreative Ergänzung der Vielfalt“. Als kreative Ergänzung der Vielfalt sah man auch die „Westpakete“ an, deren Umfang jedoch im Westen (wie üblich) gewaltig überschätzt wird.

Die soziale Marktwirtschaft mit gemischten Eigentumsformen wie privat, öffentlich, genossenschaftlich wird u.a. auch in Venezuela praktiziert. Auch hier ist der staatliche Anteil sehr hoch.
Laut Verfassung kann der Staat Venezuela Agrarland, das nicht zu 80% produktiv genutzt wird, enteignen. Auf diese Weise wurden seit 2001 rund vier Millionen Hektar Agrarfläche enteignet und für die landwirtschaftliche Produktion nutzbar gemacht. Für das Jahr 2014 wird das INTI (staatliche Nationale Landinstitut) laut Haushaltsplan 350.000 Hektar unproduktiven Landbesitz konfiszieren.

Letztendlich hat noch keiner eine perfekt funktionierende Demokratie erschaffen, man muss also genauer hinschauen und die realistischen Möglichkeiten nicht mit dem Ideal messen. Jede Regierungsform beinhaltet ein gewisses Maß an Seilschaften (Neudeutsch Netzwerk), Bestechlichkeit (bis hin zur blanken Korruption) und Machthunger. Ziel muss es sein, diese antidemokratischen Einflüsse in erträglichen Grenzen zu halten. Die DDR hat insbesondere in den frühen Jahren rigoros alle Führungspersonen verfolgt und bestraft, sofern sie versuchten Gewinne des Volkes in ihre Taschen „umzulenken“.

Die Ziele dieses Staates verdeutlicht ihre Nationalhymne am besten, daher hier mal eine Version davon.

Gegenwärtig haben Gier und Machthunger offenbar keine Grenzen mehr und das schädigt insbesondere das Volk. Wirtschafts- und Betrugsdelikte werden fast garnicht verfolgt oder bestraft. Man hat die Beamten dafür größtenteils abgeschafft. Nun verfolgen sie den „kleinen Mann“ unbarmherzig.

Vergleich USA, EU, Germany
Ein interessanter Vergleich bieten auch die Vermögenswerte der jeweiligen Regierungschefs
Das Quartett der Mächtigen
Erwähnt sei auch das Sarkozy ein jährliches Gehalt von 23.2000 € für sich beanspruchte, der neue Präsident Hollande hat dies um 30% gekürzt und verdient damit jährlich 162000 €.

Aufschlussreich war auch eine Einschätzung der Amerikaner zu Europa, wo Putin als Alpha-Löwe bezeichnet wird. Indem er Amerika im G20-Gipfel von Sankt Petersburg vorführte, hat er sich als lachender Alpha-Rüde erwiesen, der auf seinem Posten eine gute Figur abgibt.

Völlig anders sieht man in Amerika die Kanzlerin, die als selten kreative, risikoscheue „Teflon Merkel“ bezeichnet wurde, „von der einfach nur alles abgleite“. Seehofer gilt als Populist, der sich außenpolitisch als vollkommen ahnungslos erweist. Westerwelle habe wenig Substanz, sei inkompetent, eitel, pflege einen Persönlichkeitskult und werde aggressiv, wenn ihm die Argumente ausgehen. Interessant ist auch der Satz „He is not Genscher“. Da fragt sich wie Amerikafreundlich Genscher gewesen ist?
Schäuble sowie Guttenberg finden die Amis, aber ausgesprochen „Amerikafreundlich“, was wohl die nette Umschreibung für „brauchbare Vasallen“ ist, was insbesondere für Schäuble gilt. Offenbar müssen die Deutschen „Amerikafreundlich“ lernen das damit nicht Völkerfreundschaft sondern gemeinsame Kriegszüge gemeint ist, oder vielmehr „diensteifrige US-Vasallen“.
Interessant ist wie die FDP Schäuble betrachte, er sei „neurotisch und sehe hinter jedem Strauch Gefahren lauern, ein zorniger alter Mann der sich selbstherrlich als graue Eminenz“ der CDU betrachtet.
Honnecker betrachtete man übrigens als einfältig mit durchschnittlicher Intelligenz. Ja so kam er auch bei uns rüber. Erstaunlich ist, das der einfältige Mann mit durchschnittlicher Intelligenz das Land durchaus erfolgreich regiert hat und dabei auch Todesurteile aussetzte, Selbstschussanlagen abbauen lies und bis zum Ende an die Intelligenz und Kraft des Volkes glaubte. Eher ein unverbesserlicher Optimist.

Aber auch andere bekommen ihr Fett weg, der Italiener Berlusconi sei „inkompetent, aufgeblasen und ineffektiv“. Abdullah, der König von Saudi-Arabien könne seinen Nachbarn Iran nicht ausstehen und halte das Mullah-Regime „ohne Zweifel für irgendwie labil“. Der türkische Premierminister Erdogan (ein Moslembruder) regiere mit Hilfe einer Kamarilla inkompetenter Berater. Das Land befinde sich auf dem Weg in eine islamistische Zukunft.

Kohl meinte über Merkel „die konnte nichtmal mit Messer und Gabel essen“, Wulf hielt er für eine Null und Blüm für einen Verräter. Schily verteidigte mal die RAF um, dann als Innenminister die Bürgerrechte einzuschränken bevor er sich endgültig an die Industrie verkaufte. Im Bundestag sitzen nicht weniger als 10 verurteilte Straftäter.
Eine wirklich illustre ehrenwerte Marionettenbande die sich da etabliert hat.

BPI der DDR und der BRD im Vergleich

BPI der DDR und der BRD im Vergleich 1980-2010

Honecker galt übrigens als eher spröder dummer Dachdecker. Tatsächlich war er ziemlich spröde, aber dumm war er sicher nicht. Er beriet mit dem Politbüro auch über Kleinigkeiten, ansonsten arbeitete ein riesen Stab alles aus und diese illustre Runde führte die DDR nach Art einer guten Hausfrau, frei nach dem Motto: „Sozialismus bekämpfen wir nicht durch den Import von Asylbewerbern sondern durch den Export von Schulausbildung und deren Rückkehr in ihrem Land.
Und das Konzept war auch noch ziemlich erfolgreich. wie der Ruf der DDR im Ausland aber auch das BPI der DDR beweist.
Die Wirtschaft der DDR war dreimal so stark wie die Wirtschaft der 5 neuen Bundesländer heute – 25 Jahre nach der Einheit. Und das wird langfristig so bleiben, weil der Osten ja nur die Kronkolonie des Westens darstellt. Deswegen sind Ossis auch zweitklassig verdienende Bundesbürger ohne Präsenz in führenden Positionen und mit zweitklassigen Jobs, Aufstiegschancen und Renten.

Interessant ist aber das die Amis weitaus weniger Berührungsängste mit Lenin haben als Westdeutschland.
Ist doch verblüffend, oder?

Eine Sozialistische Organisation des Staates

Valutamark (VM) Kurs

Valutamark (VM) Kurs

Das Politische System eines sozialistischen Staates basiert auf die fundamentale Einsicht, das das Volk nicht immer wählt, was eigentlich gut für das Volk ist. Wir versuchen das mal für jeden halbwegs verständlich zu machen.

Ziel eines Sozialistischen Staates ist die Umsetzung des Sozialismus, d.h. jeder profitiert vom Erfolg des Staates. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Formen des Sozialismus ist mehr, in wieweit die Wirtschaft geregelt ist.

Entgegen dem Mythos gab es in der DDR mehrere Parteien. Die Volkskammer die praktisch dem Bundestag entspricht wurde nach einem festen Schlüssel besetzt. 2/3 der Sitze gingen an die Parteien, 1/3 der Sitze gingen an Verbände der Gewerkschaft, der Frauen, der Jugend und der Kultur. Von den Parteien gingen 208 Sitze an Liberale, Christen, Nationale und Bauern die jeweils 52 Sitze besetzen konnten, sowie 127 Sitze an die SED. Die SED entstand durch Vereinigung von Sozialdemokraten (SPD) und Kommunisten (DKP), sie bestand also aus einem rechten und einem linken Flügel.

Die DDR ist am Besten mit einem Aktiengroßkonzern zu vergleichen. Sie hat sich für eine Planwirtschaft (wie in einem Großkonzern) entschieden, weil diese effektiver ist als eine Marktwirtschaft (in dem jeder Laden macht was er will).
Verglichen mit einem Aktienunternehmen hielt die SED 25% der Aktien und 4 Parteien je 10% der Aktien, der Rest war verteilt. Somit konnte nie gegen die SED entschieden werden. Dies war durchaus beabsichtigt, denn die SED vertrat im Selbstverständnis die einfachen Arbeiter, also auch die ärmste Schicht.

Es war Ziel des Staates das jeder – auch der Kleinste – vom Erfolg des Landes profitiert. Dies kontrollierte eine eigene Kommission auf Staats-, Bezirks- und Stadt-Ebene, das war die Arbeiter- und Bauern-Inspektion. Es wurde großen Wert darauf gelegt, dass in der Volkskammer wirklich alle Berufsgruppen vertreten waren. Alle Parteien konnten Vorschläge einbringen, aber sie konnten nicht die Staatsziele ändern, weil sie dafür nie eine Mehrheit erringen konnten.

Arbeitslosenquote, Militärausgaben und Staatsverschuldung

Arbeitslosenquote, Militärausgaben und Staatsverschuldung

Zum Vergleich, in der BRD sind 2013 nur 2 Arbeiter von 620 Sitzen im Bundestag. Der größte Teil sind Lehrer, Juristen, Politologen und BWLer. Ihr Interesse an den Armen im Lande ist dementsprechend gering.
Die DDR war also nie ein Parteienstaat, sondern ein Staat unter Vorherrschaft der Arbeiter & Bauern, vertreten durch ihre Volksvertreter (der Arbeiterpartei SED). Eine Diktatur der Arbeiter kann einer Diktatur des Kapitals natürlich so garnicht schmecken. Der Osten war quasi eine Partei mit Staat und das alles zum Wohl des Volkes. Manch einer ist darüber anderer Meinung. Aber anders als in der Bundesrepublik war das Volk Besitzer des Staates, nicht Insasse oder die gemolkene Steuerherde.
Der Bürger kannte die Politiker garnicht. (Zum Vergleich, die ersten Präsidenten der USA waren dem Volk auch fast unbekannt, wer hätte sonst einen Mann mit Vollbart oder Rollstuhl gewählt?)

Die Sitze der Volkskammer wurden nach Parteien und Volksgruppen besetzt, da waren Bauern, Frauen und Jugendliche aber auch Künstler und Kultur vertreten. Die Parteiliste der 4 Blockparteien waren also immer 52 Sitze und die Bürger wählten wer von den Kandidaten auf diese Parteiliste kam. Wenn die Liste voll war, war Schluss.

Um das mal zu verdeutlichen, wenn die Bauernpartei 100% alles gewonnen hätte, hätte sie trotzdem nur 52 Sitze gehabt, sie hätte zwar gewonnen aber keine weiteren Mandate für die Volkskammer bekommen. Im Westen wird dies als Demokratiebruch oder gar als Wahlfälschung deklariert. Im Osten war dies die „Diktatur des Proletariats“ (also der Arbeiterschaft und damit der kleinen Leute). Honnecker war ein Idealist.

Trotz aller Seilschaften (die es überall gibt) funktionierte das Ganze sogar einigermaßen, obwohl das eigentlich kein Bürger verstand und offensichtlich niemand für seine Wählerschicht kämpfte. Somit gab es keine echte Opposition und erst recht keine Lobby. Dieses merkwürdige System kannte nur eine Lobby die Arbeiter, vertreten durch deren Arbeiterpartei SED. Alles andere waren Blockflöten. Anhängel ähnlich wie das FDP und CSU-Anhängsel der CDU, die auch nur Blockflöten sind. Innerhalb der Partei waren die SED Genossen gezwungen als Vorbild mit gutem Beispiel voran zu gehen. Die Vermutungen der DDR-Bürger von Reichtum und Leben im Saus und Braus wurden jäh durch einen gefilmten Besuch in Honeckers geheimer Wandlitz-Siedlung durch Elf 99 eher enttäuscht. Der Mann und alle anderen in dieser Siedlung lebten für die Staatsführung eher bescheiden. Von Reichtum keine Spur, von Millionen. Ein Einfamilienhaus, ein besser ausgestatteter Konsum und eine Wäscherei. Das war eher als gut bürgerlich zu bezeichnen.
Siehe: So lebte die Elite der DDR

Bildungssystem ost west

Bildungssystem Ost West

Aber im Gegensatz zum Osten, wo die Diktatur der Arbeiter nie verheimlicht und bestritten – sondern  offenes Programm war, herrscht nun in Deutschland die scheinheilige Demokratie und die täuscht nur etwas vor, was nicht da ist. Es ist eine Lüge oder auch eine verschleierte Diktatur, eine Zwei-Parteien-Vielfalts-Demokratie-Illusion und das seit 80 Jahren. Was ist nun besser?

Ein weiterer Vergleich bietet das Bildungssystem, das nach westlicher Darstellung geradezu armseelig war. Daher hier mal ein direkter Vergleich der Bildungssysteme. Eine Darstellung für die wir lange suchen mussten.

Das ist wie im Springer-Konzern, wo auch nur eine Lobby existiert, nämlich Springer.
Wenn Springer meint, der Mond fällt vom Himmel, schreibt die gesamte Springerpresse darüber, wie der Mond vom Himmel fällt. Und da alle Medienkonzerne in der Hand von wenigen Leuten sind, schreiben tausende von Journalisten den selben Müll, nur anders formuliert. So wird im Westen Meinung gemacht.
Im Osten funktionierte das nicht, denn der Osten hat Westfernsehn geschaut und wohl sonst nur den Markt- und Sportteil gelesen.
Die katastrophale ProWestliche Politik 1989

Die katastrophale ProWestliche Politik 1989

Am Anfang der DDR war der Staatsrat der eigentliche Kopf (der 1990 abgeschafft wurde). Diesen Rang lief ihm das Politbüro der Arbeiterpartei SED ab.
Dieses Politbüro war die Parteispitze der SED. Ihm nachgeordnet war das Zentralkomitee das einem Parteitag entsprechen würde. Dort segnete man den Vorschlag des Politbüro ab. Dann ging er in die Volkskammer. Wurde er genehmigt, kam er zum Ministerrat, die gab ihn an die Plankommission. Die rechnete aus, wie das zu realisieren sei und wie es sich auf die Volkswirtschaft auswirkt und das ging an die Betriebe, die das umsetzen mussten.

Ein solches System nach fester Verteilung der Sitze mit einer Direktwahl zu verbinden, wäre sicher eine interessante Regierungsform für den Übergang zu einer anderen Gesellschaftsform.

Die Verwaltungsstrukturen beider deutscher Staaten von 1949

OST – Verfassung
Alleinvertretungs-anspruch auf
Deutschland
WEST – Grundgesetz
Alleinvertretungs-anspruch auf
Deutschland
Deutsche Demokratische Republik Botschaft
Notlösung
ständige Vertretung
Bundesrepublik Deutschland Botschaft
Notlösung Auslands-vertretungen
DDR-Wappen BRD Wappen
Ministerpräsident der DDR Grotewohl (SPD-Flügel) Bundespräsident der BRD Heuss (DVP)
stellvertr. Ministerpräsident der DDR Generalsekretär des ZK der SED Ulbricht (KPD-Flügel) Präsident des Bundesrates Arnold (CDU) dann Ehard (CSU)
Staatspräsident der DDR Pieck (KPD-Flügel) Bundeskanzler der BRD Bundesminister des Auswärtigen Adelnauer (CDU)
Minister der Justiz der DDR Fechtner (SPD-Flügel) Bundesjustizminister Dehler (FDP)
Ministerrat der DDR
Rat des Bezirkes
Rat des Kreises
Rat der Stadt
Bezirksminister Ministerkonferenz dann
Bundesrat der BRD
Landesparlament
Regierungsrat
Landrat
Landesminister
Regierungsrat
Volkskammer der DDR Volksvertreter Parlamentarischer Rat Bundestag der BRD Abgeordnete

Das Amt des Ministerpräsident der DDR und des Staatspräsident der DDR wurde durch Ulbrichts Machtantritt 1960 zum Ministerpräsident der DDR und Staatsratsvorsitzenden vereint, sodaß sich die Macht nunmehr auf eine
Person vereinigte.

Ungleichheit in Kapitalistischen Systemen

Interessant ist auch ein Vergleich der Ungleichheit zwischen Deutschland, USA, England und Frankreich. Und damit man das im Verhältnis zur DDR versteht. Wenn ein reicher DDR-Bürger 1000 Mark spart, spart ein armer DDR-Bürger etwa 100 Mark. Das Verhältnis war also relativ ausgeglichen.
Der Unterschied zwischen einem reichem BRD-Bürger und einem armen BRD-Bürger liegt bei 10.000 Euro zu 10 Euro. Das ist das extrem. Der Durchschnitt ist etwa 5000 Euro des oberen Viertels zu 50 Euro des unteren Viertels.
ungleichheit

Und eine Darstellung der Außenpolitik auf unterhaltsamer Art und Weise

Statistik des Sozialabbau

Statistik des Sozialabbau

Die katastrophaleDie Militarisierung Deutschlands

Die Militarisierung Deutschlands

In der folgenden Tabelle sind mal für die USA die Anzahl der Wahlmänner pro Bundesstaat, für die EU die Anzahl der Parlamentarier pro Land im EU-Parlament und der deutsche Bundestag mit seinen Abgeordneten pro Bundesländern zum Vergleich aufgelistet. Der deutschen Bundestag wird mit 598 Abgeordneten + 22 ÜberhangMandate besetzt.
Die farbig unterlegten Länder stellen allein durch ihre Abgeordneten 50% des jeweiligen Parlaments. So wird auch klar,
warum Deutschland von nur vier Bundesländern praktisch allein regiert wird, die jedoch im Gegensatz zur USA nicht alle der gleichen Partei angehören müssen.
Deutsche Demokratie ist wenn man zwei Wölfe und ein Lamm fragt was es zum Mittagessen gibt.

USA Wahlmänner 538
Kalifornien 55
Texas 38
Florida 29
New York 29
Pennsylvania 20
Illinois 20
Ohio 18
Georgia 16
Michigan 16
North Carolina 15
New Jersey 14
Virginia 13
Washington 12
Tennessee 11
Arizona 11
Indiana 11
Massachusetts 11
Maryland 10
Wisconsin 10
Missouri 10
Minnesota 10
Alabama 9
Colorado 9
South Carolina 9
Kentucky 8
Louisiana 8
Oregon 7
Connecticut 7
Oklahoma 7
Arkansas 6
Nevada 6
Utah 6
Mississippi 6
Kansas 6
Iowa 6
West Virginia 5
New Mexico 5
Nebraska 5
Maine 4
Hawaii 4
Idaho 4
Rhode Island 4
New Hampshire 4
Vermont 3
South Dakota 3
North Dakota 3
Montana 3
Delaware 3
Alaska 3
Wyoming 3
Washington D.C. 3*
EU Parlament 751
Deutschland 96
Frankreich 74
Vereinigtes Königreich 73
Italien 73
Spanien 54
Polen 51
Rumänien 33
Niederlande 26
Tschechien 22
Ungarn 22
Portugal 22
Griechenland 22
Belgien 22
Schweden 20
Österreich 19
Bulgarien 18
Slowakei 13
Finnland 13
Dänemark 13
Litauen 12
Irland 12
Lettland 9
Slowenien 8
Malta 6
Estland 6
Luxemburg 6
Republik Zypern 6
deutscher Bundestag 598 +22
Nordrhein- Westfalen 129
Bayern 90
Baden- Württemberg 84
Niedersachsen 62
Hessen 45
Sachsen 35
Rheinland- Pfalz 31
Schleswig- Holstein 24
Berlin 23
Brandenburg 19
Thüringen 18
Sachsen- Anhalt 17
Mecklenburg- Vorpommern 14
Hamburg 13
Saarland 10
Bremen 6
deutscher Bundesrat 69
Nordrhein- Westfalen 6
Bayern 6
Baden-Württemberg 6
Niedersachsen 6
Hessen 5
Sachsen 4
Rheinland- Pfalz 4
Schleswig- Holstein 4
Berlin 4
Brandenburg 4
Thüringen 4
Sachsen- Anhalt 4
Mecklenburg- Vorpommern 3
Hamburg 3
Saarland 3
Bremen 3

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für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
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