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US Militär Einsätze im Ausland
  1. 1898  Kuba: Beteiligung am kubanischen Befreiungskampf gegen die spanische Kolonisation. Die USA entfesseln im August 1898 den Spanisch-Amerikanischen Krieg. Er endete mit der Besetzung Kubas, Puerto Ricos, Guams und der Philippinen durch die USA.
  2. 12. Juni 1898 bis 4. Juli 1902: Philippinen – Mit Hilfe der Vereinigten Staaten, die sich mit Spanien im Krieg befinden, lösen sich die Philippinen von Spanien und erklären sich für unabhängig. Im Philippinisch-Amerikanischen Krieg werden sie von den Vereinigten Staaten entgegen ursprünglicher Versprechungen unterworfen, die nun ihrerseits ein kolonialistisches Regime errichten.
  3. 12. August 1898: Hawaii – Annexion des bis dahin unabhängigen pazifischen Königreiches.
  4. 10. Dezember 1898: Puerto Rico – Nach dem Amerikanisch-Spanischen Krieg wird die Insel aufgrund der Niederlage Spaniens von den Vereinigten Staaten annektiert.
  5. 23.bis 31. März 1903: Honduras – US Truppen landen bei Puerto Cortez zum Schutz des US-Konsulates und der Schiffswerft während revolutionärer Unruhen.
  6. 3. November 1903: Panama – Um sich die Kontrollrechte über den geplanten Kanalbau zu sichern, unterstützen die Vereinigten Staaten die Abspaltung Panamás von Kolumbien. Panamá wird eigenständige Republik, gerät gleichzeitig aber in die völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten. Der 1914 fertiggestellte und 1920 offiziell in Betrieb genommene Panama-Kanal wird amerikanisches Hoheitsgebiet, womit die junge Republik in zwei voneinander getrennte Hälften gespalten wird.
  7. Militärintervention in der Dominikanischen Republik
  8. 1906 bis 1909: Militärinterventionen auf Kuba
  9. 8. Februar 1907: Militärintervention in der Dominikanischen Republik. Die Vereinigten Staaten sichern sich die Finanzkontrolle über das Land (1940 aufgehoben).
  10. 18. März bis 8. Juni 1907: Honduras – Zum Schutz amerikanischer Interessen während eines Krieges zwischen Honduras und Nicaragua werden US-Truppen in Trujillo, Ceiba, Puerto Cortez, San Pedro Sula, Laguna und Choloma stationiert.
  11. US-Militärintervention in Nicaragua 1909–1925 – Amerikanische Streitkräfte greifen in innenpolitische Auseinandersetzungen des Landes ein.
  12. 1911 bis 1925: Honduras – Verschiedene Interventionen sichern die Monopolstellung der in amerikanischem Besitz befindlichen Bananenindustrie. Das Land gerät in völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten.
  13. Erneute US-Militärintervention auf Kuba
  14. 1912 bis 1925: Nicaragua wird der amerikanischen Finanz- und Militärkontrolle unterstellt.
  15. 1914 bis 1915: Mexiko – Einmischung in innenpolitische Machtkämpfe (Protektion der Regierung Venustiano Carranzas).
  16. 1915 bis 1934: Haiti – Besetzung der Karibik-Republik. Verwaltung des Landes wie ein Protektorat. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen bleibt die amerikanische Finanzhoheit bestehen (bis 1947).
  17. 18. Februar 1916: Nicaragua – Die Vereinigten Staaten erzwingen das Recht auf Errichtung von Militärstützpunkten.
  18. März 1916/Februar 1917: Amerikanische Strafexpedition in Mexiko
  19. 1916 bis 1924: US-amerikanischen Okkupation der Dominikanischen Republik
    zwischen 1916–1924.
  20. 1917 bis 1919: Teilnahme der American Expeditionary Forces am Ersten Weltkrieg auf Seiten der Entente gegen die Mittelmächte.
  21. 1917 bis 1919: Erneute Militärische Intervention auf Kuba
  22. 1918 bis 1920: im Russischen Bürgerkrieg gemeinsame Intervention mit Briten und Franzosen an der Seite der Weißen Armee im Raum Archangelsk (Polar Bear Expedition) und gemeinsam mit den Japanern im Raum Wladiwostok (American Expeditionary Force Siberia)
  23. 8. bis 12. September 1919: Honduras – Militärische Intervention verhindert eine Revolution.
  24. 28. Februar bis 31. März und 10. bis 15. September 1924: Honduras – US-Truppen intervenieren zum Schutz amerikanischer Bürger und Interessen während der Unruhen im Vorfeld der Wahlen.
  25. September: Republik China – US-Marines landen zum Schutz von Amerikanern und anderen Ausländern in Shanghai bei Unruhen.
  26. 15. Januar bis 29. August 1925: Republik China – Kämpfe zwischen chinesischen Gruppierungen führen wiederum zur Landung von US-Truppen in Shanghai.
  27. 19. – 21. April 1925: Honduras – US-Truppen landen bei La Ceiba während politischer Unruhen.
  28. US-Militärintervention in Nicaragua 1926–1933, Besetzung Nicaraguas. Ihr widersetzt sich Augusto César Sandino in einem Guerillakrieg.
  29. In der Dominikanischen Republik verhelfen die Vereinigten Staaten den Diktator Rafael Leónidas Trujillo Molina August 1930 per Putsch an die Macht. Dieser errichtet eines der despotischsten Regimes in der Geschichte Lateinamerikas, das bis zu seiner Ermordung 1961 standhält.
  30. In Kuba verhelfen die Vereinigten Staaten dem Oberbefehlshaber der Armee, General Fulgencio Batista Zaldívar (1901–1973) an die Macht, der das Land vollständig den amerikanischen Interessen preisgibt. Die Batista-Diktatur fällt 1959 mit der Kubanischen Revolution Fidel Castros und seiner Bewegung des 26. Juli (* 1926).
  31. 1941 bis 1945: Zweiter Weltkrieg – Durch die von Churchill initiierte Versenkung der mit Sprengstoff voll geladenen Lusitania werden die Vereinigten Staaten in den Krieg gezwungen. Sie beteiligen sich auf verschiedenen Kriegsschauplätzen in Europa, Asien und Afrika. Hauptgegner sind Deutschland, Italien und das Kaiserreich Japan. Anschliessend wird der Westen Deutschlands in ein US Vasallenstaat umgebaut und die Errichtung mehrer ausländischer Militärbasen erzwungen, die ausschliesslich unter US Führung der Nato stehen. Bis zum Heutigem Tage kontrollieren Kanadier, Niederländer, Franzosen, Engländer und Amerikaner die Politik in  der BRD GmbH.
  32. 1946 Griechenland – Die Vereinigten Staaten organisieren, um eine kommunistische Machtübernahme zu verhindern, logistische, technische, militärische und finanzielle Hilfe für die Opposition. Am Kriegsgeschehen nehmen zwar keine US-Soldaten teil, dafür schicken die USA aber Militärberater und Kriegsmaterial nach Athen und die Opposition übernimmt die Macht.
  33. Während der Berlin-Blockade durch die Russen wurde vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 errichten die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten in West-Berlin eine Luftbrücke zur Versorgung der Stadt. Am 27. August 1949 wurde die Luftbrücke schließlich offiziell beendet.
  34. 27. Juni 1950 bis 27. Juli 1953 Korea-Krieg – Die Vereinigten Staaten kommen, legitimiert durch die in sowjetischer Abwesenheit erfolgte Resolution 85 des UN-Sicherheitsrates, dem prowestlichen Regime in Südkorea zu Hilfe, das durch einen Überraschungsangriff des kommunistischen Nordens in schwere Bedrängnis geraten ist.
  35. 26. Juli 1956 bis 15. November 1956 Ägypten – Anlässlich der Sueskrise entsenden die Vereinigten Staaten mehrere Kriegsschiffe und Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer und zwingen das Vereinigte Königreich und Frankreich zur Beendigung ihrer militärischen Intervention am Sueskanal.
  36. 15. Juli 1958 bis 20. Oktober 1958: Libanon – Die Vereinigten Staaten greifen mit der Operation „Blue Bat“ auf Ersuchen des christlichen Staatspräsidenten Camille Chamoun in den christlich-islamischen Bürgerkrieg von Libanon ein.
  37. 23. August 1958 bis 1. Juni 1963 Volksrepublik China – In der Konfrontation zwischen der Volksrepublik China und Taiwan um die zu Taiwan gehörenden, China vorgelagerten Inseln Quemoy und Matsu entsenden die Vereinigten Staaten zur Unterstützung Taiwans Marineeinheiten ins Krisengebiet der Taiwan-Straße.
  38. Kongo: 14. Juli 1960 bis 1. September 1962
  39. 17. April 1961: Kuba – Eine von den Vereinigten Staaten ausgebildete und ausgerüstete Guerillagruppe aus Exilkubanern scheitert bei der Invasion in der Schweinebucht auf Kuba. Die Operation wird durch die amerikanische Bombardierung kubanischer Luftabwehrstellungen vorbereitet und finanziell unterstützt. Ziel ist der Sturz der Regierung von Ministerpräsident Fidel Castro in Kuba.
  40. Operation „Ranch Hand“: Südvietnam, Januar 1962 bis Januar 1971
  41. 24. Oktober 1962 bis 1. Juni 1963 Nachdem Amis in der BRD Atomwaffen stationieren, stationieren Russen auf Kuba ebenfalls Atomwaffen.
    Während der sogenannten Kubakrise (Oktober/November 1962) wird die Insel durch die USA mit einer totalen Blockade belegt, dies geht als Kuba-Krise in die Geschichte ein.
  42. Mai 1964: Laos – (Laotischer Bürgerkrieg) – Flugzeuge und Bodentruppen (etwa 10.000 Mann) starten Angriffe auf die Gebiete des Pathet Lao. Nach jahrelangen Kämpfen zeichnet sich jedoch keine militärische Lösung ab und die amerikanischen Interventionstruppen verlassen das Land im März 1970.
  43. 1964 bis 1975: Vietnam – Die Vereinigten Staaten beteiligen sich massiv im Vietnamkrieg. Auf dem Höhepunkt des Krieges sind rund 550.000 amerikanische Soldaten im Einsatz.
  44. Operation „Rolling Thunder“: Südvietnam, 24. Februar 1965 bis Oktober 1968
  45. 1964 bis 1982: Bolivien – Die Vereinigten Staaten sind in eine Vielzahl von militärischen Staatsstreichen und Gegenrevolten verwickelt.
  46. April bis September 1965: Dominikanische Republik (Operation Power Pack) – Nach dem Sturz des linken Präsidenten Juan Bosch und der Installation einer mit amerikanischer Hilfe eingesetzten Militärjunta entbrennt ein Bürgerkrieg. Die Vereinigten Staaten intervenieren mit 42.000 Marines und veranlassen Neuwahlen, aus denen Joaquín Balaguer – der zuvor 30 Jahre in Diensten der Trujillo-Diktatur (vgl. Rafael Trujillo) gestanden hat – als Sieger hervorgeht. Balaguer bestimmt in enger Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten für die folgenden 35 Jahre die Dominikanische Politik.
    Operation „Powerpack“: Dominikanische Republik, 28. April 1965 bis 21. September 1966
    Operation „Arc Light“: Südostasien, 18. Juni 1965 bis April 1970
  47. Mai 1965: Kambodscha – Die Vereinigten Staaten bombardieren Grenzdörfer entlang der vietnamesischen Grenze. Das Land wird dadurch in den Vietnam-Krieg verwickelt.
  48. Ab 1967: Nach dem Sechstagekrieg verstärken die Vereinigten Staaten die finanzielle und militärische Hilfe für Israel in der Auseinandersetzung mit den arabischen Nachbarn. Israel wird zum wichtigsten amerikanischen Verbündeten in Nahost.
  49. Bolivien – Die bolivianische Armee wird in ihrem Kampf gegen die Guerilla durch die CIA angeleitet. Mit Hilfe des CIA wird der kubanische Revolutionär Ernesto Che Guevara in Bolivien aufgespürt und am 9. Oktober 1967 erschossen.
  50. Sechs-Tage-Krieg: Israel besetzt den Sinai und okkupiert damit Staatsgebiet von Ägypten, die USA ist vom 13. Mai 1967 bis 10. Juni 1967 dabei
  51. März 1970: Kambodscha – Mit amerikanischer Unterstützung putscht sich der General Lon Nol an die Macht. Ausweitung des Vietnam-Krieges auch auf Kambodscha.
  52. September 1970: Jordanien – Im jordanischen Bürgerkrieg ergreifen die Vereinigten Staaten Partei für das Königshaus und entsenden Flugzeugträger und Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer.
  53. Operation „Tailwind“: Laos, 1970
  54. Operation „Ivory Coast/Kingoin“: Nordvietnam, 21. November 1970
  55. Indien/Pakistan – Im indisch-pakistanischen Konflikt um die Unabhängigkeit Bangladeschs 1972 entsenden die Vereinigten Staaten Flottenverbände in den Golf von Bengalen.
  56. Angola – Die Vereinigten Staaten unterstützen die UNITA-Rebellen zwischen 1971 und 1972 in ihrem Kampf gegen die marxistisch-leninistische MPLA-Regierung.
  57. Die USA initiiert den Vietnam-Krieg, nachdem die Fremdenlegion der Franzosen gescheitert ist.
    Operation „Endweep“: Nordvietnam, 27. Januar 1972 bis 27. Juli 1973
    Operation „Linebacker I“: Nordvietnam, 10. Mai 1972 bis 23. Oktober 1972
    Operation „Linebacker II“: Nordvietnam, 18. Dezember 1972 bis 29. Dezember 1972
    Operation „Pocket Money“: Nordvietnam, 9. Mai 1972 bis 23. Oktober 1972
    Operation „Freedom Train“: Nordvietnam, 6. April 1972 bis 10. Mai 1972
  58. Operation „Nickel Grass“: Mittlerer Osten, 6. Oktober 1973 bis 17. November 1973
  59. Operation „Eagle Pull“: Kambodscha, 11. April 1975 bis 13. April 1975
    Operation „Mayaguez“: Kambodscha, 15. Mai 1975
  60. Operation „Freequent Wind“: Evakuierung in Südvietnam, 26. April 1975
    bis 30. April 1975
  61. 1977 bis 1992: El Salvador – Die Vereinigten Staaten unterstützen die von ihnen eingesetzten oder gebilligten Regierungen im Kampf gegen die marxistisch-leninistische Opposition. In der Folge zerfällt das Land in einem zehnjährigen Bürgerkrieg. Die USA unterstützen dabei die berüchtigten Todesschwadrone
  62. Afghanistan, USA unterstützt Islamische Extremisten und definiert diese als Widerstand gegen die Russen; Ergebnis: Russen ziehen sich zurück, 1 Million Tote und 5 Millionen Flüchtlinge als direkte Folge des US Eingreifens
  63. 25. April 1980: Iran – Die Militäraktion Operation Eagle Claw der Vereinigten Staaten zur Befreiung der amerikanischen Geiseln in der besetzten US-Botschaft in Teheran scheitert.
  64. Operationen „Eagle Claw/Desert One“: Iran, 25. April 1980
  65. Ab 1981: Nicaragua – Die Vereinigten Staaten setzen nach der erfolgreichen sandinistischen Revolution von 1979 die finanzielle, militärische und logistische Unterstützung der Anhänger der davongejagten Diktatur von Anastasio Somoza Debayle fort und bekämpfen die Sandinisten, nachdem diese auf einen marxistisch-leninistischen Kurs umschwenken.
  66. Ab 1981: Afghanistan – Die Vereinigten Staaten gewähren den Mudschahidin und anderen afghanischen Widerstandskämpfern massive finanzielle, militärische und logistische Hilfe in ihrem Kampf gegen die von der afghanischen Regierung gerufenen sowjetischen Militärhilfe
  67. El Salvador, Nikaragua: 1. Januar 1981 bis 1. Februar 1992
  68. Operation „Golf von Sidra“: Libyen, 18. August 1981
  69. Ab 1982: Contras, von Honduras aus operierende Gegner der Sandinisten in Nicaragua, erhalten militärische und logistische Hilfe seitens der USA.
  70. April 1982: Argentinien – Die Vereinigten Staaten leisten den britischen Truppen im Krieg gegen Argentinien (Falkland-Krieg) mit ihrer Militärbasis auf der Atlantik-Insel Ascension logistische Unterstützung und Aufklärung durch ihre Spionagesatelliten.
  71. Der Iran erhält Waffenhilfe zur Abwehr der zuvor von den USA unterstützten irakischen Regierung im Austausch gegen die amerikanischen Geiseln in der besetzten Botschaft in Teheran.
  72. US-Multinational Force: Libanon, 25. August 1982 bis 11. Dezember 1987
    Die US Regierung wechselt ihre Kriegsstrategie und organisiert gemeinsam mit den Briten Multinationale Kriegseinsätze um ihre Aggressivität international zu verschleiern.
  73. Operation „Urgent Fury“: Grenada, 23. Oktober 1982 bis 21. November 1983
  74. September 1983: Libanon – Die Vereinigten Staaten greifen als Teil einer internationalen Friedenstruppe in den libanesischen Bürgerkrieg ein, der darauf – aber nicht deswegen – in seine blutigste Phase eintritt. Die Intervention scheitert nach mehreren blutigen Selbstmordanschlägen und die multinationale Streitmacht verlässt den Libanon (Februar/März 1984).
  75. 25. Oktober 1983: Grenada – Der linksorientierte Premierminister Maurice Bishop wird von Putschisten exekutiert. Die Annäherung der neuen Regierung an die Sowjetunion führt zu einer militärischen Intervention.
  76. 1. Mai 1985 Nicaragua – Nach dem Wahlsieg der linksgerichteten Sandinisten vom 4. November 1984 verhängen die Vereinigten Staaten ein vollständiges Handelsembargo gegen Nicaragua, weil sich bei den Sandinisten sehr schnell die marxistisch-leninistischen Kräfte durchsetzen. Fortführung der Unterstützung der Opposition (Contras) zum Sturz des seit 1979 regierenden sandinistischen Regimes.
  77. Februar 1986 bis 1994: Haiti – Die Vereinigten Staaten wenden sich unter massivem Druck aus der Bevölkerung von der seit 1957 herrschenden und von ihr protegierten Duvalier-Familiendiktatur ab. Diktator Jean-Claude Duvalier, genannt Baby Doc, flieht ins Ausland. Der nächste Präsident Jean-Bertrand Aristide äußerte sich kritisch zum Kapitalismus. Resultat: CIA finanzierter Coup zum Sturz von Aristide; der später wieder eingesetzt wird
  78. 14. April 1986: Libyen – Als Vergeltung für libysche Terrorakte bombardieren die Vereinigten Staaten Ziele in Tripolis und Bengasi (Operation El Dorado Canyon).
    Operation „Attain Document“: Libyen, 26. Januar 1986 bis 29. März 1986
    Operation „El Dorado Canyon“: Libyen, 12. April 1986 bis 17. April 1986
  79. 3. Juli 1988: Iran – Ein Passagierflugzeug vom Typ Airbus A300 der Iran Air wird über der Straße von Hormus vom Lenkwaffenkreuzer USS Vincennes (CG-49) abgeschossen. 290 Menschen sterben. Nach amerikanischen Angaben war es der Besatzung nicht möglich, den zivilen Airbus von einem iranischen Kampfflugzeug zu unterscheiden oder mit dem Piloten Kontakt aufzunehmen. Die USS Vincennes hielt sich zu diesem Zeitpunkt im Rahmen der Operation Earnest Will in iranischen Hoheitsgewässern auf. Der Kapitän der USS Vincennes erhielt eine Auszeichnung. Die Vereinigten Staaten entschädigten später die Angehörigen der Opfer.
  80. Operation „Blast Furnace“: Bolivien, Juli 1986 bis November 1986
  81. Operation „Ernest Will“: Persischer Golf, 24. Juli 1987 bis 2. August 1990
    Operation „Praying Mantis“: Persischer Golf, 17. April 1988 bis 19. April 1988
  82. Die USA unterstützt die mittlerweile verbotene polnische Gewerkschaft Solidarnosh. Es kommt zum Sturz der Kommunisten in Polen.
    Bald darauf hebt die Sowjetunion ihre Schutzstatus für den Ostblock auf und gibt damit alle Ostblockstaaten frei, deren Bürger den Heilsversprechen des Westens glauben und just werden US treue Regierungen installiert.
  83. 1989 die CIA fordert von der westdeutschen Presse die öffentliche Organisation eines Putsches in der DDR. 24 Stunden am Tag informieren Westdeutsche Sender die Ostdeutschen, lenken sie auf Demonstrationen und impfen ihnen per Schlagzeilen Texte ein, die sie auf Plakate schreiben. 1990 wird eine Marionettenregierung gewählt, die sich samt und sonders kaufen lässt. 6 Monate später hat sie Grenz-, Geld- und Markthoheit an den Westen abgetreten und löst illegal die DDR auf. Die Justiz wird angewiesen DDR-Recht zu ignorieren. Die DDR Kassen, ausländische Bankkonten und Goldreserven verschwinden auf wundersame Weise in CDU Kassen mit der die Wahl eines Einheitskanzler als US Vasall finanziert wird. Die Bevölkerung ist so desinformiert das sie kaum begreift was gerade geschieht. Nur 10 Jahre später ist sämtlicher Besitz in den Hände von Wessis, während die Ossis nach 25 Jahren immer noch Bürger zweiter Klasse sind.
  84. 20. Dezember 1989: Panama wird besetzt (Operation Just Cause). Der verhaftete panamaische Machthaber, General Manuel Noriega, wird in die Vereinigten Staaten überführt, wegen Drogenhandels und Geldwäsche angeklagt und am 10. Juli 1992 zu 40 Jahren Haft verurteilt.Operation „Just Cause“: Panama, 20. Dezember 1989 bis 31. Januar 1990
    Operation „Nimrod Dancer“: Panama, Mai 1989 bis 20. Dezember 1989
  85. Ab März 1990 fand in Reaktion auf den liberianischen Bürgerkrieg die Operation Sharp Edge statt. Im August 1990 wurden 1648 Ausländer und Flüchtlinge aus der Hauptstadt Monrovia und anderen Sammelpunkten im Hinterland gerettet. Im Anschluss sorgte die Militärpräsenz für eine zeitweilige Beruhigung der Lage.
  86. Ab 1990 Im Drogenkrieg in Kolumbien bedienen sich die Vereinigten Staaten rechter paramilitärische Einheiten der Drogenmafia zur Bekämpfung der kommunistischen Volksarmee FARC, die ihrerseits seit 1964 gegen die Drogenkartelle kämpfen. Offiziell bekämpft die USA natürlich den Drogenhandel. Die Folge, in der USA steigt der Drogenkonsum und Aids wird erstmals als Problem wahrgenommen, das nicht wie der Klu Klux Klan behauptet auf Schwule und Einwanderer zurück geht, sondern auch über Militäreinsätze in Afrika eingeschleppt wurde.
  87. 8. August 1990: Saudi-Arabien – Nach dem irakischen Überfall auf Kuwait am 2. August 1990 entsenden die USA Streitkräfte nach Saudi-Arabien zur Stützung des dortigen Regimes und zur Vorbereitung eines Angriffs auf den Irak. Saddam ist in die Falle getappt und 2 000 Flugzeuge bombardieren den Irak. Alle Angaben darüber das Saddam Atombomben und Giftgas produziere, erweisen sich als Lüge, basierend auf die Schwindelei eines Iraker (Decknahme Curveball) dem der BND einen dt. Pass versprochen hat. Seine Aussage entpuppt sich als Lüge und wird nicht mal vom BND als wahr angesehen. Dennoch benutzt die USA diesen als Kronzeugen und rechtfertigt damit den Angriff auf den Irak. Der Lügner lebt bis heute unbehelligt mit deutschem Pass.
  88. Operation „Promote Liberty“: Panama, 31. Januar 1990
  89. Operation „Ghost Zone“: Bolivien, März 1990 bis 1993
  90. Januar/Februar 1991: Kuwait: US-geführte Koalitionstruppen, legitimiert durch einen Beschluss des Weltsicherheitsrats der Vereinten Nationen, marschieren in Kuwait ein und beenden mit der Operation Wüstensturm die irakische Besetzung des Landes.
  91. Operation „Sharp Edge“: Liberia, Mai 1990 bis 8. Januar 1991
  92. Operation „Desert Farewell“: Südwest-Asien, 1. Januar 1992 bis 1992
  93. Operation „Desert Calm“: „Südwest-Asien, 1. März 1991 bis 1. Januar 1992
  94. Operation „Desert Shield“: 2. August 1990 bis 17. Januar 1991
  95. Operation „Desert Storm“: Irak-Krieg gegen Saddam Hussein, 17. Januar 1991 bis 28. Februar 1991
  96. Operation „Eastern Exit“: Somalia, 2. Januar 1991 bis 11. Januar 1991
  97. Operation „Productiv Effort/Sea Angel“: Bangladesh, Mai 1991 bis Juni 1991
  98. Operation „Fiery Vigil“: Philippinen, 1. bis 30. Juni 1991
  99. Operation „Victor Squared“: Haiti, 1. bis 30. September 1991
  100. Operation „Quick Lift“: Zaire, 24. September 1991 bis 7. Oktober 1991
  101. Ab 1992 Februar/März: Jugoslawien – Die US geführte NATO führt unter dem Oberbefehl der Vereinten Nationen mehrere Militäreinsätze zu Gunsten der von Serben in der Hauptstadt Sarajevo belagerten Kroaten und Bosnier in Jugoslawien nach dem Massaker von Srebrenica durch.
  102. 27. August 1992: Irak – Die Vereinigten Staaten errichten im Irak eine Flugverbotszone für irakische Flugzeuge nördlich des Breitengrades von 36°N und südlich von 33°N. Der Luftkrieg wird eingeschränkt bis 2002 wieder aufgenommen, vorgeblich um Saddam Hussein von Luftangriffen auf die irakischen Kurden im Norden und die Schiiten im Süden des Landes abzuhalten und einen erneuten Überfall auf Kuwait zu verhindern.
  103. 9. Dezember 1992: Somalia – Die Vereinigten Staaten entsenden auf Aufforderung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und Beschluss des Sicherheitsrats 28.000 Soldaten nach Somalia, um den Bürgerkrieg zu beenden (Rückzug 1994 nach blutig gescheitertem Versuch der Festnahme von General Mohammed Farah Aidid).
  104. Operation „Silver Anvil“: Sierra Leone, 2. Mai 1992 bis 5. Mai 1992
  105. 27. Juni 1993: Irak – Kriegsschiffe unternehmen einen Einsatz gegen den Irak und feuern 23 Marschflugkörper auf Bagdad ab.
  106. August/September 1994: Haiti – Amerikanische Truppen setzen auf Druck des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen die Reinstallation des 1991 durch einen Militärputsch gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide durch.
  107. Operation „Distant Runner“: Ruanda, 9. April 1994 bis 15. April 1994
    Operationen „Quiet Resolve“/“Support Hope“: Ruanda, 22. Juli 1994 bis 30. September 1994
  108. Operation „Uphold/Restore Democracy“: Haiti, 19. September 1994 bis 31. März 1995
  109. Operation „United Shield“: Somalia, 22. Januar 1995 bis 25. März 1995
  110. Operation „Assured Response“: Liberia, April 1996 bis August 1996
  111. Operation „Quick Response“: Zentralafrikanische Republik, Mai 1996 bis August 1996
  112. Operation „Guardian Assistance“: Zaire/Ruanda/Uganda, 15. November 1996 bis 27. Dezember 1996
  113. Operation „Pacific Haven/Quick Transit“: Irak – Guam, 15. September 1996 bis 16. Dezember 1996
  114. Operation „Guardian Retrieval“: Kongo, März 1997 bis Juni 1997
  115. Operation „Noble Obelisk“: Sierra Leone, Mai 1997 bis Juni 1997
  116. Operation „Bevel Edge“: Kambodscha, Juli 1997
  117. Operation „Noble Response“: Kenia, 21. Januar 1998 bis 25. März 1998
  118. Operation „Shepherd Venture“: Guinea-Bissau, 10. Juni 1998 bis 17. Juni 1998
  119. Operation „Infinite Reach“: Sudan/Afghanistan, 20. bis 30. August 1998
    20. August 1998: Sudan – Als Vergeltung für die Terroranschläge auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania führen die Vereinigten Staaten einen Luftangriff auf eine angebliche Giftgasfabrik durch, die sich später als die Asch-Schifa-Arzneimittelfabrik herausstellte.
  120. Operation „Golden Pheasant“: Honduras, ab März 1988
  121. Operation „Safe Border“: Peru/Ekuador, ab 1995
  122. Operation „Laser Strike“: Südafrika, ab 1. April 1996
  123. Operation „Steady State“: Südamerika, 1994 bis April 1996
  124. Operation „Support Justice“: Südamerika, 1991 bis 1994
  125. Operation „Wipeout“: Hawaii, ab 1990
  126. Operation „Coronet Oak“: Zentral- und Südamerika, Oktober 1977 bis 17. Februar 1999
  127. Operation „Coronet Nighthawk“: Zentral- und Südamerika, ab 1991
  128. Operation „Desert Falcon“: Saudi Arabien, ab 31. März 1991
  129. 1992 bis 1994 Somalia, Sicherheitsrat für humanitäre Intervention, einen Tag danach US–„Operation-Restore-Hope“. Der eigentliche Grund war — die reichen Bodenschätze: Mineralien, Erdöl und Uran. Als einige US-Soldaten aus dem Hinterhalt erschossen wurden, zog Washington seine Truppen wieder ab
  130. Operation „Northern Watch“: Kurdistan, ab 31. Dezember 1996
  131. Operation „Provide Comfort“: Kurdistan, 5. April 1991 bis Dezember 1994
  132. Operation „Provide Comfort II“: Kurdistan, 24. Juli 1991 bis 31. Dezember 1996
  133. Operation „Vigilant Sentine I“: Kuwait, ab August 1995
  134. Operation „Vigilant Warrior“: Kuwait, Oktober 1994 bis November 1994
  135. Operation „Desert Focus“: Saudi Arabien, ab Juli 1996
  136. Operation „Phoenix Scorpion I“: Irak, ab November 1997
  137. Operation „Phoenix Scorpion II“: Irak, ab Februar 1998
  138. Operation „Phoenix Scorpion III“: Irak, ab November 1998
  139. Operation „Phoenix Scorpion IV“: Irak, ab Dezember 1998
  140. Operation „Desert Strike“: Irak, 3. September 1996; Cruise Missile-Angriffe:
  141. Irak, 26. Juni 1993, 17. Januar 1993, Bombardements: Irak, 13. Januar 1993
  142. Operation „Desert Fox“: Irak, 16. Dezember 1998 bis 20. Dezember 1998
  143. Operation „Provide Promise“: Bosnien, 3. Juli 1992 bis 31. März 1996
  144. Operation „Decisive Enhancement“: Adria, 1. Dezember 1995 bis 19. Juni 1996
    Operation „Sharp Guard“: Adria, 15. Juni 1993 bis Dezember 1995
    Operation „Maritime Guard“: Adria, 22. November 1992 bis 15. Juni 1993
    Operation „Maritime Monitor“: Adria, 16. Juli 1992 bis 22. November 1992
  145. Operation „Sky Monitor“: Bosnien-Herzegowina, ab 16. Oktober 1992
    Operation „Deliberate Forke“: Bosnien-Herzegowina, ab 20. Juni 1998
    Operation „Decisive Edeavor/Decisive Edge“: Bosnien-Herzegowina, Januar 1996 bis Dezember 1996
    Operation „Deny Flight“: Bosnien, 12. April 1993 bis 20. Dezember 1995
  146. Operation „Able Sentry“: Serbien-Mazedonien, ab 5. Juli 1994
  147. Operation „Nomad Edeavor“: Taszar, Ungarn, ab März 1996
  148. Operation „Nomad Vigil“: Albanien, 1. Juli 1995 bis 5. November 1996
  149. Operation „Quick Lift“: Kroatien, Juli 1995
  150. Operation „Deliberate Force“: Republika Srpska, 29. August 1995 bis 21. September 1995
  151. Operation „Joint Forge“: ab 20. Juni 1998
  152. Operation „Joint Guard“: Bosnien-Herzegowina, 20. Juni 1998
    Operation „Joint Edeavor“: Bosnien-Herzegowina, Dezember 1995 bis Dezember 1996
  153. Operation „Determined Effort“: Bosnien, Juli 1995 bis Dezember 1995
  154. Operation „Determined Falcon“: Kosovo/Albanien, 15. Juni 1998 bis 16. Juni 1998
  155. Operation „Eagle Eye“: Kosovo, 16. Oktober 1998 bis 24. März 1999
    Operation „Sustain Hope/Allied Harbour“: Kosovo, ab 5. April 1999
    Operation „Shining Hope“: Kosovo, ab 5. April 1999
    Operation „Cobalt Flash“: Kosovo, ab 23. März 1999
    Operation „Determined Force“: Kosovo, 8. Oktober 1998 bis 23. März 1999
  156. März bis Juni 1999: Kosovokrieg – Die NATO führte unter dem Kommando der Vereinigten Staaten umfangreiche Bombardements gegen Ziele in Jugoslawien durch, um einen Abzug serbischer Truppen und Polizei aus dem Kosovo zu erzwingen. Nach Abschluss eines Waffenstillstands wird die Provinz Kosovo von KFOR-Truppen gesichert und eine Interims-Zivilregierung unter Verwaltung der Vereinten Nationen errichtet.
  157. Jugoslavien, am 5. Oktober 2000 wird durch die Revolutions GmbH eine sogenannte „bunte Revolution“ initiiert und der Präsident zum Rücktritt gezwungen.
  158. 2001 Bombardierung von Serbien, Unterstützung der Kosovo-Untergrundarmee mit Namen UCK
  159. November 2001: Afghanistan – In der Folge der Terrorattacken islamistischer Fundamentalisten in New York und Washington vom 11. September 2001 unterstützten US-Soldaten die Afghanische Nationalarmee beim Kampf gegen die Taliban. Der Krieg endet mit dem Einsetzen einer US treuen Marionettenregierung
  160. Ab 2001: Die US-Marine sichert Seehandelswege um die somalischen Gewässer.
  161. 20. März 2003: Irak – Streitkräfte einer 48 Nationen umfassende Koalition griffen im Dritten Golfkrieg den Irak an und stürzten die Regierung von Saddam Hussein. Der Irak wurde übergangsweise als Protektorat verwaltet, im Sommer 2005 wurden Wahlen abgehalten und offiziell die Regierungsgeschäfte an die gewählte Regierung übergeben. Die amerikanischen Truppen verließen das Land 2011. Der verfrühte Abzug der Truppen führte zum Aufblühen der Terrormiliz IS.
  162. 23. November 2003 wird durch die Revolutions GmbH eine bunte Revolution in Georgien organisiert die bei der spektakulären, aber gewaltfreien Stürmung des Parlaments den Präsident Schewadnadse zum Rücktritt nötigt. CNN-live berichtet live.
  163. März 2004: Haiti – Nach dem Sturz von Präsident Jean-Bertrand Aristide entsenden die Vereinigten Staaten zur Vorbereitung einer multinationalen Übergangstruppe des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen vorerst 50, später 200 Mann nach Haiti.
  164. Ukraine, am 31. Dezember 2004 wird eine bunte Revolution gegen den 2002 gewählten Präsidenten Wiktor Janukowitsch durch die Revolutions GmbH initiiert. 2006 bis  2007 wird er jedoch erneut zum Ministerpräsidenten der Ukraine.
  165. 2011 Die US-Marine bekämpft somalische Piraten im Verbund mit weiteren Marineeinheiten verschiedener Teilnehmernationen.
  166. Frühjahr 2011 – Militärische Luftschläge sowie Marineeinsätze mit Marschflugkörpern gegen Libyen, um eine Flugverbotszone durchzusetzen und Militärschläge des Machthabers Muammar al-Gaddafi gegen Zivilisten und Aufständische im Land zu verhindern.
  167. Im März 2011 trafen US-Spezialeinheiten in Uganda ein, um die Streitkräfte der Afrikanischen Union bei der Suche nach dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Joseph Kony zu unterstützen.
  168. 2012 Die USA zwischen Deutschland und die EU zum Abbruch der Southstream Erdgas Leitung die Osteuropa mit russischem Erdgas versorgen will. Serbien und Slowenien beschließen trotzdem die Versorgung mit Russischem Erdgas. Russland erwägt als Ausweichlösung eine Trasse über die Türkei zu bauen.
  169. 2012 Ein Freihandelsabkommen mit Kanada führt innerhalb von 3 Jahre  dazu das öffentliche Steuergelder für Zahlungen aufgrund von Klagen  auf Basis der Investitionsschutzklausel des Freihandelsvertrages verwendet werden müssen. Das neue Geschäftsmodell wird in der USA sehr schnell beliebt und die Klagen amerikanischer Unternehmen steigen binnem kurzem auf das 200fache, während die Kanadier ausgeplündert werden. Die kanadische Regierung verheimlicht den Bürgern diese unglaublichen Vorgänge.
  170. Vattenfall verklagt Sachsen aufgrund einer Investitionsschutzklausel auf mehr als 3,2 Mrd. Euro. Die Bevölkerung ist ahnungslos, doch Aktivisten machen es öffentlich. 2016 zieht sich Vattenfall aus dem Braunkohletagebau zurück und verkauft es.
  171. 2012 Im Zuge der „Bunten Revolutionen“ gab es einen Versuch, die Regierung in Kirgisien zu stürzen, bei dem die  Anhänger der „Tulpen-Revolution“ Unterstützung aus den USA bekamen.
  172. Venezuela 2013-2014 Kaum war Hugo Chavez am 5. März 2013 verstorben, brach im US-Repräsentantenhaus Jubel aus. Statt einem Oligarchen gewann bei den folgenden Präsidentschaftswahlen am 14. April 2013 jedoch Chavez’ Nachfolger Nicolás Maduro. Seit dem unterstützt die USA die Opposition und versucht in Venezuela einen Putsch zu organisieren. Bisher mit wenig Erfolg.
  173. Im Februar 2010 wird Janukowitsch Präsident der Ukraine.  Am 21. November 2013 suspendierte die Regierung Azarow die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine mit der EU. Am 22. Februar 2014 erklärte das ukrainische Parlament ohne die nötigen Stimmen illegal ihren Präsidenten für abgesetzt.
    Die USA und ihre EUSA unterstützen mit allen Mitteln einen Putsch der ukrainischen Regierung, der auf der Sicherheitskonferenz in München 2014 geplant wird. 2 Tage später ruft der Boxer Klitschko öffentlich zur Bildung von illegalen Bürgerwehren auf, während die USA eine Vasallenregierung samt militärischem Beraterstab in der ukrainischen Putschregierung installieren.
    Am 24. Februar 2014 erklärte der Sprecher der Europäischen Kommission, die EU habe die Entscheidung des ukrainischen Parlaments anerkannt.
    Die neue Regierung übt sich bald darauf in Ethnischer Säuberung, während die gesamte europäische Presse nahezu gleichgeschaltet Lügen erzählt. Ein Referendum auf der Krim führt dazu, das die Krim die Aufnahme in die Russische Förderation beantragt. Das Referendum der Krim wird von der Kiever Putschregierung als illegal bezeichnet. Die EU unterstützt diese Auslegung.
    Ein Referendum in Luhansk und dem Donbass (Ostukraine) wird ebenfalls nicht anerkannt, daraufhin rufen diese ihre Republik aus. Militärische Intervention unter massiver Material- und Finanzhilfe der EUSA führt zur militärischen Verteidigung des Donbass und Luhansk gegen das Kiever Regime. Während dessen zwingt die USA ihre EU Vasall alle Europäischen Staaten zur Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Gleichzeitig wird der Bau der Gasleitung South Stream gestoppt, die Ukraine führen sollte. Das Projekt wurde auf Eis gelegt.
    Ende 2014 wird bekannt das der Sohn des US Außenministers sich die Rechte an ukrainischem Erdöl und Erdgas gesichert hat. Leider kommt er nicht in den Genuss da die Verteidigungsarmeen der Republiken von Donbass und Luhansk, wo diese Öl- und Gasfelder liegen massiven Widerstand leistet. Inzwischen ist die Ukraine hoffnungslos verschuldet. Kurz darauf wird bekannt das mehrere Nationalschätze wie z.b. der Skythenschatz als „Sicherheitsleistung“ in den Besitz der USA über gingen. Der von der Niederlande nicht an das besitzende Museum der Krim, sondern an die Kiewer Putschregierung „zurück“ gegebene Schatz verließ nur wenige Tage später das Land Richtung USA.
  174. Anfang 2014 zwingt die USA der EUSA das Freihandelsabkommen TTIP auf, doch entgegen der Erwartungen schaffen es die NGO´s die Bürger gegen das Abkommen zu mobilisieren. 2016 wird man schliesslich genötigt den Vertrag gegenüber dem Bundestag offen zu legen, doch die Offenlegung erweist sich selbst als Skandal. Ende 2016 versucht die US treue CDU erneut das TTIP als „vorläufig“ durchzubringen.
  175. Operation United Assistance: Zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie 2014 in Westafrika errichteten US-Truppen ab September in Liberia Behandlungseinrichtungen unter der Beteiligung von 539 Soldaten. Nachdem der Präsident von 3000 Soldaten gesprochen hatte, sollen gemäß Medienberichten bis zu 4700 Soldaten in Westafrika im Einsatz stehen.
  176. Seit Juni 2014 führen die USA die Operation Inherent Resolve durch, um die Terrormiliz Islamischer Staat zu bekämpfen.
  177. März-Juni 2014, eine inititierte Revolution in Venezuela scheitert. 58 Ausländer werden verhaftet, da weil sie für die Proteste und die Gewalt, die das Land in den letzten drei Monaten erschüttert haben, mitverantwortlich sind.  Auch die deutsche Konrad Adelnauer Stiftung wird des Landes verwiesen.
  178. Herbst 2014, Deutschland, Kanzlerin Merkel menschelt im Fernsehn herum, ruft die Einladungskultur aus und löst damit eine europaweite Flüchtlingskrise aus. Mehrere Länder schließen vor dem unkontrollierten Ansturm die Grenzen, während Deutschland 2015 über 1 Mio Flüchtlinge aufnimmt. Zur Eindämmung der Flüchtlingswanderung erklärt die EU mehrere Kriegsschauplätze zu sicheren Herkunftsländern.
  179. Sommer 2016, die USA erpresst das Olympische Komitee zum Ausschluss der Russen an den Olympischen Spielen.
  180. Bulgarien ist nicht gewillt, in den von der NATO vorgeschlagenen Plan zur verstärkten Präsenz der Allianz im Schwarzen Meer einzusteigen. Gleichzeitig wird der Bau der Southstream Pipeline wieder aufgenommen. Sofia wolle keinen Krieg in der Region, erklärte Bulgariens Regierungschef Bojko Borissow. Damit steht neben Orban nun auch Bulgarien auf der schwarzen Liste der USA
  181. Die Bewegung des Predigers Fethulah Gülen soll einen Putsch-Versuch im zentralasiatischen Kirgisien unternehmen, das jedenfalls behauptet der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Grund dafür ist wohl das der kirgisische Präsident Almasbek Atambajew 2010 den USA eine diplomatische Note über die Kündigung des Abkommens über das Bestehen des Zentrums für Transittransporte ab dem 11. Juli 2014 überreichte. Der US-Luftwaffenstützpunkt Manas war im Dezember 2001 zur Unterstützung der Operation „Enduring Freedom“ in Afghanistan eingerichtet worden. Später wurde die Basis in ein „Zentrum für Transittransporte“ umgewandelt. Über die Basis wurden 98 Prozent der Militärs der Internationalen Schutztruppe ISAF, die unter Nato-Führung in Afghanistan im Einsatz waren, hin und zurück geflogen. Im Juni 2014 musste der US Kommandant endgültig den Schlüssel abgeben. Seidem steht auch Kirgisistan auf der schwarzen Liste der USA.

Quellen: AG Friedensforschung
Das Buch des nordamerikanischen Soziologen  George N. Katsiaficas „Asia’s Unknown Uprisings“ („Unbekannte Aufstände Asiens“).
New York Times
Speigel, die Revolutions GmbH vom 14.11.2005
Wikipedia, Bundeswehr

Diese Liste sollte deutlich machen, wer hier der Weltweite Aggressor Nr. 1 ist.

Allein in Lateinamerika kostete der Terror der USA seit 1945 über 1,5 Millionen  das Leben. Dabei handelt es sich nur um die offiziellen Zahlen. Die tatsächliche Zahl der Opfer ist unbekannt.

Bundeswehreinsätze im Ausland
Seit 1990 wird die Bundeswehr zu „friedenserhaltenden“ und „friedenssichernden“ Maßnahmen (peacebuilding und peacekeeping) außerhalb der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt.
Mit der sogenannten Petersberger Wende 1992 änderte die SPD ihre Position der Ablehnung von Auslandseinsetzen. Mit dem Amtsantritt der Rot-Grünen Bundesregierung 1998 unterstützen auch die Grünen derartige Einsätze.

  1. 16. August 1990 bis 13. September 1991 die Operation Südflanke, Minenabwehr während des zweiten Golfkrieges im persischem Golf (und Mittelmeer), bis 500 Deutsche, sieben Schiffe, zeitweise fünf Flugzeuge und Hubschrauber
  2. 30. Januar 1991 bis 17. März 1991 der Einsatz des Flugabwehrraketengeschwader 2 in Diyarbakır , Türkei im Rahmen der Operation Desert Storm, zweiter Golf Krieg, bzw. Irak Krieg
  3. 6. Januar 1991: Verlegung von 18 Kampfflugzeugen des Typs „Alpha Jet“ des Jagdbombergeschwaders 43 aus Oldenburg auf den Fliegerhorst Erhac in der Türkei. Insgesamt 212 Soldaten der Luftwaffe sollen im Rahmen der Allied Command Europe Mobile Forces (AMF Air) der NATO einen Beitrag zum Schutz der Türkei vor Angriffen aus dem Irak leisten.
  4. April 1991: Im Rahmen der „Operation Kurdenhilfe“ versorgen Fallschirmjäger, Sanitätskräfte und Heeresflieger mit Transporthubschraubern vom Typ CH-53 kurdische Flüchtlinge im Iran und in Anatolien.
  5. 1991–1996: Transport von UN-Waffeninspekteuren mit Transallflugzeugen und Hubschraubern im Irak im Rahmen der UNSCOM-Mission.
  6. November 1991: Sechs, später 18 deutsche Sanitätssoldaten werden zur medizinischen Betreuung von Angehörigen der UN Advanced Mission in Cambodia (UNAMIC) in Kambodscha entsandt.
  7. April 1992–1993: Entsendung von 140 weiteren Sanitätssoldaten zur medizinischen Betreuung von Angehörigen der United Nations Transitional Authority in Cambodia (UNTAC). 1993 erfolgte die Entsendung eines Feldlazaretts nach Phnom Penh im Rahmen der United Nations Advance Mission in Cambodia UNAMIC als einer Mission der UNO.
  8. 1992–1996 Operation Sharp Guard, Adria-Einsatz im Bosnienkrieg
    Ziel war die Durchsetzen der Wirtschaftssanktionen und des Waffenembargos gegen Jugoslawien in den Operationsgebieten Otranto und Montenegro, einschließlich der Hoheitsgewässer Albaniens und Montenegros zur See und in der Luft.
  9. Balkankrieg, Die IFOR löste im Rahmen der Operation Joint Endeavour am 20. Dezember 1995 in Bosnien und Herzegowina die UNPROFOR ab. Am 18. Mai 1996 wurde der IFOR-Einsatz vom NATO-Rat verlängert und  auf die Unterstützung des Wiederaufbaus ausgeweitet. Die rund 2.600 Soldaten des deutschen Kontingents GECONIFOR hatten ihre Standorte in Zadar (Heeresflieger), Benkovac (Pioniere), Šibenik (Einsatzunterstützung: Nachschub und Instandsetzung), Camp Solaris (Transport), in Trogir (Sanitäter mit Feldlazarett) und in Primošten (Feldjäger).
  10. Dez. 1996-Dez, 2004 Am 12. Dezember 1996 erfolgte die auf 18 Monate begrenzte Übertragung des IFOR-Mandats auf die Nachfolgemission SFOR als Operation Joint Guard. Die Stabilisation Force war die NATO-Schutztruppe für Bosnien und Herzegowina.
    Am 20. Juni 1998 begann zudem die Operation Joint Forge. Am 2. Dezember 2004 endete das SFOR-Mandat endgültig und wurde durch das Operation Althea-Programm unter dem Schutz von EUFOR-Truppen abgelöst.Das Deutsche Heereskontingent SFOR (1.700 Deutsche) war im Feldlager Rajlovac stationiert. Bis Ende 2004 betrieb die Bundeswehr zusätzlich das Außenlager Filipovići in der Nähe von Foča. Die 14 Tornado-Kampfflugzeuge der Luftwaffe, die der NATO in Piacenza in Norditalien zur Verfügung gestellt wurden, unterstanden dem Hauptquartier AIRSOUTH (Allied Air Forces Southern Europe) in Neapel.
  11. März 1993 bis März 1995 Die UN Operation in Somalia II in Somalia wurde  durch den Deutschen Unterstützungsverband Somalia (ca. 1.700 Heeressoldaten) März 1993 bis März 1994 in Beledweyne unterstützt.Später außerdem vier Schiffe der Marine für die Rückführung aus Mogadischu im Rahmen der Operation Southern Cross). In Mombasa in Kenia wurden zwei Transportflugzeuge stationiert.
  12. 1994: UNAMIR-Mission mit Beteiligung an einer Luftbrücke zur Versorgung ruandischer Flüchtlinge.
  13. 1994–September 2009: VN-Beobachtermission in Georgien zur Überwachung des Waffenstillstandes in Abchasien im Rahmen von UNOMIG, die Bundeswehr stellte drei unbewaffnete Militärbeobachter und bis zu zehn Sanitätssoldaten, die auch Militärbeobachterstatus hatten.
  14. 1995: Operation Deliberate Force, NATO-Operation zum Schutz der UNPROFOR in Bosnien-Herzegowina
  15. 1995–1996: (UNPF) innerhalb Kroatiens mit ersten Maßnahmen nach Bosnien-Herzegowina, abgelöst durch IFOR
  16. 1997: Operation Libelle, Evakuierung von Zivilisten aus Albanien unter Verwendung von Einheiten der SFOR.
  17. 13. April-1998. August 1999: Albanien Force (AFOR)
  18. 1999 hat die Bundeswehr mit der Luftwaffe im Rahmen der Operation Allied Force mit etwa 500 Einsätzen zum ersten Mal in der Geschichte an dem verfassungsmäßig und völkerrechtlich umstrittenen Kosovo-Krieg teilgenommen. Von den verantwortenden Politikern wurde dies als „humanitäre Intervention“ verklärt.
  19. Juni 1999-2014 Diesem Einsatz schloss sich ab dem 12. Juni 1999 eine Beteiligung an der KFOR-Mission zum Schutz der Bevölkerung und der im Land tätigen Hilfsorganisationen an. Deutschland unterhielt 1999 vier Feldlager: in Neprosteno, in Čegrane, in Quatrum und in Drenove.Das deutsche Einsatzkontingent (EinsKtgt KFOR) umfasste im November 2007 2813 Soldaten. Die Mandatsobergrenze machte dabei eine kurzfristige Aufstockung auf bis zu 8500 Soldaten möglich. Das Einsatzmandat wurde vom Deutschen Bundestag im Juni 2008 um weitere zwölf Monate, im Mai 2009 erneut um 12 Monate verlängert aber auf 3500 Mann begrenzt. Im Juni 2014 befanden sich noch rund 740 deutsche Soldaten im Kosovo. Die Kosten beliefen sich pro Jahr auf etwa 154 Mio. Euro, also rund 7,7 Mio. Euro.
  20. 1999–2000: – Transportflüge und medizinische Versorgung im Rahmen der UN-Mission INTERFET für Osttimor.
  21. 2000–August 2008: VN-Beobachtermission UNMEE in Äthiopien und Eritrea zu Überwachung des Waffenstillstandsabkommens von Algier, zwei deutsche Militärbeobachter.
  22. 2001: Operation „Essential Harvest“ in Mazedonien, Entwaffnung von albanischen Extremisten, 600 deutsche Soldaten.
  23. 2002–2010: Marinepräsenz am Horn von Afrika als Task Group German (CTG) im Rahmen der Operation Enduring Freedom: (Beteiligung schwankend: anfangs rund 1.400 Soldaten dann abnehmend.)
  24. Januar 2002 bis 31. Dezember 2014 ISAF-Einsatz in Afghanistan zur Friedenssicherung. Seit ISAF 4 im Jahr 2003 unter NATO-Führung. Seit 5. April 2007 wurden zusätzlich auf Bitten der NATO sechs Aufklärungsflugzeuge der Luftwaffe in Afghanistan stationiert. Mit Beschluss des Bundestages vom 13. Oktober 2007 wurde der Einsatz der Flugzeuge mit dem Kontingent ISAF zusammengelegt. Ab 26. Januar 2012 betrug die Mandatsobergrenze 4.900 deutsche Soldaten.
  25. 2003: Operation „Concordia“ in Mazedonien, Sicherung von EU- und OSZE-Beobachtern
  26. 2003: Operation „Artemis“, Versorgung von Truppen in der Demokratischen Republik Kongo über Uganda aus.
  27. Januar − März 2005: Humanitäre Hilfe in Indonesien – Einsatz von Sanitätskräften, MedEvac-Flugzeugen und dem Einsatzgruppenversorger „Berlin“ nach dem Seebeben im Indischen Ozean 2004 in der Region Aceh (ca. 385 Soldaten).
  28. 31. Juli 2006 bis 30. November 2006: Bundeswehreinsatz im Kongo 2006 – Entsendung von bis zu 780 Soldaten, davon 500 Einsatz- und 280 Unterstützungskräfte in die Hauptstadt Kinshasa und die Umgebung zum Schutz der Parlamentswahlen. Den überwiegenden Teil bildet die Reserve in Gabun.
  29. Dezember 2004 bis Dezember 2007: AMIS (African Union Mission in Sudan) – Bereitstellung von Lufttransportkapazitäten für die Verlegung von Friedenstruppen der Afrikanischen Union in die sudanesische Krisenregion Darfur. Am 31. Dezember 2007 ging diese Operation in die Operation UNAMID über.
  30. Seit Juni 2005 regelmäßige Kontingente im Rahmen von Air Policing Baltikum mit jeweils etwa 100 Soldaten und vier Jagdflugzeugen (anfangs McDonnell Douglas F-4F Phantom II, jetzt Eurofighter Typhoon) zur Luftraumsicherung über dem Baltikum
  31. 2005–2011: UNMIS (UN Mission in Sudan) – Entsendung von bis zu 75 unbewaffneten Militärbeobachtern in den Süden und Osten des Sudans zur Überwachung des Friedensabkommens.
  32. Seit September 2006: Seeraumüberwachung vor der Küste des Libanons im Rahmen von UNIFIL II unter UN-Führung mit Fregatten, Schnellbooten und Hilfsschiffen.
  33. 2006–2009 Minenräumung in Kambodscha (ohne Mandat des Bundestages), bis zu 54 Soldaten.
  34. Seit Dezember 2008: unter EU-Führung: EU NAVFOR Somalia – Operation Atalanta mit Schiffen und zeitweise Seefernaufklärern zum Schutz humanitärer Hilfslieferungen nach Somalia, der Handelsseefahrt im Golf von Aden und der Bekämpfung jeglicher Piraterie. Zurzeit etwa 318 Soldaten im Einsatz (Mandatsobergrenze seit 12. Mai 2016 600 Soldaten
  35. Seit April 2010: unter EU-Führung: EUTM Somalia (EU-Trainingsmission Somalia). Mit bis zu 150 Soldaten unterstützt die EU die African Union-Mission durch die Ausbildung eigener Sicherheitskräfte in Uganda. Dabei sind bis zu 13 deutsche Soldaten eingesetzt.
  36. Seit Juni 2010: unregelmäßige Kontingente im Rahmen von Air Policing Island mit jeweils etwa 100 Soldaten und vier Jagdflugzeugen Eurofighter Typhoon zur Luftraumsicherung über Island.
  37. Seit 2011: UNMISS zur Unterstützung beim Aufbau des neuen Staates Republik Südsudan. Zurzeit sind 16 Soldaten im Einsatz (Mandatsobergrenze seit 29. September 2011 50 Soldaten).
  38. Februar 2011: Die Operation Pegasus während der Aufstände in Libyen zur Evakuierung von Zivilisten aus Libyen.
  39. Seit 15. August 2012: Operation EUCAP Nestor zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias. Zurzeit sind 3 Polizeibeamte und ein Bundeswehrsoldat im Einsatz.
  40. Dezember 2012 bis 31. Januar 2016 Operation Active Fence zur Verteidigung des NATO-Bündnispartner Türkei. Es wurden zwei Staffeln des Patriot Flugabwehrsystems sowie Soldaten zum Einsatz in AWACS Aufklärungsflugzeugen entsandt (ca. 400 Soldaten).
  41. Seit 17. Januar 2013 Logistische Unterstützung der Opération Serval und MINUSMA. Dazu wurden zwei Transportflugzeuge C-160 Transall des Lufttransportgeschwaders 61 nach Mali entsandt, um dort die französischen Streitkräfte beim Lufttransport zu unterstützen.Das neue Mandat für die deutsche MINUSMA-Beteiligung vom 28. Januar 2016 hob die Kontingentsgröße von 150 auf 650 Soldaten an und erweiterte das Aufgabenspektrum. Das aktuelle Mandat ist bis zum 31. Januar 2017 befristet.
  42. Seit April 2013 Beteiligung an der Ausbildungsmission EUTM Mali im westafrikanischen Mali mit rund 80 Ausbildern und Sanitätern in Koulikoro.
  43. Seit 16. Oktober 2013 Beteiligung mit bis zu vier Soldaten an der UN-Mission MINURSO in der Westsahara.
  44. April 2014 bis 30. April 2015 Beteiligung am Schutz des US-amerikanischen Spezialschiffs Cape Ray im östlichen Mittelmeer, an Bord dessen syrische Chemiewaffen vernichtet wurden. Für diese Aufgabe wurden eine Fregatte und bis zu 300 Soldaten eingesetzt.
  45. Seit 1. Januar 2015 Resolute Support eine bis zu 850 Soldaten starke Trainingsmission in Afghanistan
  46. Seit Februar 2015 Ausbildungsunterstützung Irak. Derzeit sind 47 Soldaten als Ausbilder und Berater der Peschmerga in der Autonomen Region Kurdistan im Rahmen des Kampfes gegen den Islamischen Staat stationiert.
  47. Seit April 2015 Flüchtlingsrettung im Mittelmeer. Humanitäre Hilfe ohne Mandat. Zwei größere Marineeinheiten wie Fregatten und Versorgungsschiffe.
  48. Seit Dezember 2015 Kampf gegen den IS in Syrien.
  49. Seit Februar 2016 Beteiligung der Marine mit Einsatzgruppenversorger Bonn im Rahmen der Standing NATO Maritime Group 2 an der Seeraumüberwachung in der Ägäis zur Unterstützung der europäischen Grenzagentur Frontex.

Am 8. Oktober 2001 starb als erster Soldat der Bundeswehr durch eine Kampfhandlung Oberstabsarzt Dieter Eißing durch den Abschuss eines Hubschraubers mit Militärbeobachtern. Bei Auslandseinsätzen kamen bis Juni 2013 insgesamt 103 deutsche Soldaten ums Leben, 6 davon begingen Suizid.

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NATO verlangt 2% des Haushaltes
für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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