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Das Schweigen der Lämmer

Das Schweigen der Ostdeutschen
Es wäre sehr wichtig, die Andersartigkeit der beiden deutschen Kulturen an Hochschulen zu definieren und zu verbreiten. Olaf Georg Klein (s.u.) versucht die Kulturen anhand ihrer Kommunikationsmuster zu beschreiben und definiert das deutsche kulturelle Problem allein über Missverständnisse im Umgang miteinander. Diese Kommunikationsmissverständnisse zu beseitigen ist wichtig, davor liegt aber noch der Schritt, dass Westdeutsche Ostdeutsche nicht diskriminieren, sondern sich gleichberechtigt und gleichsam fragend aufeinander einstellen. Nach den Kommunikationsmissverständnissen kommen aber die weitaus wichtigeren kulturellen Fragen. Zum Einen entsteht eine Kultur aus der Erziehung und Erfahrung, die man den Kindern und jungen Heranwachsenden zuteil werden lässt.

Die Erziehung in Ostdeutschland ist unhaltbar; es fehlen Richtlinien, die sich sowohl an unseren kulturellen Grundwerten als auch an den Erfordernissen einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung orientieren. Respektive kann man das nicht so einfach formulieren. Stattdessen muss zusätzlich gefragt werden, welche ökonomische Ordnung wir anstreben. Zum Anderen muss unsere Weltanschauung definiert, hinterfragt und zur westdeutschen in Beziehung gesetzt werden. Besonders ist dabei zu beachten, dass wir durch unsere kulturellen Unterschiede auch differente Motivationshintergründe haben. Während der Stereo-Westdeutsche also nach persönlicher, besonderer Achtung samt Respekt und Einkommen strebt, strebt der Stereo-Ostdeutsche nach Liebe und Allgemeinwohl. Den Westdeutschen motiviert möglicherweise Misserfolg mehr als Erfolg, aber den Ostdeutschen motivieren Erfolge viel stärker als Misserfolg. In meiner, der jüngeren Generation sind die Motivatoren allerdings momentan für mich völlig unklassifizierbar.

Ostdeutschland hat generell politisch alle Hände voll zu tun. Eigenständig Demokratie, Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit, soziale Sicherheit und Solidarität zu definieren ist unsere Aufgabe als Beitrag zu einem gemeinsamen Deutschland. Dieses Deutschland will unseren Beitrag aber nicht haben. Was tut in so einem Fall ein Ostdeutscher? Was würde in so einem Fall ein Westdeutscher tun?

—Die Kommunikation zwischen Nord und Süd, die man in Westdeutschland gern anführen, ist übrigens mit der zwischen Ost und West partout nicht vergleichbar. Nord und Süd haben gemeinsame, überregionale Medien, eine gemeinsam bewahrte Geschichte, gemeinsame Weltanschauungen. Ost und West unterscheiden all diese Dinge.—

Wenn ich solche harschen Forderungen wie die nach Minderheitsrechten stelle, wie kommt es dann, dass die Ostdeutschen nicht zur Revolution aufrufen, sondern schweigen?
1990 waren so gut wie alle Ostdeutschen arbeitslos. Nach 40 Jahren, in denen Arbeit immer zu bekommen war, die Löhne sich kaum voneinander unterschieden. Die Treuhand verwaltete ostdeutsches Kapital, enteignete, verkaufte, verhökerte, schloss, schaffte Technologie und Produktion in den Westen, und das mit einer den ostdeutschen Revolutionär sprachlos machenden Ungerechtigkeit und Übermächtigkeit. Die Revolutionäre, die Anfang der 80er in der DDR eine Veränderung der politischen, eingefahrenen Verhältnisse anstrebten, waren Philosophen und Theologen. Sie betrachteten die DDR, aber auch die BRD mit Abstand. Die BRD sei zu kritisieren „als eine Unrechtswirtschaft“ (Klein, 1994. S. 252, Z.30-31). „Was diese westdeutsche Gesellschaft angeht, waren wir nie euphorisch“(ebd. S. 253 Z. 2-3), sprach Lars N., Pfarrer, Philosoph, Parteigründer der SDP und maßgeblich in die Geschehnisse 1989 Verwickelter. Aber dem Volk, einmal revolutionär erfasst, reichten Umstandsänderungen innerhalb des Landes nicht. Sie wollten den Anschluss.

1990 also begriffen sie, nachdem sie die sich in der DDR neu gegründeten Parteien entmächtigten, dass sie einen Fehler gemacht haben. Sie sind empört über das jähe Ende der Zukunftsvisionen (die sich ja nur innerhalb der DDR realisiert lassen hätten) durch das neue westdeutsche System, das sie zudem überwirft und ausbeutet, aber sie waren ja schließlich selbst Schuld daran.
Danach mussten alle Ostdeutsche zusehen, dass sie das neue System begreifen, die Strukturen, die westdeutschen Anschauungen, die Erfordernisse, dass sie Geld verdienen. Das erste gute Mittel gegen diese unerhörte Ungerechtigkeit der Westdeutschen wäre gewesen, einfach gemeinschaftlich die Arbeit zu verweigern. Man kann ihnen keinen Vorwurf machen, schließlich wurde während der gesamten DDR-Zeit Westdeutschland als Paradies verklärt. Schnitzler hat sowieso niemanden interessiert. Denn so ungerecht, wie sie momentan ideologisch von Politik und Medien dargestellt wird, war die DDR nicht. Da gibt es heute viel stärkeres Unrecht in unserem einig Vaterland.

Weiterer Gründe, warum die Ostdeutschen sich an die neuen Gegebenheiten anpassten: sie wollten unbedingt, das ist ein psychologisches Phänomen, Teil von Westdeutschland sein und möglichst schnelle Angleichung in Allem. Sie waren plötzlich ihrer Gemeinschaft beraubt. Sie waren Individuen, die jeder mit sich selbst zu tun hatten. Ohne Zwang also gab es plötzlich kein „wir“ mehr. Manche Ortschaften entzweiten sich, weil sie erst 1990 von den Stasi-Machenschaften erfuhren, und dann jeder auf jeden zeigte.

Es gibt eine Aufsatzsammlung. 1991 wurden Schüler in Rheinland-Pfalz und Thüringen dazu aufgerufen, ihre Wendeerfahrung niederzulegen. Eine enorm wichtige Dokumentation, denn die Aufsätze beweisen den Unmut der Ostdeutschen, die sozialen Lücken, Schlieren, das Schlingern – und dazu im Gegensatz, wie weit diese historischen Ereignisse von der Jugend im Westen entfernt sind. Die Real- und Hauptschüler im Osten verweisen besonders auf die Arbeitslosigkeit, die Gymnasiasten auf die kulturelle Unterdrückung. Die Schüler im Westen konstatieren, dass sich ihr Leben kaum geändert hätte und bemängeln, dass der Osten zu viel Geld koste und zu viel erwarte. Beide Seiten lassen die Meinungen und Erfahrungen ihrer Eltern durchscheinen.

—- Wirtschaftlich wurde der Osten zum Markt für die Überproduktion der ansonsten bedrohten westdeutschen Unternehmen. Das ist logisch. Dagegen wurde der gesamte Osten enteignet. Das ging so gut, weil es kaum Privateigentum gab. Die gezahlten Gelder gingen an Bürgermeister (ich würde gern mal eine Studie sehen, wieviele von ihnen aus W-Dtl. kamen), die die Aufträge natürlich an Nahestehende vergeben haben. Da die Ostdeutschen kein Geld hatten, wurde also alles von den Westdeutschen gekauft. Die Gelder für den Aufbau Ost flossen also weitestgehend wieder zurück in westdeutsche Taschen. Die Firmensitze der meisten großen Unternehmen im Osten befinden sich noch immer in Westdeutschland oder im Ausland. Damit sind im Osten Aufstiegs- und Lohnchancen sehr gering. Das wird sich möglicherweise ändern. Übrigens hat gerade der jetzt so nach Rechenschaft schreiende Westen mit den SED-Kadern Geschäfte gemacht, und ich habe von vielen gelesen, dass es sie besonders wütend machte.

Persönlich mussten die Menschen die Erfahrung mit dem westdeutschen Verständnis von Autorität machen: Klappe halten und arbeiten. Die ostdeutschen Arbeiter hatten in jedem Betrieb ihre „Künstler“, Bastler, die durch ihre innovativen Ideen und neu erdachten Produktionsmethoden den strengen Produktionsplan überhaupt erst erfüllbar machten. Ostdeutsche sind hervorragende Teamworker, und es gewöhnt, nach der besten Lösung, nicht nach dem größten Zuckerstück für sich selbst zu fragen. Sie sind es gewöhnt, Führungspositionen auf etwas hinzuweisen, das zu einer besseren Lösung führen würde. Anders die Westdeutschen. Die gute Arbeitsmoral und der Motivationshintergrund: „ich arbeite, damit ich für eine fundierte Sache belohnt, und zwar auch mit Lob, werde.“ droht momentan zu verschwinden.

Außerdem sind ostdeutsche Intelligenz und Fähigkeiten durch die schlechte westdeutsche Bildung und Erziehung gefährdet. Meine Generation zehrt von der sozialistischen Erziehung, dem Systemwechsel und den kapitalistischen Möglichkeiten, aber danach? Wie soll es mit Ostdeutschland weitergehen? Wie steht es überhaupt um das Land? Wieviel von den Bauten, die im Osten stehen, gehören überhaupt dem Osten? Das möchte ich lieber nicht wissen. In meiner Straße jedenfalls keins. In Mecklenburg gehören Schlösser, Seen und Ostsee auch bereits dem Westen. Vielleicht lassen wir von Westeuropa ganz Osteuropa aufkaufen, vereinigen den Osten dann sozialistisch, nun mit kapitalistischem Verständnis, und lassen uns aushalten. Auch eine gute Idee.

Klappe halten, das war der erste Grund zum Schweigen. Wir können uns nun, 20 Jahre später, kaum noch eigenständig artikulieren. Medial, politisch und wirtschaftlich unbehelligt. Unser Deutsch ist eine andere Sprache. Es ist tatsächlich so, dass ich diese Literatur von den ostdeutschen Autoren schneller lesen konnte und sie besser verstanden habe. Wir sind keine DDR-Bürger mehr, aber auch keine Westdeutschen oder Gesamtdeutsche. Westdeutsche hören einem nicht zu, wenn man den Versuch des Dialogs startet. Sie antworten auch nicht. Schließlich interessieren sie sich ja auch nur für sich selbst.

Die Ostdeutschen schweigen, weil sie k.o. sind. Die zwanzig Jahre waren enorm stressig, viele Unternehmer arbeiten zwischen 300 und 450 Stunden monatlich, bei zu geringem Lohn für ein wirkliches Leben. Es bleibt keine Zeit. Familienverhältnisse sind im Osten weitestgehend zerrüttet. Ab 1990 sank die Geburtenrate weltweit einmalig.

Schweigen, weil auch die Medien nicht die Mentalität reflektieren. Im Grunde haben die DDR-Bürger ihre sozialistischen Zwänge einfach nur gegen kapitalistische ausgetauscht. Sie benehmen sich noch immer wie ein unterdrücktes Volk. Sie sind es schließlich, anders als Westdeutsche, gewöhnt, dass in den Medien nichts gezeigt wird, das mit ihnen einen Zusammenhang hat.

Es ist Zeit, stärkeren Widerstand zu leisten, deutlicher zu sagen: Wir wollen so nicht leben, das ist nicht unsere Welt. Zu begreifen, zu diskutieren, zu entscheiden und umzusetzen, was wir uns für ein neues, anderes System wünschen. Es ist die Zeit, die gewünschte Revolution von 1989 endlich zur Wirklichkeit zu verhelfen, mit der Weltkenntnis, die wir nun im Gegensatz zu damals haben.

Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

5 Gedanken zu “Das Schweigen der Lämmer

  1. Enttäuschung gibt es wieder und wieder an mehreren Fronten und auf allen Seiten… Ansprüche, Vorstellungen aus Vergangenheiten heraus, die neue Zukunft erfordert….

    [gelöscht wegen inhaltslosem Blabla]

    Will einer das Trennende betonen oder das Gemeinsame sehen, denken können? Was ist tragend für eine Gemeinschaft, wenn nicht die gemeinsame Sprache, Erinnerung, Kultur, Religion, … Ideologie..? Die neuen globalen Probleme könnten eine gemeinsame Achtsamkeit bedeuten.. auf pragmatisch niederem Niveau: Respekt nennt es sich dann, hygienische Schutzmaßnahmen und Abstand. Dein Organismus, mein Organismus, dein Geist – mein Denken, unsere Spirit – jedem sein Mikrobiom gib uns heute. Das ist das neue Bio-Miteinander;) Holo Feeling 😉

    Verfasst von oda2015 | 9 Oktober, 2020, 6:41 am
    • Du hast offensichtlich nicht verstanden das es nicht um Enttäuschung sondern um Wut geht. Ihr habt diese BRD doch erschaffen weil ihr unfähig seid zu erkennen was falsch läuft. Und nun wollt ihr uns mit eurer weichgespülten Poppen&Shoppen-Moral belehren weil wir ne gemeinsame Sprache sprechen? Na dann versuch dein Glück bei den Schweizern und Österreichern, die sprechen auch unsere Sprache aber die sind intelligent genug ihre Unabhängigkeit zu behalten.
      Wir waren dumm genug euch einmal zu glauben und haben euch Willkommen geheißen, und wie habt ihr es uns gedankt, mit Kolonisation! Die Entwertung der Menschen im Osten, Gehalts- und Chancenungleichheit, Diebstahl an der Bevölkerung sowie Wahlfälschung und Entmündigung sind eindeutige Merkmale einer Kolonialpolitik.
      Wir werden an diesen Folgen noch Jahrzehnte lang leiden und wir werden euch das weiterhin jeden einzelnen Tag vorwerfen.
      Ihr seid nur unfähig die Vorwürfe zu ertragen und nur deshalb hofft ihr auf unsere Vergebung, auf Vergessen was ihr als Zusammenwachsen definiert.
      Aber wir sind keine Gemeinschaft, sondern nur Bürger 2. Klasse, eure Putzkolonne, eure Dienstboten, die Arbeitssklaven auf der ihr euer Unternehmer-Risiko abwälzt und dessen Lohn und Brot ihr einspart, um eure Profite zu mehren.
      Was wir von euch bekommen haben sind Lebensmittel aus dem Chemielabor, Drogen, Schnaps, Porno, Glücksspiel, eine politische Vetternwirtschaft die ohne Sinn und Verstand regiert, Plastikmüll, Landgrabbing, schlechte Löhne, ein mieses Gesundheitssystem,
      hohe Steuern und fürchterlich schlechte Bildung.
      Wir werden das nie vergessen, wir werden euch nie vergeben und wir werden euch weiterhin als unrechtmässige Besetzer unseres Landes ansehen.

      Wir sind nicht ein Volk, wir sind Ossis, wir haben Moral und Anstand und sind die rechtmässigen Besitzer dieses Landes.
      Ob euch das nun passt oder nicht, ihr habt kein Recht und keine Moral. Ihr wählt doch diese Scheisse, ihr verteidigt doch eure
      Scheindemokratie, ihr seid auch nicht bereit zur Wiedergutmachung, also moralisiere woanders….
      Lern erstmal zu verstehen was Demokratie und Solidarität ist.

      Verfasst von monopoli | 9 Oktober, 2020, 11:20 pm
  2. Von Mißverständnissen im Umgang miteinander kann man wohl kaum sprechen. Uns Ostdeutschen wurde jeder Stolz auf die eigene Vergangenheit auf unseren Bildungsweg,unsere Arbeit und unsere Leistungen ausgetrieben.
    Das geschah auf der einen Seite durch den Verlust des Arbeitsplatzes der vielen Menschen in der DDR mehr als bloßer Gelderwerb war. Von heute auf morgen keine Arbeit mehr zu haben bedeutete den Verlust von Selbstwertgefühl und Identität.

    Durch die Deindustriealisierung des Ostens wurden Hunderttausende Menschen zum Verlassen ihrer angestammten Heimat gezwungen,die Abstimmung mit den Füßen die der DDR letztlich das Genick brach ging unter anderen Vorzeichen weiter.
    Menschen die eigentlich hierbleiben wollten waren gezwungen sich dem Westen anzupassen.

    Nicht vergessen ist daß von Politikern und Medien den Leuten eingeredet wurde daß sie als DDR-Bürger Versager seien,dem Westen Dankbarkeit schuldeten und erstmal richtig arbeiten lernen müßten.
    Als guter Ossi galt nur wer sich schnell anpaßte und den neuen Herren in den Hintern kroch.

    Damit einhergehend ist in den letzten Jahren eine Umdeutung der Geschichte in der Richtung zu beobachten daß der Beitrag der DDR-Bürger zur Wende und Einheit völlig negiert wird.
    Alles wird als alleiniges Verdienst der CDU und Helmut Kohls dargestellt. Allenfalls Hans-Dietrich Genscher wird noch akzeptiert.

    Bürgerbewegungen,Demos und das weitgehend deeskalierende Verhalten von Polizei und Militär in den Wendetagen haben in der konservativen Gechichtsklitterung keinen Platz.

    Aber nicht nur unter Konservativen sondern auch unter Linken ist „Nase hoch“ angesagt.
    Sie die sich den Osten meist bequem von außen angeschaut haben meinen heute über die DDR-Bürger den Stab brechen zu können.

    Ob sie nun meinen uns die Anpassung an den „Stalinismus“ vorwerfen zu müssen oder dem Osten die alleinige Schuld am Erstarken des Neonazismus anhängen zu können

    Es ist an der Zeit daß wir Ostdeutschen uns auf unsere Stärken und Tugenden zurückbesinnen.

    Wir brauchen uns vor den Westdeutschen nicht schämen oder vor ihnen den Kopf einziehen.

    Außerdem haben wir ihnen eines voraus: Wir haben friedlich ein erstarrtes System aus den Angeln gehoben.

    Das haben nicht einmal die 68er geschafft,ihre „Revolution“ versank in Haschnebel und RAF-Terror,viele der „Revolutionäre“ von damals sitzen wie Schröder oder Fischer in den Chefetagen von Politik und Wirtschaft.

    Verfasst von hansstoll | 8 Januar, 2012, 10:52 pm
    • Deine Wut verstehe ich gut und teile sie auch. Man muss die westdeutsche Überheblichkeit, Arroganz und alltägliche Diskriminierung nicht nur gegenüber Ostdeutschen sondern gegenüber allen, die einer bestimmten kapitalistischen Norm nicht entsprechen, von den Kommunikationsmissverständnissen im Arbeitsalltag zwischen Ost- und Westdeutschen differenzieren.

      Gegen Westdeutsche können wir uns aufgrund unserer allgemein höheren Intelligenz ganz einfach behaupten, indem wir uns nicht mehr an sie anpassen wollen sondern die lange ausstehenden eigenen Fragen stellen. Am wichtigsten halte ich dabei den Blick auf die BILDUNG – denn wo die Kinder und Jugendlichen alle westdeutsch erzogen werden, können wir von ihnen kaum noch Intelligenz und Verständnis erwarten. Unsere Kultur würde somit von unseren eigenen Kindern nicht mehr verstanden werden. Das ist sehr gefährlich, vor allem, weil die westdeutsche Bildung vor allem auf eine möglichst in Dummheit belassene Bevölkerung abzielt, die leichter innenpolitisch gegängelt werden kann. Die Kindergärten und Schulen, aber besonders auch die geisteswissenschaftlichen Hochschulen bedürfen dringend der Ablehnung durch die Ostdeutschen.

      Etwas anderes ist aber die individuelle Kommunikation zwischen einem Ost- und einem Westdeutschen. Wir dürfen nicht denken, dass es den Westdeutschen leichter fällt mit uns umzugehen. Auch sie sind frustriert und irritiert, können uns nicht verstehen oder ärgern sich über uns. Sie können diese kulturellen Probleme natürlich nicht von den individuellen trennen und halten ihre Schwierigkeiten daher für persönlich. Darum reden sie auch nicht darüber; wissenschaftliche Dokumentationen über psychologische Behandlungen von Westdeutschen in Ostdeutschland bestätigen allerdings meine Aussagen. Westdeutsche, die in Ostdeutschland arbeiten, haben genauso einen Kulturschock als würden sie in ein anderes Land gehen. Öffentlich werden diese Unterschiede auf Biegen und Brechen geleugnet – warum, ist ja klar.

      Verfasst von monopoli | 13 Januar, 2012, 3:46 pm
  3. Wie wahr wie wahr…

    Verfasst von ich | 8 Januar, 2012, 9:50 pm

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