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Die Bürde der Arbeit ist unantastbar

Eigentlich heißt es doch „die Würde der Menschen sei unantastbar“, so jedenfalls steht es im Bundesgesetz. Aber da sich die Würde des Menschen über Arbeit definiert, ist ein nicht arbeitender Mensch demnach „würdelos“, was eine Bürde ist. Es ist also eine Schande keine Arbeit zu haben, was im Umkehrschluss bedeutet die „Bürde der Arbeit ist unantastbar“.

Diese angebliche Würde des Menschen sehr wohl antastbar ist, wie wir alle tagtäglich am Einkommen erfahren. An dem knabbern Unternehmer genauso gern wie Vater Staat, dessen Besteuerung inzwischen längst die Ausmaße von systematisch legitimierter Willkürherrschaft annimmt.
Woran sie jedoch nicht knabbern ist die „Bürde der Arbeit„, die bleibt nämlich immer gleich oder steigt und das hat seinen guten Grund. Denn was wären all die Eliten ohne die Bürde der Arbeit die sie den Arbeitern und Angestellten zumuten?
Und deshalb ist es eine Tugend Arbeit zu haben, denn sonst wären wir ja „würdelose Nicht-Arbeiter„, also Arbeitslose. Und dementsprechend entwürdigend geht man auch mit Arbeitslosen um, denen man diese Untugend prinzipiell unterstellt, also die faul sind.
Ganz anders verhält es sich mit den nicht arbeitenden Eliten, deren anstrengendes Highsociety-Leben uns als arbeitende Elite per TV vorgestellt wird. Dieser unerreichbare Lifestyle wird als Belohnung für ehrliche Arbeit umdefiniert und nur dafür neben wir die Bürde der Arbeit in Kauf um uns genau davon zu befreien.
Armes Deutschland, wie blöd bist du eigentlich?

Wenn euch das komisch vorkommt, dann seid ihr auf den richtigen Weg, denn die Bürde der Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil um Menschen auszubeuten. Anders als im Konzept des Sozialismus oder Kommunismus wo man gemeinsam Volksvermögen aufbaut und jeder daran Anteil nimmt, ist das Vermögen in der ach so demokratischen Welt des Westens zum großen Teil in der Hand raffgieriger Eliten an dem der gewöhnliche Arbeiter eben nicht partizipiert.
Natürlich werden Einige einwenden das das Konzept des Kommunismus nicht funktioniert hat. Nunja, über die Ausführung kann man streiten, aber es steht außer Frage das der Otto-Normal-Bürger selbst im russischen Kommunismus reicher war als er es unter den Zaren war.
Wer das negiert, hat keine Ahnung wie rechtlos und arm auch unsere Vorfahren wirklich waren. So gesehen hat der Kommunismus wie auch der Sozialismus durchaus vieles erreicht. Ohne den bösen Sozialismus wäre auch der Kapitalismus nicht auf die Idee gekommen, seinen Bürgern bessere Arbeitsbedingungen zuzugestehen. Und daher ist es auch kein Wunder das diese nach der Beseitigung des Kommunismus/Sozialismus ihre einstigen Zugeständnisse wieder abschaffen, Stück für Stück.

Martin SCHULZ EP President meet George SOROS, Pressebild EU Parlament

Martin SCHULZ EP President meet George SOROS, Pressebild EU Parlament

Vermummungsverbot, Beugung des Demonstrationsrechtes, Widerstand gegen die Staatsgewalt, vorbeugendes Gewahrsam, Verbot von Schutzbekleidung, Kontrolle des Internet, der Drohnen, der Telefone, Verbot von Fakeinfos und so geht es immer weiter. Der Bürger ist den herrschenden Eliten immer wehrloser ausgeliefert. Töte die Eliten nicht. Bestehle die Eliten nicht. Arbeite für die Eliten. Lebe von den Almosen der Eliten. Bilde dir keine Meinung wider der Elite. Hör auf zu denken. Hör auf dich zu wehren. Sei ein Untermensch Untertan. Mehr bist du nicht wert.

Im Gegenteil der heutige „freie Bürger“ zahlt auch noch Steuern darauf, das er arbeitet und überleben darf, z.b. in Form von Steuern auf Nahrungsmittel.
Der Sinn und Zweck seines Lebens ist bei genauerem Hinsehen die Gewinne seines Arbeitgebers zu vermehren. Und diese Bürde ist unantastbar, denn gegenwärtig setzt sich ja keine der Parteien dafür ein, diese Bürde von den Arbeitern zu nehmen.

Natürlich könnte sie ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen, um uns diese Bürde abzunehmen, aber das will sie gar nicht.  Ihre Begründung das die Menschen faul werden würden, wird schon dadurch widerlegt das Fortschritte überwiegend von Menschen gemacht wurden, die das ohne Lohn oder finanzielle Gewinne taten. Nicht wenige dieser Vordenker sind völlig verarmt gestorben und werden erst Jahrhunderte später geehrt und zu Vorbildern erklärt. In ihren Lebensläufen erscheint auch nicht Graf sowieso oder Bank sowieso, die sie aus ihren Häusern, ihren Mietskasernen raus warfen, weil sie die Miete nicht mehr aufbrachten. Viele dieser Erfinder oder Forscher werden geradezu als exzentrisch, total unsozial, geradezu mit unreifem Wesen geschildert und doch sind sie geradezu verbissen am tüfteln, selbst wenn es sie total ruiniert oder das Leben kostet.

Aber nehmen wir doch mal Beispiele aus unserer heutigen Zeit – das Elektroauto. Tatsächlich sind es Studentengruppen oder Einzelpersonen die seit Jahrzehnten an der Verbesserung eines umweltfreundlichen Elektromobils herum tüfteln. Geld verdienen sie damit eher selten, vielleicht mal ein Preisgeld oder so.

Aber durch die Bekanntmachung ihrer Entwicklungen setzen sie die Unternehmen unter Druck. Natürlich könnten diese ihre Gewinne durchaus in  die Entwicklung eines umweltfreundlichen Elektromobils stecken und somit die Welt  voran bringen. Aber sie tun es nicht und je mehr Leute diese Unternehmen führen, desto mehr wird der Gewinn über die Nützlichkeit gestellt.

Das gravierenste Beispiel von – sich nicht ändern wollen – ist ja der Software-Update für die Dieselautos. Erst haben die Autokonzerne jahrelang die Abgaswerte manipuliert und kaum das sie erwischt wurden, was auch noch jahrelang verschleiert wurde, nutzen sie ihre Gewinne um Politiker zu kaufen die dem Volke einreden ein Softwareupdate würde das Problem beseitigen.

Haben sie schon mal einen Staubfilter gesehen der mehr filtert, weil er einen Softwareupdate bekommen hat? Also für mich klingt das total schwachsinnig.
Am Ende sind es wieder die Otto-Normalverbraucher die hier getäuscht werden, natürlich nur die außerhalb der USA, weil da sitzt ja die bessere Menschheit.
In der bundesdeutschen Demokratie sind eben alle gleich und einige die noch „Gleicher“ sind.

Offensichtlich ist die Würde der Menschen doch nicht so unantastbar, denn es ist ja entwürdigend für Menschen so offenkundig belogen zu werden. Das dies nicht nur ein Phänomen beschränkt auf das Dieselauto ist, zeigt die von den Parteieliten beschlossene Entwürdigung von Arbeitslosen.

Insofern ist es nicht verwunderlich wenn junge Menschen die Tugend von Fleiss mit einem Anstellung gleich setzen. Damit meinen sie eine Anstellung zu jedem Preis, also auch zum Hungerlohn. Aber wer redet ihnen das eigentlich ein?

Nun es sind jene die von der Anstellung profitieren und eine Anstellung auch zum Hungerlohn zu einem würdevollem Leben umdeklarieren. Und um den Kanal voll zu machen, übernehmen sie auch nicht die Folge der Hungerlöhne, z.b. Übergriffe auf Frauen und Kinder, Kindstötungen aufgrund von Zukunftsängsten, Beschaffungskriminalität, allgemeine Gesundheit der Bevölkerung.

Denn das alles ist ja sozusagen „individuell verschuldet“. Die Schuld dick zu sein wird z.b. individualisiert, während die Nahrungsmittelindustrie das Unschuldslamm vom Lande spielt. Und ebenso gehen den Gewaltübergriffen auf die eigene Familie oft Jahrelange Frustration im Job voraus. Den Menschen ist es nicht mehr möglich mit ihrer Hände Arbeit etwas zu schaffen, weil die Einnahmen nicht steigen, während die Ausgaben permanent zunehmen. Dieses Ungleichgewicht führt zwangsläufig zur Frustration, die sich dann bei Schwächeren entläd, mit verheerenden Folgen.
Immer wieder hört man von überschuldeten Familienvätern die ihre Kinder und Frauen  ermorden, das Haus anzünden und im Idealfall sich selbst umbringen.
Sie sehen keinen Ausweg mehr, machen einfach Schluss mit ihrem bedeutungslosem Leben und nehmen alles mit was ihnen eigentlich lieb und teuer ist. Sie verlassen diese Welt mit einem großen Feuerwerk das keine Spuren von ihrem Leben hinterlässt. Tabula rasa.

Natürlich sind alle entsetzt, die Politiker am Lautesten. Wie konnte er das tun? Das genau diese Politiker die sich hier so gebärden, zuvor Gesetzen zustimmten oder sogar daran mitwirkten in denen Unternehmen übervorteilt werden, das erzählt ja niemand.

Und wenn jemand glaubt die CDU, SPD, FDP, Grünen oder AfD seien Volksparteien, dann haben sie noch nicht begriffen, das all diese Parteien nicht das Volk repräsentieren. Denn all diese Parteigänger stimmen doch regelmäßig nach dem Prinzip ab, „Die Bürde der Arbeit ist unantastbar“.

Im Endeffekt heißt das : „Die Würde der Arbeitgeber ist unantastbar“ oder noch ein bisschen drastischer „die Herrschaft der Eliten ist unantastbar.“
Also liebe Arbeitssklaven, hinterfragt euch doch für was ihr lebt, für die Bürde der Arbeit um den Eliten dienen zu dürfen oder für das Wohl eurer Familien.

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