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Poststraße
Armut, Ausgrenzung, Behörden, Jobcenter, Verblödungsmedien

SPD erfindet die „demokratische Sklaverei

Wir alle wissen, Sklaven sind Menschen die all die Drecksarbeit machen, denen sich die Mehrheit der Menschen gern entzieht. Das hat natürlich auch seinen Grund, schlechteste Bezahlung bei höchster Leistungsbereitschaft. So kommt es das vielen Stellen nicht besetzt werden können, weil keiner dumm genug ist diese Jobs anzunehmen und so holt man Arme aus anderen Ländern.

Das könnte sich allerdings ändern wenn die erzwungene Sozialarbeit nach dem Modell Müller (SPD) kommt, der damit seiner Klientel in den Allerwertesten kriecht auf sich aufmerksam machen will. Dann wird das existenzielle Grundeinkommen an Bedingungen geknüpft, die darin münden all die Drecksarbeit für die Gesellschaft zu machen. Übergewichtigen Patienten die Betten beziehen und deren Pipi einzusammeln wird dann plötzlich zur sozialen Gemeinarbeit.
Und das alles für den absoluten Mindestlohn? Freie Berufswahl war gestern.
Genau das verkauft uns die SPD als „sozialen Arbeitsmarkt“.
Und wieder gibt es begeisterte SPD´ler die das als Zukunftsmodell anpreisen.

In Deutschland werden für miese Jobs zum Großteil Menschen aus ärmeren Ländern angekarrt, die hier großzügig ausgenutzt und mit billigsten Mindestlöhnen abgespeist werden, von denen ihnen in vielen Fällen auch noch Kosten für Essen und Unterkunft abgezogen werden. Im Grunde genommen sind es Lohnsklaven wie aus dem Bilderbuch des Manchesterkapitalismus.
Kein Wunder das bei den Aussichten auch die Armen anderer Länder nicht mehr so rechte Lust haben in Deutschland zu arbeiten. Die Polen und Tschechen sind schon weiter gezogen und gehen lieber in Frankreich arbeiten.

Berlins Bürgermeister Müller hat dafür ein Lösung die er als „neu“ verkauft.
Doch wer genau hin sieht, entdeckt hier das alte Konzept der Lohnsklaverei.
Auch die anderen Modelle sind eher im Bereich Sklaverei anzusiedeln. Was hier als schön und neu verkauft wird, ist nichts anderes als eine weitere Rechtebeschneidung und Entmündigung. Dabei leiden gerade Langzeitarbeitslose unter einem völlig zerstörtem Selbstbewusstsein – dank Hartz IV.

Müller meint nun statt Sozialleistungen zu zahlen und Arbeitslosigkeit zu verwalten, sollten lieber „fair bezahlte“ Jobs geschaffen werden.

Müller geht es darum, Hartz IV zunächst um einen gemeinnützigen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose zu ergänzen. „Wir brauchen ein neues Recht auf Arbeit“, sagt er, allerdings erwähnt er nicht was das für Arbeit ist.

Müller selbst spricht von Tätigkeiten, die wegen klammer staatlicher Kassen heute nicht möglich seien: Sperrmüllbeseitigung, Säubern von Parks, Bepflanzung von Grünstreifen, Begleit- und Einkaufsdienste für Menschen mit Behinderung, Babysitting für Alleinerziehende, Schulsekretariat sowie ehrenamtliche Tätigkeiten, etwa in der Flüchtlingshilfe, als Lesepate oder Übungsleiter im Sportverein. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) nennt in einer Kurzanalyse weitere Beispiele: Hausmeisterdienste, Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe, sowie Ernährungsberatung.
Und ob deutsche Frauen in Flüchtlingsheime gehen wo sie verbalen und sexuellen Übergriffen ungehobelter Sympathieträger des IS ausgesetzt sind, das wage ich auch mal zu bezweifeln.

Die gut bezahlten und/oder angenehmen Jobs sind längst besetzt. Übungsleiter in Sportvereinen werden auch nicht von Kommunen bezahlt und rekrutieren sich meist aus den eigenen Reihen der Sportler. Das Gleiche gilt für Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe, auch diese Jobs gehen weg wie warme Semmeln.
Übrig bleiben also jene Jobs die keiner machen will, weil sie viel zu schwere Arbeit und viel zu viel Stress für gerade mal den Mindestlohn ist.

Demo gegen die Treuhand 1990

Demo gegen die Treuhand 1990

Und wer glaubt das Kinderbetreuung für Alleinstehende nun den Alleinstehenden zu Gute kommt, irrt. Die Hürden bis Alleinstehende Helfer von der Kommune bekommen sind nämlich recht hoch. Ähnlich sieht es mit „Lesehilfen“ oder Ernährungsberatung aus. Wobei unsere Ernährungsberatung lehrt ja noch Wissen aus dem vorletztem Jahrhundert, sodaß Adipositas aufgrund der guten Lobbyarbeit der Lebensmittel- und Zuckerindustrie immer noch als „selbstverschuldet“ gilt.

„Es geht um Tätigkeiten, die gesellschaftlich sinnvoll wären, bisher aber nicht oder nur unzureichend finanziert werden.“, so formuliert es Müller. Dann dürfte auch die Akzeptanz in der Bevölkerung hoch sein, denn die Gesellschaft bekommt ja etwas zurück in Form der Arbeitsleistung.
Nun ja, das klingt gut, ist aber in Wahrheit eine faule Kartoffel, denn die sind ja nach wie vor nur unzureichend finanziert und zurück bekommen nur jene etwas, die in den Genuss der Arbeitsleistung kommen.

Das sind aber leider nicht die Durchschnittsbürger, sondern vielmehr die Reichen, die Beamten und die Unternehmer. Denen werden die Hecken geschnitten, denen wird der Spargel geernten und denen werden die Blümchen vor dem Amt gepflanzt.
Für die Mietskasernen von Neukölln wird natürlich niemand Blümchen pflanzen.
Und Leute die wirklich Hilfe brauchen, denen hilft eh keiner, wenn sich nicht zufällig eine gute Seele findet.

Die Hartzer

Die Hartzer

Konkret schlägt Müller vor, dass der Staat auf kommunaler Ebene Arbeitsplätze schaffen soll – und zwar in Vollzeit, unbefristet und erst mal auf freiwilliger Basis. Aber der Schritt zur Zwangsarbeit ist da schon vorprogrammiert. Hier werden unter dem Label „Sozial“ nur wieder neue Daumenschrauben angelegt, denn wer das ablehnt wird ja sanktioniert, er bekommt also kein Geld wenn er zumutbare Arbeit ablehnt und das ist so ziemlich jede Arbeit.

Für ihre Arbeit sollen die Teilnehmer mindestens mit dem gesetzlichen Mindestlohn bezahlt werden. Auch das wird natürlich Standard, denn da die Kommunen pleite sind, werden sie auch nicht mehr zahlen. 99 Prozent dieser Jobs werden also beschissene ungeliebte Jobs mit Mindestlohn sein.
Und die sollen nun soziale Teilhabe sein.

Es ist offensichtlich, hinter gut klingenden Sätzen verbirgt sich eine oberfaule Megapackung, bestens verpackt in rosaroten Tüttü.

Angeblich sollen wir das nicht mit bedingungslosem Grundeinkommen verwechseln, so schreibt die Springerpresse, die das Konzept begeistert breit tritt.
Dabei brachte Müller selbst den Begriff solidarisches Grundeinkommen im Herbst 2017 im Tagesspiegel in die Diskussion – wohl auch als Versuch, als neuer Bundesrats-Präsident einen bundespolitischen Akzent zu setzen.

Nein also wirklich, wer glaubt das dies die Lösung sei, ist wirklich blauäugig.
Ein wirklicher Anreiz zur Aufnahme von Arbeit ist ein vernünftiger Lohn sowie anständige Arbeitsbedingungen. Aber die sind in Deutschland immer mehr die seltene Ausnahme. 80 Prozent derer die sich für mittelständig halten, haben prekäre Jobs.
In der DDR saß man mit 35 fest im Sattel, heute sitzen nicht mal 55ig-jährige fest im Sattel. Die ganze „demokratische“ Gesellschaft Deutschlands ist eine rückschrittliche Gesellschaft. Das modernste an ihr sind die Handys, nur kann man die nicht Essen, sie wärmen nicht und sind auch kein Dach über den Kopf.

Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

9 Gedanken zu “SPD erfindet die „demokratische Sklaverei

  1. Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

    Verfasst von feld89 | 26 April, 2018, 3:14 pm
  2. „“Freie Berufswahl war gestern.““ So ein Quatsch niemanden wird verboten einen anderen Job anzunehmen.

    Verfasst von gripseljagd | 2 April, 2018, 3:42 pm
    • Ja klar, er muss diese vielbeschworenen Job nur erst finden. Aber was wenn er ihn nicht findet?. Dann wird er zum demokratisch legitimierten Arbeitssklaven degradiert. Du solltest mal deinen Kopf benutzen.

      Verfasst von monopoli | 1 Mai, 2018, 9:59 am
    • Es gibt keine festgelegten Jobs, keine Kasten, keine Sklaverei. Benutze deinen Kopf. Es gibt nicht einmal eine Arbeitspflicht, das gab es in der DDR. Trotzdem ist es nicht friede Freude Eierkuchen. Aber wenn man meckern will, dann qualifiziert und nicht dümmliche Parolen. Chancengleichheit wäre ein Thema.

      Verfasst von gripseljagd | 1 Mai, 2018, 12:45 pm
    • Na dann wirst du uns ja sicherlich die Stelle zeigen können in der die DDR Gesetze eine Arbeitspflicht gesetzlich vorgeschrieben haben.
      Und dümmliche Parolen sind doch dein Fachgebiet, ansonsten würde dir ja auffallen das es neben den über 50 seit 1990 neu hinzugekommenen Beschränkungen der Freiheit schon jede Menge demokratisch freiheitliche Beschränkungen im Westen gab, z.b. die Berufsverbote – nein nicht in der DDR, in der ach so tollen BRD. Also dem Land wo Nazis mit Bundesverdienstkreuzen behängt werden, wo man Waffenlieferungen an Pinochet als Spenden absetzen kann und wo man 1990 die DDR-Goldreserven stehlen kann, ohne das die Polizei ermittelt.
      Auch das die CIA den Postverkehr Ost-West kontrollierte ist so eine typische Masche, Informationen zu sammeln.
      Wie dumm das du dieser Propaganda auf dem Leim gehst, sonst würdest du dich mal fragen „Wer hat´s erfunden?“

      Und falls du es noch nicht bemerkt hast: Ich tue sicher mehr für die Chancengleichheit der Ossis, der Arbeitslosen und all derer auf die verächtlich herabgesehen wird, als du. Denn ohne meine Artikel wüssten die Ossis nicht mal die Hälfte von dem was der Westen alles geklaut hat, oder wieviel sich die Arbeitsämter selbst eingesteckt haben.
      Sie würden bis heute nicht wissen, wie wenig Aufstiegschancen Ossis wirklich haben in der ach so tollen Hierachie westlicher Unternehmen die einst für eine symbolische Mark vom Volksbesitz zum Privatvermögen der Wessis umdeklariert wurden. Ja die haben uns echt geholfen, so gut das sie inzwischen alles besitzen.
      Das ist nicht so wie in der DDR wo man mit 30 ein sicheres Einkommen hatte, am Ende des Jahres einen Bonus bekam, alle 5 Jahre eine Gehaltserhöhung und jedes Jahr in den Urlaub fuhr. Wo Normalbürger in Opern gingen, in Museen oder am Wochenende tanzen. Das können sich nämlich viele Menschen nicht mehr leisten und die meisten davon sind Ossis.
      Natürlich ist im Westen nicht „friede Freude Eierkuchen“, das wird nur von der bösen DDR verlangt.
      Leider wurde sie dem Perfektionsanspruch auch nicht so gerecht, sonst wären wir heute noch ein zufriedenes wenn auch von Wessis belächeltes eigenes Land. Naja natürlich mit der Einschränkung das wir statt Mac Rechnern Robotron-Computer hätten und statt IS-Sympatisanten und Kriegstreiber vom Kaliber „Curveball“ mit deutschen Pässen zu versorgen, wohl noch immer angolanische oder vietnamesische Weisenkinder ausbilden würden.

      Vielleicht trifft ja doch die super intelligente westdeutsche Töpfchenthese zu, das die allgemein herrschende Demokratieunfähigkeit vom Gruppen-Scheissen im DDR-Kindergarten verursacht wird. Aber vielleicht ist es auch nur der Durchfall von all den Lügen die uns die Kasten des Geldadels und der Politiker tagtäglich auftischen.

      Von der Hetzpropaganda mal ganz abgesehen, die unsere Kinder als Kanonenfutter am Hindukush verheizen und eifrig am 3. Weltkrieg arbeiten um die Russen doch noch von der Weltkarte zu bomben. Ja so bringt man sein freiheitlich demokratisches Grundwertesystem in jedes Land um in dem Plastikmüll unserer hochwertigen Lebensmittelindustrie auch den letzten Fisch aus den Weltmeeren zu ersticken. In dieser Hinsicht liegen wir ja mit dem Rhein schon ganz weit vorn.
      Ich hoffe du hast ein paar Anregungen für deinen Blog gefunden und kannst dich da mit den Einstellungen, Stereotypen und kulturellen Elemente, die Diskriminierung begünstigen genauer auseinander setzen.
      Es ist für uns alle ein Lernprozess sich von Vorurteilen die man uns Jahrelang eintrichtert, zu befreien und selbst nachzuprüfen, was die Wahrheit ist. Hier findest du jede Menge Material dazu einschliesslich der DDR-Verfassung über die du derzeit so wenig weisst.

      Verfasst von monopoli | 1 Mai, 2018, 10:02 pm
    • Viel Glück und Parolen und kaum Inhalt in deinem Text. Zum Hindukusch gehen z.B. Freiwillige, eben Berufssoldaten die auch als Tischler arbeiten könnten. Warum, ob für Kopfgeld oder was auch immer man das tut, kann jeder selbst entscheiden. Dieses Verliererbild was du von Ossis zeichnest ist einfach nur beschämend. Propagandaopfer in einer Infoblase.

      Verfasst von gripseljagd | 2 Mai, 2018, 6:17 pm
    • Foschepoth, Studienausgabe zur Überwachung in der BRDIm Nachplappern bist du schon ganz gut, aber wie wäre es mal mit selber Nachdenken, Recherchieren, Reflektieren. Ich seh ja das sie dir das 25 Jahre eingetrichtert haben, aber mit zujubeln wird sich hier nichts ändern, es wird nur immer schlimmer, egal ob es Plastik, Löhne oder Kriege betrifft. Wenn du was ändern willst, dann fang an dich neutral zu informieren. Übrigens Parole kommt aus dem griechischem parabállein, das bedeutet Sprache, Wort im Sinne eines Gleichnis.
      Ach und übrigens, die Soldaten von den Amis gehen auch freiwillig. Naja wenn man nichts besseres findet, geht man halt zur Armee und das sind überdurchschnittlich viele junge Männer aus vorwiegend armen Familien. Zum Dank gibt es ein Grab in Fercher Forst gleich neben dem Kriegskommandostab oder lebenslang physische oder psychische Schäden.
      Aber es ist wohl besser die Augen zu verschliessen als sich mit der Wahrheit auseinander zu setzen.
      Übrigens bin ich Verweigerer der sogenannten „sozialen“ Medien. Sicher findest du in deiner „sozialen“ Infoblase zahlreiche Zustimmung, vornehmlich aus dem Westen. Beschämend ist nur das du lieber Almosen vom Westen erbettelst, statt aufrecht das zu fordern was uns von Rechts wegen gehört und wirklich ein Fortschritt wäre, z.b. Demokratie.
      Hier ist eine Liste in der du dich genau über die Wahrheit informieren kannst, egal zu welchem Gebiet. Aber es ist natürlich bequemer Speigel und Plöt-Zeitung nachzuplappern.

      Verfasst von monopoli | 2 Mai, 2018, 8:36 pm
  3. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Verfasst von Runenkrieger11 | 31 März, 2018, 8:18 am

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