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Poststraße
Alltag

Die Psychologie der Beeinflussung

Ich möchte euch mal ein Buch empfehlen,
von Robert B Cialdini, Die Psychologie des Überzeugens

In diesem Buch geht es darum wie man Menschen überzeugt, also beeinflusst.
Dieses Buch beschreibt im Grunde genommen Werbestrategien, wie man z.b. Produkte verkauft die eigentlich niemand braucht. Aber wer sich klar macht, daß diese Werbestrategien auch bei Wahlen, Programminhalte oder Politiker und sogar bei Feindbildern wie der  DDR angewandt werden, lernt eine Menge daraus. Man muss die „Verkaufsstrategie“ nur auf die Politik übertragen, was dieses Buch leider nicht tut. Daher tue ich das mal.

Es sind dutzende Kleinigkeiten im Buch beschrieben, aber wirklich interessant sind die:

Methoden der Dämonisierung

1) z.b. Vermeidung von Vergleichen, was zu eine einseitigen Tunnelblick führt. Wird dieser positiv oder negativ dargestellt übernimmt das Publikum diese Darstellung ungeprüft
Der Mensch benötigt ein Vergleich um Dinge zu bewerten und zu relativieren.
Er braucht eine Scala und je nachdem was man ihm anbietet, einen zu hohen oder zu niedrigen Wert, so bewertet er die Sache auch.
Beispiel sind die Preistafeln im Geschäft, wo dann immer der Preis durchgestichen ist und der „Aktionspreis“ oder „Rabatt“ daneben gestellt wird.
Ist der Vergleichspreis hoch, denkt er prompt, er macht ein gutes Geschäft und freut sich über das vermeintliche „Schnäppchen“. Ist er zu niedrig, denkt er das es Billigware bzw. Ramschware ist.

Doch das geht auch ganz anders:
Der Mensch setzt aber nicht nur Preise in Relationen, sondern auch Opferzahlen, Größe von Rechtsbrüchen, Wirtschaftserfolge und ganze Rechtssysteme in Relation.
Um den Sozialismus zu beurteilen muss man ihn mit anderen System vergleichen und da kommt einem natürlich der Kapitalismus in den Sinn.
Aber indem man den Sozialismus alleine hinstellt, fehlt diese Relation. Verschweigt man auch noch jegliche Erfolge und reitet stattdessen auf Verfehlungen herum, muss das logischerweise zu einem negativem Gesamtbild führen. Beispielsweise kramt die CDU zu jeder Wahl die gleichen „Forderungen“ heraus, die sie nach der Wahl (und sie gewinnt ja fast immer) nicht erfüllt. Aber um das System zu legalisieren, macht die SPD genau das Gleiche, und auch die regiert regelmässig mit und löst keine ihrer „Forderungen“ ein. Die führen also nur eine große Politshow auf ohne das sich irgendwas ändert. Trotzdem behaupten sie permanent was erreicht zu haben. Nur kenn ich niemanden in Deutschland der in der Lage wäre aufzuzählen, was sie denn so für ihn als Bürger erreicht hat. Ihm fehlt jeglicher Vergleich zu jemanden der irgendwas erreicht hat. Interessanterweise hat der Ossi auf die Frage was die DDR erreicht hat, sehr viele Antworten, weil er einen Vergleich hat, nämlich das Polittheater von CDU und SPD.

Der Vergleich Ost/West wird heute systematisch gescheut, weil man praktisch einen Tunnelblick erzeugen will, der eben nur den „bösen“ Osten bzw. den „bösen“ Sozialismus der „bösen“ Linken sieht. Das ist dann wahlweise anwendbar auf Russen, Chinesen, Venezuela, Brasilien, Indien… also auf alle „Feindbilder“.

Genau das belegt auch Prof. Maus mit seiner Analyse, die wirklich aufschlussreich ist.

Beispiel Opfer:
Nun wissen wir ja das in diesem Lande Jeder die Opferzahlen der Mauer eingetrichtert bekommt, aber es fehlt ihm jeglicher Vergleich zu den Todesopfern der EU-Mauer, der Grenzgänger in den 50igern an der Westgrenze zu Frankreich, Belgien, Schweiz oder Österreich. Und natürlich fehlen auch die  Todesopfer von 1993-2000 an der Ostgrenze zu Polen und Tschechien.
Doch ganz besonders fehlen die Zahlen der Flüchtlinge die an den EU-Grenzen in den letzten 3 Jahren ertranken, ermordet, erschossen, missbraucht oder mißhandelt wurden.
Daher kann der Leser die Information über die böse Mauer überhaupt nicht  relativieren und sieht immer nur diese „Opfer“ der „bösen“ DDR.
Und genauso ist es mit den aktuellen Flüchtlingen, ihm werden schutzlose Frauen und Kinder, Väter und Kranke vorgeführt. Das sich auch Schlepper, Drogenkuriere, Isis-Kämpfer, Ukrainische Nazis, Vergewaltiger und Kriegsverbrecher,Trickbetrüger und Abzocker darunter befinden, das erfährt er nicht. Da die Grenzkontrollen gesetzeswidrig ohne jegliche Rechtsgrundlage ausgesetzt wurden,  konnte jeder rein und in der Masse der Städte untertauchen.

Je öfter man diesen Fakt wiederholt, desto mehr gräbt er sich in die Gehirne ein. Und das ist auch der Zweck der ständigen Wiederholungen. Selbstkritik Fehlanzeige. Das die Essensrationen in den UN Lagern willkürlich gekürzt wurden, weil Staaten wie Deutschland nicht einzahlten, das wird nicht thematisiert. Und wenn man ehrlich wäre, müsste man hier z.B. auch mal die Opfer der Mexikanisch-US-amerikanischen Grenze oder der Israel-Palestina-Mauer nennen. Warum gibt es darüber keine Zahlen? Na weil Deutschland ein US Vasallenstaat ist!

Noch mehr getunnelt ist ein Blick in die Geschichte. Caesar hat in seinem gallischen Krieg vermutlich 1-2 Mio. Menschen abgeschlachtet. Und das mit allen miesen Tricks die er drauf hatte. Er lud Stammesführer ein und ließ sie alle umbringen, danach ließ er die führerlosen Stämme hinmetzeln. Selbst seine eigenen Comes wollten dem nicht tatenlos zusehen und widersprachen. Da lies er die Legionen dezimieren, weil sie ihm den Gehorsam verweigerten.

Aber auch andere „Helden“ waren nicht besser.

Die Belgier die so stolz auf ihre Monarchie sind, hatten einen König Leopold der in Belgisch Kongo unglaubliche Mengen von Sklaven verstümmeln ließ, während er das Land für Kautschuk ausbeutete. Man geht von 1 Mio Opfer aus und das ist gerade mal 110 Jahre her.
Von den rund 6 Mio Indianern die für den Amerikanischen Traum starben, redet heute natürlich auch keiner mehr.
Auch die Verbrechen der Fremdenlegion und Französischen Armee die den algerischen Aufstand 1954 bis 1962 mit äußerster Brutalität bei 1,5 Mio algerischen Opfern nieder schlug, um letztendlich doch die Kolonie Algerien in die Unabhängigkeit zu entlassen, auch das ist gerade mal 60 Jahre her.

Die „Grand Nation“ ist der einzige Staat der eine dauerhafte Söldnerarmee hat.
Zum Ruhme Frankreichs sollen doch gefälligst Andere ihr Leben lassen. Dafür gewährt man sogar Verbrechern Unterschlupf, Hauptsache sie sterben für Frankreichs Größe.
Und während man Namibische Kinder (die nachweislich dem größtem Massenmord des Südafrikanischem Botha-Regimes entkamen) in der DDR als „entführte Kinder“ darstellt, deren Leben die Schulausbildung in der DDR verpfuscht hätte, vergisst man das die Französische Fremdenlegion 1945 über 50.000 Deutsche anwarb, die für ihren Kolonialkrieg gegen Indochina ihr Leben ließen, um die Unabhängigkeit von Laos, Kambodscha und Vietnam zu verhindern. Von den Verbrechen die Amerikaner gegen Vietnamesen verübten, mal ganz zu schweigen.
Es gibt viele Arten systematisch zu töten, es muss nicht immer nur ein KZ sein, es genügt bereits ein geheimes Folterlager in Guantanamo oder Polen.
Ein wirklich lesenswerter Aufsatz ist beim Contra Magazin zu lesen, wo sich Harry Schmidt mal mit der „Russischen Propaganda“ beschäftigt.

2) Eine weitere Taktik ist die negative Verknüpfung.
Indem man das was man verunglimpfen will, immer mit Negativem in Verbindung zu bringt, überträgt sich das negative Gefühl von dem Einen auf das Andere.
Beispiel von einem der es wissen muss – Hans Meiser – Ober-Talkmeister der 90iger Jahre der jedem Ossi das Wort abschnitt.
Der plapperte gemütlich in seinen Sendungen Sätze wie „Gibt es hier keine Buntstifte, das ist ja wie in der DDR“.  Das ist so eine negative Verknüpfung.

Dabei ist es völlig irrelevant das die DDR nie unter Buntstift-Mangel gelitten hat, was völlig idiotisch ist, denn wenn die DDR Eines in Überfluss hatte, dann waren es Buntstifte.

Einfacher ausgedrückt: Je weniger ich von einer Sache weiss, desto eher glaube ich was man mir sagt. Funktioniert bei Wessis und Jugendlichen hervorragend.
Die glauben alles was man ihnen über die DDR erzählt.
Und so kommt es das Menschen die in schimmligen Wohnungen hocken, von Bauunternehmern über den Tisch gezogen wurden oder verzweifelt eine bezahlbare Wohnung suchen und denen dabei noch unsittliche Angebote gemacht werden, ausgerechnet über DDR-Plattenbausiedlungen herziehen, die im Verhältnis zu ihrer eigenen Situation z.B. in Münchner Wohncontainern geradezu Oberliga sind.

Doch je mehr ich von einer Sache weiss, desto kritischer werde ich. Deswegen meckern die Ossis auch, weil sie sehr viel kritischer sind. Sie haben die Erfahrung des Ostens und die kann man ihnen auch nicht ausreden.
Es würde den mit Lügen zugemüllten Wessis recht gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich mal mit den blanken Fakten beschäftigen würden, statt das Anti-DDR-Gesülze für bare Münze zu nehmen.
Nehmen wir nur die Aussage:
„Chronischer Mangel an Arbeitskräften zwingt DDR-Betriebe verstärkt zur Rationalisierung.“ – Quelle Speigel 16.05.1983
oder
„Seit Mitte der fünfziger Jahre gab es in der DDR keine statistisch signifikante Arbeitslosigkeit.“
Was dann zu der Aussage führt:„Mehr und mehr machte sich Arbeitskräftemangel bemerkbar, der in den achtziger Jahren zu einem Welthöchststand an Frauenbeschäftigung führte. Mehr als 90 Prozent der Frauen im arbeitsfähigen Alter besaßen einen Arbeitsplatz.“
Quelle: bpb „Die DDR in der deutschen Geschichte“, womit man insbesondere Schulen und Unis verblödet.
oder
„Die Auszubildenden sollten einen Facharbeiterabschluss erlangen und die an Arbeitskräftemangel leidende DDR-Wirtschaft unterstützen, bis sie nach Ende ihrer Delegierung wieder in ihren Entsendeländern höher qualifiziert arbeiten konnten.“ – Quelle Wikipedia unter „Vertragsarbeiter“

Das diese Aussagen im krassen Wiederspruch zu dem regelmässig im Westen prognostizierten Fachkräftemangel stehen, muss man einem Wessi erstmal klar machen. Der Trick daran ist, das man für die DDR den Begriff „Arbeitskräftemangel“ und für die BRD den Begriff „Fachkräftemangel“ und niemals im gleichen Artikel benutzt. So sind die Wessis nicht in der Lage eine Querverbindung zu ziehen. Für sie sind das zwei unterschiedliche Dinge, nämlich auf der einen Seite verknüpfen sie Arbeitskräftemangel mit Minderqualifizierung und sklavischer Ausbeutung, auf der anderen Seite verknüpfen sie Fachkräftemangel mit Lohnniveau und Einwanderer.

Also mal Fakten auf dem Tisch:
Die Rationalisierung der Unternehmen ist eine Unternehmensstrategie um die Effizienz und Produktivität zu steigern. Auswirkungen die fehlende Arbeitskräfte in der DDR verursachen würden, gab es nicht. Die Aussage ist daher negatives Unkenrufen. Man malte ein Weltuntergangsszenario das nie eintraf.

Die Ursache der Frauenbeschäftigung war auch kein chronischer Arbeitskräftemangel, sondern es gehörte zur sozialistischen Gesellschaftspolitik der Gleichstellung. Frauen wollten schon immer ihr eigenes Geld verdienen, um unabhängig vom Geld  ihrer Männer zu sein. Dazu gehörten auch Aufstiegschancen und auch wurde gesetzlich gefördert.

Die Unabhänigkeit vom Geld der Männer ist heute noch ein Problem für viele Frauen, schon weil sie rund ein Drittel weniger verdienen. Im Westen konnte 1975  der Ehemann seiner Frau noch die Arbeit kündigen.

Komischerweise wird heute von allen Frauen erwartet, das sie 45 Jahre arbeiten um eine Rente zu bekommen. Leidet also die Bundesrepublik auch unter chronischem Arbeitskräftemangel?
65 Jahre nach dem Krieg verdienen Frauen noch immer weniger, das ist eine Diskriminierung ihres Geschlechtes.
Und  bis 2014 konnten Ehefrauen noch legal innerhalb der Ehe vergewaltigt werden. Das muss man sich mal vorstellen.

Wer sich für Frauenrechte in der DDR interessiert, die DDR unterschrieb folgende internationalen und nationen Gesetze und Verträge:

  • Konvention über die politischen Rechte der Frau vom 14. Januar 1952 (GBl. II. 1974 S. 161)
  • Konvention über die Staatsbürgerschaft der verheirateten Frau vom 20. Februar 1957 (GBl. II. 1974 S. ,349)
  • Konvention über die Beseitigung aller Formen der Diskriminierung der Frau vom 18. Dezember 1979 (GBl. II. 1980 S. ,120)

Und Wikipedia behauptet gar, die DDR würde Vertragsarbeiter anwerben, die sie erstmal ausbilden muss, um dann in den Genuss ihrer Arbeitskraft zu kommen.

Wohl gemerkt, wir reden hier überwiegend von Analphabeten und Kinder die in die DDR kamen.
Also die 3-5 Jährigen aus Namibia, die 12-16 jährigen aus Angola, die 10-14 Jährigen Moritzburger aus Hanoi, das waren also jene die den Arbeitskräftemangel beheben sollten? Toll, klingt doch logisch…

Oder war es gar die DDR-Studentin Michelle Bachelet aus Chile die jetzt Präsidentin ist oder all die zig Tausend anderen Studenten aus Kuba, dem Jemen, aus Vietnam, aus Namibia, aus Nicaragua, die Magerman aus Mosambique aus.

Soweit mir bekannt ist, hat die DDR anfangs die gesamte Medizinische Ausbildung der Kubaner übernommen. Ich weiss nicht wie die Zuckerrohr-Arbeiter nebenbei nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch noch 8 Stunden Arbeit und ein Medizinstudium gleichzeitig hin bekamen. Aber so ungefair scheint sich die Wikipedia die Gastarbeiter in der DDR vorzustellen.

Hier mal ein paar Daten um das auch wirklich beurteilen zu können:
1989 lebten etwa 190.000 Ausländer in der DDR (ca. 1 %), davon waren rund 93.500 sogenannte Gastarbeiter, die Hälfte davon in der Lehre und ca. 15.000 im Studium. Die haben also den chronischen Arbeitskräftemangel der DDR behoben?

Wäre das nicht der perfekte Zeitpunkt sich bei den Rettern der Westdeutschen Wirtschaft zu bedanken? Oder was glauben sie wieviel Türken es in der Bundesrepublik gab? Nun ich hätte da eine Zahl: 1.78 Mio. türkische Staatsbürger lebten 1991 in der BRD. Derzeit sind es rund 3 Mio Türkischstämmige von denen etwa die Hälfte deutsche Staatsbürger geworden sind.
Und erstaunlicherweise reden die Wessis immer noch ständig vom Fachkräftemangel.

Noch erstaunlicher ist ja die Feststellung das die eingewanderte Ausländer erfolgreiche Unternehmer seien. Damit will man die Flüchtlinge als Gewinn für Deutschland verkaufen. Nur leider sind die genannten Unternehmer zu 99% Türken, Italiener und Griechen die zwischen 1961 und 1970 eingewandert sind. Der Erfolg ist also erstmalig nach 45 Jahren ausgewertet worden und diese Einwanderer kamen auch in ein Land das gerade 2 Mio. Ossis als Arbeitskräfte verloren hatte. Sie hatten also besonders gute Berufsaussichten und Löhne. Würde man die gleiche Studie an Deutschen nach 45 Jahren machen, kämen da genauso viele deutsche Unternehmensgründer heraus. Die Studie ist schlichtweg der total Fake. Pure Propaganda.

Leider kapieren auch nur Wenige, das die Italienischen und Türkischen Gastarbeiter eine direkte Folge des Mauerbau von 1961 waren. Nach dem Krieg waren nämlich in Ost und West Arbeitskräfte Mangelware, daher warb der Westen die im Osten ausgebildeten Arbeiter ab, während sie gleichzeitig eine Wirtschaftsblockade über die DDR verhängte. Mit dem Mauerbau fehlten die plötzlich und da kam man auf die Idee der Gastarbeiter.
Das Ziel der BRD war es den ollen Arbeiter- und Bauernstaat auszubluten. Daher war die DDR gezwungen eine Mauer zu bauen, denn es wanderten nicht nur Arbeiter ab, sondern auch Nahrungsmittel, Waren und Maschinen die damit dem DDR-Volk nicht zur Verfügung standen und zu Mangel führten. Mit der Grenzschließung verbesserte sich die Versorgung der Bevölkerung sichtlich. Und fortan blechte der Westen für Lieferungen aus dem Osten harte DM.
Das war sogar für beide recht lukrativ, denn wie man an dem Verhältnis von China und der USA sieht, hat die USA zwar die vollen Läden, aber am meisten gewinnt China, während die Amis immer tiefer in die Schulden rutschen.

Schulden 2014 USA 105 Mrd. US Dollar, Position 13
Schulden 2014 DE 75 Mrd. US Dollar, Position 37
Schulden 2014 China 44 Mrd. US $, Rang 97

Interessant dabei ist die Verschuldung prozentual zur Bruttoinlandsprodukt (BPI) und da sieht es 2014 so aus:
Platz 1: USA mit 13,4 Bill. € mehr als 200% des BPI
Platz 3: Deutschland mit 2,1 Bill. €, rund 80% des BPI
Platz 7: China mit 1,4 Bill. € doch nur 22% des BPI
Auf Platz 6 liegt England, Platz 5 Frankreich, Platz 4 Italien und Platz 2 Japan.
Wenn wir uns jetzt noch überlegen das China die höchste Bevölkerung weltweit  und enormen Nachholbedarf hat, dann ist dieser Platz 7 wohl nur ein vorrübergehendes Phänomen.

Insgesamt zeigt sich hier das die Argumentation der Wessis völlig absurd ist.
Die DDR Staatsverschuldung lag unterhalb ihrer Goldreserven, weil sie quasi die Chinesen der Wessis waren. Tatsächlich liegt die heutige Produktion Ostdeutschlands bei weniger als 60% unterhalb der DDR-Produktion von 1988, während es ein Drittel der Westschulden auf sich nahm.

Mehr noch, erst beschwerten sich die Wessis sich bei der Übernahme der DDR-Wirtschaft über die viel zu vielen Arbeitskräfte in den DDR-Unternehmen, die sie angeblich nicht übernehmen konnten. Mit dieser Begründung entließen sie mehr als 5 Mio Arbeitnehmer, im Schnitt 80% der Angestellten in DDR-Betrieben von denen rund 2 Mio heute im Westen sind.
Und jetzt behaupten sie die DDR hätte unter chronischem Arbeitskräftemangel gelitten und hätte Gastarbeiter angeworben. Wie dämlich ist das denn?
Die Wessis hören also nur das Eine oder das Andere und beides wird negativ dargestellt. Ihnen werden wichtige Informationen vorsätzlich vorenthalten. So wird ihnen ein negatives Urteil geradezu eingeredet.

3) Die Salamitaktik z.B. in Form der Selbstverpflichtungen als Elitenfreundliche Wahlmöglichkeit oder auch bei der Abschaffung von Sozialsystemen als „bürokratische Vereinfachung“ deklariert

Beispiel, wenn der Postbote mich bittet, ein 10cm großes Paket für den Nachbarn zu nehmen, steht der beim nächsten Mal wieder vor der Tür, diesmal mit einem 70cm großem Paket und statt nein zu sagen, sag ich ja. Und beim übernächsten Mal leiste ich dafür eine Unterschrift und übernehme nun auch die Haftung für das Paket.
Ich werd also Stück für Stück zu etwas gedrängt, was ich nie wollte – die Verantwortung für Nachbars Pakete zu übernehmen. Und um nicht mein Gesicht zu verlieren, bejahe ich die Frage ob dies mein Wille gewesen sei. Man will ja nicht doof da stehen.
Viele kennen das Phänomen das man nicht „Nein“ sagt und dann ausgenutzt wird. Das beginnt immer harmlos. Man gibt den kleinen Finger und am Ende wollen sie die ganze Hand.

Nehmen wir mal TTIP, das Freihandelsabkommen mit den Amis, das nur dazu dient den Konzernen die Freiheit zu verschaffen, die Gesetze zu umgehen indem man einer eigenen Kommission aus Lobbyisten durch den Vertrag über die Gesetze stellt. Obwohl zig tausende Menschen dagegen protestiert haben die das Abkommen verzögert haben, kam es als „Scheibchen-TTIP“ gleich wieder, diesmal sollte man ihm „vorläufig“ Rechtsgeltung verschaffen, wobei wir alle wissen, was „vorläufig“ zu Recht erklärt wird, auf Dauer zu „Recht“ wird.
Und das gleiche ist mit der Vorratsdatenspeicherung. Die ist aufgrund der Proteste nun zwar erstmal vom Tisch, kommt aber umgehend als „Scheibchen-Vorratsdatenspeicherung“ wieder. Der Unterschied ist, das man sie nun auf 6 Monate begrenzt und dann in einem zweiten Schritt mit Hinblick auf Terroranschläge sicher bald unendlich machen wird.
Die Ablehnung des Volks wird Scheibchen für Scheibchen unterlaufen und am Ende gilt das, was sie immer abgelehnt haben.

Und genauso machen sie es mit Ossis, man zwingt die Ossis Stück für Stück etwas Negatives über die DDR zu äußern, indem man ihnen bereits entsprechende suggestive Fragen stellt (z.B. den Neuwagenerwerb) und nachher wollen die Ossis nicht ihr Gesicht verlieren und sagen das sie zu dieser Aussage stehen.
Sie sind quasi dazu gezwungen der DDR eine Mangelwirtschaft zu bescheinigen um ihr „Gesicht zu wahren“ und nicht als Lügner dazustehen.

Aus diesem Grunde müssen wir lernen diese Ossis als manipulierte Opfer zu sehen, die ganz gezielt in eine Situation gebracht wurden, in der zu ihrem eigenen Schutz (z.B. um ihren eigenen Arbeitsplatz zu behalten oder nicht das Gesicht zu verlieren) einfach weiter dabei bleiben mussten. Wir müssen uns darüber im Klarem werden, das hier Laien von Profis manipuliert wurden.

Besonders manipulativ ist die typische Darstellung der Speigelreportagen.
Jeder Zeitzeuge der dort aus seiner Vergangenheit erzählt, kommt irgendwann zu dem Punkt das er etwas Negatives erzähnt. Sei es das er Ärger mit dem Lehrer hatte, weil er vom Fahnenappell abgehauen ist. Tatsächlich hat jeder Mensch Dutzende negative Erlebnisse in seiner Jugend gehabt. Es ist also eigentlich nichts besonderes das man mit Lehrern Ärger hat oder beim Schwänzen erwischt wurde.

Doch genau hier schneiden die Speigel-Pfuscher  Jungpioniere rein, die besonders streng und steif wirken, dabei finden sich die selben Rituale bei Pfadfindern oder in einer Eliteschule.
In Unterton wird  dieser etwas steife Fahnenappell Ruckzuck zu einer Art paramilitärischen Drill von Kindersoldaten erklärt, bei denen jeder Tag so abläuft. Die Speigel-Pfuscher tun das absichtlich mit dem Ziel die DDR als Unrechtsstaat darzustellen. Das ist ihr Auftrag, deshalb machen sie diese „Dokumentationen“ und dazu brauchen sie „Vorzeige-Ossis“ die das scheinbar bestätigen.

Das hat mit der Geschichte des Zeitzeugen, aber auch mit der Realität nichts zu tun, denn Fahnenappelle waren eher selten und die Vorzeige-Ossis waren sich ganz sicher nicht darüber klar, wie die Speigel-Redakteure das verdrehen würden.

Dabei sehen diese Zeitzeugen den Mangel in der BRD-Wirtschaft jeden Tag, sei es beim Bettler um die Ecke oder den Arbeitslosen der zwangsverpflichtet für einen lumpigen Euro den Rasen  mäht.
Ja sie sehen es sogar auf ihrer Gehaltsabrechnung, daß sie als Ossis weniger wert sind. Natürlich gibt es einige Ausnahmen, schliesslich braucht man ja „Quotenossis“ die das erreichen, was 99% der Ossis generell verschlossen ist.
Aber Menschen sind nun mal so, sie klammern sich an die Hoffnung und sei sie noch so klein. Doch die Wahrheit ist – ihre Hoffnung wird sich nie erfüllen.
Ossis bleiben arm, egal wie fleissig sie auch sein mögen. Ossis steigen nicht auf, egal wie sehr sie ihrem Chef in den Arsch kriechen. Ossis verdienen keine Westlöhne und Ossis werden arme Rentner die selbst im Ruhestand noch betteln und arbeiten müssen.

Es sind Wessis die über euch bestimmen, über Arbeitslose, Ossis, Frauen und AOK-Patienten, die euch – die Unterschicht zu Bürgern zweiter Klasse machen.

Der Osten war nie perfekt aber Frauen bekamen den gleichen Lohn, alle bekamen die gleiche Gesundheitsversorgung und jeder hatte ein Recht auf Vollbeschäftigung und Lohn.
Deswegen gab es in der DDR auch keine Abfall-Tafeln. Niemand in der DDR hätte auf Selbstverpflichtung gesetzt oder gar bereitwillig den „wissenschaftlichen“ Studien samt Hochglanzprospekten von Unternehmen geglaubt. Diese „Selbstkontrolle“ ist ein zahnloses Feigenblatt, ebenso wie die „Transparenzinitiative“, die „Medienaufsicht“, das „Patentamt“, der „Tüv“, das „Lobbyregister“, das „Verfassungsgericht“, der „Untersuchungsausschuss des Bundestag“ oder gar „die Offenlegung der Parteispenden“.
Wie toll diese Selbstkontrolle oder wie immer sich diese Selbstkontrolleure auch bezeichnen. regelmässig versagt, beweist aktuell der Abgasskandal der Autoindustrie. Aber auch bei der NSA-Spionage versagte dieses System.
Und es gibt hunderte anderer Beispiele.

Überwachung in Deutschland Hochrechnung

Überwachung in Deutschland Hochrechnung

Wir alle kennen die Bilder wie man Ossis gleich hinter der Mauer interviewt hat und im Jubel haben viele Dinge gesagt, die sie längst bereut haben.
Das gleiche Spiel machen sie mit Demonstranten, z.b. mit Leuten die bei Pegida mitlaufen. Und das machen sie auch mit demonstrierenden Hartz IV-Opfern.

Dem der das später liest oder in Dokus sieht, fehlt der Vergleich für was man im Westen so alles anstehen muss.

So z.B. um ein Museum zu besuchen oder bei der Tafel für Essen oder um eine günstige Wohnung zu bekommen.

Und dann kombiniert man diese ganzen Aussagen zu einer Kette von negativen Aussagen vieler verschiedener Personen und erhöht so die Glaubwürdigkeit durch pure Menge. Keine Autos, keine Bananen, keine Reisen usw…

Natürlich sind die Ossis gereist und es gab (wenn auch selten) auch Bananen und sogar Autos. Es war eben nur alles eine Nummer kleiner…

Wahrer Mangel das ist doch Hunger, Wohnungslosigkeit, Geldlosigkeit, fehlende Krankenkasse usw.
Doch sie können psychologisch nicht zurück, sie können nicht einfach ihren eigenen Aussagen widersprechen. Und so wird das Negative zum moralischem Standart erklärt und mit Statistiken belegt, die nur aus durchschnittlich 1500 Stichproben (idealerweise Umfragen in der CDU Parteizentrale) bestehen. So wird das Ganze als Meinung der Menge präsentiert.

Und genau deshalb lehnen viele Ossis die DDR ab, weil sie fürchten das man ihnen ihre Aussagen vorwirft, auch wenn sie längst die Nachteile des Kapitalismus erkannt haben.

Ossis die Ossis deswegen verurteilen, zwingen sie förmlich diese Ablehnung aufrecht zu erhalten, was übrigens auch für Rechte gilt, die mit dieser Methode in einen Nazi-Sumpf rein manövriert wurden und am Ende Hitler zu einem guten Onkel erklären oder das dt. Reich zum Ziel aller Wünsche erklären.

Natürlich wird ihnen der Besitz von Böhmen nichts bringt, sie flüchten sich in Scheinargumente wie „fehlenden Friedensvertrag“.
Natürlich ist es unglaublich das dieser Hottentotten-Staat noch nicht mal einen Friedensvertrag hat. Aber das löst doch keine Veränderung aus!

Dabei sehen sie nicht was für rechtliche Folgen eine Wiederherstellung des deutschen Reiches hätte. Dann steht plötzlich sämtlicher Landadel vor den Häusern und fordert ihr Land zurück, das ihrer Familie vor dem Weltkrieg mal gehört hat. Auch Rechte würden uns verloren gehen. Prügelstrafe und Frauenbevormundung, ja sogar Kinderarbeit wäre wieder legal.
Wir alle würden dabei die Verlierer sein. Das sollte jedem klar sein.

Die Veränderung muss im Kopf passieren und die dargestellte Wahrheit zu bezweifeln und sich selbst schlau zu machen ist der erste Schritt.

Aber um mal ein anderes Beispiel anzuführen:

  • 1990 wurde die Leiharbeit von 3 auf 6 Monate herauf gesetzt.
    Grund war natürlich „die DDR-Wirtschaft“.
  • 1997 wurde die Leiharbeit von 6 auf 12 Monate heraufgesetzt.
    Diesmal war der Grund „die Folgen der DDR-Wirtschaft“.
  • 2002 wurde die Leiharbeit von 12 auf 24 Monate heraufgesetzt und
  • 2003 schuf man die Ich-AG´s die sich als totale Pleite heraus stellten, da der größte Teil der Selbstständigen nicht davon leben konnten
  • 2004 wurde die Leiharbeit unbegrenzt gestattet
  • 2005 wurde Hartz IV mit den 1€ Jobs eingeführt, die quasi als billigste Leiharbeiter ausgenutzt wurden
  • 2006 wurde die Ich-AG durch einen Gründerzuschuß abgelöst, dem hohe Hürden gesetzt wurden z.b. ein Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan sowie eine Umsatz- und Rentabilitäts­vorschau für mindestens 3 Jahre
  • 2009 kam dann das Entsendegesetz, das im Prinzip ausländischen Leiharbeitern Zugang zum Arbeitsmarkt gestattete
  • 2011 wurde der Gründerzuschuß zu einer „Ermessensleistung“ die zudem verkürzt wurde. Der Anspruch darauf ist quasi abgeschafft.
  • 2015 nimmt man 1 Mio Flüchtlinge auf, die ebenfalls schnell auf den Arbeitsmarkt kommen sollen und dort natürlich gnadenlos ausgenutzt werden.

Eine typische Salamitaktik der Regierung die ausschliesslich dem Sozialabbau diente. Gegen TTIP und Vorratsdatenspeicherung zu protestieren reicht nicht aus, man muss die CDU/SPD und ihre Grün-Gelb-Blauen Huckepack-Genossen abwählen.

SPD Gabriel - Hey Boss ich brauch mehr Geld4) Wir glauben lieber einem sympathischem Menschen

Daher putzen sich alle vor Beginn ihrer politischen Karriere raus, dabei würden sie unrasiert im Trainingsanzug wie die letzten Penner aussehen. Wie war das denn mit dem „Arbeiterkind“ Schröder? Oder jetzt dem inzwischen trockenem Ex-Säufer Schulz der sich angeblich selbst aus dem Absturz gefangen hat. Glauben sie das wirklich ?

Andersrum werden Hartz IV Opfer in Fernsehshows nicht herausgeputzt, da kommt nur ein bisschen Deckschminke aufs Gesicht, damit sie nicht im Kamerabild glänzen, aber man filmt sie ganz, wo z.b. die miesen Schuhe oder die ausgebeulten Hosen zu sehen sind. Schliesslich sollen sie wie Penner aussehen, deswegen werden sie ja „vorgeführt“. Und natürlich sind sie auch nicht besonders redegewandt und in jeder Diskussion kann man ihre Worte kinderleicht ins Gegenteil verdrehen.

Auch die Umdefinition von negativen Dingen ist ja beliebt z.b. Brandschutzmauer, Auslagerung in Bad Bank, Sozialstaat für Armenfürsorge, Gesundheitssystem die sich um die Gesunderhaltung nicht kümmert, sondern nur noch eine Kranken-Notversorgungskasse darstellt.
Und die sinnlosen Reförmchen die man hier regelmässig als Gewinn verkauft sind ja auch nur schön geredet.

Ich hab manchmal das Gefühl der Bundestag spricht ein völlig anderes Deutsch als wir Normalsterblichen, aber dann denk ich, Gott schuf die CDU um uns zu prüfen.

Ich hab manchmal das Gefühl der Bundestag spricht ein völlig anderes Deutsch als wir Normalsterblichen, aber dann denk ich, Gott schuf die CDU um uns zu prüfen.

Wir Ossis waren 89 dafür besonders anfällig, weil wir diese Art der „Schönrederei“ ja gar nicht kannten. Wir wurden in der DDR eher totgequatscht mit überkandidelten Parteititeln und komplizierten Sätzen.

Unserem Nachwuchs fehlt die Erfahrung DDR, bei ihnen wirken die Lügen wie Wahrheiten.
Sie werden zu apartischen Wessis erzogen die nur Comics und den Sportteil lesen und damit genauso verdummt, verführt und mit medialen Lügen zugedröhnt.

Nicht umsonst ist die Sozialwissenschaft, Psychologie und Meinungsforschung sowie Gehirnforschung die am besten geförderten Wissenschaften, denn sie erforschen wie man Menschen am besten manipuliert und die Medien setzen das dann um.

5) Nachgeben und nehmen;
Hierbei geht es darum jemanden zu etwas zu bringen was ihm normal nie einfallen würde. Das nennt sich dann Geschenk, entpuppt sich aber als fauler Kompromiss.

Beispiel: Jemand redet sie an ein Buch für 20 Euro zu kaufen, weil sie damit ein gutes Werk tun würden. Sie lehnen ab weil sie das Buch gar nicht lesen wollen. Daraufhin bietet man ihnen eine Postkarte für 2 Euro an, womit sie ja auch ein gutes Werk tun würden. Obwohl sie die Postkarte auch nicht brauchen, kaufen sie ihm die ab, der guten Sache wegen und weil es billiger ist. Vermutlich werfen sie sie an der nächsten Ecke in den Müll, weil sie keine Postkarten sondern Emails schreiben.

Genauso macht man es mit der DDR. Erst macht man sie richtig madig, dann rudert man scheinbar zurück und sagt, es sei nicht alles schlecht gewesen. Und dann kommt das große „Aber“ mit Floskeln wie Unrechtssystem, SED, Stasi und Mauer. So wirken sie „großzügig“ und „objektiv“ obwohl sie weder das eine noch das andere sind. Und genauso funktioniert es auch mit Steuern, mit Wahlversprechen, mit Transparenz. Am Ende stellt das Volk nur fest, das es mal  wieder der Gelackmeierte ist.

Maßstabsgetreuer Vergleich BND vs. NSA

Maßstabsgetreuer Vergleich BND vs. NSA

Natürlich steht das nicht so in dem Buch, es stammt ja von einem Amerikaner. Aber man muss es so übersetzen und so steht es vermutlich auch in FBI/CIA und NSA-Handbüchern.

6) Verbotene Zonen errichten

Wir alle kennen den Begriff des „Antisemitismus“. Neuerdings macht auch der Begriff  „Antiislamismus“ die Runde, was ja indiziert das Islamisten keine Semiten seien.
Doch der absolute Hit ist ja der „Antiamerikanismus“.
Ziel dieser Begriffe ist es jede Kritik an diesen Staaten zu etwas Falsches zu erklären und die Meinung zu diffamieren indem man den Sprecher eine Radikalisierung unterstellt.
Kritik wird damit gesellschaftlich zur verbotenen Zone erklärt, zu etwas Falschem gegen das man sich wenden müsse, weil man doch so unglaublich tolerant sei. Gleichzeitig wird damit die Toleranz der Meinung des eigenen Volkes beschränkt, das ja nicht mehr seine Meinung öffentlich äußern darf.
Weil dann steht ja wieder der Vorwurf im Raum man sei radikal, wobei das dann wahlweise Rechts- oder Linksradikal sei.
Die Verbindung von Rechts und Links mit dem Wort „Radikal“ impliziert wiederum das man sich gegen Linke und Rechte wehren müsse, weil das EU-Verweigerer sind. Doch in Wahrheit sind sie eigentlich das Gleiche – Eliten-Verweigerer.

7) Die Spaltung in Eliten und Volk

Eigentlich sind wir Menschen alle gleich, doch nicht in den Augen der Reichen, die halten sich für was besseres – für Eliten. Um dies dem gemeinem Volk – also uns auch einzureden wird der Begriff „Elite“ grundsätzlich mit positiven Werten wie Weisheit,Klugheit, hohe Schulbildung verbunden, während der Begriff Volk mit negativen Werten verbunden wird.

So behaupten z.b. zahlreiche Politiker das Volk könne die Auswirkungen nicht erfassen und müsse daher vor seiner eigenen Fehleinschätzung beschützt werden. Damit werden vor allen Dingen Lügen gerechtfertigt. Deshalb werden „Fakenews“ verfolgt, weil sie ja vom Volk stammen. Fakenews in den Medien werden jedoch nicht verfolgt.  Und deshalb wird auch die Politik der DDR so dargestellt, als käme sie nur von einer Gruppe rund um Honecker, der sozusagen die Machtelite der DDR gebildet habe. Natürlich ist eine Regierung immer auch ein Ort an dem sich Macht konzentriert, doch die vielen Eingaben, die Briefe die an Orts-, Kreis, Bezirksparteien und sogar an Minister und Staatsratsmitglieder geschrieben und durchaus beantwortet wurden, zeigen auch das dieses DDR-Volk durchaus Forderungen äußerte was der Regierung nicht recht war. So musste sie entgegen ihrer eigenen Überzeugung auch Westliche Sänger und Gruppen in den Osten holen, weil die Jugend Rock und Pop mochte. Auch die Regelung nur Ostmusik in Diskotheken zu spielen war nicht durchsetzbar und wurde regelmässig unterwandert. Das Volk verschaffte sich also durchaus Gehör, wenn auch nicht mit großen Demos so doch im Kleinem.

 

Der von mir hochgeschätzte Prof. Maus drückte es so aus:

Wenn es einer sehr kleinen und übersichtlichen Gruppe von Menschen gelingt, die Massen global und über Jahrzehnte für die eigenen Ziele arbeiten zu lassen, kann das nur dann erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn diese Eliten die Techniken der Gehirnwäsche auf allen Ebenen konsequent zur Anwendung bringen. Schon der Umstand, dass Völker sich für Krieg begeistern lassen, zeigt die Macht dieser Technik.

Seit dem römischen Prinzip „Teile und Herrsche“ haben sich die Werkzeuge der Gehirnwäsche extrem verfeinert. Ein großer Teil der sogenannten Sozialforschung wurde im Auftrag der Eliten finanziert, um den Menschen als Wesen, das nur im Kollektiv überleben kann, im Anschluss in seine Bestandteile zerlegen zu können, ihn gefügig zu machen.

Der Grad der Manipulation ist viel größer, als die meisten von uns auch nur ahnen. Aber gerade darin liegt die Macht dieser Elitentechnik. Massenmedien sind dabei eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Realität zu verschleiern und unsichtbar zu machen. Wer darauf aufmerksam macht, wird vom System gnadenlos attackiert, lächerlich gemacht und ausgegrenzt. Das finale Ziel ist immer die Vernichtung derer, die die Tarnung der Eliten auffliegen lassen.

Der Soziologe Prof. Rainer Mausfeld hat sich intensiv mit den Techniken der Verschleierung und des Gefügigmachens auseinandergesetzt. Seine auch im Netz veröffentlichen Vorträge, u. a. mit dem Titel „Warum schweigen die Lämmer“, wurden zu Blockbustern in Netz.

KenFM sprach mit Rainer Mausfeld über den Status Quo einer auf den neoliberalen Kurs eingeschworenen Gesellschaft, die sich in gegenseitigen Lagerkämpfen an die Gurgel geht, während die Geldeliten weiter die Strippen ziehen. Die Manipulation ist extrem perfide, denn sie beleidigt den Menschen an sich, der nicht wahrhaben will, dass er wie Vieh zur Schlachtbank geführt werden kann und wird, indem man ihn mit den pervertierten Techniken der Demokratie davon abhält zu sehen, in welcher Situation er sich tatsächlich befindet.

„Es wird Zeit alles zu hinterfragen. Das betrifft sowohl die Dämonisierung der DDR als auch die der Russen und auch die Verherrlichung der Amis, Briten, der EU und der sogenannten „westlichen Werte“ und „Demokratie“ die uns täglich in allerlei Filmen eingeimpft wird, denn diese Demokratie ist eine „Demokratie der elitären Übermenschen“ in der wir nichts zu bestimmen haben.“

Ein weiteres interessantes Buch ist: „Der Wettbewerb der Gauner – Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft“ von dem Österreicher Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe

Der Wettbewerb der Gauner, erklärt die unerträgliche Problematik des Politischen. Wer immer noch darauf hofft, dass eines Tages Politiker regieren, welche keine falschen Versprechungen machen, welche die Steuergelder nicht verschwenden, nicht in die eigene Tasche wirtschaften, sollte dieses Buch lesen.

Die Parteiendemokratie wird sich nicht verändern, so der Autor. „Sozialstaaten sind die Quelle gesellschaftlicher Konflikte und sich zunehmend verschäfender Missstände. Wettbewerb ist nicht immer ein Vorteil.
Ein Wettbewerb im Lügen und Abkassieren, im Täuschen und Tarnen, ein Wettbewerb von in der Regel minderwertigen Menschen kann keine guten Ergebnisse hervorbringen.“

Das muss man erstmal verdauen und dann erklären. Der Autor sieht sich als Ur-Liberaler, der den Kapitalismus der kleinen Leute propagiert. Er bezeichnet als Sozialstaat insbesondere die Demokratien der EU-Staaten. Er sieht in die Zerschlagung der Konzerne zu Kleinunternehmen eine Lösung und hält diese Kleinunternehmer daher für bessere Menschen. Dabei vergisst er das gerade kleine Unternehmen besonders unsozial sind. Ihnen fehlt zwar die politische Macht, andererseits leiden Arbeitnehmer direkter unter den „Star-Allüren“ ihrer Chefs. Deshalb ist die Quelle auch nicht das Soziale, sondern das Unsoziale.

Stellen wir dem ein System wie „Startrek“ gegenüber, erkennen wir das „Startrek“ wie eine gut geölte Maschine läuft. Und genau das macht das Startrek-Universum sozial. Sozial bedeutet nicht nur Jeden „eine“ Chance zu geben, es bedeutet Jedem „immer wieder“ eine Chance zu geben.

Das Buch empfiehlt sich daher zum Studium warum Parteien nicht funktionieren, die Lösung die es vorschlägt ist führt aber nicht zur Gerechtigkeit, weil der Autor den Vorteil des Sozialismus nicht versteht. Dieser besteht darin, das nicht nur Höchstleistungen zählen, sondern auch weniger gute Leistungen verwertet werden. Die Spitze wird also nicht höher sondern breiter.

„Wenn, wie öfters beklagt wird, der Staat Beute der politischen Klasse sei, wird regelmäßig angeführt, dass sich die Damen und Herren Volksvertreter einen Selbstbedienungsladen eingerichtet hätten: zu hohe, unangemessene Diäten, steuerfrei Aufwandsentschädigungen, vorteilhafte Pensionsansprüche usw.

Eine derartige Kritik gleicht einem Appell an Eierdiebe, sie möchten nicht ständig das Licht im Hühnerstall brennen lassen, es kostete nur unnötig Strom und die Hühner könnten nicht mehr einschlafen.“

Damit hat er zweifellos recht.

Das wirklich wichtige an diesem Buch ist jedoch die Erkenntnis das das Parteiensystem nicht funktioniert, also weder das System einer direkten Wahl wie in der Schweiz, noch das System der skandinavischen Staaten, noch das System totaler Liberalisierung wie in der USA.
Zwar kann theoretisch dort jeder Präsident werden, aber das ist in etwa so realistisch wie das Gesetz das jeder Priester Papst werden kann.  Tatsächlich wurde noch nie ein einfacher Priester Papst, mit Ausnahme des ersten Priesters Petrus.
Wenn also Parteien das Problem sind, dann muss man einen anderen Weg finden.

Daraus ergibt sich die Konsequenz das man ein anderes System der Wahl der Regierung benötigt. Eines in dem Parteien nicht mehr die Volksmeinung kanalisieren. Eine Art parteilosen Sozialismus.

Die größte Veränderung wäre darin eine Automatisierung des Stühlerückens, ein routieren der Volksvertreter die per Los quasi an die Macht kommen und nach ihrer Amtszeit wieder in ihr altes Leben zurück kehren.  Doch damit nicht genug, das Los wird aus einem Pott gezogen, der sich nach bestimmten Kriterien aus Freiwilligen zusammen setzt, die in Alter, Branche, Einkommen, Sozialstand bestehen. Und davon gibt es viele Pötte mit vielen verschiedenen Kriterien die insgesamt der Zusammensetzung des Volkes entsprechen.

Es gibt also keine Dominanz einzelner Berufe (Juristen, Lehrer oder Beamte z.b.) oder Altersstufen (alte Männer die keine Vorstellungen von Belastungen junger Frauen oder Problemen Jugendlicher haben) aber auch Branchen (z.b. Auto- oder Versicherungen).  Diese Kriterien routieren ebenfalls.

Es ist also nicht möglich das ein Mensch länger im Amt bleibt als genau eine Amtsperiode. Er ist auch nicht besonders sympathisch oder eloquent, kann vielleicht nicht gut reden oder ist besonders intelligent, klug oder geschickt.

Die Realität zeigt das Politiker nicht wirklich besser, klüger oder geschickter sind als andere Menschen. Im Gegenteil, je länger sie „Berufspolitiker“ sind, desto mehr verraten sie das Volk. Und genau hier wird der Bock zum Gärtner. Indem wir Berufspolitiker quasi abschaffen, und durch eine Zufallswahl ersetzen, haben wir Menschen als Entscheider die so durchschnittlich sind wie das Volk und deshalb auch im Sinne des Volkes entscheiden. Sie können vor der Wahl nicht mit Spenden gekauft werden. Sie sind quasi „jungfräulich“. Und jetzt muss man nur dafür sorgen, das sie in ihrer kurzen Amtszeit nicht käuflich werden.
Zu diesem Zweck sollte auch eine Art von Unabhängigkeits- und Bescheidenheits-Codex fördern, der es den Amtsträgern moralisch unmöglich macht ihr Amt zu missbrauchen.

Wenn man jemanden als Umweltschützer lobt, kann er nicht mehr mit Plastiktüten herum rennen, er verhält sich dann entsprechend dem Umweltschutz. Und genauso ist es mit Politiker die man als bescheiden lobt, sie können dann nicht mehr Diäten erhöhen, weil sie dem Bild eines bescheidenen Menschen entsprechen wollen.

Und sie müssen auch keine Elite sein, denn ihr Job ist auch nicht das „Ausführen“, sondern das „Beurteilen und Entscheiden“. Für das „Ausführen“ kann man Leute ausbilden und einstellen. Das läuft dann wie eine geölte Maschine.

Die DDR lief wie eine gut geölte Maschine und genau das war ihre Stärke. Deswegen hatte sie ein ausgedehntes Sozialnetz, das quasi den Luxus-Arbeitnehmer erschuf.
Ihr Problem war das sie diesen Luxus nicht ins rechte Licht zu setzen vermochte.

Stattdessen machte sie in der Revolution Leute zu Entscheidern machte, die unsere Heimat und damit auch das Volk für ihren persönlichen Vorteil verraten und verkauft haben. Und der Witz ist, es hat sich nicht mal für sie gelohnt, denn der Westen hat sie unglaublich schnell wieder abserviert.
Natürlich war auch die Blockade des Westens, die Mauer, die Unwissenheit was Kapitalismus ist, die fehlende Reisefreiheit und der Fall der Sozialistischen Staatengemeinschaft ein Problem.

Aber wie man an den Russen sieht, nichts ist endgültig und der Cowboy-Kapitalismus ist sowieso am Ende.

Auch dazu gibt es einen wirklich tollen Film den man sich unbedingt anschauen muss:
„Mammon – per Anhalter durch das Geldsystem
Die Macht der Superreichen – von Milliardären und Minijobbern“

Link

Und dann begreift man das die Position des Österreichers auch besser.

Der Autor Philipp Enders geht hier auf der Suche nach dem verlorenen Geld:

€ 3500, die Ersparnisse von Filmemacher Philipp Enders, sind weg. Sein Bankberater kann ihm keine plausible Erklärung für das Scheitern der angeblich sicheren Geldanlage liefern. So macht er sich selbst auf die Suche, geleitet von einer mobilen App. Er landet nicht nur in der Europäischen Zentral Bank und bei der Börse, sondern auch in einer spanischen Bauruine oder im „Evolution Store“ mitten in New York City. Auf seiner Reise begegnet er Geld-Experten, Kulturwissenschaftlern, Day-Tradern, Bankdirektoren, Börsenmaklern oder Verhaltensökonomen. Seine App hilft ihm, komplexe Phänomene wie Derivatehandel, Inflation, Goldstandard, Leitzins – anschaulich animiert und in verdaulichen Häppchen aufbereitet – zu verstehen. MAMMON erzählt mit einem Augenzwinkern von den Mechanismen, die hinter dem „schnöden Mammon“ stecken.

Interessant ist auch die Liste der Gesprächspartner:
-Tomáš Sedláček, Philosoph und Ökonom
-Christina von Braun, Kulturwissenschaftlerin, Humboldt-Universität Berlin
-Oğuz Tekin, Professor für Archäologie und Münzkunde
-Dr. Eric Becker, Metallurge
-Guntram Wolff, Dr. der Wirtschaftswissenschaften
-Benoît Cœuré, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank
-Dirk Müller, Börsenmakler und Buchautor
-Philipp Schröder, Aktienhändler und Tradingcoach
-Mark Davis, Professor für Soziologie, Universität Leeds
-Robert H. Frank, Verhaltensökonom und Professor für Wirtschaftswissenschaften, Cornell University
-Frei Betto, Dominikaner und Befreiungstheologe
-Christian Felber, Aktivist und Initiator der Gemeinwohlökonomie-Bewegung
-Julio Gisbert, Buchautor und Experte für alternative Währungen
-Giacomo Corneo, Professor für Wirtschaftswissenschaften und Autor des Buches „Bessere Welt“

 

Eine interessante Idee darin ist der Aktienmarktsozialismus.
Giacomo Corneo glaubt an das von Eigeninteressen geleitete Individuum, ist überzeugt von der Effizienz des Marktprinzips. Und bringt dennoch ein Modell aufs Tapet, das dem Kapitalismus von heute an den Kragen will.

Er nennt es Aktienmarktsozialismus. In diesem Modell ist der Staat Haupteigentümer jedes börsennotierten Unternehmens. Daneben existieren viele kleine Privatfirmen. Wie hoch der staatliche Anteil an den Aktiengesellschaften ist, wird durch die Verfassung festgeschrieben. Möglich wären beispielsweise 75 Prozent. Die restlichen 25 Prozent würden frei gehandelt und befänden sich im Besitz von Kleinanlegern, anderen Unternehmen, Banken, Stiftungen, Pensionsfonds. Der Gewinn der von Managern geführten marktsozialistischen Unternehmen flösse entsprechend den Eigentumsverhältnissen zum großen Teil in den Staatshaushalt.

Leider ist mir nicht klar, wozu man dann noch Aktien und Börsen braucht. Was würde wohl ein Bushmen aus Namibia, eine Jakute aus Sibirien oder ein südafrikanischer Amazonaskrieger oder ein geistig nicht ganz so helles Köpfchen dazu sagen, wenn man dort plötzlich Aktienmarktsozialismus einführen würde? Ob die wissen was eine Aktie ist?

Das Volk besteht ja nicht aus BWL-Studenten und Managern, sondern auch aus Putzfrauen, Blinden,  Ökobauern, grölenden Fussballfans oder abgedrehten Hippies, Möchtegern-Druiden und anderen Wunderkerzen-Wahrsagern.

Grundsätzlich ist die Idee ja nicht schlecht, sie ist nur überkandidelt.
Das System müsste viel einfacher, direkter und lebensnah sein, um wirklich Jeden zu erreichen.
Und natürlich erzeugt das auch wieder eine Konzentration von Aktien die dann sozusagen die Reichen darstellen und damit sind langfristig Vermögenskonzentrationen wieder vorprogrammiert.
Aber immerhin, es ist eine Idee an der man arbeiten kann…

Schon Aristoteles unterschied die Wirtschaftsweise der „oikonomia“ (Geld als ein Mittel) von der „chrematistike“ (Gelderwerb als Ziel).

Christan Felber hat einen anderen Vorschlag – die Gemeinwohl-Bilanz

Christian Felbers alternatives Wirtschaftsmodell wird nach nur vier Jahren von mehr als 1700 Unternehmen und 200 Organisationen unterstützt, zahlreiche Personen und Institutionen sowie Schulen und Universitäten aus halb Europa und weiten Teilen Lateinamerikas beteiligen sich. Felbers Gemeinwohl-Ökonomie beruht – wie eine Marktwirtschaft – auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls.

Was kann ich als Einzelner in diesem System bewegen?
Du kannst zum Beispiel anregen, dass das Unternehmen, in dem Du arbeitest, neben der Finanzbilanz auch eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Also angibt, inwiefern das Unternehmen die Grundwerte gegenüber Mitarbeitern, Zulieferern und anderen Berührungsgruppen lebt.
Das haben schon 250 Unternehmen geschafft – vom Ein-Personen-Betrieb bis zur Agrargenossenschaft mit 2000 Beschäftigten.
Es gibt also 250 Beweise dafür, dass es möglich ist, wenn man will.
Haben diese Unternehmen nicht einen Nachteil gegenüber anderen,
skrupelloseren Firmen?
Nicht wenn die ethische Leistung eines Unternehmens auf allen Produkten sichtbar gemacht wird. Dann können die Konsumenten auf einen
Blick sehen, in welcher ethischen Liga das Unternehmen spielt. Außerdem müssen die ethischen Unternehmen rechtlich besser gestellt werden:
durch geringere Steuern, Zölle, bessere Kreditkonditionen und so
weiter. Damit werden die Preise der ethischen Produkte günstiger als die unethischen. Also genau umgekehrt zu heute.
Die Gemeinwohl-Ökonomie soll ja keine Revolution  sein,  sondern  ein  neuer  Kurs.

 

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für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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