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Poststraße
Überwachung, Europa, Gefahren, Medien, Meinungsmanipulation, Verblödungsmedien

Fake News entlarvt: ein Brite legte Telekom lahm

Was scheren mich die Lügen von Gestern, so denkt die „unabhängigen Qualitätsmedien“ die jede Gelegenheit nutzt um Hetze gegen Russen zu betreiben.

Als am 27.11.2016 als mehrere Router ausfielen und rund 1 Mio Menschen nicht ins Internet kam, war man sich nicht zu schade eine Fake News nach der anderen zu publizieren um  insgesamt auf die Behauptung „die Spur führe nach Moskau“ in den Köpfen der Menschen zu plazieren. Das erinnert stark an Merkels Fan-Gemeinde.

Auch für den WDR spielen Fakten keine Rolle, wenn es um Hetze gegen Russland geht. Der ARD-Sender betreibt wie nahezu alle Mainstreammedien seit dem in der Ukraine vom Westen angerichtetem Desaster eine Desinformations- und Propagandakampagne, die sich grundlegend dadurch auszeichnet, dass man die in der Regel vollkommen an den Haaren herbeigezogenen Anschuldigungen niemals auch nur ansatzweise belegen kann.

Nach allem was zu dieser Zeit bekannt war, lag der Internetausfall für rund 900.000 Kunden der Telekom an einer Schlamperei der Telekom die es  versäumte, den Routern ihrer Kunden eine sichere Software aufzuspielen, obwohl die Sicherheitslücke schon seit mindestens 2014 bekannt war.

Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) war der Vorfall einem „weltweiten Angriff auf DSL-Router zuzuordnen“.

Auf einem Testsystem registrierte Lion Nagenrauft vom Chaos Computer Club gleich drei verschiedene Angriffe innerhalb von fünf Minuten. Sie alle hatten, so wie der Angriff insgesamt, nur ein Ziel: „verwundbare Router mit Schadsoftware infizieren, um diese in dem Botnet Mirai zu bündeln“, schreibt der Experte. Damit werden diese Router selbst zu Angreifern. Doch die Router der Telekom reagierten anders als gedacht, statt sich zu infizieren, haben die sich wiederholenden Angriffsversuche sie wohl schlicht und einfach überlastet.

Das diese Information bereits am 27.11.2016 den Qualitätsmedien zur Verfügung stand belegt folgende Telekom Pressemitteilung:

„Hinter dem Angriff steckt nach Erkenntnissen der Telekom das so genannte Botnetz Mirai, das in der Vergangenheit bereits mehrfach Hackerangriffe gestartet hat. „

„Im Rahmen des Angriffs wurde versucht, die Router zum Teil des Botnetzes zu machen. Dies ist zwar misslungen, bei dem Versuch der Übernahme sind die Router aber abgestürzt“, erklärte Thomas Tschersich, Leiter der Abteilung IT-Sicherheit bei der Telekom.“

Distributed Denial of Service (DDoS) werden solche absichtlichen Überlastungen von Netzen durch andere Systeme genannt. Sie dienen beispielsweise dazu, Betreiber von Websites zu schädigen oder zu erpressen. Mirai nutzt aus, dass immer mehr Alltagsgegenstände wie Kühlschränke, Toaster, Babyfones oder Kameras mit dem Netz verbunden sind. Kurz vor der US-Wahl hatte Mirai massenhaft internetfähige Haushaltsgeräte genutzt, um deren Rechenleistung zu kapern und über den Internetdienstleister Dyn zahlreiche populäre Webdienste wie Twitter, Spotify und Amazon zum Erliegen zu bringen.

Am 23.02.2017 wurde nun auch bekannt, das diese Sicherheitslücke nicht wie behauptet von Russland, sondern von einem Briten genutzt wurde, der damit die Telekom-Router lahm legte.
Von Anschuldigungen gegenüber Russlands ist jedoch weit und breit nichts zu lesen.
Lapidar verkündet die FAZe z.B:
„Knapp drei Monate nach dem Hackerangriff auf Internetrouter der Deutschen Telekom haben Behörden einen Verdächtigen in London festgenommen. Dem britischen Staatsbürger werde versuchte Computersabotage in einem besonders schweren Fall vorgeworfen, teilte das Bundeskriminalamt in Wiesbaden mit.

Kräfte der britischen National Crime Agency hätten den 29 Jahre alten Mann am Mittwoch an einem Londoner Flughafen gefasst. Er soll Ende November Router der Deutschen Telekom angegriffen haben. Mehr als eine Millionen Kunden konnten daher nach Angaben des BKA zeitweise ihren Internetanschluss nicht nutzen.“

Das sah vor 3 Monaten noch anders aus.

In einem breit angelegtem Artikel verkündete Speigel:

US-Bericht über russischen Hackerangriff Operation „Grizzly Steppe“
Wegen Hackingvorwürfen weist Amerika russische Diplomaten aus. Ein neuer Bericht von FBI und Heimatschutzministerium soll die Sanktionen gegen Moskau rechtfertigen. Was in dem Report steht – und was nicht.

Demnach hätten „Russlands zivile und militärische Geheimdienste“ Netzwerke und Endgeräte im Zusammenhang mit der US-Wahl infiltrieren wollen. Der Weg dahin: viele Behörden, Parteien und Organsationen angreifen. Das FBI nennt die groß angelegte Cyberattacke „Grizzly Steppe“ – in Anspielung auf die beteiligten Hackergruppen „Fancy Bear“ und „Cozy Bear“.

Der Bericht liefert jedoch keinerlei handfesten Beweise für den Vorwurf, dass die Angriffe vom russischen Militärgeheimdienst GRU, dem Inlandsgeheimdienst FSB oder dem Kreml direkt angeordnet wurden. Er trägt vielmehr an den Haaren herbeigezogene „Indizien“ zusammen, listet Hackergruppen auf, die er als Teile von Russlands Cyberarmee bezeichnet und enthält einige interessante Details wie Hackerangriffe funktionieren.
Dabei listet er Internet-Namen angeblich russische Militär- und Zivil-Nachrichtendienste (RIS) auf, die er als „alternative Decknamen“ darstellt:

APT28, APT29, Agent.btz
BlackEnergy V3, BlackEnergy2 APT
CakeDuke, Carberp, CHOPSTICK, CloudDuke, CORESHELL, CosmicDuke
COZYBEAR, COZYCAR, COZYDUKE, CrouchingYeti
DIONIS, Dragonfly
Energetic Bear, EVILTOSS
Fancy Bear
GeminiDuke, GREY CLOUD
HammerDuke, HAMMERTOSS, Havex
MiniDionis, MiniDuke
OLDBAIT, OnionDuke, Operation Pawn Storm
PinchDuke, Powershell backdoor, Quedagh,
Sandworm, SEADADDY, Seaduke, SEDKIT, SEDNIT
Skipper, Sofacy, SOURFACE, SYNful Knock
Tiny Baron, Tsar Team
twain_64.dll (64-bit X-Agent implant)
VmUpgradeHelper.exe (X-Tunnel implant)
Waterbug, X-Agent

Damals war man sich in der FAZe nicht zu Schade gleich 10 Artikel zwischen dem 27.11. und 5.12.2016 zu verfassen. Hier eine kleine Auswahl:

Cyber Security Summit
„Jeder ist bedroht
Manager und Politiker beraten am Montag auf einer gemeinsamen Konferenz über die Cybersicherheit. Die Risiken für Computernetze und öffentliche Infrastrukturen steigen, argumentieren Telekom-Chef Timotheus Höttges und Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz..

Hackerangriffe auf Politiker
„Wir haben Fingerabdrücke“
Amerikas Demokraten und deutsche Bundestagspolitiker eint eine Schwäche. Ihre Netzwerke sind leichte Opfer. Wer der Angreifer ist, ist für Cyberexperte Thomas Rid klar, wie er im Interview sagt.

Kommentar
Im Darknet internationaler Politik
Es ist kein Zufall, dass Kanzlerin Merkel im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Router Russland erwähnt. Die Cyber-Attacken hatten zuletzt Amerika zum Ziel, bald vielleicht auch den deutschen Wahlkampf

Telekom-Störung
Immer auf Empfang
Informatiker analysieren die Router-Ausfälle der Telekom – und das geheime Wettrüsten, das dahinter steckt… Von Piotr Heller

Nur als Reaktion gedacht
Innenministerium will Offensivtruppe für Cyber-Attacken aufstellen
Innerhalb von zwei bis drei Jahren will das Innenministerium in der Lage sein, selbst Cyber-Angriffe durchzuführen. Diese sollten allerdings nur als Reaktion erfolgen…“

Nach Cyberattacke
Telekom rechnet mit neuen Hackerangriffen weltweit
Die Cyberattacke, die hunderttausende Router im Netz der Telekom lahmgelegt hat, wird nach Ansicht des Bonner Unternehmens kein Einzelfall bleiben. In den nächsten Monaten werde man weitere – und auch erfolgreiche – Attacken sehen

Hacker-Attacke auf die Telekom
„Der Angriff hat nicht richtig funktioniert“
Die Störungen bei der Telekom sind weitgehend behoben. Weiter unklar ist aber, wer hinter der Attacke steckt. Dass sie keinen Erfolg hatte, lag jedenfalls an den Angreifern selbst

Hacker-Angriff auf Telekom
So funktioniert ein Router
Nach dem gezielten Angriff von Hackern stellt sich abermals die Frage, wie sicher die Router der Telekom und anderer Anbieter sind. Wie funktionieren Router und was ist der Stand der Technik?

Kommentar
Abhängig von der Technik
Die große Störung bei der Telekom hat vielleicht ihr Gutes, weil sie das Bewusstsein für die Verwundbarkeit der Infrastruktur schärft. Nicht nur viele Vertriebsmitarbeiter sind davon abhängig, online zu sein.

Nach Hackerattacke
Telekom will Angriff abgewehrt haben
Eine Hackerattacke hat 900.000 Telekom-Router befallen. An diesem Dienstag soll das Problem gelöst sein, erklärt der Konzern nun – und nennt Details des Angriffes

Zuständiges Bundesamt
Gezielte Angriffe führten zu Ausfällen bei der Telekom
Viele Telekom-Kunden haben seit Sonntag Verbindungsprobleme. Dank wirksamer Gegenmaßnahmen sollen die Störungen deutlich zurückgegangen sein. Es soll sich um einen „gezielten Angriff“ gehandelt haben.

Cyberangriffe
Hackt Russland Trump zum Präsidenten?
In Amerika wächst die Sorge, dass Russland den Präsidentschaftswahlkampf mit Cyberangriffen manipulieren und die Vereinigten Staaten außenpolitisch lähmen könnte. Der Wahltag gilt als das geringste Problem.

Diese erquickliche Auswahl aus dem Archiv der FAZe zeigt, das hier unter dem Label „Aufklärung“ tüchtig „Propaganda“ betrieben wurde. Und das ist nur eines der „Qualitätsmedien“. Rechnet man das auf die Leitmedien um kommen innerhalb weniger Tage mehr als 250 Artikel zusammen, mit denen das gemeine Volk bombardiert und vor allen Dingen seine Meinung beeinflusst werden soll.

Shanli Anwar, seines Zeichens WDR5 Redakteur verkündete damals:

Aber es geht eben nicht um die Telekom, sondern um den US-Wahlkampf und die Rolle von offenbar aus Russland erfolgten Cyberangriffen.

und

Und Bruno Kahl (Chef des BSI) blickt auch auf die Bundestagswahl nächstes Jahr in Deutschland und warnt vor aus Russland gesteuerten Hackerangriffen und Desinformatioinskampagnen im Internet.“

sowie

„Diese Vermutung, dass Russland oder auch China in Zukunft auf die deutsche Wirtschaft oder auch auf die europäische oder eben auch auf die Politik durch Cyberangriffe Einfluss nehmen kann, dazu gibt es viele Anspielungen im Netz, zum Beispiel auch von ZEIT-Journalist Bernd Ulrich, der twittert: ‚Im Hinblick auf die Präsidentschaftswahl in Frankreich in einem halben Jahr: Wenn Putin die Wahl hätte, zwischen Fillon und Le Pen, wen würde er nehmen? Wobei, vielleicht hat er ja die Wahl #Telekom‘.

Wie das Bild zeigt, benutzt Bernd Ulrich hier die Hashtaks: Putin Filion LePen und Telekom womit er einen Zusammenhang zwischen

Auch Qualitätsredakteuer Torsten Krauel publizierte auf N24 die Welt am 29.11.2016 folgende Behauptung:
„Auch bei der jüngsten Attacke auf die Telekom gibt es kaum Beweise. Aber es gibt zeitliche Zusammenhänge. Und die lassen den Schluss zu, dass solche Angriffe Teil der russischen Strategie sind. „

Das nennt die ach so seriöse Lügenpresse nun „Journalismus“.

Bernd Ulrich, ein weithin bekannter Kriegshetzer der ZEIT, verknüpft die aktuellen Hackerangriffe auf die Telekom in einem Tweet vollkommen ohne jeden Beleg mit seinen eigenen Wahnvorstellungen darüber, wen Russlands Präsident Putin lieber als Präsident in Frankreich sehen würde und der WDR macht daraus einen Art Beleg dafür, dass Russland Cyberangriffe gegen Deutschland betreibt.

Das Bernd Ulrich seit geraumer Zeit sein propagandistisches Unwesen zeigt beklagt auch der Blog von Mathias Boeckers, der schreibt:
„Zu den übelsten Zeitgenossen der schreibenden und sendenden Zunft zählen für mich jene Sessel-Strategen und Laptop-Bomber, die aus der sicheren Deckung ihres Schreibtischs zum Krieg hetzen. Im Dritten Reich wurden diese Typen, die  kein Gewehr halten oder Granaten werfen konnten, aber wenigstens per Stift Gift verspritzen konnten, den Propaganda-Kompanien zugeteilt. Den “PK”-gestellten Schreiberlingen oblag  es dann, den “Feind” als Untermenschen zu dämoniseren, die Soldaten zu motivieren, sich an der Front gefälligst den Arsch aufzureissen,  sowie das Volk an der “Heimatfront” mit Jubelarien bzw. Durchhalteparolen bei der Fahne zu halten. Dies alles – aus der wohltemperierten Schreibstube heraus – “ohne Rücksicht auf Verluste”. Ein solcher  PK-Offizier alter Schule – Bernd Ulrich –  steht bei der  “Zeit” seit längerem im Sold und bläst, wenn immer über einen  Kriegseinssatz diskutiert wird, zum Durchmarsch an die Front.
Dass es heuer nicht mehr um “Volk ohne Raum”, sondern um “Menschrechte”, nicht mehr um Faschismus sondern um “Freiheit” geht macht bei Schreibtischtätern dieses Kalibers keinen Unterschied – damals wie heute ist der bellizistische Tunnelblick sturheil auf eines gerichtet : Krieg! Zivile Konfliktlösungen, Völkerrecht, Legitimität, Ethik ? „

Jeder halbwegs intelligente Menschen erkennen auf Anhieb, dass es hier um keinerlei Fakten geht, sondern um nicht anderes als Unterstellungen, Verleumdungen und Diffamierung mit dem Ziel, Russland zu dämonisieren.

Dass ausgerechnet der Chef eines von Nazis gegründeten und bis heute jeglicher demokratischen Kontrolle entzogenen Geheimdienstes des BND hier als „Quelle“ fungiert, macht die Sache zu lächerlichen aber auch gefährlichen Farce.

Das ist Propaganda, wie sie die Nazis verbreitet haben und es hat mit anständigem Journalismus nicht das Geringste zu tun. Aber wie schon bei den Nazis betätigt sich auch hier die Systempresse als Verbreitungsmedium um das Volk gegen jemanden aufzuhetzen, der nicht das geringste damit zu tun hat.

 

Das in Deutschland gelogen wird, ist nicht nur den Deutschen bekannt. Doch ein interessantes Beispiel wie in Europa wirklich propagiert stellten jüngst die Sputniknews vor, die schreibt:

Die EU hat am 23.11. bewiesen, das ihr Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Medienfreiheit, Demokratie als Wettstreit von Ideen nichts, aber auch wirklich gar nichts mehr wert sind.

Darin geht es um die EU-Parlament Resolution, die zum Kampf gegen „russische Propaganda“ aufruft.

Das EU-Parlament hat am 23.11.2016 mehrheitlich für eine Resolution gestimmt, die Maßnahmen gegen angebliche „russische Propaganda“ vorsieht.
Vor allem RT und Sputnik News wurden in der Resolution als „gefährlichste Instrumente der russischen Propaganda“ dargestellt und mit Methoden der Terrormiliz „Islamischen Staat“ gleichgesetzt.

Der Vizepräsident des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments und EU-Abgeordnete der spanischen Linkspartei Izquierda Unida, Javier Couso, bezeichnete die Inhalte der Resolution als eine „Beleidigung der Intelligenz der Europäer“ sowie als einen „Angriff auf die Informationsfreiheit“. Zudem wertete er den Bericht als „extrem gefährlich“, da er direkt in die Konfrontation mit Russland führe.

Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin beurteilte die Entscheidung des EU-Parlaments mit den Worten:

„Die Resolution zeigt die politische Degradierung der demokratischen Idee im Westen.“

In dem Bericht hat die EU die strategische Kommunikation „tiefenanalysiert“ und schlägt Wege gegen die vermeintliche „Propaganda“ vor. Der Bericht stellt die angebliche Desinformationswelle aus Russland mit den Hassbotschaften des IS gleich.
„Desinformationen aus der Russischen Föderation hätten das Ziel, die EU zu destabilisieren.“

Die strategische Kommunikation aus Russland sei effektiv und würde ihr meinungsbildendes Ziel in Russland sowie in den europäischen und umliegenden Ländern erreichen. Ereignisse, die die russische Propagandamaschinerie ins Rollen gebracht haben sollen, waren demnach die Farb-Revolutionen in Georgien und der Ukraine-Konflikt.

Dass die weit verbreitete Ablehnung der Politik der EU in der Bevölkerung weniger auf die Inhalte russischer Medien als vielmehr auf eine verfehlte Politik Brüssels selbst zurückzuführen sein könnte, schließt die Mehrheit der Abgeordneten, die sich an der Abstimmung beteiligt hatten, offenbar aus.

Und prompt verkündet die Qualitätspresse der Zeitlosen: „Es ist ein unauffälliger Krieg gegen einen mächtigen Gegner: Russland. Nach der EU macht nun auch Deutschland mit. Gekämpft wird mit Information und Desinformation. „

Angeblich wurde gegen Russland agiert, gegen russische Propaganda. Doch gegen wen sich die unselige Resolution der EU, die sich angeblich gegen Propaganda Dritter richtet, wenden wird, dies konnten wir bereits an der Verleumdungskampagne des „DisinformationReview“ erkennen.

Dieses als Beweisführung der Hohen Vertretung der Außen- und Sicherheitspolitik verwendete Pamphlet hat gezeigt, das „russischer Propagandist“ ein jeder ist, der den als „falsch“ definierten Ideen anhängt.

Zur Bekämpfung der Kampagnen schlagen die Abgeordneten vor, in Sensibilisierung, Bildung, Online- und lokale Medien, investigativen Journalismus und Informationskompetenz zu investieren. So würden die Bürger befähigt, Medieninhalte kritisch zu analysieren. Zudem solle die kleine „Task Force für strategische Kommunikation“ der EU verstärkt werden.

Die EU denkt auch über eine Zusammenarbeit bei der strategischen Kommunikation mit dem Militärbündnis Nato nach. In Deutschland hat der Bundesnachrichtendienst angekündigt, sich verstärkt der Bekämpfung russischer Propaganda anzunehmen.

Der Bundesnachrichtendienst überwacht nun also verstärkt die russische Propaganda. Dazu hat der BND eine eigene Arbeitsgruppe gegründet. Sie soll die Bundesregierung unter anderem mit Informationen über russische Trollarmeen und deren Propagandaaktionen versorgen.
So zumindestens formuliert es Kai Biermann und Steffen Dobbert ihres Zeichens
Redakteur im Ressort Investigativ/Daten und Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit der Masterarbeit „Masterarbeit über Tricks in hybrider Kriegsführung“.
Von denen kann Merkel als ehemalige „Agitatorin der FDJ“ noch einiges über Wortverdrehungen lernen.

Da nutzt es wenig wenn im BND Bericht steht:
Keine Beweise für russische Desinformationskampagne“.
Manipuliert Russland also die deutsche Öffentlichkeit? Deutsche Geheimdienste haben ermittelt, Belege fanden sie laut einem Bericht nicht.

Und so legt die Zeitlose der Bundesregierung Worte in den Mund die sie tatsächlich so nie gesagt hat. Was sie wirklich sagte ist:

Frage: Frau Wirtz, liegen der Bundesregierung Informationen darüber vor, dass die russische Regierung oder russische Stellen eine systematische Desinformationskampagne zum Schaden der Bundesrepublik oder der Bundeskanzlerin betreiben?

SRS’in Wirtz: Wir haben hier an dieser Stelle in den vergangenen Wochen auch schon einmal darüber gesprochen. Dabei ging es konkret um den Fall „Lisa“, über den berichtet wurde. Damals haben sich verschiedene Vertreter der Bundesregierung, unter anderem auch der Außenminister, durchaus verwundert über diese Art der Berichterstattung gezeigt.

Insgesamt kann ich für die Bundesregierung sagen, dass wir die verstärkten Aktivitäten der russischen Medien und der Medienarbeit sicherlich aufmerksam beobachten und dass es durchaus auch an einzelnen Stellen eine tendenziöse Berichterstattung zu beobachten gibt. Das kann ich in Bezug auf den Ukraine-Konflikt sagen, und das kann ich auch in Bezug auf verschiedene Nachbarstaaten Russlands sagen. Den Fall „Lisa“ habe ich eingangs schon erwähnt. Auch in diesem Zusammenhang gab es durchaus Anhaltspunkte für eine tendenziöse Berichterstattung.

Zusatzfrage: Wie vielen Ländern unterstellt die Bundesregierung eine tendenziöse Berichterstattung über Deutschland? Ist Russland da ein Unikat, oder reiht es sich in eine Reihe von vielen Ländern ein?

Hat die Bundesregierung ein eigenständiges Aufklärungsinteresse daran, ob und, wenn ja, wer hinter einer möglichen systematischen Desinformationskampagne aus Russland steckt?

SRS’in Wirtz: Ich habe jetzt keinerlei Statistiken dazu, dass auch in anderen Ländern in irgendeiner Form tendenziös über Deutschland, über die Bundesregierung berichtet wird. Ich kann es jetzt in Bezug auf Russland mit den Beispielen, die ich Ihnen gerade genannt habe, sagen, möchte mich jetzt aber nicht allgemein zu anderen Ländern äußern.

Mit anderen Worten, es gibt zwar keinerlei Beweise für russische Propaganda, aber dafür eine EU Resolution gegen Russische Propaganda und jeder Blogger der von der offiziellen Meinung abweicht ist demzufolge russischer Propagandist, womit er ins Fadenkreuz diverser Geheimdienste wie des BND oder der EU East Stratcom Task Force bzw. der ultraneugierigen NSA gerät.

An dieser Stelle möchten wir den Schüfflern doch mal ein herzliches „Hahaha“ entgegen trällern, denen offenbar jeder noch selbst denkende Mensch irgendwie unheimlich erscheint, wo doch Springer, Burda, Speigel, Plöt & co in diesem Lande die Meinung der Bevölkerung lenken und leiten.

Endlich kann ich  auch verstehen, warum sich Frau Mogherini „Hohe Vertretung“ des EU Parlament nennt. Gottgleich setzt sie Recht, hoch oben über den Grundsätzen der Demokratie, des Rechts und der Wahrheit schwebt sie in ihrem Orbit und wagt es gar, der „East Stratcom Task Force“ für deren Verleumdungskampagne noch ihr himmlisches Lob auszusprechen.

„Das der Bericht, über den wir heute diskutieren, dem Parlament die Gelegenheit gegeben hat, über so ein fundamentales Thema zu reflektieren, wo Sicherheit aber auch jedermanns Meinungsfreiheit berücksichtigt werden müssen.“

Die Berichterstatterin – Anna Fotyga, äußerte sich im Parlament aufschlussreich zur Vorgehensweise wie solche Berichte verfasst werden:

„Die Aufgabenstellung aus dem erweiterten Präsidium der AFET war sehr klar, mir wurde die Aufgabe erteilt, die Propaganda zu beschreiben, die feindselige Propaganda, sowohl seitens des Staates als auch nichtstaatlicher Akteure. Und es wurde beschlossen, ich solle in meinem Bericht zusammen mit meinen Mitarbeitern und Sachverständigen dieses Thema vorstellen. …. Klar war allen, wir müssen dieser feindseligen Propaganda entgegentreten.“
(Anmerkung: AFET = Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments, engl. Committee on Foreign Affairs).

Und in der anschließenden sogenannten Pressekonferenz:

„Es gab eine klare Mehrheit für den Bericht. Mit geringsten Ausnahmen ist das wirklich das Ergebnis der langen Verhandlungen und Diskussionen. Es gab Änderungen, es wurde moderiert, eingeschränkt…“

„Es war jedenfalls eine unzweideutige Aufgabe, die mir übertragen wurde“…“darin wurde ganz klar umrissen, welcher Themen sich dieser Bericht annehmen sollte.“ ….“also, womit sich der Bericht befassen sollte, wurde vorab festgelegt. Es hat jetzt einige Zeit in Anspruch genommen, bis wir einen Entwurf hatten, den wir im Plenum zur Abstimmung vorlegen konnten. Es gibt wahrscheinlich auch Bereiche, die deswegen nicht mit abgedeckt sind.“

„Sehr loben wir die Errungenschaften einer relativ kleinen Dienststelle im Auswärtigem Europäischem Dienst…..diese Task force unter Charles Portmanns Führung hat wirklich unglaubliche Arbeit geleistet. Recht häufig wurde Desinformation gefunden und kommentiert und in einer Zusammenstellung im Internet aufbereitet. Sehr ansprechend. Natürlich brauchen die dafür Geld, Ressourcen…“

„Jedenfalls ist es erforderlich, Maßnahmen zu ergreifen. Auch anderweitige Schritte, damit die europäischen Organe mehr tun können. Besser zusammenarbeiten können. Mit den zuständigen Stellen auch der Mitgliedsstaaten.“

Man könnte fragen, seit wann man Lügner und Propagandisten innerhalb der EU bezahlen muss? Und seit wann man solche Menschen loben muss?

Man kann es aber auch einfach sein lassen, und sich auf das wesentliche konzentrieren:

Frau Fotyga erklärt frank und frei,

  • dass es sich um eine Auftragsarbeit handelte, die von anderen moderiert wurde.
  • dass die Inhalte des Berichts von vornherein festgelegt worden waren.
  • dass der Bericht unter anderem dadurch glänzt, dass er politisch erwünschte Auslassungen getätigt hat.

Zumindest eines kann und muss man dieser Dame zu Gute halten:
Wer eine solche Erklärung abgibt und diese sogar ausdrücklich und von sich aus explizit nachschiebt, der scheint dann doch noch so etwas wie ein Gewissen und, wie sie es so nett ausdrückt, „tiefe Überzeugungen“ zu haben. Sie also lediglich für ihren vermeintlichen Kadavergehorsam zu verurteilen, dies wäre zu kurz gegriffen.

Sie befolgt zwar die Befehle der oder besser eines Deutschen, aber immerhin, sie hat ein schlechtes Gewissen und ist keine Überzeugungstäterin, wenn sie den letzten Sargnagel ins freiheitliche Europa einschlägt.

Die Befürworter dieser Resolution glänzten auch in ihren Stellungnahmen damit, in der Moderne angekommen zu sein, im postfaktischen Zeitalter, so auch Herr Traian Ungureanu, von der EVP, auch Broks Club genannt, dem wenn auch nur als Nebensatz heraus rutschte „Russland und der IS verdienen einander“

Damit ist sicher gestellt das Rumänien nicht überhört wird. Womit er zumindest bewiesen hätte, das er möglicherweise selbst unter den Befürworten den mit Abstand größten Sprung in der Schüssel hat.

In Anbetracht der Tatsache jedoch, dass dieses EU-Parlament die Forderung erhoben hat, mit nicht näher bezeichneten „bereits in der Region Russland und Zentralasien aktiven Gruppierungen“ auch „geheim“ gemeinsam vorzugehen, halte ich es sogar für möglich, das dieser geistige Ausfall eventuell gar keiner ist – sondern schlichtweg eine Absichtserklärung. Nicht umsonst holte sich das Brok´sche Spielzeug, die EED, die uneingeschränkte Unterstützung des europäischen Parlaments für diesen Plan ein.

Bemerkenswert ist jedoch der Beitrag von Herrn Freund von der S&D, (EU SPD)

„Menschen schwimmen in einem See von Informationen, nicht in einem Meer davon. Ein See, aus den Informationen, die sie kennen. Also sozusagen eine Art Blase. Sie sind in ihrem eigenen Umfeld unterwegs. Sie wissen, was ihnen gefällt. Welchen Informationen sie zustimmen… Man hört einfach weg, wenn etwas den Meinungen, die man sich gebildet hat, nicht entspricht.“

Ein Satz, der uns alle zum Nachdenken anregen sollte.

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Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Fake News entlarvt: ein Brite legte Telekom lahm

  1. Hat dies auf Andreas Große rebloggt.

    Verfasst von Andy | 24 Februar, 2017, 6:01 pm

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