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Poststraße
IQ, Verblödungsmedien

Die tägliche Lüge

BuchempfehlungenSeit nunmehr 25 Jahren wird den Bundesbürgern die tägliche Lüge serviert. Federführend sind neben allen Systemmedien auch die Fernsehsender, die es im Schnitt auf 10 Stunden Hetze pro Tag bringen.
Dazu kommen die rund 500 negativen Artikel pro Woche, die in nahezu jedem Medium Verunglimpfung der DDR und der Russen betreiben. In Spitzenzeiten waren es 2000 Artikel pro Woche allein gegen die DDR. Und auch in Schulen und Universitäten wird nicht die Wahrheit gelehrt.
Dabei geht es uns nicht um DDR, sondern um die Wahrheit. Denn auch gegen die Russen wird maßlos gehetzt, rund 350 negative Artikel pro Woche beschäftigen sich damit die Russen als Feindbild zu etablieren. Weitere stellen den Serben Orban, die Chinesen und jegliche andere Staatsführer als Feindbild hin, sofern sie nicht nach der Pfeife der Amis tanzen.
Alles neutral ? Na klar…

Stellvertretend für viele Artikel hier mal ein Beispiel von  Michael Pilz, seines Zeichens Redakteur des Feuilleton der Welt[scheisser]-Presse. Dabei geht es um die Vorstellung eines Buches:

Die Ostdeutschen in den Medien

Die Ostdeutschen in den Medien

Zitat Weltscheiss-Presse:

So groß war die Freiheit im letzten Sommer der DDR

Es war das letzte Jahr der DDR, wie wir sie kannten. 1985 war noch nichts zu spüren von einer Zeitenwende. Davon erzählt André Kubiczek, der Salinger des deutschen Ostens, in „Skizze eines Sommers“.

Man kann es 16-Jährigen heute nicht mehr vermitteln, dass sich Telekommunikation und Freiheit nicht vertragen. 1985 war das jedem 16-Jährigen bewusst. In Potsdam hießen sie damals René und Mario, Cornelia und Bianca, und weil noch die Mauer vor der Tür stand, lebten sie auch westlich von Berlin im deutschen Osten, und wer Glück hatte, verfügte nicht mal über einen Festnetzanschluss. Wenn die Eltern unterwegs waren, konnte er tun und lassen, was er wollte. Wenn er unterwegs war, konnten ihm auch alle Festnetze egal sein. So lange ist das noch gar nicht her, wie es sich im neuen Roman von André Kubiczek, in „Skizze eines Sommers“, liest. Einer Es-war-einmal-Geschichte aus einer versunkenen Welt.

Es war einmal im letzten Jahr der DDR, wie alle, die dabei waren, sie kannten. Nach dem Aufschub des Zusammenbruchs durch zwei Milliarden Westmark und bevor die Ostwinde den Geist von Glasnost in die DDR herüberwehten. 1985 war noch nichts zu spüren von der Korrosion des Kleinstaats. Alles war noch so wie immer. 1986, beim Festival des politischen Liedes, spielte Billy Bragg aus London bereits seine Freiheitslieder, 1987 kam ein Album von ihm in die Plattenläden, und wenn André Kubiczek seine Erzählung mit einem Zitat von Billy Bragg eröffnet, greift er um ein Jahr oder auch zwei Jahre voraus, weil die Geschichte nicht so schön wäre, wenn man nicht wüsste, wie sie danach ausging. Was wäre der Große Deutsche Wenderoman ohne die Wende? Was wäre die DDR ohne den letzten DDR-Sommer?

Zitat Ende

In diesem Artikel werden mehrere Lügen verbreitet, die zwei der ersten beiden Absätze seien hier mal beispielgebend aufgearbeitet.

1) „das sich Telekommunikation und Freiheit nicht vertragen“

Anti-Spionage-Button gegen Spionage von NSA, CGHQ, Mossad und BND - Warnung: Diese Seite ist leider nicht frei von fremden Spionen.Angesichts der Internetschnüffellei der NSA die sogar das Handy der Merkel anzapfte und der Vorratsdatenspeicherung der BRD ist das eine geradezu lächerliche Aussage.

Natürlich gab es 1985 noch kein Internet, keine Handys und Mobilfunknetze, unzwar in Ost und West. Ebenso verfügte auch nicht jeder Haushalt über Telefon,  sowohl in Ost als auch in West. Zwar war die Abdeckung mit Telefonen in der BRD höher, aber die war auch höher gegenüber  Spanien, Griechenland oder Finnland. Aber gegenüber der DDR ist das natürlich eine Negativdarstellung.
Was das nun mit Freiheit zu tun hat, in einem Staat der sich eifrig bemüht jeden Bundesbürger zu überwachen, nunja das wissen die bekloppten Westschreiberlinge selbst nicht. Aber denen wurde der DDR-Hass schon mit der Muttermilch eingeimpft, deshalb fällt ihnen das selber Nachdenken auch so schwer.

2) „Nach dem Aufschub des Zusammenbruchs durch zwei Milliarden Westmark“

Auch hier bedient sich Michael Pilz einer Lüge die schon oft wiederholt und wiederlegt wurde. Denn die 2 Milliarden Westmark (der sogenannte Straußkredit)  die der DDR als Kredit ausgerechnet von der BRD gegeben wurde diente nur dazu die Liquidität der DDR weltweit zu demonstrieren, die sogar beim Klassenfeind Kredit bekommt. Es war ein symbolischer Akt, diesen Kredit anzunehmen, der übrigens auch vor Ende der DDR abgezahlt war.
Die DDR hat ihn nie angerührt und so lagen 1990 nicht nur die 1,95 Mrd. DM sondern auch deren Zinsen noch auf einer ausländischen Bank – und das nachweisbar!
Die Wessis haben diesen, wie auch die Goldreserven der DDR gestohlen, denn nichts davon taucht in den ohnehin heruntergerechneten Wert der DDR auf.
Im Gegenteil für Strauß, der sich mal eben mehrere Millionen DM als Vermittler genehmigte (Siehe Strauß-Affaire) blieb auch diese Unterschlagung folgenlos.

Und überhaupt hatte Strauss vor die DDR finanziell zu destabilisieren, das klappte nur nicht.

Beweise gibt es genug:
In Wolfram Bickerichs Buch über den CSU-Politiker Strauss heißt es, die Begegnung mit dem DDR-Unterhändler habe Strauß auch dazu genutzt, „Kontakt zu den Geschäftemachern in seiner Clique“ zu vermitteln. Auch ist dort die Rede von einer Provision von 8,75 Millionen Mark aus dem Kredit. In der Biografie Stefan Fingers heißt es weiter, Strauß sei überzeugt davon gewesen, dass kommunistische Staaten wirtschaftlich nicht überlebensfähig seien. Daher habe er die pragmatische Strategie verfolgt, die Systeme durch kurzfristige Stützung auf lange Sicht zu destabilisieren und damit zum Zusammenbruch des Ostblocks beizutragen.

Doch auch in Punkto Russlandhetze wird genau das selbe Spiel betrieben, hier etabliert die Medienhetze ein Feindbild das sie rund 350 mal pro Woche ihren Lesern einredet. Mal ganz abgesehen davon was die Russen tatsächlich tun, ist es geradezu offensichtlich das es sich dabei um Kriegshetze handelt. Das Deutschland hier mit 300 Artikeln weit vor den Amerikanern und Österreichern liegt, zeigt das unglaubliche Ausmaß der Hetzerei.
Die FAZ schafft es nicht mal nur einmal Täglich gegen die Russen zu hetzten, sie schafft es sogar zweimal pro Ausgabe zu hetzten, mehr als der Monat Tage hat. Das sagt ja wohl alles.

Russen-Hetze

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Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

2 Gedanken zu “Die tägliche Lüge

  1. Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

    Verfasst von diwini | 25 Juli, 2016, 5:34 pm

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