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Alltag

Hartz-Sanktionsliste der AfD

AfD Wahlwerbung

Viele desillusionierte Bürger wählen dieser Tage die AfD, die sich als Reformer zur allgemeinen Alternativlosigkeit etablierter Parteien darstellt. Doch nur Wenige ahnen was diese Partei mit all den überflüssig gewordenen Arbeitslosen in Deutschland vor hat.

Bezeichnend ist auch das sie für diese Überflüssigen eines stetig schrumpfenden Arbeitsmarktes in keinem der Bundesländer irgendeine Form von Alternativen Konzepten hat. Sie will weder ein Existenzminumum garantieren noch es menschenwürdig gestalten.

Zudem verbergen sich hinter AfD oftmals Wessis die sich von Ossis wählen lassen wollen und somit ihren Freunden und Verwandten im Westen Gutes tun, indem sie ihnen lokale öffentliche Aufträge zukommen lassen. Das baut weder die regionale Wirtschaft auf, noch hilft es den lokalen Unternehmern. Auf diese Weise fliesst nur noch mehr Geld in den Westen.

Demo gegen die Treuhand 1990

Demo gegen die Treuhand 1990

Und mal ehrlich, was hat uns das letzte Wahlbündis „AfL“ 1990 eingebracht? Kohl, Merkel, Schäuble, Gauck und nicht zuletzt auch Lohntarife Ost für Bürger zweiter Klasse, Arbeitslosigkeit, Existenzminimum und Minirenten.
Trotzdem identifizieren sich vor allem junge Leute mit der AfD, also jene die besonders stark unter den Sanktionen der Jobcentern und den ständig steigenden Forderungen von Unternehmer leiden die gerade Berufsanfängern sehr schlechte Löhne zahlen.

Lydia Funke, Parteivorstand der AfD in Sachsen-Anhalt, dem Bundesland mit der höchsten Arbeitslosenquote, bringt es Anfang März 2016 auf den Punkt:
„Wir werden die Sanktionen für Arbeitslose verschärfen und den Abstand zur Lohnarbeit erhöhen.“

AfD_SanktionenIm Klartext bedeutet dies

  • Absenkung des Existenzminimums unterhalb des heutigen Hartz IV
  • willkürliche Anwendung und Anstieg von Sanktionen was dem
  • Mobbing gegen Arbeitslose in jeder nur erdenklichen Art und Weise legalisiert
  • Zwangsarbeit zum Nulltarif bei Unternehmen
  • noch niedrigere Renten, denn wer wenig verdient, bekommt noch weniger Rente
  • sie wollen den Arbeitslosen das Wahlrecht nehmen, das betrifft dann auch die Aufstocker, darunter auch Künstler, Kleinstunternehmer, Startups die sich noch nicht selbst tragen. Die Politik wird dann von Unternehmern gemacht – denen es sowieso an gesellschaftlicher Verantwortung fehlt
  • Arbeitslose werden gesellschaftlich zu Schmarotzern stigmatisiert und auf einer Stufe mit Wirtschaftsflüchtlingen gestellt
  • Unternehmern will sie neue Steuerschlupflöcher schaffen sowie den Spitzensteuersatz senken, was natürlich dann die sowieso schon stark belasteten Arbeitnehmer tragen müssen

Wer das für üble Nachrede hält, suche doch bitte mal im Parteiprogramm der AfD nach „Arbeitslosigkeit“. Es ist dort kein Thema. Genauer gesagt vermied die AfD das Thema verfestigte Arbeitslosigkeit und fordert sich daher nur auf verschärfende Bedingungen gegen Asylanten. Doch am Ende drückt sie die Arbeitslosen auf das Niveau der Asylanten.

Mit diesem einfachen Trick das Thema wachsende Arbeitslosigkeit unerwähnt zu lassen will sie die Stimmen der Arbeitslosen bekommen, die anschliessend ihr blaues Wunder erleben werden – wortwörtlich.

So wie sich die Wirtschaft entwickelt von der Produktion von Waren weg
zu einer puren Logistik von Finanzströmen, d.h. Produktion in Billiglohnländern und Absatz im eng besiedelten, finanziell lukrativem Europa. Der Unternehmer kommt also mit den Waren kaum noch in Berührung.
Dazu die Entwicklung der Robotertechnik die zunehmend intelligenter wird und schon bald immer mehr Arbeitnehmer ersetzen wird.

All dies bewirkt, das  es immer weniger Arbeit in Europa geben wird, demzufolge steigt die Zahl der Arbeitslosen kontinuierlich, weil sie schlichtweg überflüssig werden. Und wer keine Arbeit hat, hat keine Einkünfte.

Von was sollen sie künftig leben?
Das BGB für alle ist daher Grundvorraussetzung um dem Volk eine garantierte Existenzgrundlage zu geben, denn niemand kann von Luft und Liebe leben.
Das Land, aber auch Städte und Gemeinden müssen sich darauf einrichten, genug zu erwirtschaften um all die Menschen zu ernähren, denn sie sind das Volk und dem haben sie zu dienen. Dazu ist es notwendig Möglichkeiten zu schaffen um Gewinne zu erwirtschaften.

Nochmal das AfD-Zitat von März 2016: „Wir werden die Sanktionen für Arbeitslose verschärfen und den Abstand zur Lohnarbeit erhöhen.“

Demokratie als RamschwareEs ist also nicht ratsam der AfD Einfluss auf die ohnehin schon katastrophale Politik zu gewähren. Auch die Grünen und SPD haben nicht vor ihre Politik zu überdenken oder gar die eingeführten Entrechtungen abzuschaffen.
Die rechten Christen haben mit den Dauerkrisen ihre völlige Inkompetenz bewiesen und die Grünen sind vollauf mit Traumtänzerei beschäftigt.

Wir sehen grundsätzlich nur drei Ratschläge für die Wahl. Was ihr davon macht ist eure Sache:

a) wählt gar nicht,
denn damit delegitemiert ihr alle Parteien. Zwar teilen die sich dann die Stimmen auf, aber die Rechtmässigkeit des Mandats durch Wahlverweigerung ist fraglich geworden. Gerade in Sachsen-Anhalt stellen Wahlverweigerer die absolute Mehrheit.

b) wählt eine lokale Wählervereinigung, in der sich parteiunabhängige Abgeordnete
Die sind zwar sehr unterschiedlich aber zumindestens haben sie Interesse an regionaler Politik, z.b. Freie Wähler. Alternativ kann man auch kleinere Parteien wählen.

c) wählt die Linken,
die sind zwar auch für Masseneinwanderung aber immerhin werden sie die Sozialrechte stärken. Ich denke denen kann man ihr Geschrei nach noch mehr Einwanderung mit drastischen Briefen abgewöhnen. Schliesslich gibt es Alternative Möglichkeiten, z.b. Schuldenerlass für Aufnahmeländer usw.

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für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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