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Poststraße
Alternative für Deutschland, BRD Legitimität, DDR, Euromarkt, Europa, IQ, Lobby, Monopole, Partei-Einheitsbrei, Verblödungsmedien

Pro oder Kontra

Pro oder Kontra

Wenn man sich die Welt anschaut geht es seit Jahrhunderten nur um eines, Macht, Land, Besitz.
Der Mensch ist von Natur aus Egoist, Macht Land und Besitz bedeutet für ihn Sicherheit aber auch Kontrolle über seine Umwelt was ihn wiederum mehr Sicherheit gibt. Aus diesem Grunde kann es ihm nie sicher genug sein.
Sicherheit ist finanzielle Sicherheit, ist das Ende finanzieller Abhängigkeit, ist Freiheit.
Um dieses Ziel zu erreichen zieht er quasi alle Register und der Mensch ist nunmal ziemlich klug.

EvolutionDummerweise widerspricht das der Umwelt, die genau das selbe Ziel hat, also u.a. auch den anderen Menschen. Es kommt zur Konkurrenz zwischen Menschen.
Frieden zwischen beiden Konkurrenten ist daher nur im Rahmen von Kooperation erreichbar. Je besser man sich ergänzt desto eher kooperiert man.

Selbst ein Ehepaar kooperiert.  Er bringt den Müll raus, sie kocht das essen. Auch eine Form von Kooperation als Arrangement. Diese Kooperation grenzt sich durch den Trauschein von anderen Menschen (Konkurrenten) ab und vertraut sich mehr oder weniger blind. Eine Sippe ist quasi die Aufstockung davon.
Und geht man weiter ist diese Abgrenzung regional oder national oder kontinental usw..

Aber es gibt auch andere Formen der Abgrenzung.
Ein frommer Haufen biblischer VerschwörerEine davon war die Idee eines gemeinsamen Gottes und man grenzte sich dabei von Heiden ab die ja viele Götter hatten oder inzwischen grenzt man sich von den Gottlosen, den Atheisten ab.
Leider zeigt die Vergangenheit das Religionen des Friedens meisst mehr Kriege verursacht haben, als sie Frieden brachten. Die Variante von Frieden, Freude, Eierkuchen funktioniert nicht.
Auch der Spruch „Wer zweimal mit der selben pennt, gehört schon zum Establishment“ war eine Losung der Blumenkinder. Denen gings mehr um Poppen als um Gesellschaftsveränderung.

Wenn man nun in der Welt etwas verändern will, muss man viele Menschen vereinen, Einzelgänger sind nicht besonders erfolgreich.
Man braucht also eine Idee die alle vereint.

Diese Idee sollte nach Marx der Kommunismus sein. Nunja, aber auch der grenzt sich ab, vom Kapitalismus und das ist so ziemlich alles was nicht bedingungslos kommunistisch ist.
Leider ist auch hier die Gesellschaft die den Frieden bringen soll ausgesprochen intolerant.
Auf der anderen Seite sieht es nicht besser aus, auch hier grenzen sich „Eliten“ vom „Pöbel“ ab. Durch Schule, Vereinigungen, Besitz usw.  Auch die sind ausgesprochen intolerant. Als Nicht-Milliardär kommt man nunmal nicht in den Milliardärsclub.

Sieht man es grafisch könnte man die Ost-West-Gefälle als Idiologie-Grenze nehmen und das Nord-Süd-Gefälle als Kapitalgrenze.
Dazu kommt noch eine Bevölkerungs-Grenze, denn rund 50% der Bevölkerung sind in nur 5 Bundesländern konzentriert, die überwiegend im Süden und Westen liegen. Dagegen sind die Bodenschätze im Westen erschöpft und von den Alpen hat der Süden nur das Vorland abbekommen. Auch dieses Gebiet ist relativ arm an Bodenschätzen. Dagegen bietet die Nordsee, die Ostsee, Ostdeutschland jede Menge Bodenschätze, aber der Gewinn fliesst ab. In Städten wie Berlin oder Hamburg verläuft die Grenze zwischen Innenstadt und Randbezirken.

Die Frage ist also, wie kann man all diese Menschen von Deutschland zu etwas vereinigen, um dieses Deutschland besser zu machen? Man braucht eine Mehrheit, aber wie vereint man die? Die Grafik zeigt einige der Grenzen die quer durch Deutschland verlaufen… Wie man sieht ist die Mehrheit nicht mit diesen Definitionen zu erreichen?

Pro oder Kontra
Schaut man sich mal die Revolutionen an, z.b. die des Spartakus so wurde dieser Aufstand in einer Gladiatorenschule ausgelöst, in der Spartakus vermutlich längere Zeit lebte.
Er rebellierte also nicht gegen die Unfreiheit als Sklave und kämpfte damit auch nicht für die Freiheit, sondern er rebellierte gegen Ungerechtigkeit.
Er persönlich wollte dieses Unrecht nicht länger hinnehmen. Andere schlossen sich ihm an, weil sie eine Alternative zum Unrecht sahen.

Jeder von ihnen hätte ja selbst zum Spartakus werden können.
Doch nicht die Aussicht auf Freiheit löste den Kampfeswillen aus, sondern die Beendigung des Unrechts, sie waren „gegen“ Römer.
Das ist in gewisserweise Wut, der „Rassismus der Unterdrückten“.

Und das zieht sich durch alle Revolutionen und Aufstände weltweit.
Auch im Internet vereint alle das Unrecht, z.B. das sie von Medien manipuliert werden, das ihre Steuern missbraucht werden, das man da ein Land zu Unrecht dämonisiert. Das die Arbeiter vom Lohn nicht mehr leben können usw., Behördenwillkür, widerfahrenes Unrecht in nahezu jeder Form usw…

ArmutWir alle positionieren uns gegen Unrecht. Uns vereint also „gegen etwas zu sein“, nicht „für etwas zu sein“.
Wir sind nicht Pro, wir sind Kontras. Pro sind die Bittsteller. Doch Beten hat die Welt nicht verbessert. Auch wenn sie genau das erreichen wollen. Es waren ihre Schwerter.

Die Pro-Liga hat weder die Welt in Liebe vereint, noch Revolutionen ausgelöst, sie hat so gut wie nichts erreicht, weder die Blumenkinder-Revolution noch Mohamed und auch nicht die mit den Kapitalisten paktierenden „SPD“, im Gegenteil sie haben sich kaufen lassen. An der ist ja auch nichts mehr „Soziales“ dran.
Hoffen und Gesundbeten klappt also nicht.

Auch der Kommunismus in Russland entstand nicht durch Pro-Kommunisten, sondern durch Anti-kapitalisten unter Führung von Kommunisten. Damals sind sie noch vorran gegangen, sie waren die Speerspitze, heute zitieren sie nur noch Marx und Lenin.
Die kommunistische Basis war viel zu schwach für eine Revolution, doch die Kombination von Kommunisten und Anti-Kapitalisten brachten sie das zaristische Russland zu Fall.
Deutschland wird immer noch von Kriminellen regiert

Und natürlich tauscht jeder Gesellschaftsumsturz die Eliten aus. Man beseitigte sie irgendwie. Früher tötete man sie einfach, henkte sie auf. Später steckte man sie in Gefängnisse und ließ sie verrotten. Der Sturm auf die Bastille war der Auslöser der franz. Revolution.
Im Londoner Tower war es sicherlich auch nicht besser als im KZ oder Gulag oder wegen mir im gelben Elend von Bautzen.
Ob Guantanamo mit der modernen Käfighaltung besser ist, wage ich zu bezweifeln.
Telepolis veröffentlichte neulich einen Artikel „Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitslager Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts“. Viele vergleichen die Nürnberger Hartz Gesetzgebung mit den Nürnberger Rassegesetzen. Das kommt nicht von ungefair.

Auch der Kommunistenparagraph der BRD ist nichts weiter als das Entmachten der politischen Gegner.  Und mit dem Argument „Stasi“ und „SED“ hat man die Elite der DDR entmachtet, wobei ein Lehrer wohl kaum eine Machtposition in der Gesellschaft hat.
Nein im Osten ging man soweit 80% der DDR-Akademiker auszutauschen, also Leute die bei einem Anteil von rund 15% nicht wirklich eine Elite darstellen, sondern vielmehr dem Bürgertum angehörten. Das geht soweit das selbst Ossis die noch in den Windeln lagen als Akademiker benachteiligt werden – heimlich natürlich, denn sagen tut man ihnen das natürlich nicht. Auch das ist klar beweisbar – wenn man es denn beweisen will, woran es im Westen deutlich mangelt.

Obama und sein Vasall

Obama und sein Vasallen

Für die USA erstreckt sich das Feindbild längst nicht mehr nur auf ihr Land, nein es erstreckt sich über die ganze Welt. Es horcht die ganze Welt ab.

Die Methoden sind also immer die Gleichen, nur das sie zunehmend versteckter wurden.

clintonDas Pro mobilisiert also nicht genug Kräfte.
Es ist das Kontra das die Menschen mobilisiert, um  das Unrecht (oder das von dem man glaubt es sei Unrecht) zu beseitigen.
Und die Mächtigen wissen das, sie benutzen das seit Jahrhunderten.

Sie werben bewusst Antikommunisten und Nazis, aber auch Professoren, Doktoren und Studenten für ihre Zwecke, nicht ProKapitalisten! Sie selbst setzen sich nicht in die Nesseln, sie ziehen nur die Fäden.

polittheaterDas steht sogar in ihrer Definition geeigneter Anwerbeversuche von Agenten, V-Leuten und Stay behind-Kommandos.
Und wenn sie sie nicht mehr brauchen, entsorgen sie sie.

Natürlich geben sie dies öffendlich nie zu. Aber es waren Nazis die für den BND gearbeitet haben, später hat man sie durch „unbelastete“ Antikommunisten ersetzt und diese mit entsprechender Ausbildung zu Killern gemacht.
Sie dienten nie der Demokratie Deutschlands, schon garnicht der Freiheit, sie dienten den Eliten. Aber bis heute glauben sie Deutschland gedient zu haben.

Die Strohmänner der Geheimdienste sind also Leute die massiv gegen etwas sind, vorzugsweise gegen Kommunismus und gegen DDR aber auch gegen Russen.
Die Verbrecher sind immer jene die in den knalligsten Farben als „Vorbild“ und „Gutmenschen“ als „Heilige“ und „Christen“ leuchten und dabei die extremsten Positionen einnehmen,  in Braun, Schwarz, Rot, Gelb, Blau usw. Sie sind die „moralischen Vorbilder“ für andere, so wie dieser V-Mann Tino Brandt, der für die NSU-Gruppe um Beate Zschäpe sowas wie ein „kleiner Gott“ war.

Das Wesen des KapitalismusDas der Antikommunismus nur den Kapitalismus fördert, er also auf sie zurück fällt, ist leider den Rechten noch nicht klar und dieser Zusammenhang wird auch ganz bewusst nirgends in Medien hergestellt. So bemerken sie auch garnicht, wie sie an ihrem eigenem Grab mit schaufeln. Das Grab das ihnen mehr Steuern abnimmt, der die Löhne senkt, der die Arbeitsplätze unsicher macht, der ihre Telefone und Mails belauscht und ihnen letztendlich die (finanzielle) Sicherheit nimmt, die doch jeder Mensch will.

Die ProKapitalisten paktieren heimlich mit den ultrabraunen Nazis und den ultraschwarzen Antikommunisten, aber die ProKommunisten schaffen es im Gegenzug nicht die Antikapitalisten zu gewinnen, weil ihre Vorstellung von Kommunismus  viel zu eng und unflexibel ist. In diesem Weltbild werden diese „nur-Anti-Kapitalisten“ als Rechte gemeinsam mit Nazis pauschal beschimpft. Frei nach dem Motto: „Entweder du bist für bedingungslosen Kommunismus, oder du bist braun.“

Trotzki aus der Geschichte gestrichen.

Genau das wurde Trotzki zum Verhängnis. Trotzki der wesendlich an der Revolution mitarbeitete, wurde zu einem „rechten Flügel“. Und von da zu den Rechten war es nicht mehr weit. Schwups verschwand er aus der Geschichtsschreibung. Es gibt durchaus mehrere Beispiele wo Begleiter und Mitkämpfer verschwanden, auch Hitler hatte seinen Röhm, den er um die Ecke bringen ließ.

Eine wirklich dumme Sicht, denn wo die Diskussion verhindert wird, wächst das Mißtrauen.

Wo das hinführt, wächst am Ende nichts mehr zusammen. Der Kommunismus leidet daher an seiner eigenen Dummheit und Intoleranz.
Pitti & Bansky
Sie werden immer mehr zu Weniger, die nur sich selbst als „Richtig“ akzeptieren. Am Ende sind sie genau jene, die diese Alternative für die Mehrheit unannehmbar machen.

Schon vor dem Dritten Reich hat die Doktrin der Russen die Trotzki beseitigen wollten dazu geführt das die Deutschen Kommunisten nunmehr die Sozialisten beschimpften. Damit zerfleischte sich Deutschland und vernichtete seine sozialere Zukunft.

Am Ende kamen die Nazis an die Macht, die die Arbeiter über die Judenenteignung finanzierten und die Kapitalisten agierten wie immer im Hintergrund und sackten das Geld ein. Das Ergebnis war verheerend. 60 Mio Tote sind nicht einfach wegzudiskutieren.
Es war also nicht nur die Schuld der Kapitalisten oder der Nazis, es war auch die Dummheit der Kommunisten die diese Machtergreifung durch Nazis ermöglicht hat. Heutige Kommunisten wollen das nicht hören, aber so war es nunmal. Aber sie ignorieren das und dann beschimpfen sie die Leute als Rechte. Und der ganze Kommunistische Haufen drumherum nickt mit dem Kopf.
sklavenaufseherUnd wenn einer sagt der MfS war prima, dann nicken auch alle Kommunisten. Sie unterscheiden sich da nicht von den Kapitalisten, die ja sagen der MfS war eine Terrororganisation der SED.  Und da nicken auch alle zustimmend.
Aber die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte.

Klar, es gab Arschkriecher die jeden angeschissen haben und Leute mit Verstand, die auch mal alle Fünfe gerade sein ließen. Diese vernünftigen Leute verstanden ihre Aufgabe als Schutz ihres Landes und seiner Bürger, sie machten einen guten Job.
Und es gab viele gute Sozialisten in der DDR die die Vorschriften sehr menschlich auslegten und nicht nur das Hinschauen, sondern auch das Wegschauen praktizierten.

Die Arschkriecher sind jedoch machtbesessene karrieregeile Egoisten. Und solche Typen gibts auch heute noch bei der Polizei, in der Justiz, in Parteien, in der Armee und totsicher auch beim BND.
In jeder Organisation die den Anspruch erhebt, das Volk vertreten zu wollen, sind es die Arschkriecher, Anscheisser und Einschleimer mit dem vorrauseilendem Gehorsam, die hinter jedem Busch Feinde sehen und letztendlich alle terrorisieren. Im Grunde genommen sind sie für jede Farbe zu kaufen, wenn es ihrem Ego förderlich ist.
Sie sollte man rausschmeissen. Wenn diese Leute die Alternative sein wollen, dann ist diese Alternative unannehmbar.

Motivation durch Pro oder Kontra

Die Medien versuchen uns gegen Russland aufzuhetzen, aber ihre Kampagne „pro Europa“ ist eher Geldverschwendung. Genauso wird ihre Pro-Ukraine Kampagne eher belächelt.

ohnebananenÜbertragen wir nun Spartakus auf Deutschland sind wir die „Arbeitssklaven“ die sich mit der Elitenherrschaft des Kapitalismus arrangiert haben. Aber ab und zu geht uns etwas auf dem Zeiger und dann fangen wir an etwas dagegen zu tun.Wir werden anti-kapitalistisch aktiv.

Solang wir uns also mit Pro-Deutschland arrangieren, sind wir nicht Kontra (gegen) dem Kapitalismus, weil dieses Deutschland ja kapitalistisch ist.

Für dieses Deutschland und gegen dessen Kapitalismus, dessen Konzept der  „sozialen Marktwirtschaft“ ebenfalls von strammen Kapitalisten erdacht wurde,  das geht nicht.

Diese „soziale Marktwirtschaft“ ist unsozial. 1948 haben das 7 Mio Arbeiter im Westen bereits erkannt und fast eine Revolution gegen die Westmächte ausgelöst. Heute ist man im Westen bereits so dumm, das man dieses Konzept als „gerecht“ verteidigt. Aber wenn man „soziale Marktwirtschaft“ gut findet, wird man Kapitalismus nicht los.

Kapitalisten im Osten

Kapitalisten im Osten

Ein Anti-Kapitalist kämpft also gegen den Kapitalismus in seinen verschiedensten Auswüchsen. Die Form des Widerstandes hat dabei recht unterschiedliche Züge. Nun haben wir aber im Osten die Besonderheit das Kapitalisten sofort an ihrer Herkunft zu erkennen sind, weil sie ja alle Ossis aus den oberen Positionen gedrängt haben.
Das macht es uns viel einfacher sie alle mit einem Schrei der Ossis aus ihren Löchern zu locken, denn garantiert schreien sie alle „Wir sind ein Volk“.
Klar, plötzlich möchten die Kapitalisten unsere Brüder sein. Warum stellen sie dann ihre Brüder nicht ein?

Vereinen sich alle Ossis gegen Wessis treffen sie also garantiert alle Kapitalisten im Osten, sie schaffen so einen vom Kapitalismus befreiten Osten.
Und wie schon jeder gute Bauer weiss: „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. „

Im Westen ist die Situation durch die Zustimmung zur „sozialen Marktwirtschaft“ viel schwieriger. Man kann ihn nicht gegen seinen Willen befreien und irgendwie „Osten drüber kippen“ in der Hoffnung das sie sich nicht wehren. Aber genau das werden sie tun.
Doch auch da kippt die Stimmung spätestens, sobald sich eine Region in Deutschland vom Kapitalismus befreit.

Das Irrsinnige ist doch, dass die Rechten die sich ja als Nation definieren, von so ziemlich allem abgrenzen was nicht national ist, also in erster Linie Ausländer und Zionisten. Nun sind die Zionisten, aber nicht zufällig reich, sondern weil unsere Vorfahren ihnen verboten haben Handwerksberufe zu ergreifen oder Land zu erwerben. Und so wurden aus Juden Bänker, die ziemlich schnell dahinter kamen das Geld die Welt regiert.  Aus diesen Juden wurden  Kapitalisten die ihren Kapitalismus mit der Idee von Zion anreicherten. Nun haben wir zionistische Kapitalisten die gegenüber Arabern Antisemiten sind denn Araber sind Semiten, aber zugleich die rassistische Verfolgung durch Nazis beklagen. Diese Moral benutzen sie bis heute gegen die Deutschen die sie als antisemitisch beschimpfen. Gleichzeitig sollen die Antisemitischen Deutschen die Antisemiten in Israel aufrüsten.
Die Rechten Antikapitalisten kämpfen nun gegen kapitalistische Zionisten, also gegen Kapitalisten. Die Neonazis sind dagegen Rassisten und wenden sich gegen alle „Untermenschen“, also auch gegen Arme. Genau hier liegt das Problem, sie sind äußerlich kaum zu unterscheiden.

Zugleich positionieren sich Rechte, aber auch gegen Monopole, gegen Eliten, gegen NWO, also durchaus gegen Kapitalismus. Ich kenne jedenfalls keinen Rechten der für Merkel wäre.

Im Gegenteil sie bezeichnen Merkel als Kommunist. Und die selben wollen Hitler zum Familienfreund erklären, der nicht für Massenmord verantwortlich sei. Mal davon abgesehen ob Hitler nun 6 oder 2 Mio Juden umbrachte, ist die Leugnung von organisiertem Mord in jedem Fall Geschichtsrevisionismus. Wer das tut, ist in jedem Fall ein Neonazi.
Und von den Neonazis kommt auch die Parole Merkel sei Kommunist und wolle die Kommunistische Weltherrschaft durch die EU einführen.
Für den Durchschnittsrechten ist völlig klar das er das nur als Beschimpfung benutzt. Kein „gelernter DDR-Bürger“ würde Merkel ernsthaft als Kommunist bezeichnen.

Mal ganz davon abgesehen das die Nazidefinition vom „Untermenschen“ ja mehr als nur Juden umfasste, ist eine solche Geschichtsrevision zum „lieben Onkel Adolf“ also zum deutschen Märtyrer, in keiner Weise akzeptabel.
Ebenso ist der Antisemitismus gegen Araber absolut absurd. Nein, es geht hier um Land, Macht und Besitz.

Viele Rechte sind auch nicht „pro-Onkel-Adolf“. Sie sehen also das Unrecht. Ihr Nationalismus richtet sich gegen zu hohe Einwanderung in Deutschland, weil sie als Arbeitnehmer nicht mit Billigarbeiter aus Osteuropa konkurrieren können.
Also die Definition eines Nazi definiert sich durch seine Geschichtsrevision eines „unschuldigen Märtyrers und seiner Apostel“ sowie über Rassismus der weit über Nationalstolz und Billigarbeiter hinaus geht.

Natürlich müssen sich die Rechten dringend von diesen Nazis befreien, die zweifellos unter ihnen sind und meisstens findet man die unter den Anführern der jeweiligen Vereinigungen. Es ist z.B. nicht akzeptabel das in Döbeln von angeblich nationalen Sozialisten die Verherrlichung Hitlers propagiert wird. Hitler und seine Apostel waren Verbrecher, Massenmörder die selbst die damalige Jugend noch im Untergang verheizt hat.

lemmingeRechte und Neonazi in einem Topf zu werfen ist daher eine all zu bequeme Pauschalisierung. Das ist als würde man alle Kommunisten mit Stalin gleichsetzen. Auch hier wird pauschalisiert. Und die CDU setzt die SED mit Nazis gleich, auch eine Pauschalisierung. Und die Presse setzt Ossis mit demokratieunfähigen Neonazis gleich. Auch hier Pauschalisierung. Fakt ist das Pauschalisierung immer auch andere Leute trifft. Es erzeugt Unrecht.

Snowden befragt Putin

Snowden befragt Putin

Gleichzeitig finden viele Rechte den KGB-Offizier Putin, der ja totsicher auch in der KPDSU war, gut. Für sie ist das eine Art russischer Volksführer.
Dagegen haben andere das Gefühl er betreibt eine Art Marionettenkapitalismus, wobei hier die Oligarchen die Puppen sind die Putin tanzen lässt.

Es grenzt mittlerweile schon an Absurdität, was für unglaubliche Weltbilder hier so kursieren.

Eine besondere Blüte dieser Absurdität sind die Gesundbeter von prepare for change. Dort heisst es u.a.

Jeden Sonntag findet eine weltweite Befreiungsmeditation statt (individuell oder in Gruppen), um den Wandel zu unterstützen. HINWEIS: In Zürich ist Spätsommerpause 31.8.–21.9.2014.

Da fällt das Gesundbeten leider aus. Wie man sieht gibt es immer noch Blumenkinder. Auch das Schulsystem das die Blumenkinder propagieren ist eine Show für sich und scheint sich an der Astrologie zu orientieren.

Nunja, wir sehen diese „Verwirrten“ eigentlich mehr als hilflosen Versuch an die Welt zu ändern. Man kann darüber schmunzeln, aber Tatsache ist, das sie die Welt verändern wollen.

Sind Rechten nun pro-russische Anti-Kapitalisten oder nationale Sozialisten die den Friedensvertrag mit den Alliierten fordern? Ja was genau sind sie denn nun eigentlich?

Nun, ich würde sie unter rechts-nationale Anti-Kapitalisten einordnen, und wie ihre Artikel zeigen, sind sie durchaus gegen Kapitalismus motivierbar. Sie sind nicht durchweg Geschichtsrevisionisten.

Aber nehmen wir doch mal ein anderes Beispiel: Stauffenberg
Als Stauffenberg das Attentat gegen Hitler durchführte, was genau war er da eigentlich? Ein nationaler Anti-Kapitalist?
Bekämpfte er Hitler als Form des Faschismus, der selbst eine Form von Kapitalismus war?
Er stand ja nicht immer gegen Hitler. Vielmehr kam er zur Einsicht und änderte daraufhin seine Meinung. Allerdings war der Krieg damals schon verloren. Im Grunde genommen wollte er seine ganz persönliche Welt retten, durch einen Frieden in dem Deutschland noch nicht am Boden lag.
Wenn wir also Stauffenberg als „Held“ betrachten, ist das ein Held mit stramm rassistischer Gesinnung.
Das gleiche Dilemma haben wir bei Churchill, der wahrlich Iren und Deutsche hasste und beinahe mal von den Iren gelüncht worden wäre. Ursprünglich fand er Hitler mal „interessant“, bis er dessen Buch gelesen hatte. Er gilt als Kriegsheld, ein Held der in den letzten Tagen noch völlig sinnlos Städte bombardieren ließ. Und als General hatte er bei Gallipoli auch vollkommen versagt. Hitlers Kriegspläne stammten aus der Schublade von Kapitalisten, wer weiss ob sie ihn nicht absichtlich darauf aufmerksam machten? Auch Stalin erwies sich nicht gerade als Militärisches Genie mit den extrem hohen Verlusten bis Stalingrad. Und dieser Mann der doch vom Westen hofiert wurde und von Amerika quasi kostenlos mit Waffen beliefert wurde, wird heute als Massenmörder dargestellt.
Offenbar ist die Definition von Held doch sehr austauschbar.

Und gehen wir wieder zurück zur Familie. Wenn wir eine Ehe ehren, ehren wir damit nicht auch eine stramm familiäre Gesinnung (Familie vor Katastrophe)? Muss ich das jetzt negativ bewerten?

Und auch bei den „Helden“ der Kommunisten kommen mir so einige Fragen in den Sinn.
Wenn wir Martin Luther King ehren, dann sehe ich da niemanden der den Kapitalismus abschaffen wollte,
sondern er wollte nur den Rassismus abschaffen, Rassismus als Form des Kapitalismus. War er Kommunist?
Und was ist mit Mahadma Ghandi, war der Kommunist? Er hat doch für die Engländer gekämpft! Ist in Indien etwa Kommunismus ausgebrochen?
Oder ist Nelson Mandela vielleicht Kommunist? Ob der jemals das Kapital oder Lenin gelesen hat? Naja vielleicht später im Zuchthaus, immerhin hatte er da sicher viel Zeit.

Ich halte daher „Antikapitalismus“ für die beste Definition, die alle Leute vereinen kann, um einen Kurswechsel in Deutschland zu schaffen, weil das im Umkehrschluss eine soziale Gesellschaft erzeugen muss, was letztendlich zu Sozialismus führt.

Das bedeutet nicht das Sozialismus automatisch Zentralismus rund um eine führende kommunistische Partei sein muss, von einem charismatischem Führer oder getreu den Buchstaben von Lenin geführt. Nein, es bedeutet schlicht und einfach Volksherrschaft. Also eigentlich das was man unter demokratisch verstehen sollte.

Natürlich braucht Sozialismus eine demokratische Führungsebene die sich aus Anti-Kapitalisten zusammen setzt.
Wie man das hinbekommt, steht auf einem anderen Blatt. Es muss nicht zwangsläufig eine Partei sein. Genauer gesagt hat das Parteiensystem überall weltweit versagt. Putin ist z.b. in garkeiner Partei. In Österreich gibt es eine Partei mit nur einem Mitglied. Das zeigt bereits das das System „Parteienherrschaft“ ad absurdum geführt worden ist. Und Monarchie als Sippenherrschaft will wohl auch keiner zurück. Wir brauchen hier ein neues System wie diese Führungsebene auf demokratische Weise ermittelt wird.

BILD-Hetze gegen Arbeitslose 09-06-2008

BILD-Hetze gegen Arbeitslose 09-06-2008

Und da kommen wir wieder zum Problem das jeder Mensch ein Egoist ist. In gewisser Weise muss sich der Mensch hier selbst austricksen, weil er nur innerhalb seiner Gruppe teilen will. Also sollte man die Gruppe an die Macht bringen, die am wenigsten hat. Und sobald die mehr hat, sollte man sie entmachten und wiederum jene Gruppe an die Macht bringen die inzwischen am Wenigsten hat. Das Resultat ist dann das die Armen immer reicher werden, aber nicht mit einem Schlag, sondern so nach und nach. Es kommt zu einer ausgleichenden Umverteilung.
Hier ist die Idee mal auf die DDR-Bezirke bezogen dargestellt. Ich hoffe das ist einigermaßen verständlich.
Man redet den Leuten gigantische Unterschiede im Wirtschaftsaufbau von DDR und BRD ein, aber am Ende kommt es auf das an, was über bleibt, und da die BRD die US Armee, die Nato, die EU und nun auch noch die Ukraine mit finanziert, geht sehr viel mehr raus als reinkommt. Würde man sich diese Ausgaben sparen, kann sie sich problemlos jeden einzelnen Arbeitslosen leisten. Doch die BRD hat seit mind. 45 Jahren kein Überschuss erwirtschaftet, obwohl die Wirtschaft brummt. Doch die Schuld wird nich außerhalb des Landes gesucht, sondern innerhalb des Landes. Es sind die „Unnutzen“, die angeblich nur Kosten verursachen und nichts einbringen.
Die sich mit ihrem Existenzminimum am Rande des Hungertodes angeblich ein schönes Leben machen. Das ist Volksverhetzung.

Entwurf einer Staats-Organisation mit Gegenüberstellung DDR/BRD

Entwurf einer Staats-Organisation mit Gegenüberstellung DDR/BRD

M31 - Demo in FF

M31 Demonstranten in Frankfurt am Main an der Baustelle der EZB-Bank am 31. März 2012

Das Resultat zeigt also das „gegen etwas zu sein“, viel mehr Leute motiviert als „für etwas zu sein“.
Oder anders gesagt: Kontras sind erfolgreicher, weil sie toleranter in der Auswahl ihrer Mitstreiter sind.
Dagegen ist die Pro´s, die ja permanent vor Toleranz nur so strotzen, ziemlich intolerant ist, was die Auswahl ihrer Mitstreiter betrifft. Die Folge ist, sie schrumpfen, weil immer weniger ihre hohen Idealen entsprechen.

Das gilt für fanatische Religionsgruppen genauso wie für Rechte oder Linke.
Wenn wir die alle vereinen wollen um eine breite Mehrheit zu bekommen, brauchen wir einen gemeinsamen Feind
gegen den es sich zu kämpfen lohnt. Wir müssen Kontras werden.

Die richtige Strategie wäre daher den Zusammenhalt der Kapitalisten untereinander und die Verbindung von Kapitalisten mit der Systempresse, den Politikern, der Intelligenz und den Rechten zerstören und sie aufeinander hetzen. Und das geht recht einfach, wenn sie untereinander polarisierende Positionen einnehmen.

Die DDR ist so ein Punkt der stark polarisiert. Einerseits ist der Ausschluss der Ost-Intelligenz durchaus auch für Westliche Intelligenz erkennbar, insbesondere dann wenn man es ihnen sagt. Hier sieht sich die Mehrheit der Akademiker als Intelligenz an, unabhängig woher sie kommen.
Andererseits sind die Rechten, die nicht Hitlerverehrung betreiben (also nicht der Rassenidiologie von Nazis anhängen) und gegen kapitalistische Auswüchse kämpfen, durchaus bereit gemeinsam mit den „bösen“ Sozialisten gemeinsame Sache gegen die Elite zu machen, auch wenn sie diese etwas anders definieren. Auch Rechte sind Ossis und sie verteidigen ihr Land ebenfalls, sie wollen es vom Kapitalismus befreien, so steht es auf ihren Bannern und Plakaten.

Und idealerweise muss das Risiko des einfachen Bürgers unterhalb des Einsatzes liegen.
Man kann also keinen los schicken, der garantiert seine Existenz verliert und garantiert irgendwo im Kittchen landet. Die Hürde die er zu überspringen bereit ist, muss niedriger sein um die Trägheit zu überwinden.
Gleichzeitig muss aber der Gewinn an Sicherheit viel höher sein, als das was er derzeit hat. Er will mehr davon.

Der passive Widerstand ist z.B. der Widerstand des kleinen Mannes der die anonymen Masse darstellt.
Der passive Widerstand gegen den Kapitalismus durch Geld sammeln, Artikel verbreiten,
durch Untergrabung der SystemMedien, indem wir die finanzstarken meinungsgebenden Kapitalisten
publik machen, sie mit Vorurteilen behängen, die Systempresse boykottieren usw. –  das alles wirkt.
Wirkt alles zusammen ist das der Beginn eines wirksamen Widerstandes.

Zurueck in die ZukunftWas dann fehlt ist nur noch eine Dummheit der Kapitalisten die das Pulverfass entzündet.

Und mittlerweile sind selbst Kapitalisten so dumm geworden, das sie lauter offensichtliche Fehler machen.

Schon heute vergeht kein Tag an dem sich Politiker nicht blamieren. Auch die professionellen Medien blamieren sich mind. einmal täglich durch Schreibfehler ihrer Einblendungen oder durch Formulierungen die jedem Zuschauer zum Schmunzeln bringen. Auch Schadenfreude vereint hier die Zuschauer.

Und wer hier Fehler findet – Antilobby hatte nie den Anspruch professionelles Medium zu sein. Wir sind nur menschlich und damit fehlerhaft.

In diesem Sinne ein vereint-antikapitalistisches Halali aller Kontras.
Auf auf zum fröhlichen Jagen. Treten wir den Kapitalisten in den Allerwertesten, damit sie dahin fliegen wo der Pfeffer wächst.

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Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

2 Gedanken zu “Pro oder Kontra

  1. Hat dies auf Weltpolitik rebloggt und kommentierte:
    Antikapitalismus

    Verfasst von walterfriedmann | 22 September, 2014, 2:22 am
  2. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt.

    Verfasst von Senatssekretär FREISTAAT DANZIG | 20 September, 2014, 10:44 pm

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für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
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