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Arbeitsmarkt, Überwachung, Banken, Behörden, Euromarkt, Europa, Geld, Jobcenter, Lobby, Monopole

Parallelen zu Rom

Parallelen zu Rom – restauratio imperii

Inzwischen sehen auch andere Leute Parallelen zum Römischen Imperium um nicht zu sagen eine Wiederherstellung des Römischen Weltreiches. Und das ist weit mehr als ein „an den Haaren herbeigezogener Vergleich“.

Ein frommer Haufen biblischer VerschwörerEs ist kaum zu glauben, aber der morpiumsüchtige Schäuble (ein großer Karl-Bewunderer) mit seiner „Kanzlerin“ Merkel versucht tatsächlich ein neues „Römisches Weltreich“ (deutscher Nation) – genannt EU – aufzubauen.
Das ist alles „Römische Voodoo-Politik“ ohne Rücksicht auf Menschenleben.
Während Hitler das dt. Reich zum dritten Reich umbaute, erschaffen sie heute das vierte Reich auf fränkisch-römischer Basis.

Dazu passt die Geschichtsverdrehung über Germanen, Sachsen/Wikinger, die Verleugnung von nationalen Identitäten in Europa, die Umdeutung der Franken als Kelten, die Glorifizierung der Römischen Caesaren, von Karl dem Großen und der Ottonen, der Karlspreis aus der Krönungsstadt Aachen der zu höchsten römischen Ehren aufgebauscht wird, der Club of Rom, die Römischen Gründungsverträge der EU, das Römische Recht als Grundlage der Justiz, die Nato als „Vielvölker-Legionen“, Brot und Spiele (Hartz IV & Fussball), der Ausbau der dt. Banken, die „Bewirtschaftung Europas“ in Form verschiedener Länder-Kolonien und die „Demokratie“ als Worthülse für dieses „Imperium“. Der Ami ist offensichtlich der Strategische Überseepartner, der seinerseits genauso agiert, nur das er eben den Amerikanischen Kontinent ausplündert.
Ja sind denn die alle total krank?

Erich HoneckerDaraus folgt, das nur eine Methode wirklich Sinn macht um dieses Pack los zu werden – die Römer aus dem Land rauszuschmeissen und wieder unsere niedliche kleine DDR aufzumachen.
Das ist der wahre Sinn von Ragnarök – der Sturz jener die sich für Götter hielten.

Die dt. Wirtschaftsnachrichten formulieren es so:

„Europa erlebt Zerfallserscheinungen, die an den Niedergang der Republik im Alten Rom erinnern. Die EU und die Nationalstaaten brechen Recht und Gesetz. Den Bürgern werden Brot und Spiele (Fussball-WM) geboten. Rom ist an dieser Entwicklung zerbrochen. Die EU könnte, wenn sie die Demokratie weiter mit Füßen tritt, ein ähnliches Schicksal ereilen.“

Der Ökonom Lawrence Reed hat die Gründe für den Untergang des Römischen Reichs untersucht – und die Parallelen zur Gegenwart sind frappierend: »Um in den Tagen des zusammenfallenden Römischen Reichs Tribun zu werden, bestach ein Schurke namens Clodius die Wähler, indem er ihnen kostenloses Getreide auf Kosten des Steuerzahlers versprach. Er gewann die Wahl – und immer mehr Römer hatten das Gefühl, es sei lukrativer, auf Staatskosten zu leben als zu arbeiten. Kandidaten gaben hohe Summen aus, um gewählt zu werden. Waren sie einmal im Amt, plünderten sie die Bürger, um ihre Versprechen halten zu können. Etwa ein Drittel der Römer lebten zur Zeit Christi Geburt von staatlicher Unterstützung.«

Natürlich sieht ein Kapitalist darin Sozialismus aber tatsächlich ist es eher das BRD-System, denn im Osten gab es kein „Arbeitslosenheer“.

Wir nennen das heute »Staatsquote«. Im Vergleich zu den aktuellen Zahlen war Rom zum Zeitpunkt seines Untergangs ein »schlanker Staat«. In Deutschland betrug die Zahl der Menschen, die in irgendeiner Form vom Staat leben – Rentner, Beamte, Arbeitslose, Hartz IV, Studenten – im Jahr 2013 immerhin 44,7 Prozent. Die Staatsquote ist in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten immer vergleichsweise hoch gewesen. Was die aktuelle Zahl jedoch bedeutsam erscheinen lässt, ist der demografische Faktor: Einer alternden Bevölkerung stehen immer weniger junge Arbeitskräfte zur Verfügung, die die Renten aufbringen können.

Wohin das führt, beschreibt Reed am römischen Beispiel: »Im Zuge der gewaltigen Schuldenkrise senkte die Regierung die Zinsen auf Null und weitete die Kreditvergabe dramatisch aus. Die Staatsausgaben wuchsen ins Unermessliche.«

Auch das kommt uns ziemlich bekannt vor: Die Null-Zins-Politik, die, wie wir oben gesehen haben, die Sparer um ihre Ersparnisse bringt, ist also ein Mittel, das schon die alten Römer eingesetzt haben. Ihre Republik konnten sie damit nicht retten.

Reed: »Die Regierung verstaatlichte die Landwirtschaft. Kaiser Domitian (81 n. Chr. bis 96 n. Chr., aus der Republik war längst eine Diktatur geworden) befahl die Zerstörung der Hälfte der Weingärten, um die Preise für Wein in die Höhe zu treiben.« Ein Großteil der Provinzen verlor seine Unabhängigkeit, weil sie im Zuge der Schuldenkrise von Rom abhängig geworden waren. Auch Ostdeutschland ist quasi abhänig von Westdeutschland, aber nicht weil es schlecht gewirtschaftet hat, sondern weil Westdeutschland sich alles unter den Nagel gerissen hat. Ostdeutschland besitzt keine Bank, keine Versicherung, kein Kraftwerk, kein Telefonnetz, kein Stromnetz. Quasi alles ist veruntreu-händigt an Westbesitzer verscherbelt worden, zu Lasten der Steuerzahler in ganz Deutschland und diese gierige Elite sitzt in Bayern.

Um das Volk bei Laune zu halten, wurden in Rom die Gladiatoren-Spiele verstärkt.

Schließlich wurde das Recht auf staatliche Versorgung in Rom zu einem vererblichen Recht erklärt: Der Wohlstand auf Pump sollte nahtlos innerhalb der Familien weitergegeben werden. Kaiser Aurelian (270‒275) nahm den Bürgern die Arbeit weg und baute dies Form der Abhängigkeit immer weiter aus. Statt des freien Getreides gab es nun Gratisbrot, hergestellt in römischen Bäckereien. Dazu wurden kostenlos Salz, Schweinefleisch und Olivenöl abgegeben. Eine Inflation entwertete das Geld, bis zum bitteren Ende: »Rom hatte moralischen und wirtschaftlichen Selbstmord begangen.«

Und genauso wird es auch der EU gehen die in nahezu jeder Hinsicht der Römischen Katastrophenpolitik folgt.

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Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

3 Gedanken zu “Parallelen zu Rom

  1. Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    EU-Zerfallserscheinungen

    Verfasst von walterfriedmann | 15 Juli, 2014, 3:15 am
  2. Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

    Verfasst von Arcturus | 14 Juli, 2014, 12:31 am
  3. Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

    Verfasst von lothar harold schulte | 14 Juli, 2014, 12:14 am

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