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Zucker, Salz und Fett – unser täglich Fastfood

Wie unsere Kinder gemästet werden

Süß ist der Geschmack, den wir als erstes positiv wahrnehmen, das wissen schon Säuglinge. Denn Süßes sei für den Menschen im Allgemeinen gut verträglich und ungefährlich.

Globale Nahrungshersteller wie Nestle versuchen jedoch an ihrem negativen Image zu feilen, indem sie angeblich „gesunde Produkte“ auf den Markt setzen und verschiedene Aktionen in Richtung Gesundheitsbewusstsein starten.

Dass sich hinter dem Begriff „gesund“ jedoch oft genau das Gegenteil versteckt, enthüllt erneut Thilo Bode, einer der bekanntesten deutschen Umweltschützer und Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation „Foodwatch“ aus Deutschland.

So nahm er z.B. die Aktion von Nestle, in deren Zentrum ein „gesundes Lesefrühstück“ für Kinder mit „Hotzenplotz“ reklamiert wird, genauer unter die Lupe. In dieser Aktion, die offiziell zur „Ernährungserziehung“ an den Schulen beitragen soll, werden Produkte wie „Cini Minis“, „Chokella“, „Nesquik Knusperfrühstück“, „Trio“, „Cookie Crips“ oder „Lion“ beworben wie auch Obst und Vollkorn. „In seiner Werbung preist Nestle den Geschmack seiner „Cini Minis“ (32,8 Gramm Zucker pro 100 Gramm) als „unwiderstehlich“ an und lobt am Inhalt seiner „Cookie Crisp“ die „31 Prozent wertvollen Vollkornweizen“ die „acht lebenswichtigen Vitamine“ sowie Eisen und Calcium, unterschlägt aber, dass von 100 Gramm „Cookie Crisp“ 35,8 Gramm Zucker sind“,sagte Bode. Laut dem Geschäftsführer von „Foodwatch“ verliert Nestle damit an jeglicher Seriosität. „Wer Kindern zum Frühstück Schokokekse in Flockenform empfiehlt, hat jeden Kredit verspielt, wenn es um den verantwortungsvollen Umgang mit Ernährung geht“.

Wenn es nach einer Einschätzung geht, so hat Nestle eine Doppelstrategie, in der es bei Schulaktionen um „Hotzenplotz, Gemüse und Vollkorn geht“, aber gleichzeitig wird werktags vor allem Geld durch „überzuckerte Nahrungsmittel für Kinder“ generiert. Bode nimmt aus seiner Kritik auch nicht andere Mainstream-Hersteller wie Ferrero oder Kellogs heraus und kommt zum Schluss, dass innerhalb weniger Jahrzehnte der Zuckerkonsum in den westlichen Industrieländern „explodiert“ sei. Am Beispiel eines durchschnittlichen Deutschen, der mehr als 40 Kilogramm Zucker im Jahr zu sich nimmt, verdeutlicht er dieses Beispiel auch lebendig. Im Vergleich dazu: die Eltern und Großeltern des heutigen, durchschnittlichen deutschen Bürgers haben rund 10 Kilogramm Zucker jährlich zu sich genommen – um 30 Kilogramm weniger. In Deutschland gelten nach Angaben der Bundesregierung 37 Millionen Erwachsene und zwei Millionen Kinder als zu dick oder fettleibig, also fast die Hälfte der Bevölkerung.

Der amerikanische Mediziner Frank Lipman schrieb bereits vor zwei Jahren in der Onlinezeitung „Huffington Post“ über seine angebliche Zuckersucht und den Weg aus der Abhängigkeit. Seitdem wird viel gerätselt über die mögliche Sucht nach dem weißen Stoff. Lipman behauptete, das Verlangen nach Zucker werde dem Mensch als Baby in die Wiege gelegt: zunächst durch Milchzucker, später, indem Eltern ihre Kinder mit Süßigkeiten zu trösten oder belohnen versuchten. Bei Erwachsenen soll Zucker die Stimmung heben und Energie spenden.

Der amerikanische Mediziner Frank Lipman schrieb bereits vor zwei Jahren in der Onlinezeitung „Huffington Post“ über seine angebliche Zuckersucht und den Weg aus der Abhängigkeit. Seitdem wird viel gerätselt über die mögliche Sucht nach dem weißen Stoff. Lipman behauptete, das Verlangen nach Zucker werde dem Mensch als Baby in die Wiege gelegt: zunächst durch Milchzucker, später, indem Eltern ihre Kinder mit Süßigkeiten zu trösten oder belohnen versuchten. Bei Erwachsenen soll Zucker die Stimmung heben und Energie spenden.
Dieser Meinung ist auch der Ernährungswissenschaftler und Buchautor Sven-David Müller: „Kokain, Psychopharmaka – so eine Sucht gibt es bei Schokolade sucher nicht. Es gibt aber ein ausgeprägtes Verlangen.“

Zucker und Heroin wirken auf Belohnungssystem

Französische Forscher wollen 2007 bei Versuchen mit Ratten – die Süßes genauso gerne essen wie Menschen – sogar herausgefunden haben, dass Zucker ähnlich abhängig macht wie Kokain, Nikotin oder Alkohol. Sie hatten den Nagern die Wahl zwischen mit Saccharin gesüßtem Wasser und Wasser mit Kokain gelassen – 94 Prozent entschieden sich für die gesüßte Flüssigkeit. Ein Test mit Zuckerwasser zeigte zudem, dass sich sogar die an Kokain gewöhnten Tiere für das süße Wasser entschieden, sobald sie die Wahl hatten.

Französische Forscher haben 2007 bei Versuchen mit Ratten – die Süßes genauso gerne essen wie Menschen – sogar herausgefunden haben, dass Zucker ähnlich abhängig macht wie Kokain, Nikotin oder Alkohol. Sie hatten den Nagern die Wahl zwischen mit Saccharin gesüßtem Wasser und Wasser mit Kokain gelassen – 94 Prozent entschieden sich für die gesüßte Flüssigkeit. Ein Test mit Zuckerwasser zeigte zudem, dass sich sogar die an Kokain gewöhnten Tiere für das süße Wasser entschieden, sobald sie die Wahl hatten.

Prompt behauptet die Lebensmittelindustrie: „Hoher Zuckerkonsum allein ist nicht schädlich.“

„Eine Zuckersucht gibt es nicht“, sagt Falk Kiefer, Professor für Suchtforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim der eine Studie im Auftrag der Lebensmittelindustrie gemacht hat.

„Man könne das Verlangen nach Essen nicht mit einer Heroinsucht gleichsetzen.
Er muss jedoch einräumen: „Es sei in der Tat so, dass sowohl Zucker als auch Heroin auf den gleichen Bereich des Gehirns wirkten: auf das Belohnungssystem.“
Er setzt jedoch beflissendlich im Auftrag seiner zahlenden Kundschaft nach:
„Es gebe auch keine Studie, die belegt, dass ein hoher Zuckerkonsum allein schädlich ist. Von Zucker bekomme ich weder Diabetes Typ 2 noch Karies, wenn ich ansonsten nicht zu dick bin, mich ausreichend bewege und mir regelmäßig die Zähne putze“.

Man ist sich allerdings einig, dass mit einem übermäßigen Zuckerkonsum häufig andere Risikofaktoren einhergehen: Übergewicht durch zu kalorienreiches Essen, Bewegungsmangel oder chronischer Stress. Diese wiederum könnten zu Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz- oder Gelenkproblemen führen.

Dem wiedersprechen ganz eindeutig die Erfahrungen auf den Südseeinseln, wo Bewohner besonders stark unter Karies und Diabetis Typ 2 leiden. Auf diesen Inseln gab es vorher kein Zucker und auch keine importierte Fertignahrung. Doch seitdem sie an den globalen Handel angeschlossen sind, explodierte die Zahl der Karies und Diabetis-Erkrankungen.
Die Nahrungsmittelindustrie lügt schlicht und einfach, denn es ist bei weitem nicht so, das sich die Bewohner der Inseln weniger bewegen würden.

Zucker macht nicht nur dick sondern auch dümmer

Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt sogar herausgefunden, dass zu viel Süßes dumm macht und das Erinnerungsvermögen einschränkt!

An der Universität von Kalifornien haben Forscher um den Studienleiter Fernando Gomez-Pinilla den Einfluss von Zucker auf Ratten untersucht. Sie ließen die Nager durch ein Labyrinth laufen, gaben ihnen anschließend sechs Wochen lang Fruchtzucker über das Trinkwasser. Eine andere Gruppe bekam Omega-3-Fettsäuren.

Anschließend ging es erneut ins Labyrinth. Ergebnis: Die Ratten, die mit dem Zuckerwasser versorgt worden waren, brauchten länger für den Parcours. Genauere Messungen ergaben außerdem eine geringere Aktivität der Synapsen im Hirn der Zucker-Ratten. Also Vorsicht beim Naschen.

Doch nicht nur Fett und Zucker belasten die Bevölkerung. Auch Salz schadet uns enorm.

Laut einer US-Studie sterben mehr als zwei Millionen Menschen weltweit jedes Jahr weil sie zu viel Salz essen. Das Problem: Salz steckt fast in allen Lebensmitteln. Damit sie nach mehr schmecken, sind viele Fertigprodukte kräftig gesalzen.

Die neue Studie wartet mit erschreckenden Zahlen auf: Übermäßiger Salzkonsum führte im Jahr 2010 zu fast 2,3 Millionen Todesfällen weltweit, verursacht durch Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle. Einer von zehn Amerikanern stirbt, weil er zu viel Salz isst, heißt es in der groß angelegten Untersuchung, die zur Jahrestagung der „American Heart Association“ in New Orleans vorgestellt wurde.

Für ihre Studie haben Wissenschaftler insgesamt 247 Untersuchungen zum Salzkonsum Erwachsener ausgewertet. Dazu mehr als 100 klinische Studien über die Auswirkungen von Salz auf den Blutdruck und den Zusammenhang zwischen Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

„Die Belastung durch Salz ist viel höher als die Belastung durch zuckerhaltige Getränke“, warnt Dr. Dariush Mozaffarian von der Harvard School of Public Health und Autor der Studie. Auf gesüßte Getränke wie Cola oder Limonade könne man verzichten, wohingegen Salz in so gut wie allen Lebensmitteln enthalten sei, erklärte Mozaffarian auf ABC-News.

Natürlich sollen wir nicht komplett auf Salz verzichten. Ohne Salz schmecken die meisten Nahrungsmittel langweilig und fad. In geringen Mengen sind die Bestandteile Natrium und Chlorid für den Körper lebenswichtige Mineralstoffe. Natrium etwa sorgt für den Austausch einzelner Stoffe in den Körperzellen. Der Wasserhaushalt des Körpers wird ebenfalls durch Salz geregelt.

Dass ein zu hoher Salzkonsum den Blutdruck erhöhen und Erkrankungen am Herz verursachen kann, ist schon lange bekannt. Auch in Deutschland ist das ein weit verbreitetes Problem. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) leidet fast die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland an einem erhöhten Blutdruck.

Mit im Schnitt neun Gramm bei Männern und 6,5 Gramm bei Frauen ist die tägliche Salzaufnahme zu hoch, heißt es beim BfR, sie sollte auf 3,5 bis sechs Gramm pro Tag reduziert werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt ebenfalls, pro Tag nicht mehr als sechs Gramm zu essen. Das entspricht in etwa einem Teelöffel. Die Empfehlung der Wissenschaftler der US-Studie liegt mit nur einem Gramm Salz pro Tag weit darunter.

Um den Konsum von Kochsalz einzuschränken, kommt es weniger auf den Einsatz des Salzstreuers an. Der ist nämlich nicht das eigentliche Problem.
Den größten Teil des täglichen Konsums decken wir durch verarbeitete Lebensmittel insbesondere Fertignahrung. In Brot, Wurst und Käse steckt viel Salz. Brot ist dabei führend, insbesondere die deutschen Brotbäcker sind da sehr spendabel. Sehr salzig sind auch Fertigprodukte, Soßenandicker und Tütensuppen. Ein Grund, weshalb Dariush Mozaffarian in seiner Studie für nationale und globale Programme zur Reduktion von Salz in Lebensmitteln plädiert, um Millionen Menschenleben zu retten.

Kaum war die Studie auf dem Markt, zauberte unsere Lebensmittelindustrie eine eigene Studie hervor, die – man glaubt es kaum – genau das Gegenteil beweist. Belgische Mediziner hätten angeblich auch eine Langzeitstudie gemacht. Na klar. Autorin Katarzyna Stolarz-Skrzypek von der Universität Leuven und ihre Mediziner beobachteten, dass die Zahl der Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen mit steigendem Salzgehalt im Urin sank.

Und um das zu verbreiten, kauft sich die Lebensmittelindustrie gleich mal beim Spiegel einen 4 Seiten-Artikel.
Darin stellt sie dann fest: „Menschen mit zu wenig Salz im Urin sterben anscheinend eher an Herz- und Kreislaufkrankheiten….Der Zusammenhang zwischen systolischem Blutdruck und Salzausscheidung lässt sich nicht auf eine geringere Sterblichkeit oder verbesserte Überlebenschancen übertragen“, fassen die Autoren zusammen. „Ganz im Gegenteil prognostizierte eine geringe Salzausscheidung eine höhere Sterblichkeit durch Herz-Kreislauferkrankungen.“
Und fordert auch prompt: „Die Ernährung sollte darauf eingestellt werden.“

Aber wie wäre es mit einem Mittelweg?

Baden sie doch mal in Salz! Kein Witz. Das Baden im Totem Meer ist nicht nur wegen dem Schlamm gesund, sondern vor allen Dingen wegen dem Salz. Normalerweise hat der Körper einen Salzgehalt der in etwa dem Meerwasser entspricht. Erhöht man jedoch den Salzgehalt außerhalb des Körpers, entwässert das die Zellen im Körper.
Wenn sie z.b. Probleme mit schweren Beinen haben, sollten sie sich öfter mal ein Kilo Kochsalz leisten und es einfach ins Badewasser schütten. Auf diese Weise wandert das überschüssige Wasser durch die Haut nach außen und ihr Körper wird entlastet. Salz ist hierbei eine sehr billige Kur die man sich ruhig mal gönnen sollte.

Und als gesunde Zucker-Alternative empfehlen wir Stevia. Aber vorsicht, kaufen sie kein mit Zucker oder Zuckerersatzstoffen gestrecktes Stevia. Damit tun sie sich selbst keinen Gefallen.

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Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

5 Gedanken zu “Zucker, Salz und Fett – unser täglich Fastfood

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Verfasst von Runenkrieger11 | 11 Oktober, 2015, 1:58 pm
  2. Salz ist nicht gleich Salz. Das Discountersalz ist Abfall, NaCl, mehr nicht, da müßte eigentlich ein Totenkopf drauf sein. Vor allem wenn das Rattengift Fluorid oder auch künstliches Jod beigegeben werden.
    Himalayasalz hat viele wichtige gesunde Mineralien und Spurenelemente die der Körper braucht.
    Damit kann auch Bluhochdruck behandelt werden.

    Verfasst von Konfuzius | 17 August, 2013, 8:05 am
    • Na ich bezweifle das mal, das ist nur ein Geschäft. Salz hat in jedem Teil der Welt die gleiche Formel. Statt teures Himalayasalz zu kaufen kannst du auch normales Salz nehmen und selbst Spurenelemente hinzufügen, z.b. in Form von Kräutermischungen.
      Salz fördert generell den Bluthochdruck und daher sollte auch der Verbrauch generell gesenkt werden, weil Salz bereits innerhalb der Lebensmittel ausreichend aufgenommen wird. Ist also wie beim Zucker.

      Verfasst von monopoli | 9 September, 2013, 1:19 am
  3. Reblogged this on neuesdeutschesreich.

    Verfasst von neuesdeutschesreich | 16 August, 2013, 8:57 pm

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