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Poststraße
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Eine skandalöse Chronologie zum Zustand unserer Lebensmittel

Aktuell:
Rotes Fleisch, gutes Fleisch? Von wegen: Damit die Ware im Supermarkt ihre frische Farbe behält, setzt die Industrie ein Gasgemisch ein. Dadurch verliert sie an Aroma und wird sogar ranzig, kritisieren die Verbraucherschützer von Foodwatch – doch die Hersteller bleiben hart, und die Regierung sieht zu.
Rindertartar und Gulasch, Schweineschnitzel – sorgsam gestapelt in durchsichtigen Hartplastikpackungen. Das Fleisch schimmert in saftigem Rot und ist luftdicht verschlossen – es soll ja frisch bleiben. Dabei geht es gar nicht um Frische sondern um Optik.

„Unter Schutzatmosphäre verpackt“, heißt es auf der Packung. Doch hinter der Phrase verbirgt sich ein Verfahren, bei dem das Fleisch mit einem Gasgemisch behandelt wird, das hochgradig mit Sauerstoff angereichert wird. Dadurch oxidiert der Muskelfarbstoff Myoglobin. Die Ware bleibt schön rot – egal wie alt sie ist. Kein Wunder also, dass immer mehr Supermärkte in ihren Selbstbedienungstheken Fleisch anbieten, das im „Modified Atmosphere Package“-Verfahren mit hohem Sauerstoffanteil (High O2-MAP) verpackt wurde.

Dass das Verfahren beliebter wird, belegt eine neue Untersuchung der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch. Die Tester untersuchten für die noch unveröffentlichte Studie mehr als 100 Fleischpackungen der vier Handelsketten Rewe, Marktkauf (Edeka), Lidl und Aldi. Alarmierendes Resultat: Alle untersuchten Produkte waren mit dem Verfahren aufgehübscht worden. Und alle analysierten Proben enthielten beim Kauf eine Sauerstoffkonzentration von 60 bis 85 Prozent.

Das Fleisch ist nicht optimal geschützt
„Einziges Ziel ist es, das Fleisch besonders attraktiv, also frisch erscheinen zu lassen, damit es länger und leichter verkauft wird“, sagt Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von Foodwatch.

Durch die Beigabe des hochkonzentrierten Gases treten allerdings eine „Reihe unerwünschter, der Qualität abträglicher Wirkungen auf“, teilt das Max-Rubner-Institut mit, das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel. Konkret heißt das: Das Aroma wird flacher, es fehlt die Frische, das Fleisch wird weniger zart und saftig, sondern sogar ranzig.

Die angebliche „Schutzatmosphäre“ schützt das Fleisch nicht optimal. „Um das Wachstum von Verderbniskeimen möglichst einzuschränken, wäre es günstiger, weniger reinen Sauerstoff und mehr Kohlendioxid-Gas zu nutzen – oder gleich eine Vakuumverpackung zu verwenden“, sagt Klaus Troeger vom Max-Rubner-Institut.
Das aber wäre teurer. Bei der Masse an Fleisch, die inzwischen über hiesige Selbstbedienungstheken verkauft wird, spielt das für die Hersteller durchaus eine Rolle.

Die Branche selbst macht gar keinen Hehl daraus, weshalb sie den Sauerstoff einsetzt, statt zum Beispiel ein Gemisch aus Kohlendioxid und Stickstoff, das die Bakterien genauso bekämpfen würde. „Mit einem ausreichenden Sauerstoffangebot in der Verpackung kann die Industrie den Farbumschlag verhindern“, heißt es in einem Fachartikel des Gas-Anbieters Air Liquide. Ein Kenner der hiesigen Industrie wird noch deutlicher. Wenn das Fleisch nach drei oder vier Tagen braun wird, kaufe das doch kein Mensch mehr, sagt er.

Die Handelsketten wollen von den Nachteilen allerdings nichts wissen.
Bei Lidl heisst es: „Bei Verpackung von frisch geschlachtetem und frisch zerlegtem Fleisch entsteht kein ranziger Geschmack des Fettgewebeanteils“, Gleichwohl gibt man zu: „Die Aufrechterhaltung der natürlichen Fleischfarbe ist für den Verkauf ein relevantes Qualitätskriterium.“

Bei Edeka verweist man darauf, dass diese Art der Verpackungen die Keimflora unterdrücke und damit „der Qualitätssicherung diene. Darüber hinaus seien keine Beschwerden von Verbrauchern bekannt“.

Auch Aldi-Hersteller Tillmann’s betont, dass der Sauerstoffeinsatz nicht als Ursache für fehlende Zartheit oder Ranzigkeit des Fleisches gesehen werden könne. Rewe äußerte sich auf Anfrage nicht.

Was die Verbraucherschützer von Foodwatch besonders ärgert, ist, dass die Nebenwirkungen in der Branche und bei der Bundesregierung längst bekannt sind – die Praxis aber dennoch weiter angewandt wird.
„Die Behandlung von Frischfleisch mit hochkonzentriertem Sauerstoff hat für die Kunden nur Nachteile. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CDU) sollte sie unverzüglich per Verordnung verbieten“, sagt Foodwatch-Vertreter Wolfschmidt. Diese jedoch blockiert das Verbot dieser Praxis.

Immer häufiger wird das Gasgemisch mittlerweile auch bei jenem Fleisch eingesetzt, das über den Bedientresen verkauft wird. Es wird dafür über mehrere Stunden lang in einem Behälter unter hohem Druck mit Sauerstoff bombardiert – der Effekt ist der gleiche.

Immer häufiger wird auch der Wasserbinder Proteinhydolysat eingesetzt. In Hunde- und Katzenfutter ist das bereits normalität, nun wird es auch in Fisch und Fleisch normal. Noch 2005 erfüllte das Aufspritzen von Fleisch mit Wasser den Tatbestand des Betrugs. 4,5 bis 10,3 Prozent kann dem Fleisch und Geflügel auf diese Weise zugesetzt werden.
Aber auch das ist längst Geschichte.
Der Gewichtsschwund solcher aufgespritzten Wahren beträgt beim Braten teilweise sogar dramatische 50%.
Dank Ilse Eigner, CDU. Vielen Dank auch an die CDU-Wähler.
Abhilfe können hier nur häufige Lebensmittelkontrollen schaffen doch die wurden zugunste von Haushaltssparmaßnamen abgebaut. Für ganz Deutschland gibt es bundesweit gerade mal etwa 2500 Lebensmittelkontrolleure, sie haben – je nach Bundesland – zwischen 300 und 1300 Betriebe im Jahr zu überprüfen. Dabei klaffen bundesweit die Kontrollstandards weit auseinander, denn das ist mal wieder Ländersache.

Die 7 Tricks der Fleisch-Mafia
1. Ekelfleisch marinieren
Ist das Fleisch bereits so alt, dass es sich grau färbt, wird es mariniert. Dann ist die unappetitliche Farbe nicht mehr zu erkennen.
2. Fleisch umetikettieren
Abgelaufenes Fleisch wird neu etikettiert. Letztes Jahr flog der Skandal um das „frisch Getrickste“ bei einer Supermarkt-Kette auf.
3. Tiefkühlfleisch auftauen
Tiefkühlware, die nicht verkauft wurde, wird einfach aufgetaut und als Frischfleisch angeboten.
4. Wurst strecken
Wurstfleisch wird mit Blutplasma gestreckt. Die gelbgrüne Flüssigkeit ist halb so teuer wie Fleisch.
5. Schlachtabfälle verwerten
Schlachtabfälle werden in Wurst verarbeitet.
6. Fleisch aufspritzen
Um das Verkaufsgewicht zu erhöhen, wird der Wasserbinder Proteinhydolysat ins Fleisch gespritzt.
7. Fleisch falsch auszeichnen
Die Firma „Berger Wild“ aus Passau hat zum Beispiel Schaffleisch als Gams verkauft. Kein Einzelfall: Damit Fleisch teurer verkauft werden kann, wird es falsch ausgezeichnet…
7. Fleisch falsch auszeichnen
Obwohl es vorgeschrieben ist, wird auch maschinell vom Knochen gelöstes Fleisch (sogenanntes Separatoren-Fleisch) nicht eindeutig gekennzeichnet.

Ein Insider zu BILD: „Mit Fleisch wird spekuliert wie mit Währungen. Skrupellosen Händlern geht es darum, möglichst viel Gewinn zu machen. Die Verbraucher sind ihnen egal.“

Die Preise im Großhandel steigen und fallen jede Woche. Momentan kauft ein Großhändler Schweinefilet für etwa 7 Euro pro Kilo ein. Im Supermarkt zahlt der Kunde später mindestens 9 Euro.

Ist Fleisch billig, kaufen die Händler, lagern die Ware ein – und hoffen auf steigende Preise. Der Branchenkenner: „Wer sich verzockt, bleibt auf seinem Zeug sitzen.“

Besonders kriminelle Vertreter etikettieren dann einfach um. So wird alt wieder frisch! Andere versuchen, das Fleisch unter dem Einkaufswert abzustoßen.

Der Kenner: „Es geht darum, den Verlust gering zu halten. Denn die Lagerung kostet monatlich 16 Euro pro Tonne, die Entsorgung bis zu 120 Euro pro Tonne!“

Jürgen Abraham, Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie: „99 Prozent der Betriebe arbeiten sauber. Die wenigen Gauner bringen eine ganze Branche in Verruf. Ihnen muss endlich das Handwerk gelegt werden.“

Doch die Regierung will keine härteren Strafen für Gammelfleisch-Täter. Ein Sprecher des CDU Verbraucherministeriums: „Es gibt keine Notwendigkeit, hier etwas zu verschärfen.“

So können sie sich wehren:
Sollten Sie Hinweise darauf haben, dass in Betrieben, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder verkaufen, Mängel in der Hygiene bestehen oder Lebensmittel falsch ausgezeichnet oder zusammengesetzt sind, sollten Sie die örtliche Lebensmittelkontrolle informieren. Wenn Sie ein Lebensmittel gekauft haben sollten, das sich vor Ablauf des Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatums als verdorben heraus stellt oder das sonstige Mängel aufweist, können Sie ebenfalls die örtliche Lebensmittelkontrolle einschalten. Bitte wenden Sie sich an Ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltung und fragen Sie nach der für die Lebensmittelkontrolle zuständigen Stelle.
Sie können solche Hinweise auch telefonisch (030-18 444 11111) oder mit dem folgenden Formular übermitteln.

Missstände anzeigen

Unser täglich Food gib uns heute

Wir alle wissen es, vorbei die Zeiten der Tante Emma Läden, in jedem Geschäft gibt es mittlerweile die gleichen Lebensmittel zu kaufen, nur halt in anderer Verpackung. Damit steigt aber auch das Risiko der Verbreitung schlechter Nahrung denn Discounter kaufen billig. An dem folgendem Preisverfall leiden nicht nur die lokalen Kleinproduzenten sondern auch die Verbraucher, die sich zunehmend mit Fastfood vergiften, fett füttern und daher auch Dauerkunde der Gesundheitsindustrie werden.
Ist das auch wissenschaftlich beweisbar? Ja, mehrere Studien untersuchten unmittelbar nach der Wende die Allergiehäufigkeit in Ost und Westdeutschland und stellten wissenschaftlich fest, das Westbürger wesendlich stärker geschädigt sind. Neuere Studien stellen fest, das die Ostbürger innerhalb von nur 20 Jahren heute eine fast gleichhohe Allergiehäufigkeit haben, wie Westdeutschland, das gilt übrigens nicht nur für Allergien sondern auch für psychosomatische Störungen aller art, Herz-Kranzerkrankungen, Bluthochdruck, Adipositas, Diabetis, also die TopTen der Volkskrankheiten. Dies beweisst indirekt, das dieses Fastfood-Megakonzern-Essen der Gesundheit der Menschen wirklich schadet.

Wenn sie dafür zahlen, können sie auch gern diese ganze Studie anfordern, die die Gesundheit von Ost- und Westdeutschen 1991 und 1992 genauestens verglichen hat.
Studie Allergensensibilisierung im Vergleich von Ost- & West unmittelbar nach der Wende in Englisch, „Increased prevalence of sensitization against aeroallergens in adults in West compared with East Germany“.
Ich erzähl hier also keinen Stuss! Wurde das veröffentlicht? Nein, jedenfalls nicht in deutscher Sprache.
Die Politik, Presse und Wissenschaft liess diese unangenehme Offenbarung unter dem Tisch fallen.

Ihre Allergie ist kein Zufall, sie werden also geschädigt, vorsätzlich und die Lebensmittel- und Agrarindustrie weiss das auch.

Es heisst, durchschnittlich ereignet sich alle drei Monate ein Lebensmittelskandal irgendwo in Europa und in der globalisierten Welt landet vieles davon auf unseren Tellern. Tatsächlich zeigt sich aber eine zunehmende Steigerung von Skandalen. Es zeigt sich, das offensichtlich die pure Gier die Hersteller immer krimineller und fahrlässiger werden lässt und natürlich werden auch ihre Methode immer cleverer und ausgefeilter. Es ist der erhöhten Wachsamkeit von Instituten und Kontrolleuren aber auch aufmerksamen Beobachtern zu verdanken das diese Schweinereien überhaupt aufgedeckt werden. Um mal so eine kleine Chronologie der bekanntesten aufzustellen, hier die Highlights, es sei jedoch erwähnt das dies nur die Spitze des Eisberges ist. Auffallend ist auch das immer wieder Bayern in Zusammenhang mit krimineller Energie auftaucht. Verseuchte Nahrungsmittel ehemaliger DDR-Bürger tauchten überhaupt nicht auf, was für deren weit unterschätzte Qualität spricht. Aus Angst, von Unternehmen auch in Haftung genommen zu werden warnen jedoch nur wenige Behörden vor Lebensmitteln. Seit 2008 lässt die Zahl der Nachrichten nach, ob dies wirklich an der „Bekehrung“ der Lebensmittelproduzenten liegt ist zu bezweifeln.

1985 – Frostschutzmittel Diethylenglykol im Wein
Die Panscherei fiel auf, weil ein Winzer das Frostschutzmittel steuerlich absetzen wollte.

1985 – Warnung vor Birkel-Produkten
Zermalmte tote Küken, Reste von Hühnermist und gefährliche Mikroben, verarbeitet in Teigwaren.
Der schwäbische Nudelmacher Birkel verklagte die Behörde, verkaufte den Laden und lebt nun auf einer Farm in Texas.

1987 – Rundwürmer in Fischstäbchen
Hat man daraus gelernt? Nein.

1993 – gab es Gammelfleisch in ganz Deutschland zu kaufen
Windige Geschäftemachen hatten eine neue Entsorgungsvariante gefunden, den Verbraucher.

1994 – Rückstände von Fischwürmern in Fischstäbchen

1997 – erneut Ungeziefer in Hering, Rotbarsch, Seelachs und Kabeljau entdeckt

1997 bis 2001- BSE, der Rinderwahnsinn geht um
Als Auslöser der Krankheit gilt die Verfütterung von Tiermehl und Tierfett, die Opfer sind die wir.

2000 – Pestizide auf Paprika

2000 – Mineralöl in Hühnereiern
Ein Schweizer Labor hat bei Untersuchungen von Hühnereiern massive Belastung von Motorenöle gefunden.

2001 – Hormone bei der Schweinemast
Tierärzte aus Bayern und Österreich haben illegal Arzneimittel an mehrere hundert Schweinebauern verkauft. Die Arzneimittel enthielten Hormone, Impfstoffe und Antibiotika und sollten angeblich der „Förderung“ der Tiermast dienen.

2001 – mit Chloramphenicol (Antibiotika) verseuchte Garnelen werden als Fischmehl an Geflügel und Schweine verfüttert
Blutkrebs ist selten ein Problem für Tiere die zur Schlachtung bestimmt sind. Anders sieht es mit der menschlichen Kundschaft aus.

2001 – Kochschinken mit Wasser und Zusatzstoffen gestreckt
Lebensmittelkontrolleure fanden heraus, dass mehrere Firmen Fleischwaren manipuliert haben. Unter anderem streckten sie den Wasseranteil von Kochschinken auf unerlaubte 35 Prozent und setzte weiter verbotene Zusatzstoffe zu.

2001 – Salmonellen in der Schokolade

2002 – und wieder Chloramphenicol, diesmal in Kalbfleisch

2002 – Unkautvernichter Nitrofen in Bio-Fleisch und Bio-Eier
Der Grenzwert des Unkrautvernichtungsmittels im Futter wurde damals um das 200.000-Fache übertroffen. Nitrofuran ist ein Antibiotikum, das stark krebserregend is

2002 – Blei und Öl im Brotgetreide
In Getreide eines Großhändlers werdenRückstände von Blei, Diesel, Öl und Schmierstoffen gefunden.

2003 – Krebserregendes SEM (Semicarbazid) in Glaskonserven
Semicarbazid erzeugt Krebs und schädigt das Erbgut. Es geht aus Schraubverschlüssen und Folien auf Lebensmittel über.

2003 – Dioxin-Alarm bei Schweinen
Durch den wochenlangen Betrieb einer defekten Trocknungsanlage wurden die Futtermittel der Schweine verseucht. Die geschlachteten Tiere wurden später als „Giftmüll“ entsorgt. Das Gift Dioxin schädigt unter anderem das Immunsystem, führt zu Diabetes und verursacht Clorakne.

2003 – Säuglingsmilch erzeugt Vitamin B1 Mangel
Muttermilch-Ersatz enthielt zu wenig Vitamin B1, so kam es zu massiven Störungen des Zentralnervensystems bei Babys. Zwei Kinder starben.

2003 – Gepanschter Wein aus Bulgarien
Gepanschter Wein aus Osteuropa, vorwiegend aus Bulgarien wird inOstdeutschland verkauft. Der Wein war mit bis zu 50 Prozent Wasser verdünnt. Damit dies nicht auffiel, war dem Wein Alkohol, Farbstoff und Zucker zugesetzt worden.

2003 – Fleisch von nicht BSE-getesteten Rindern gelangt im Handel und wird auch verkauft

2004 – Dioxine und PCB im Zucht-Lachs
In Lachs aus europäischen Zuchtfarmen wurden hohe Konzentrationen von Dioxinen und PCB gefunden. PCB zählt zu den giftigsten Substanzen, die es weltweit gibt.

2004 – Überlagerte Fleischwaren wurden einfach umetikettiert
Eine Großhandelsfirma hat im großen Stil Fleischwaren, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen war, umetikettiert. Das Fleisch wird mit einem neuen gefälschten Haltbarkeitsdatum wieder in den Handel gebracht.

2004 – Salmonellen in Putenfleisch
In Dänemark tauchte Putenfleisch im Handel auf, das mit gefährlichen Salmonellen verseucht war.

2004 – Färbemittel in Gewürzen
In Gewürzen, die unter anderem aus Indien, Osteuropa, der Türkei und den ehemaligen Sowjetstaaten stammten, wurden krebserregende Farbstoffe in hohen Konzentrationen gefunden.

2005 – Verbotener Gen-Mais verkauft
Es wird bekannt, dass eine Schweizer Firma von 2001 bis 2004 Gen-Mais der Sorte Bt10 vertrieben hat. Dieser war nicht in der EU zugelassen.

2005 – Pestizide in Früherdbeeren

2005 – Acrylamid in Kartoffelchips in hohen Konzentrationen gefunden.

2005 – Gen-Soja in Babynahrung
Falsch etikettierte Babynahrung tauchten im Handel auf. Die Babynahrung enthielt hohe Mengen von gentechnisch veränderten Inhaltsstoffen.

2005 – rotes hochgiftiges Färbemittel in Chilli

2005 – Ein bayerischer Fleischhändler hatte tonnenweise Geflügelabfälle aus der Schweiz importiert und umdeklariert
Was als Tierfutter gedacht war, landete auf unserem Tisch.

2005 – Weichmacher und andere Schadstoffe in Olivenölen
Untersuchungen der Stiftung Warentest ergaben, dass mehrere Sorten Olivenöle die verbotenen Inhaltsstoffe PAK oder Weichmacher enthielten.

2005 – Überlagertes Hackfleisch umetikettiert
In Supermärkten fanden Kontrolleure Hackfleisch, dessen Haltbarkeitsdatum überschritten war, neu verpackt und wieder ins Regal gelegt wurde.

2005 – Babymilch und Kinderkakao mit Chemikalien verunreinigt
In flüssiger Babymilch un Kinderkakao aus Spanien wurden Spuren von ITX festgestellt. Der Stoff ITX (Isopropylthioxanthon) ist eine Chemikalie, die in Verpackungen von Lebensmitteln vorkommen kann.

2005 – Käse und Butter mit EHEC-Bakterien belastet
In Käse und Butter einer französischen Molkerei entdeckten Lebensmittelkontrolleure gefährliche EHEC-Kolibakterien.

2006 – Ein oberbayrischer Unternehmer verkaufte angeschlagene und verdorbene Eier Flüssigei
Zahlreiche Bäckereien und Nudelhersteller kauften das Flüssigei für ihre Produkte, die dann in den Supermärkten angeboten wurden.

2006 – Auch in diesem Jahr werden wieder Tonnen von Gammelfleisch aus dem Verkehr gezogen
Nur leider zuspät, auch das landete auf unseren Tellern. Daraufhin wurde eine Aufstockung der Kontrolleure gefordert.

2006 – Verdorbenes Wildfleisch in Bayern

2006 – 20 jahre altes irisches Rindfleisch entdeckt
An der griechisch-bulgarischen Grenze haben Zollfahnder Tonnen von Rindfleisch aus Irland beschlagnahmt. Das Fleisch von 1984 war bereits bläulich verfärbt.

2006 – Chemikalie ITX (Isopropylthioxanthon) in Obst- und Gemüsesäften

2006 – Glyzerin im Wein

2006 – Benzol in Fruchtsäften
Medienberichten zufolge wurden in Fruchtsäften Spuren von Benzol gefunden. Benzol darf in Lebensmitteln nicht vorkommen, es wird nur zur Herstellung einiger Industriechemikalien verwendet.

2006 – Nikotin in Hühnereiern
Nikotin wird ausschließlich in leeren Ställen angewendet, um Milben zu bekämpfen.

2006 – Mineralwasser mit Uran belastet
Verschiedene Sorten von natürlichem Mineralwasser waren mit Uran kontaminiert.

2006 – Gen-Langkornreis und Gen-Reis in Reisnudeln
In den Niederlanden wurde verbotener Gen-Reis der Sorte LL Rice 601 aus den USA entdeckt worden. Dieser tauchte unter anderem in Reispackungen der Supermarktkette Aldi auf.

2006 – erneut Gammelfleisch entdeckt
In einem Kühlhaus in München wurden mehrere Tonnen überlagertes Fleisch entdeckt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum war vor Jahren abgelaufen. Weiteres Gammelfleisch wurde in Zerlege- und Verarbeitungsbetrieben in Bayern gefunden.

2007 – Schon wieder Gammelfleisch
In Bayern wurden erneut Tonnen von Gammelfleisch beschlagnahmt, es sollte an eine Döner-Fabrik geliefert werden. Ein misstrauischer Lastwagen-Fahrer kam dem Etikettenschwindel auf die Spur.

2008 – Würmer und Mäusekot in Mozarella entdeckt

2008 – Erneut Gammelkäse, diesmal aus Italien importiert
Verunreinigter Käseabfall sei wieder aufbereitet und offenbar auch nach Deutschland exportiert worden, teilte die Polizei in Cremona am Freitag mit.

2009 bis 2010 – Dioxin in Bio-Mais der als Tierfutter europaweit verkauft wurde

2010 – über Milchsäure gelangt wiederum Dioxin ins Tierfutter
Die Firma Harles und Jentzsch produziert Futterfett das an 25 Futterhersteller ausgeliefert wurde.

2010 – Schwermetall Uran in Trinkwasserprobem
Die Organisation „Foodwatch“ testete deutsche Trinkwasserbrunnen und entdeckte in 71 Proben das giftige Schwermetall Uran in bedenklich hohen Konzentrationen gefunden. Auch mahnt sie den Einsatz von Radon-Filter an.

2010 – ein 11jähriger Junge entdeckt Bleichmittel in chinesischen Pilzen
Es ist zu vermuten das „gebleichte“ Pilze auch in den Weltweiten Handel gekommen sind.

2011 – EHEC, in Europa grassiert ein Darmbakterium, in kürzester Zeit stecken sich mehrere hundert Menschen an.
Nach einigen Tagen stellt sich heraus, dass der Erreger unter anderem auf Salatgurken sitzt, diese werden anschliessend wieder entlastet, nachdem man die Erreger in Sprossen fand.

2011 – gefällschte Etiketten bei Bio-Lebensmittel
Durch den Skandal um gefälschten Etiketten geraten zuletzt auch Bio-Lebensmittel in den Blickpunkt. Sie kommen Ende 2011 aus Italien und offenbar auch in den deutschen Handel. Merke: Nicht überall wo Bio draufsteht, ist auch wirklich Bio drin. Vor allem Getreide wie Raps und Soja sind betroffen.

Update:
2012: – gefährliche Ostereier
Das Verbraucherschutzministerium NRW hat im April bekannt gegeben, das man PCB in Bio-Eiern aus Niedersachsen fand. Kaum hatte man einen Hof geschlossen, folgten 2 weitere. 200.000 Bio-Eier sind in NRW verkauft.
PCB (Polychlorierte Biphenyle) sind gesundheitsschädliche Chlorverbindungen, die früher z.B. als Hydraulikflüssigkeit oder als Weichmacher verwendet wurden. Die Folgen reichen von Akne über Haarausfall bis hin zu Krebs, Unfruchtbarkeit und Missbildungen in der Schwangerschaft.
Kurz darauf folgte eine Warnung des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor Eiern die mit Salmonellen infiziert sind. Mehr als 25.000 Salmonellen-Infizierungen gab es 2011.

2013 – Pferdefleisch in Fertigprodukten
In den Pferdefleisch-Skandal sind europaweit mehr Unternehmen verwickelt als bislang bekannt. Mühsam kommt Licht in das Netz aus Produzenten, Lieferanten und Händlern von Fertigprodukten. Dabei tauchen immer neue Firmennamen auf.
Das Pferdefleisch stammt von Rumänischen Rennpferden die in Frankreich offenbar umdeklariert wurden und dann an Fertigprodukthersteller in ganz Europa ausgeliefert wurden. Das französische Unternehmen Spanghero soll für falsch deklarierte Lieferungen verantwortlich sein – weist die Vorwürfe jedoch zurück. Ermittlungen zufolge hat Spanghero aber wissentlich solches Fleisch etwa an den Hersteller Comigel verkauft. Mit dabei auch Unilever und Hilcona.
Wie üblich wird die Verantwortung von einem zum anderen geschoben.
Die Kennzeichnung hätte längst Pflicht sein können hätte es nicht Widerstand auch der deutschen Politik insbesondere von SPD, CDU und FDP gegeben. Nach der im November 2011 veröffentlichten europäischen Lebensmittelinformationsverordnung solle nicht nur bei Rindfleisch die Herkunftsangabe verpflichtend sein, sondern ab Dezember 2014 auch für Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch. Die Regelung gelte aber nicht, wenn das Fleisch nur eine von vielen Zutaten sei, wie etwa bei Fertiggerichten. Dieses Hintertürchen hat sich die Industrie mit Lobbyarbeit offen gehalten. Sicher nicht grundlos.

Update:
September 2013 – erneuter EHEC-Skandal: die Merkel-Regierung hat das Volk belogen
Im Frühjahr 2011 erkrankten mindestens 3.842 Menschen in Deutschland an dem gefährlichen Darmkeim EHEC.
Bei 855 kam es zu lebensbedrohlichen Komplikationen, viele leiden noch heute unter den Folgen.
53 Personen starben. Von offizieller Seite hieß es: Die Krise wurde erfolgreich bewältigt, die Ursache ist geklärt.
Doch das ist schlicht falsch. Mindestens 87% aller gemeldeten EHEC-Fälle wurden ohne Klärung der Ansteckungsursache zu den Akten gelegt. Foodwatch klagt an: Die Bundesregierung hat die Bevölkerung beim weltweit größten EHEC-Ausbruch im Frühjahr 2011 bewusst getäuscht.

Die Liste der Lebensmittelskandale und ihrer Konsequenzen ist lang. Manche waren tatsächlich „Ausrutscher“, die meisten jedoch hatten einen kriminellen Hintergrund und fanden über Jahre hinweg statt.
Und was lernen wir daraus? Der nächste Lebensmittelskandal kommt bestimmt…

Der Zuckerkrieg
Verschiedene Stevia-Produkte
Was in diesem Bericht nicht auftaucht, ist die über 15 jährige Blockade von Stevia als Zuckerersatzstoff, die wir Konzernen wie Nord- und Südzucker verdanken, die übrigens rein zufällig die größten Zuckerproduzenten der EU sind.
Ziel dieser Blockade war es lediglich Zeit zu gewinnen um sich bei der Zulassung sofort als Marktführer zu etablieren.
Stattdessen wurden chemische Zuckerersatzstoffe vertrieben, die beispielsweise in Japan längst verboten sind.
Tatsächlich ist Deutschland eines der Länder die sogar eine eigene Zuckerverordnung haben. Diese wurde 1945 eingesetzt um die Zuckerindustrie zu fördern und versetzte Zucker im Status eines Grundnahrungsmittels. Im Nachkriegsdeutschland versuchte man so, die Kalorienernährung der Bevölkerung abzusichern. Inzwischen ist das jedoch
längst unnötig. Was übrig blieb ist die noch immer gültige Zuckerverordnung.

Gemeinsam mit dem Agrarriesen Monsanto organisierte die Zuckerindustrie also eine Studie, die mit allen Mitteln beweisen sollte das Stevia giftig sei und verbreitete diese anschliessend sogar über alle Behörden in Deutschland. Selbst Behörden warnten vor dem Konsum von Stevia. Monsanto gewann also Zeit um sich die Patente der Steviapflanze unter den Nagel zu reißen und die deutschen Zuckerproduzenten konnten in Ruhe ihre Anlagen auf Stevia umrüsten.
Was man in der Studie verschwieg war, das man die Testmäuse/Testratten nicht nur mit Stevia regelrecht vollpumpte, sondern das man am Ende nichtmal mehr genau wusste, woran die Testmäuse eigentlich verstarben. Sie waren schlichtweg überfressen. Das ein solcher Konsum weder normal noch der natürlichen Nahrungsaufnahme entsprach, wurde vergessen zu erwähnen. Daraufhin wurde Stevia weder als Lebensmittel noch als Lebensmittelzusatz eingestuft.

Eigentlich ein Unding, denn Stevia wird nachweisslich seit mind. 1000 Jahren in Südamerika konsumiert und es wird auch in Japan als Zuckerersatzstoff und Diätmittel seit mehr als 10 Jahren eingesetzt. Für Diabetiker ist Stevia besonders gut geeignet und lässt sich ähnlich wie Zucker in jeder Methode der Nahrungszubereitung (Kochen, Backen usw.) verarbeiten.
Nachdem mehrere Privatpersonen und Vereine wie freestevia.de sich intensiv für die Zulassung eingesetzt haben, ist es nun seit Dez. 2011 endlich auch in der EU zugelassen und in allen Apotheken bestellbar.

Weitere Informationen hierzu findet man unter freestevia.de

Die Fastfood-Mast

Es ist insbesondere für eine übergewichtige Gesellschaft dringend notwendig, den Zucker und auch den Salzgehalt in zahlreichen Nahrungsmitteln zu senken. Konzerne die sich hartnäckig gegen jegliche Grenzwerte wehren, sind die Firma Unilever und Nestle die für zahlreiche Marken stehen. Ihre Produkte sind fast durchgehend mit viel zu viel Zucker und Salz, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und weiteren Mengenvermehrern gespickt. Wer sich davon ernährt, kann fast sicher sein das er seinem Körper langfristig gewaltig schadet. Doch die kriminelle Energie dieser Firmen ist nicht nur kreativ sondern auch grenzenlos. Dementsprechend finden wir sie auch unter den einflussreichsten Firmen der Welt.

Coca Cola in Bedrängnis

Inzwischen gerät Coca Cola aufgrund seines extensiven Zuckereinsatzes in Cola mehr und mehr in Bedrängnis. Die Verbraucher kaufen keine Cola mehr. Das Unternehmen weigert sich den Zuckereinsatz zu minimieren. Man sagt es würde nicht schmecken. Warum lassen sie das nicht den Verbraucher selbst entscheiden? Weiter so… lasst die Zucker-Bomben in den Regalen stehen…

Unsere Verbraucherministerin Ilse Aigner und ihre Verbündeten der
Lebensmittelindustrie haben eine Standarderklärung für all diese Skandale:

Schuld sind die Verbraucher. Die bräuchten sich schließlich nicht zu wundern, wenn sie es immer nur billig wollen.

Unsere Verbraucherministerin Ilse Aigner schützt also ihre Sponsoren aus der Lebensmittelbranche mit einer Standarderklärung für Lebensmittelskandale, indem sie die Verbraucher für schuldig erklärt. Was für eine Frechheit. Es ist für weite Teile der Bevölkerung schlicht unmöglich, sich vollwertig und gesund zu ernähren. Dies nicht nur mangels Kochkenntnissen, sondern weil schlichtweg das Geld dafür einfach nicht ausreicht.

Nicht die Billigmentalität der Verbraucher ist das Problem, sondern es ist diese billige Ausrede der Politiker und Hersteller. Mit einem einzigen Zweck, notwendige politischen Maßnahmen zu unterlassen die den Verbrauchern vor Kriminellen Zutaten schützen würde. Warum wohl?

Verantwortlich sind auch jene, die für Lohnsenkungen, Stagnation, Billigjobs und Hartz IV plädieren, dass viele Menschen zu Billig-Futter greifen müssen.
Man erinnere sich :
Einem Jugendlichen  stehen derzeit 3,41€ pro Tag für Essen und Trinken zu, wenn Eltern(teile) im Leistungsbezug stehen. Der Tagesernährungssatz für einen Alg II-Bezieher beträgt nur 3,98 Euro.
Der Futtertagessatz für einen Polizeihund beträgt 6,80 Euro.
Hunde dürfen also mehr fressen als Arbeitslose.

Daran kann man sehen wie wertvoll ein Mensch in den Augen unserer Politiker wirklich ist.

Wer SPD, CDU, FDP und Grüne sowie ihrer neuen AfD auch nur eine Stimme gibt, sorgt dafür das das auch so bleibt. Glauben sie nicht den Prognosen. Die Parteien sind schwächer als sie ahnen. Seit 60 Jahren regieren sie, schon 1970 wollten sie die Arbeitslosigkeit abschaffen, damals gab es 1 Mio Arbeitslose. Seit 60 Jahren versprechen sie also regelmässig Besserung. Und wurde es besser?

SPD toppt SEDMedienbeteiligung der SPDMitgliederzahlen und Wahlbetrug

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Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

13 Gedanken zu “Eine skandalöse Chronologie zum Zustand unserer Lebensmittel

  1. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

    Verfasst von Senatssekretär FREISTAAT DANZIG | 11 März, 2015, 8:36 pm
  2. Hat dies auf In der Nachfolge rebloggt und kommentierte:
    Wann wird die Menschheit aufhören mit dem sinnlosen Schlachten von Tieren, um sich zu ernähren?

    Verfasst von Michelle | 12 November, 2013, 11:45 pm
    • Ich weiss nicht, ob man die Verantwortung hier an irgendwelche Politiker abschieben kann. Die Verantwortung liegt bei uns selbst. Und ändern kann man auch nur sich selbst und das ist schon schwer genug 😉

      Verfasst von Michelle | 13 November, 2013, 1:56 am
    • Diese Antwort habe ich erwartet, denn es ist die übliche Ausrede unserer Politik wenn sie nichts tun will. Dann schiebt sie alles auf den Einzelnen und kommt mit Eigenverantwortung, Selbstengagement, Gemeinschaftssinn und freiwillige Selbstkontrolle. Dabei schützt sie nur ihre Klientel, in dem Fall die Lebensmittelbranche. Nicht umsonst sind Firmen wie Nestle, Unilever, Müller und andere große Förderer der CDU.
      Tatsache ist aber das der Mensch heute diesen Machenschaften kaum entgehen kann, das Lebensmittelkontrolleure von der CDU abgebaut werden, das die Strafen ein Witz sind und das die Bürger praktisch über Diskounter versorgt werden, weil die kleinen Tante Emma Läden samt und sonders größtenteils durch Preiskampf an die Wand gedrückt wurden. Und dann redet man den Bürger immer ein, er wäre selbst verantwortlich. Denk mal darüber warum zwar die Glühbirnen abgeschafft wurden, aber die Lebensmittelampel nicht eingeführt wurde und wieviel effektiver die Politik auf Fehlentwicklungen reagieren könnte. Aber die hat für alles eine Ausrede – und das ist immer die selbe.
      Eine Regierung hat nur eine Daseinsberechtigung, Schaden vom Volk abzuwenden und dem Volk zu dienen. Tut sie das?
      Im Gesamturteil ist gerade die CDU Regierung eine Katastrophe für das Volk unzwar in jeder Hinsicht, sie verkauft sich nur äußerst geschickt und die Systempresse fördert das nach Kräften. Die Dummen sind immer wir. Und indem sie uns auch für alles was schief läuft die Schuld zuschiebt kann sie feste so weiter machen. Wir nehmen es ja hin und suchen die Schuld bei uns. Das ist Verblödung, Meinungsmanupulation, Volksverarschung. Und deshalb müssen wir aufhören den Fehler bei uns zu suchen und die beschuldigen die wirklich schuld sind. Denk mal in Ruhe drüber nach…

      Verfasst von monopoli | 13 November, 2013, 2:31 am
  3. Gut recherchiert. Mir zeigen die ganzen Skandale mit dem Fleisch nur einmal mehr, dass Zeit ist, aufzuhhören mit dem Fleischkonsum. Er ist einfach durch nichts zu rechtfertigen und bringt genau deshalb eine Fülle von Skandalen. Das eigentlich skandalöse ist der unkritische Fleischkonsum an sich mit allem, was damit zusammenhängt: die unwürdige Haltung der Tiere, die Medikamentengabe, damit die Tiere überhaupt überleben, die Verseuchung von Trinkwasser durch Fäkalien der Tiere, das Methangas der Kühe, die Hungernden und Sterbenden Menschen in der Dritten Welt, weil Futtermittel und Weideflächen den Anbau menschlicher Nahrung verhindern. Das ist der eigentliche Skandal, aber über den spricht (fast) niemand.

    Verfasst von Michelle | 12 November, 2013, 11:43 pm
    • Ich fürchte das du uns als Fleisch- und Milchliebhaber da nicht überzeugen wirst, Vegetarier zu werden.
      Aber die Tiere sind auch nicht das Problem, sondern wie Menschen mit ihnen umgehen. Wenn ich ein Stück Rindfleisch esse, dann erwarte ich das mit diesem Rind auch vernünftig umgegangen wurde und das das Fleisch nicht mit Wasser, Gas oder Farbe aufgehüpscht wird. Insofern kaufe ich mein Fleisch bei einer Landfleischerei die auch einen eigenen Kuhstall hat, unzwar gleich nebenan. Aber das ist natürlich auch eine Frage des Preises.
      Letztendlich bin ich aber generell dazu übergegangen, keine Fertigprodukte mehr zu kaufen, weil einfach vielzuviel Zucker, Salz und Farbmittel oder sonstiger Dreck drin ist. Aber bei Eiern versagt das natürlich. Vielleicht schaff ich mir irgendwann doch noch ein paar Hühner an, so für den Eigenbedarf. Aber mit ner Kuh wird das leider kritisch.:-)
      Andersrum ist man bei Vegetarischer Ernährung auch nicht sicher, was da alles gespritzt wird. Dazu kommen noch genetisch veränderte Sorten. Also egal wie man es dreht, am Ende muss sich die Politik ändern. Nur können wir das bei unseren Politikern vergessen. Der inkompetente Saftladen hat bisher wirklich jede Reform in den Sand gesetzt.

      Verfasst von monopoli | 12 November, 2013, 11:56 pm
  4. Stevia das man im Reformhaus zu kaufen bekommt ist giftig, es wurde von der Pharmaindustrie entwickelt, die heilsame Steviapflanze bleibt in Deutschland verboten, lieber Samen kaufen. Wir haben noch die Wahl mit den Kampfstoffderivaten von Agent-Orange, Aspartam und Neotam zu süßen.

    Verfasst von canislupus | 11 November, 2013, 10:05 pm
  5. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Verfasst von Runenkrieger11 | 11 November, 2013, 9:26 pm
  6. i love your blog, i have it in my rss reader and always like new things coming up from it.

    Verfasst von dow jones industrial average | 25 Januar, 2012, 10:19 pm

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NATO verlangt 2% des Haushaltes
für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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