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Poststraße
Alltag

„Bastelanleitung“ geplanter Revolutionen

Schaut man sich die Dramaturgie von Revolutionen an, so muss man zwischen echter Revolution und einer geplanten Revolution unterscheiden. Dies bezeichnen Kommunisten etwas verstaubt als Konterrevolution, da ihr Ziel nicht die Freiheitliche Selbstbestimmung des Volkes, sondern die Kontrolle des Landes durch eine kleine Geld- und Machtelite ist.
Dahinter steckt ein System das mittlerweile als Bastelanleitung zahlreicher Umstürze dient, die vorwiegend dort statt finden, wo es der USA am besten dient. Und diese „Bastelanleitung“ wollen wir mal etwas genauer unter die Lupe nehmen.

BRDiebPunkt 1 ist die  Gründung von Widerstandsorganisationen, die medial spektakuläre Aktionen durchführen, von denen hauptsächlich ausländische Medien berichten. Nennen wir sie spaßeshalber „Neues Forum“ .

Gleichzeitig kommt es zur Schaffung von Symbolen mit hohem Wiedererkennungswert, z.b. einer Flagge.

Es wird die Infragestellung eines fairen Wahlkampfes und die Nichtexistenz der Opposition propagiert und in westdeutschen ausländischen Medien „aufgearbeitet.“ Diese Forderung ist die Grundlage eines „sanften Volksaufstandes“.
Die Bewegung muss von jungen Leuten, idealerweise Studenten getragen werden, weil diese über Facebook, Twitter und andere Foren besser vernetzt sind.
Der nächste Schritt ist das Regime lächerlich zu machen, kreative Aktionen zu initiieren und Ausdauer beweisen.

Zurueck in die ZukunftDie Taktik besteht darin, dass sich Menschen hinter einer politischen Idee versammeln, nicht hinter einem Führer. Die Aktivisten müssen von einem friedlichen Machtwechsel überzeugt sein.
(Denn Führer will man ggf. auswechseln falls sie den leeren Versprechen nicht glauben und einen anderen Weg gehen wollen. Am besten man diffamiert sie dann als IM mit einem Sexskandal. Dabei ist es völlig nebensächlich ob es stimmt oder nicht.)
Erst danach beginnen die Proteste auf der Strasse, wobei grosses Augenmerk auf friedlich organisierten Demonstrationen gelegt wird. Nach Möglichkeit versucht man bereits im Vorfeld sich Sympathien von Polizei und Militär zu sichern, deren Parteinahme ein wichtiger Faktor für jeden Volksaufstand ist.

Im günstigsten Fall führt eine Revolution zum Sturz des Diktators oder der Regierung, im ungünstigsten Fall zu einem Bürgerkrieg oder einem Krieg zwischen Regierung und Opposition. Aber was solls, wen scheren schon die Opfer wenn man sich das ganze Land unter dem Nagel reißen will.

Soweit, so gut, für den Geschmack der Europäer und Amerikaner mit ihrem durch jahrelange Desinformation verseuchtem Demokratieverständnis eine gute Sache, wenn vermeintliche Diktatoren gestürzt werden sollen. Doch eben dies wirft Fragen auf.

Demo gegen die Treuhand 1990

Demo gegen die Treuhand 1990

Wer steht hinter der Revolution? Und was kommt nach einer Revolution?

Das Problem solcher Revolutionen ist „die Illusion einer vorübergehenden Demokratie, einer womöglich falsch verstanden Freiheit … jene Freiheit, die von den Freunden mit Sicherheit ausgenutzt wird.“

Eine Praxis, wie man sie von dem „Freund“ USA kennt. Es wäre nicht die erste Revolution, die von ihnen angezettelt oder unterstützt wurde. Danach wird das Land mit Krediten gefesselt oder mit Zahlungsforderungen internationaler Verträge in die Knechtschaft gezwungen. Jene Staaten die schon im Vorfeld die Revolution unterstützt haben, biedern sich als „Freunde“ an, doch ihr Ziel ist es die neue Regierung zu kontrollieren.
Freiheit ist spätestens dann eine Illusion!
Wie man anhand von Tunesien und Ägypten sehen kann, wurden durch die Revolution nicht nur die Regierung zum Rücktritt gezwungen, es wurden auch bestehende Strukturen und Wirtschaftszweige geschädigt bzw. lahmgelegt. Im Falle der DDR wurde gleich die komplette Kultur- und Industrielandschaft vorsätzlich zerstört und die Menschen bestohlen. Es werden unglaubliche Lügen in die Welt gesetzt.
Im Falle der Ukraine kam es gar zum Bürgerkrieg der am Ende tausende Tote und einen neuen kalten Krieg auslöste. Der völlige Bankrott des Landes ist ein offenes Geheimnis.

Es gibt keine politisch funktionierende Opposition, keine funktionierende Infrastruktur. Es muss alles mehr oder weniger neu aufgebaut werden.
Ebenfalls ein Manko sind auch die fehlenden internationalen, diplomatischen Verbindungen.

Kohls MädchenWill man das alles vermeiden, sollte man 

1) sicher stellen das es keinen Führungswechsel in der Organisation gibt, solange bis man die Regierung in die Hände einer gewählten Regierung legen kann.

2) sicher stellen das alle Gesetze die Hintertüren haben, ausgeschaltet werden

3) sicher stellen das alle ausländischen und westlichen Organisationen, Medien und Gelder und Geschenke ausgeschaltet werden

4) alle extremistischen Organisationen keine Chance haben an die Macht zu kommen

5) alle Geldquellen versiegen, die versuchen die Führer einer Revolution zu manipulieren.

6) frühzeitig diplomatische Kontakte mit jenen Ländern aufnehmen, die man selbst als geeignete künftige Partner ansieht.

All das wird durch die Wiederherstellung der DDR und ihrer Gesetze erfüllt.

 

Der organisierte Fall des Ostblocks

Der organisierte Fall des Ostblocks


Die Umsturz GmbH  – Wie geplante Revolutionen organisiert werden

Der Volkszorn im Nahen Osten, der Massen unzufriedener Menschen gegen ihr Regime auf die Straße treibt, ist nicht spontan entstanden. Nicht das plötzliche Aufbegehren des Volkes sondern ein penibel geplanter und inszenierter Volksaufstand leitet den Regimewechsel ein. Und das wurde bereits Jahre zuvor geprobt. Die arabischen Revolutionäre erhielten eine Gebrauchsanweisung, die bereits bei der „Orangen Revolution“ in der Ukraine zum Einsatz kam.  In Serbien geschah es im Jahr 2000, in Georgien 2003, in der Ukraine ein Jahr später: Die Abläufe zum Sturz der Diktatoren waren ähnlich, augenscheinlich spontan, in Wirklichkeit aber raffiniert geplant und vorbereitet wie eine Werbekampagne.

Wie das Know-How für politischen Umsturz in alle Welt exportiert wird?

Mitgeholfen hat Otpor, die einstige serbische Studentenbewegung, die jetzt Beratung zur gewaltfreien Revolution zum Wohle der weltweiten Machteliten exportiert. Revolutionen mit Hilfe von Otpor! wurden in der Ukraine, Georgien und Weissrussland durchgeführt. Dadurch wuchs der Bekanntheitsgrad und auch die „Revolutionstätigkeit“ der Serben. Auch Oppositionelle in Weißrussland wollen das lernen, denn Otpor! steht bei Revolutionen mit Erfahrung und Schulung, also mit Rat und Tat aktiv zur Seite. Auch in Tunesien, Ägypten, Libyen, Bahrein und Syrien fanden sie Engagements und stürzten in den letzten 15 Jahren zahlreiche Länder ins Elend.

Otpor! (ОТПОР! – auf deutsch Widerstand) ist eine serbische Organisation, zwischendurch auch politische Partei gewesen, die in den 90er Jahren von Srđa Popović gegründet wurde und die „sanfte Revolution“ gegen das Regime Slobodan Milošević initiierten und dadurch die Regierung im Oktober 2000 zum Rücktritt zwangen.

 Heute steht das Logo , die geballte Faust, für Revolutionen, die anscheinend vom Volk ausgingen, aber in Wirklichkeit geplant wurden um unfolgsame Regierungen zu stürzen. Das Schicksal der Menschen in diesen Ländern ist ihnen egal.

Die Arbeit und Schulung von Otpor! bei Revolutionen und Umstürzen sind auf einen relativ genauen Plan, nach dem alles abläuft aufgebaut. Logos werden entworfen, in Georgien kam die Rose und in der Ukraine die Farbe Orange als Merkmal und Symbol der Aufstände. Von den Aktivisten werden Schulungen über die „Dramaturgie der Strasse“ besucht.

 

Featured Image -- 9720Hinter organisierten Revolutionen stehen in erster Linie amerikanische und europäische Finanziers. Natürlich erzählen das die Organisatoren nicht.
Problematisch sind auch die extremistischen Kräfte, die durch eine Revolution nach oben kommen können, seien es das Militär oder fundamentalistische Organisationen. Poroschenko und Klitschko sind solche willigen „Führer“ die reichlich vom Westen unterstützt werden, obwohl sie für jederman ersichtlich mit ukrainischen Nazis paktieren.

Bei Otpor! waren das offiziell  das NED (National Endowment for Democracy), das NDI (National Democratic Institute), das IRI (Republican Institute), das Freedom House, Soros Open Society Institute International Renaissance Foundation, das CPD (Committee on the Present Danger) und natürlich auch die CIA (Central Intelligence Agency). Wobei Soros Open Society das meiste Geld zur Verfügung stellt. Vermutet wird auch, dass von europäischen Staaten wie Deutschland Geld zur Finanzierung floss.

Jene Länder, in denen Otpor! aktiv ist, liegen praktisch immer im Interesse des Westens. So wurde Russland mit Revolutionen in Nachbarstaaten geradezu eingekreist. Auch in Nordafrika und im Nahen Osten sind besondere Interessen der Amerikaner wie auch der Europäer nicht von der Hand zu weisen!

Weiteres Material: Strategie und Taktik – Revolution und Konterrevolution

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für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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