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US Geschichtsfälschung Befreiung des ZK Buchenwald

Obama 2009 in Buchenwald

Obama 2009 in Buchenwald

Geschichtsfälschung hat in der USA eine lange Tradition. Im Zusammenhang mit dem 30. Jahrestag der Befreiung wurde in den USA, aber auch in Frankreich eine Kampagne gestartet, deren Tenor die angebliche Befreiung des KZ-Buchenwalds durch die US Armee war. Der Tenor aller Publikationen bestand in der Behauptung, das KZ Buchenwald wurde durch amerikanische Streitkräfte überrollt und diese hätten damit die Häftlinge befreit. Jeder erinnert sich der eindrucksvollen Bilder in Dokumentationen die Amerikaner in Buchenwald filmten. Und natürlich dient das Lager auch als Filmkulisse für medienwirksame Auftritte von Merkel und Obama.

Das alles vermittelt den Eindruck als hätten Amerikaner Buchenwald höchstpersönlich befreit. Gegen diese Geschichtslüge wandte sich schon damals die Exekutive des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos.

In Wahrheit marschierten die Amerikaner nämlich in ein KZ Lager ein, dessen SS-Bewacher geflüchtet oder von den Häftlingen selbst in festgenommen waren.
Um diesen Geschichtsfälschern den Zahn zu ziehen, hier mal eine Aufklärung wie sich die Häftlinge des KZ Buchenwald am 11. April 1945 selbst befreiten und denen sollte man mit der Wahrheit Respekt zeigen.

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“ Bertolt Brecht

Wachturm im Speziallager

Wachturm im Speziallager

Am 11. April 1945 befreiten Häftlinge der Illegalen Internationalen Militärorganisation des Lagers (IMO) das KZ Buchenwald eigenhändig und selbst.  Nur 40 km weiter südlich stand die dritte US Armee von General Patton in Gotha. Kein USA-Soldat kam ihnen zu Hilfe.
Der SS-Kommandant kommandierte zu diesem Zeitpunkt 2.900 SS-Leute, die außer ihren Gewehren und leichten wie schweren Maschinengewehren auch über Handgranaten und Panzerfäuste verfügten.
Auf Weisung Lagerkomitee (ILK) erteilte am 11. April 1945 um 14:30 Uhr der Leiter der IMO den Befehl zum Aufstand.
Die über 900 Kämpfer der 188 Kampfgruppen erstürmten das Haupttor, rissen den Stacheldrahtzaun nieder. Von einigen Wachtürmen wurde ins Lager geschossen doch die Häftlinge ließen sich nicht aufhalten und besetzten die Bewachungstürme. Der Widerstand der SS im gesamten Lager-, Kommandantur- und Truppenbereich war bis 16:00 niedergekämpft.

„Achtung! Achtung! Hier spricht der Lagerälteste im Auftrag des aus allen Nationen gebildeten Lagerkomitees.“
Hans Eiden informierte die Häftlinge, daß die Faschisten geflohen seien und das Vertreter aller Nationen eine Lagerleitung gebildet hätten. Er forderte auf, in den Blocks zu bleiben und Ruhe und Ordnung zu bewahren.

Zu dieser Zeit hatte kein US-Soldat das Lager betreten. Hatten die Amerikaner etwa nicht von der Existenz des Lagers gewußt? Doch!
Erst als geflohene sowjetische Häftlinge die Amerikaner über die Befreiung des Lagers informierten, fuhr eine Patrouille unter Führung von Captain Frederic Keffer zum Konzentrationslager. 220 SS-Angehörige waren als Gefangene im Block 17 inhaftiert. Alle wurden unversehrt den Amerikanern später übergeben.

Erinnerungen von Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Bartel, 1. Vizepräsident des Internationalen Komitees
Quelle: Buchenwaldheft 10/1979

Mit der Verbannung in die Konzentrationslager verfolgte das Naziregime das Ziel, nicht nur eine ethnische Reinigung des Volkes im Sinne der Arier durchzuführen, sondern eines ihrer Ziele war es auch alle sozialistischen, demokratischen und humanistischen Kräfte in den reichsdeutschen und neu eroberten Gebieten zu dezimieren. So landeten u.a. fast alle ehemalige SPD-Abgeordnete und Funktionäre, neben Kommunisten und Humanisten aber auch unbequeme Journalisten und Tausende andere die Widerstand leisteten, in den Konzentrationslagern.
Gleichzeitig wollte die SS einzelne Nationen mit der Methode „Divide et impera“ aufeinander hetzen, wobei insbesondere Deutsche als verlängerter Arm der SS mißbraucht werden sollten.
Das gelang zeitweilig mit Hilfe krimineller Diebe und Gauner die von der SS mit dem roten Winkel markiert wurden. Doch die Methode versagte im KZ Buchenwald kläglich.
Die Initiatoren und mobilisierenden Kräfte stellten zumeist deutsche Kommunisten, weshalb sie sich hohes Ansehen im Lager erwarben. Die Solidarität mit den Neuangekommenen, mit Kranken, Verletzten, Alten und Kindern bestimmte ihr Handeln und schuf die Vertrauensbasis zu gemeinsamen Aktionen.
Bei der heterogenen Zusammensetzung großer und kleiner nationaler Gruppen mit unterschiedlicher Weltanschauung, politischer Zielsetzung, verschiedener sozialer Schichten blieb es jedoch nicht aus, daß unter den unmenschlichen Bedingungen des KZ gegensätzliche Meinungen aufeinanderprallten.
So gab es unter den deutschen Antifaschisten seit Beginn des 2. Weltkrieges das Ziel, mit Waffengewalt einen Ausbruch aus dem KZ zu wagen. Als im Winter 1941/42 Hitler seine erste Niederlage vor Moskau einstecken musste, sahen die Kameraden den Zeitpunkt für gekommen, mit dem Aufbau einer lagerinternen Militärorganisation zu beginnen, die das KZ Buchenwald am Ende auch selbst befreite.

Verantwortlicher für den Aufbau wurde Heiner Studer (Frankfurt/M) und ihm als Techniker Otto Roth (Frankfurt/M) zur Seite gestellt. Sie beauftragten Harry Kuhn (Leipzig) mit der Bearbeitung aller militär-politischen Probleme und als gleichzeitigen Verbindungsmann zwischen der politischen Lagerleitung (ILK) und der internationalen militärischen Lagerleitung (IMO). Hervorragendes leisteten in der SS-Waffenmeisterei bei der Sicherstellung von Waffen für die IMO die österreichischen Kameraden Franz Bera und Gilbert Süssenbacher. In den fast drei Jahren militär-politischer und militär-organisatorischer Arbeit des Aufbau der IMO, der Waffenbeschaffung, der Ausbildung und der unmittelbaren Vorbereitung auf den Aufstand blieb der SS die Existenz des ILK und der IMO verborgen.
Die Verantwortung der Kameraden und anderen Antifaschisten in Häftlingsfunktionen (Lager-und Blockälteste, Stubendienste, Kapos, Vorarbeiter) bestand darin, die von der illegalen IKL und IMO gestellten Aufgaben umsichtig, gut getarnt ohne Gefährdung anderer und möglichst ohne eigene Opfer zu erfüllen. Sie mußten –ohne den Kommunisten herauszustellen- durch die Tat beweisen, daß sie die Interessen der Häftlinge vertraten. Ihr solidarisches Verhalten gegenüber allen Nationen schuf die Grundlage dazu. Dabei waren ihnen durch die SS Bewachung enge Grenzen gesetzt.
Bestenfalls konnten sie bestimmte Terrormaßnahmen der SS gegenüber den Häftlingen abschwächen und in bestimmten Fällen verhindern, doch dabei musste  ihr Vorgehen gegenüber der SS so kaschiert werden, als würden sie deren Befehle und Weisungen genau eingehalten.

Das KZ Buchenwald wurde im Laufe des Krieges durch in seiner Rolle als Vermittler von Arbeitskräften für die Rüstungsindustrie ein immer komplizierterer Mechanismus. Die SS machte dabei die Erfahrung, daß wegen krimineller Taten Verurteilte ihre Lagerfunktionen dazu nutzten, sich an Häftlingseigentum zu bereichern. Damit schmälerten sie die Gewinne der SS.
Daher kamen der SS die Vorschläge verdeckt organisierter Antifaschisten ganz recht, die nun ihrerseits Häftlinge für Stubendienste, Schreiber, Sanitäter und andere Dienste vorschlugen und so in Positionen brachte die dem Widerstand nutzen. Die Basis  gegen die SS verbreiterte sich und der Einfluß der organisierten Kameraden wuchs. Es war der Wille, den Kampf um die Befreiung aufzunehmen, der das Ziel allem Handelns und aller Gedanken war.

Im Oktober 1944 mußten alle reichsdeutschen politischen Häftlinge zu einem Sonderappell antreten. Der Kommandant des KZ Buchenwald, SS Oberführer Pister, erklärte den erstaunt Aufhorchenden, der Reichsführer SS Himmler, gebe den deutschen politischen Häftlingen eine Chance, das bedrohte Vaterland mit der Waffe zu verteidigen. Sie können sich freiwillig zu der SS-Formation Dirlewanger (SS-Formation zur Partisanenbekämpfung) melden. Doch nur sogenannte Wehrmachtshäftlinge, die von Wehrmachtsgerichten wegen krimineller Delikte verurteilt worden waren und den roten Winkel trugen, meldeten sich.

Die sowjetischen Truppen kämpften Ende März, Anfang April 1945 60 km östlich Berlins auf den Seelower Höhen gegen rund 1 Million faschistischer Soldaten. Die Streitkräfte der Engländer wie auch der Amerikaner hatten weit weniger faschistische Kräfte vor sich und einen Gegner, der immer mehr zur Kapitulation als zum Kämpfen bereit war.
Klar brachte das General Patton, der Kommandant der Dritten US-Armee selbst zum Ausdruck:
„Auf der von Frankfurt nach Norden in Richtung Kassel führenden Autobahn bewegten sich einmal, beide Fahrbahnen benutzend, zwei Panzer- und zwei Infantrie-Divisionen nebeneinander nach Norden, während auf dem Damm in der Mitte der Autobahn, Zehntausende von deutschen Gefangenen ohne Bewachung nach Süden gingen.
Die Armee Pattons drang in 12 Tagen 250 km vor. Am 4. April erreichten die Panzerspitzen Gotha, 40 km von Buchenwald entfernt.

Die Häftlinge im KZ Buchenwald nahmen an, daß in zwei höchstens drei Tagen USA-Streitkräfte Buchenwald befreien würden. Doch sie warteten vergebens. Am 4./5. April 1945 besetzte die Dritte USA-Armee Gotha und stellte ihren weiteren Vormarsch in Richtung Erfurt-Buchenwald-Weimar ein.

General Patton erklärte nachträglich, daß sein linker Flügel ungedeckt war und er auf höheren Befehl die Angriffsoperationen stoppen mußte. Gleichzeitig schreibt er: “Nach meiner und ich glaube auch nach der Meinung der Korpskommandeure, stand der Dritten Armee kein Gegner mehr gegenüber, den sie und ihre drei Korps nicht leicht hätten brechen können. Die USA-Armee beherrschte zu dieser Zeit den Luftraum über ihrem Operationsgebiet. „

Erinnerungen der KZ Insassen

Oft flogen amerikanische Flugzeuge über das Lager. Aber eine Hilfe blieb aus. Die Existenz des KZ Buchenwald und sein genauer Standort waren amerikanischen Streitkräften kein Geheimnis.
General Patton bestätigte: „Das Lager befand sich in der Nähe einer Fabrik, in der hauptsächlich V-1 und Geschützlafettenteile hergestellt wurden; hier hat sich unsere Luftwaffe ein Ehrenmal gesetzt, indem sie die Fabrik dem Erdboden gleichmachte, ohne eine einzige Bombe ins Lager zu werfen.“
Doch Patton irrte.
Spreng-und Brandbomben fielen auch in das Häftlingslager und zwei Häftlinge kamen ums Leben, es entstand erheblicher Gebäudeschaden.
Den Häftlingen des Kommandos Gustloff-Werke erging es noch schlechter. Deren 13 Hallen standen hinter dem elektrisch geladenen Zaun und sie durften bei Fliegeralarm nicht in das Häftlingslager, sondern mußten unmittelbar hinter dem Rüstungswerk Aufstellung nehmen.
Als am 24.8.1944 die US-Bomben auf die Hallen der Gustloffwerke fielen, liefen die Häftlinge davon. SS-Bewacher schossen blindlings in die Reihen der Flüchtenden. Viele starben mit Schüssen in den Rücken. Am Ende gab es in diesem Bereich fast 400 Tote zu beklagen.

Orginalfoto vom 11. April 1945, die Lagerleitung berichtet den erstaunten Amis von ihrem Befreiungskampf AP-Bildunterschrift : As American forces closed in on the Nazi concentration camp at Buchenwald - Als Amerikaner die Schliessung des KZ Buchenwald erzwangen.

Orginalfoto vom 11. April 1945, die Lagerleitung berichtet den erstaunten Amis von ihrem Befreiungskampf
AP-Bildunterschrift der Geschichtsfälschung:
As American forces closed in on the Nazi concentration camp at Buchenwald – Als Amerikaner die Schliessung des KZ Buchenwald erzwangen.

Am Abend des 5. April 45 erhielt die Schreibstube den schriftlichen Befehl, am nächsten Morgen 46 Häftlinge zum Haupttor zu bestellen. Unter ihnen befanden sich 32 Deutsche, 3 Österreicher, 4 Tschechen, 5 Holländer und 2 Polen. Zu den 46 gehörte der Kapo des Reviers, Ernst Busse, Mitglied der illegalen Leitung der deutschen Kommunisten und Mitglied des illegalen ILK.
Für alle Häftlinge, die durch den Kapo der Schreibstube Hans Neumeister, von dieser Liste erfuhren gab es keinen Zweifel, daß die SS-Lagerführung mit der Ermordung dieser 46 Häftlinge eine abschreckende Tat vollbringen wollte, um den Widerstand gegen die Evakuierung zu brechen. Auch Hans Neumeister stand auf dieser Liste.
Das ILK gab die Losung an alle Nationen: „Reißt die Judensterne von Jacken und Hosen! Übt Solidarität! Verbergt die jüdischen Kameraden in den Baracken!“
Eugen Kogon schreibt dazu: „Unvorstellbar der Gedanke, daß die SS es nicht wagte, sofort mit äußerster Gewalt vorzugehen, um ihre Befehle zu erzwingen“.

Verzweifelt setzte die Lagerleitung einen Funkspruch an die USA-Armee ab:

„An die Alliierten! An die Armee des General Patton! Hier Konzentrationslager Buchenwald! SOS! Wir bitten um Hilfe! Man will uns evakuieren. Die SS will uns vernichten!“
Der Empfang auf amerikanischer Seite wurde mittels eines Funkspruchs bestätigt. Der polnische Funker Gwydon Damazyn erinnert sich des Wortlautes: „KL Bu. Aushalten. Wir kommen zu Hilfe! Kommando der 3. Armee“.

Die Hilfe blieb aus, die dritte USA-Armee stand Gewehr bei Fuß in Gotha, nur 40 km von Buchenwald entfernt.

Ziel der 6. US Panzerdivision, begleitet von der 76. US-Infanteriedivision, waren lediglich die Saalebrücken von Bad Kösen und Camburg. Die Stoßrichtung führte daher nördlich des Ettersberges in vier Kolonnen an Weimar vorbei.

GI´s auf Besichtigungstour im KZ Buchenwald

GI´s auf Besichtigungstour im KZ Buchenwald

Am 19. April 1945 organisierte das Internationale Lagerkomitee des befreiten Konzentrationslagers Buchenwald eine Trauerkundgebung. An ihr nahmen 21.000 Menschen teil und französischer, russischer, polnischer, englischer und deutscher Sprache:

Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazibestie und ihrer Helfershelfer ermordeten 51.000 Gefangenen! 51.000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt – 51.000 Väter, Brüder, Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren. 51.000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!

Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialitäten sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen. Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!

Heute sind wir frei!

Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung. Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – der Sieg muss unser sein! Wir führten in vielen Sprachen den gleichen, harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!

Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens: Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach: Wir schwören!

Abschied der Belgischen Kameraden

Wir können dieses Lager nicht verlassen, ohne den Kameraden aller Länder herzliche und brüderliche Grüße zu entbieten und insbesondere unseren deutschen Kameraden. Sie waren die ersten Opfer der Nazis und von ihnen erhielten wir große Hilfe bei der Verteidigung der belgischen Interessen. Seid gegrüßt, antifaschistische deutsche Kameraden und Kämpfer! Euer jahrelanges Leiden in Gefängnissen und im Lager ist zu Ende! Seid gegrüßt, antifaschistische Kämpfer aller Länder! Jeder an seine Arbeit in seinem eigenen Land! Der Kampf geht weiter für die endgültige Ausrottung der Nazipest!

Abschied der jugoslawischen Antifaschisten

Buchenwald war für uns eine Überraschung. Da lernten wir die bewußten Antifaschisten kennen; wir lernten kennen die Besten und die Kampferprobtesten – die deutschen Kommunisten. Sie ließen sich nie von SS-Taktik verführen, um die Einheit der deutschen Genossen mit den ausländischen mittels verschiedener Versprechungen, Positionen, Privilegien und mittels verschiedener Theorien über höhere und niedrigere Völker und Rassen zu stören. Die internationale Solidarität war ihnen wichtiger, als die persönliche Sicherheit. Die deutschen Kommunisten im KZ Buchenwald erfüllten ihre Pflicht, und sie verpflichteten uns. Das Leben unserer besten Kameraden, der jugoslawischen antifaschistischen Kämpfer, konnten wir durch Eure Hilfe retten! Wir danken Euch!

Auszüge aus dem Bericht des Niederländischen Komitees

Diese Zusammenarbeit wäre jedoch nicht möglich gewesen ohne die nicht genügend zu lobende Pionierarbeit und die motorische Kraft der deutschen antifaschistischen Kameraden, die sich bis zur letzten Stunde bewährte. Es waren die Kameraden, welche schon vor 1933 gegen Hitler gekämpft und die nach seiner Machtübernahme auf Grund ihrer politischen Arbeit trotz aller Schrecken und Grausamkeiten des Naziterrors für ihre politische Überzeugung standen. Diese aufrechte, kämpferische Haltung war der Brunnen, aus dem sich die hier im Lager demonstrierte Kraft entwickeln konnte.

Auszug aus Kurzbericht über das KZ ( 1937-1945) von S.J. Bogdanow

Die ersten Gefangenen dieses Lagers waren in der Mehrzahl deutsche Antifaschisten, unter denen echte Thälmann-Kommunisten waren. Hier waren die Mitglieder des ZK der KPD schon ab 1937 gefangen. Ab Herbst 1937 und besonders ab Frühjahr 1939 schufen die deutschen Kommunisten illegale Gruppen. Zu Führern des illegalen Kampfes wurden die deutschen Kommunisten: Walter Stoecker, Albert Kuntz und Theodor Neubauer, danach Ernst Busse, August Thöne, Walter Bartel und Henry Kuhn. Späterhin war Walter Bartel bis zur Befreiung Buchenwalds der Vorsitzende des internationalen illegalen Zentrums.
Walter Stoecker starb in Buchenwald, Albert Kuntz wurde 1945 in Dora ermordet, Theodor Neubauer zeitweise freigelassen, 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Brief von Henri Bailleul ( französischer Häftling)

Buchenwald , den 22.April 1945
Den deutschen, antifaschistischen Kameraden!

Als erster Franzose wurde ich am 17.7.1942 in Buchenwald, Block 23, eingeliefert. Mein Blockältester, ein politischer deutscher Häftling, verteilte ein paar Zigaretten und vergaß mich nicht. Drei Tage später mußte ich im Steinbruch arbeiten, aber nach 3 Wochen holten mich die deutschen Antifaschisten heraus und ich kam in ein leichteres Arbeitskommando. Nach 2 Monaten – deutsche Kameraden kannten meinen schlechten körperlichen Zustand – kam ich in die Strumpfstopferei, wo ich, abgemagert, vom Kapo mit Essen unterstützt wurde. Im Winter war ich oft krank und mein deutscher Kamerad, Karl Feuerer, brachte mir jeden Morgen Milch. Ein anderer deutscher Kamerad gab mir öfter von seiner Ration Wurst. An dem Tage, wo ich das Lager verließ, möchte ich im Namen meiner französischen Kameraden, den deutschen politischen Kameraden für ihr freundschaftliches und solidarisches Entgegenkommen danken, das sie den französischen Antifaschisten entgegenbrachten.

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Diskussionen

4 Gedanken zu “US Geschichtsfälschung Befreiung des ZK Buchenwald

  1. Hat dies auf Steven25's Blog rebloggt.

    Verfasst von steven25 | 14 April, 2015, 6:15 am
  2. Hat dies auf NeueDeutscheMark2015 rebloggt.

    Verfasst von MURAT.O | 13 April, 2015, 10:34 pm

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  1. Pingback: US Geschichtsfälschung Befreiung des ZK Buchenwald | meinfreundhawey.com - 16 April, 2015

  2. Pingback: US Geschichtsfälschung Befreiung des ZK Buchenwald | Der Honigmann sagt... - 15 April, 2015

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