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Poststraße
Arbeitsmarkt, IQ, Lobby, Meinungsmanipulation, Sozialrechte, Verblödungsmedien

Deutschland – Paradies der Küchenschaben

EvolutionEs heißt ja, wir Deutschen sind intelligent. Aber so wirklich intelligent sind wir nicht, denn in Wahrheit werden wir seit der Kindheit immer weiter verdummt. Das Problem an dieser Verdummung ist, das die westliche Verdummung noch dümmer macht als die Östliche.

Deswegen sind die Russen die klügsten Europäer und die ach so reichen Westeuropäer nähren sich dem Niveau einer Küchenschabe.

Das Problem ist WIE sie denken: nämlich so kurzsichtig wie eine Küchenschabe, die man über kochendes Wasser hängt, d.h. sie ziehen reflexartig die Beine an.
Dummerweise tut das eine Küchenschabe auch, wenn man ihr den Kopf entfernt. Was sagt das über unser Gehirn aus? Das es an reflexartigen Handlungen gar nicht beteiligt ist.

Widerstand gegen die Treuhand 1990-1994

Widerstand gegen die Treuhand 1990-1994

Ähnlich Reflexartig ist die Abwehrreaktion, wenn man über DDR oder alternative Gesellschaftsformen spricht. Dann zieht die dumme Küchenschabe ihre Beine (Arme) hoch, ohne das Gehirn zu benutzen.
Das eingetrichterte Bild eines Horrorstaates der nur dazu dient seine Bevölkerung zu quälen, führt zu einer Sicht die völlig absurd ist.

Ob wir wie Ossis oder wie Wessis denken lässt sich anhand einer einfachen Frage demonstrieren:
„Was tut die Küchenschabe?“

Während der Wessi nun ausgiebig die Handlung exakt und detailreich beschreibt, wie groß und wie schnell  die olle Küchenschabe rennt und in welche Himmelsrichtung, versucht er sie zu verfolgen um sie zu überholen.

Der Ossi verhält sich völlig anders. Er fokussiert sich auf das eigentliche Ziel der Küchenschabe und spekuliert wohin die Küchenschabe läuft und warum. Er versucht dann der Küchenschabe den Weg abzuschneiden, um sie zu erwischen.

Pädagogisch wertvoll? So blöd war nichtmal der Osten!

Pädagogisch wertvoll? So blöd war nicht mal der Osten!

Das anerzogene Denken spielt also eine wichtige Rolle wie wir unsere Umwelt wahrnehmen.
Es hilft uns dabei, Dinge zu kategorisieren, beeinflusst aber gleichzeitig auch, wie wir dies tun. Existiert beispielsweise für eine Lösung kein Wort, dann nehmen wir diese auch nicht bewusst als eigenen Lösungsweg wahr sondern ordnen sie bekannten Lösungswegen zu, auch wenn sie sich völlig davon unterscheiden. Es gibt beispielsweise völlig unterschiedliche Ansichten darüber ob Putin ein Kommunist oder ein Kapitalist ist. Die einen sehen ihn als Oligarchen, die anderen betiteln ihn als Stalins Wiedergeburt.

Sogar moralische Entscheidungen werden durch Sprache beeinflusst: Wenn wir ein moralisches Dilemma präsentiert bekommen, sind wir eher bereit, einen Russen für das Gemeinwohl zu opfern als einen Briten.
Allein aus unserer Geschichte her sehen wir den Briten als Angelsachsen, sozusagen als Huckepack-Bruder.
Dabei ist der Kiewer Rus auch eine Germanisch-skandinavische-Reichsgründung unter Beteiligung der einheimischen Bevölkerung.
Was uns hier beeinflusst sind die Medien die uns Deutsche ständig zu Briten, Amerikaner und Franzosen stellen. Dabei hat die Verbindung von Deutschland und Russland sehr viel tiefere Wurzeln.

Handelsverhältnis Deutschland-Russland

Handelsverhältnis Deutschland-Russland

Das geht einerseits zurück bis auf eine Jungsteinzeitliche Swiderien-Kultur, die wesentlich zur Ausbildung der Hamburger Kultur beitrug, über die Schnurkeramik die praktisch aus Neolithischen Deutschen und Russen besteht, über die Wikingersiedlungen Aldjinburg, die von Sachsen aus Oldenburg in Holstein gegründet wurde und reicht bis zu Katharina die Große, die ja aus bestem deutschem Adel stammte. Die russische Sprache hat, trotzdem das Land so viele Völker vereint, noch immer einen großen Anteil ihres alltäglichen Wortschatzes der eigentlich aus dem Germanischem entlehnt wurde.
Und war es nicht Deutschland das die Reise eines Herrn Lenin von der Schweiz bis nach Russland finanzierte, wo der Herr Lenin die Ideen eines Deutschen namens Karl Marx umsetzen wollte. Und schrieb dieser Karl Marx sein Buch „Das Kapital“ nicht weil er den rücksichtslosen Kapitalismus von Manchester als unmenschliche Ausbeutung ansah?

Panos Athanasopoulos von der Lancaster University in England und seine Kollegen wollten nun wissen, ob wir je nach Erziehung auch Alltagsszenen anders wahrnehmen. Natürlich haben sie das nicht politisch aufgearbeitet, denn schliesslich sind sie Wessis, die denken nicht so weit.
Jedenfalls entwickelten sie ein Szenario mit drei Videos, die sie den Probanten vorführten:

In einem war eine Person zu sehen, die eine Straße entlang auf ein parkendes Auto zu lief, ihre Ankunft dort war aber nicht mehr zu sehen. Ob die Person daher wirklich auf dieses Ziel zu lief, blieb im Ungewissen.
Im zweiten Film lief eine Person die Straße entlang und betrat dann ein Haus.
Im dritten Clip sah man eine Person, die eine Straße entlang lief, ohne dass ein Ziel zu sehen war. Dafür gabs Schafe und Bäume, einen Standstreifen und Fahrbahnbegrenzung zu sehen.

Und dann befragten sie die Probanten. Diese sollten die Szene in diesem Testvideo verbal beschreiben und entscheiden ob die Szene eher zu dem zweiten oder mit dem dritten Film gehört.

Ich hab manchmal das Gefühl der Bundestag spricht ein völlig anderes Deutsch als wir Normalsterblichen, aber dann denk ich, Gott schuf die CDU um uns zu prüfen.

Ich hab manchmal das Gefühl der Bundestag spricht ein völlig anderes Deutsch als wir Normalsterblichen, aber dann denk ich, Gott schuf die CDU um uns zu prüfen.

Osteuropäer sind überwiegend der Meinung, die Person sei gezielt auf das parkende Auto zugelaufen.
Sie entschieden sich für den zweiten Film. Westeuropäer entschieden sich dagegen für Nummer drei.

Interessant war auch das Ergebnis für Probanten die sowohl in Osteuropa als auch in Westeuropa leben.
Denn diese reagierten je nachdem wo sie leben. Lief der Test in Westeuropa ab, reagierten sie wie Westeuropäer, sahen sie den aber in Osteuropa, interpretierten sie das Gesehene als Film Nummer zwei. Sie verhalten sich also, wie es die Umgebung von ihnen erwartet und im Westen erwartet man eben eine genaue Beschreibung von Details. Das Ziel wird zur Nebensache.

Was bedeutet das nun?

Westeuropäer neigen dazu Endpunkte und Zeitangaben einer Handlung zu erwähnen, um die Abfolge klar zu machen. Sie erzählen Details und sind keine da, sehen sie auch keine. Sie kategorisieren die Ereignisse entsprechend ihrer jeweiligen Erziehung.

Osteuropäer sind eher zielgerichtet. Dahinter steckt die Logik das alles irgendwo hin führen muss. Ist also kein Ziel da, suchen sie eines. Deswegen interpretieren sie das Haus als Ziel und wählen Film zwei.

In eine konkrete Situation übersetzt:
Möchte man ein Problem wirklich lösen, sollte man besser einen Ossi fragen. Geht es aber darum, wie man es plant, ist der Westdeutsche besser. Der plant eifrig jeden Schritt und denkt gar nicht darüber nach, wohin das eigentlich führt.
Das Erreichte entpuppt sich dann gewöhnlich als reinste Verschwendung von Zeit, Geld und Ressourcen.
Er plant also einen Flughafen, egal ob er diese Dimension auch braucht oder nicht, Hauptsache er verdient daran. Daher ist es ihm auch egal wann das Ding mal fertig wird.
Und genau das ist auch das Problem westdeutscher Politik. Da sie quasi jeden Ossi aus der Politik rausgemobbt haben, sind nur noch Wessis Politikbestimmend und die kommen nicht zum Ziel, sondern flicken eine Notlösung an der anderen, die sie wiederum mit Notlösungen zusammen schustern.


Ein anderes Beispiel Asylpolitik:

Der Ossi versucht ein Problem, z.b. die der Einwanderung zu lösen indem er eine politische Alternative sucht. Er fördert also lieber Projekte im Ausland um das Problem der Wirtschaftsflüchtlinge dadurch zu lösen das deren Wirtschaft attraktiv genug ist um dort zu bleiben.  Das ist auch die Auslandspolitik der DDR gewesen.

Der Wessi löst das Problem immer dann wenn es akut wird. Dann redet er seinem Volk ein, wieviel es durch Wirtschaftsflüchtlinge gewinnt und stellt sich als großer Menschenfreund dar, wobei ihm völlig egal ist, was danach mit den Wirtschaftsflüchtlingen passiert. Und auch die Linken stellen sich dabei als ziemlich angepasst heraus. Sie positionieren sich mit einem großen Plakat vor einem Asylantenheim, reden von Völkerfreundschaft und bekämpft die bösen Rechten. Das die Völkerfreundschaft bei dieser Asylantenaufstallung vor die Hunde geht, bemerkt er garnicht.
Natürlich löst ein Asylantenbett keine Problem, sondern verschiebt das Problem nur bis zur nächsten akuten Phase, die dann ebenfalls wieder mit einer Werbekampagne für Toleranz notdürftig abgewendet wird.
Das ist die Auslandspolitik der BRD.

Besonders hinterfotzig ist dabei, das die mächtigen Nordeuropäischen Staaten die EU dazu gebracht hat, das Land für zuständig zu erklären in dem die Asylanten zuerst auftauchen, wohl wissend das die Asylanten Nordeuropa nur erreichen, indem sie Südeuropa durchqueren.

Ein frommer Haufen biblischer VerschwörerNatürlich kann man das auch beliebig auf Arbeitsmarktpolitik, auf Gesundheitspolitik, auf Bildungspolitik usw. anwenden. Statt Asylantenaufstallung ist es dann eben die Arbeitslosenverwaltungsbehörde mit ihren Bewegungseinrichtungen oder wahlweise der Gesundheitskatalog der Unterschiede zwischen Backen- und Schneidezähne, Inlay und Außenkronen sieht, was natürlich absoluter Schwachsinn ist. Dazu kommen Ärzte als Gebühreneintreiber und eine viel zu spät einsetzende teure Heilung, statt einer ordentlichen Vorsorge.
Und unseren Kindern streicht man Geschichte, Schwimmen und Schreibschrift. Dafür gibt es in jedem Bundesland andere Schulpläne. Von der Anerkennung der Erzieherausbildung möchte ich garnicht erst reden, wobei die fehlenden Erzieher ja auch gern durch 1-Euro-Jobbern ersetzt werden die naturgemäß gar keine pädagogische Ausbildung vorzuweisen haben.

Harzer KnastbruderUnd so schleppt sich dieser politische Dünnschiss von einer Katastrophe in die Nächste.
Während er jubelt das er Putin in die Knie zwingt, kriegt er folgerichtig auch nicht mit, wie Putin die Panikverkäufe dazu benutzt, die heimische Industrie mit billigem Geld zurück zu kaufen, während die Küchenschaben ihre Pfoten aus Russland zurück gezogen haben. Übrigens benutzt er diesen Trick schon zum zweiten Mal.

Wer also glaubt es gäbe keine Alternative zum Kapitalismus, ist eine Küchenschabe.

Und genauso ist es mit der Frage des Kapitalismus:

Die typische Antwort eines Wessis, hier in Vertretung von Michael Miersch von der Weltanmaßungspresse:

„Der Kapitalismus ist ganz von selbst entstanden, er ist eine natürliche Entwicklung.

Es ist die Wirtschaftsweise, die sich ergibt, wenn man die Menschen einfach machen lässt.
Selbst in sozialistischen Ländern entstanden sofort Schwarzmärkte unter der planwirtschaftlichen Oberfläche.

Krisen gehören zum Kapitalismus wie das Bauchweh zum Festschmaus.“


OssiDie typische Antwort eines Ossis, hier durch meine Wenigkeit formuliert:

„Der Kapitalismus ist das Produkt von endloser Habsucht und maßloser Gier ohne jeden Verstand.
Der Widerstand gegen Ausbeutung ist mit der Ausbeutung entstanden. Das reicht vom Sklavenaufstand bis zur Putin’schen Russlandpolitik.
So wie man einen Hund an die Leine legt, wenn er außer Kontrolle gerät so muss auch der Kapitalist an die Leine gelegt werden, damit er nicht außer Kontrolle gerät. Zu seinem eigenen Schutz und zum Schutz Aller.
Der Sozialismus mag zwar Schwarzmarkt haben, aber er hat den Schwarzmarkt wie auch die Szene als Freilaufregion behandelt, wo man dem Hund unbesorgt laufen lassen konnte.
Krisen entstehen durch Fehler die man korrigieren muss.“

10 Mythen des Kapitalismus

Dieser Beitrag ist eine Antwort von auf den Verblödungsgesang der  Angewelten:
„Warum der Kapitalismus beibehalten werden muss“.
Wir überzeugen euch mit 10 Fakten vom Gegenteil.

1. KAPITALISMUS SCHAFFT ARBEITSPLÄTZE

Wir Ossis zeigen euch gern woran man Spitzel erkennt - an ihren LügenDas Gegenteil ist der Fall. Kapitalismus schafft Arbeitsplätze ab. Ziel ist es nämlich, so viel Kapital wie möglich aus einer Arbeitskraft zu schlagen, ergo versucht man die Ausgaben zu senken indem man weniger, aber effektivere Arbeitskräfte einstellt und wer erweist sich effektiver als eine Maschine?

2. KAPITALISMUS IST EINE WOHLSTANDSMASCHINE

Der Kapitalismus ist nur für wenige Reiche eine Wohlstandsmaschine, für den Großteil der Weltbevölkerung ist der Kapitalismus eine Verarmungsmaschine. Aus distanzierter Betrachtung erkennt man nicht ein Rädchen, das sich dreht und alle Menschen gleich gut versorgt, sondern ein starres pyramidales Gebilde, in dem nur wenige Privilegierte immer fetter werden und der Rest verhungert.

3. KAPITALISMUS IST GESUND

Kapitalismus ist alles andere als gesund. Der Bevölkerung wird schädliches Fraß vorgeworfen, während die gut situierten Menschen Biofleisch essen und sich am Tisch kultiviert über Rezepte von gesundheitsfördernden Smoothies unterhalten. Die meisten Menschen haben absolut keine Ahnung wie man sich gesund ernährt. Folglich fressen sie viel Scheiße, sind öfters krank und damit doppelt so wertvoll. Im Kapitalismus ergibt es keinen Sinn Menschen ausreichend aufzuklären. Das Geschäft floriert erst durch gefräßige und dumme Konsumenten. Das einzige was beachtet wird ist, dass sie nicht aussterben, denn nur langlebige Konsumenten bringen Profit.

4. IM KAPITALISMUS WIRD MEHR FÜR BILDUNG GETAN

Mit Ossi wär das nicht passiert

Mit Ossi wär das nicht passiert

Wie im dritten Punkt beschrieben, macht es aus kapitalistischer Sicht keinen Sinn jemanden besonders zu bilden (es sei denn jemand bezahlt dafür gut). Je dümmer das Volk ist, desto leichter lassen sie sich lenken, z.B. über Werbung. Aufgeklärte Menschen sind anspruchsvoller und wollen bessere Qualität. Bessere Qualität bedeutet jedoch mehr Ausgaben für den Unternehmer und weniger Nachfrage bei den Konsumenten, da Qualität teuer ist und die meisten Menschen sich so etwas nicht leisten können. Manche Geschäftsleute werben mit guter Qualität und günstigen Preisen, obwohl das Produkt keineswegs qualitativ gut ist. Man benötigt als Verbraucher bestimmte Kompetenzen, um diese heimtückischen Tricks zu durchschauen. Medienkompetenz und Verbraucherschutz könnten zum Beispiel als eigenständige Fächer in der Schule unterrichtet werden, um die Menschen auf die größten Herausforderungen des heutigen Zeitalters vorzubereiten. Aus kapitalistischer Perspektive ein Horrorszenario.

5. IM KAPITALISMUS GEDEIHT DIE GLEICHBERECHTIGUNG

SED Wahlplakat um 1960SED Wahlplakat um 1960 nach 50 Jahren noch keinen Schritt weiter

SED Wahlplakat um 1960
nach 50 Jahren noch keinen Schritt weiter

Ich habe schon viel Blödsinn gehört, aber dieser Mythos übertrifft alles. Welch eine Frechheit sowas zu behaupten! Der Kapitalismus verhindert Gleichberechtigung und fördert soziale Ungleichheit. Aus ihm entsteht Feindseligkeit, welche auf verschiedenen Ebenen gedeiht. Global betrachtet führt Kapitalismus zu nationalem Faschismus und Chauvinismus. Welcher Staat liefert dafür das beste Beispiel, wenn nicht der kapitalistischste Staat von allen – die USA. Mit ihrer rücksichtslosen Imperialpolitik beweist sie sich als Musterschüler des Kapitalismus. Mathematisch gesehen geht die Gleichung „Nationen+Kapitalismus= Gleichberechtigung“ nicht auf. Es gibt immer Profiteure auf der einen Seite und Benachteiligte auf der anderen. Auf persönlicher Ebene fördert Kapitalismus Konkurrenzdenken, statt Gleichberechtigung. Konkurrenzdenken ist das Fundament für Rassismus, Sexismus und Homophobie. Die Gleichberechtigung die wir heute genießen, ist auch kein Produkt des Kapitalismus. Es sind Errungenschaften jahrhundertelanger Proteste und politischer Bewegungen.

6. KAPITALISMUS IST ENGER VERBÜNDETER DER FREIHEIT

Europaeum

Das Colosseum Europaeum

Kapitalismus schafft unzählige Abhängigkeiten. Angefangen vom Arbeitsverhältnis, über den Wachstumszwang, bis zum materiellem Egoismus. Daraus ergibt sich eine innere und äußere Unfreiheit. Die äußere Unfreiheit zeigt sich in rechtlichen, sozialen und politischen Umständen. Als Beispiel kann man hier die Privatisierung von Wasser und Gefängnissen aufführen oder den in unserer „Demokratie“ stark ausgeprägten Lobbyismus. Allesamt ziehen verheerende Folgen mit sich, die dem Wörtchen Unfreiheit, das Wort Knechtschaft hinzufügen. Die innere Unfreiheit meint die Umwandlung von menschlichen Grundbedürfnissen zu materiellen Bedürfnissen. Beispielsweise wird das Bedürfnis nach Sex durch Pornos gestillt, oder das Bedürfnis nach Kommunikation mit dem Fernseher. De facto ist der Kapitalismus nicht der Verbündete der Freiheit, sondern ihr waschechter Todfeind.

7. KAPITALISMUS BRAUCHT FRIEDEN

„Kapitalismus trägt den Krieg in sich, wie die Wolke den Regen“. Ein Zitat von Jean Jaurès der den Nagel auf den Kopf trifft. Krieg ist gut fürs Geschäft. Es wird mehr produziert (Waffen, Munition, Versorgung) und es gibt auch genügend Abnehmer. Das hat vor allem die USA verstanden und stürzt sich jedes mal bei wirtschaftlichem Abschwung, von einem Krieg zum nächsten. Wie ein Junkie an der Nadel hängt, brauch der Kapitalismus den Krieg, um über die Runden zu kommen.

8. KAPITALISMUS FÖRDERT UMWELTSCHUTZ

Die katastrophaleDie Militarisierung Deutschlands

Die Militarisierung Deutschlands

Nichts gegen schwarzen Humor, aber selbst der hat Grenzen. Sollen die grünen Umweltplaketten und Energiesparlampen als Förderung des Umweltschutzes gedeutet werden? Das klingt ja so, als wenn ein Mann der seine Frau regelmäßig verprügelt, dafür gelobt wird, dass er sie zurzeit weniger schlägt. Welch widerwärtiger Unsinn! Alle Umweltauflagen, gezeugt im kapitalistischen System, sind nichts weiter als aufgeblasene Kosmetik. Der auf krankhaftem Wachstum basierende Kapitalismus schleppt Müll und Schadstoffe mit sich, wie ein Terrorist seine Kalashnikov. Jetzt versuchen die Politiker diesen Haufen von Scheiße auch noch grün anzumalen. Was für ein Antiwitz!

9. IM KAPITALISMUS FLORIERT DIE KUNST

Im Kapitalismus erstickt die Kunst. Die künstlerische Freiheit wird durch den Markt verhindert. Ein Künstler kann nur von seiner Kunst leben, wenn sie gekauft wird. Er muss sich zwangsläufig an der Mode und den Trends orientieren und kann sich nicht entfalten. Doch gerade diese Entfaltung würde zur Blüte in der Kunst führen. Stattdessen herrschen Monotonie und  ihre langweiligen Schattierungen.

10. KAPITALISMUS FÜHRT ZU FORTSCHRITT

Gegenwärtiges Deutschland

Gegenwärtiges Deutschland

Dieser Mythos hat es in sich, hält er sich wie kein anderer am beharrlichsten in den Köpfen seiner Anhänger. Lasst uns deswegen mal die Fakten auf den Tisch legen. In erster Linie unterscheidet man beim Fortschritt zwischen positivem und negativem Fortschritt. Ersterer ist nachhaltig und lässt sich messen an seiner Umweltfreundlichkeit. Zweiterer ist kurzsichtig, profitorientiert und langfristig vernichtend. In unserer kapitalistischen Gesellschaft feiern wir den negativen Fortschritt, wie der Fischer seinen Goldfisch. Erst im Nachhinein versteht man was mit der Pointe „Wer alles will, verliert alles“ gemeint war. Handys werden gewechselt wie Unterhosen, Flachbildschirme wie Winterreifen. Die letzte Ressource wird aufgebraucht, um irgendwo auf der Welt wieder auf dem Schrottplatz zu landen.
Warum? Weil das neue Gerät out oder nach dem Ablauf der Garantie im Arsch ist? Wer weiß das schon, Hauptsache man verzeichnet Wachstum. Diese Entwicklung darf man nicht als Fortschritt bezeichnen. Sie ist der Niedergang der Menschheit.

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NATO verlangt 2% des Haushaltes
für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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