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Wirtschaftskompetenz DDR vs. BRD

„Die DDR war eine Wirtschaftsmacht“

Westpresse: Auf keinem anderen Gebiet wurde in der SED-Diktatur soviel gelogen wie auf dem der Erfüllung wirtschaftlicher Planziele. Hier blieben die Grenzen von Betrug und Selbstbetrug stets fließend.

Dann frag ich mich doch wieso die BRD soviel Angst vor der kleinen DDR hatte? Und wieso sie sich all die vielen schönen Patente und Marken unter dem Nagel gerissen hat? Oder wieso über 6000 Firmen aus dem Westen ihre Waren aus der DDR bezog? Als da wären Karstadt, Aldi, Kaufhof, Quelle, Whoolword, Bader, Puma, Adidas, EKL (Möbelhersteller), Neckarmann, Black & Decker, Foldt & Preuß und noch besser, EKL wurde schliesslich sogar übernommen.

Die Orga­nisation der Volkswirtschaft wurde nicht nach Krite­rien wie Effizienz, Rationa­li­sierung, Knappheits-Prin­zip, 
technischer Qualitätsoptimierung, strukturiert, also nach dem höchsten Gewinn der möglich ist, 
sondern nach techn. Möglichkeit, technischer Optimierung, Langlebigkeit, Ressourcen und nach realen Bedarf 
der Menschen, also nach dem Menschen. 
Mit anderen Worten: Der Arbeiter ist im Sozialismus keine Ware die man Jahrzehntelang bis zum Umfallen bei möglichst 
niedrigen Löhnen und unsicheren Arbeitsverhältnissen schuften lässt, um sie anschliessend billig im Rentensystem der
Niedrigrenten zu entsorgen, sondern man leistet sich den Luxus drei Mann für das eindrehen einer Birne und vollem 
Lohn zu beschäftigen.
Bedarfswirtschaft kürzt also die Spitzenlöhne zugunsten hoher Niedriglöhne von denen man angemessen leben kann.
Und deshalb muss Bedarfswirtschaft viel mehr Geld erwirtschaften um diesen sozialen Gerechtigkeits-Luxus zu 
finanzieren.
Daher ist die DDR-Wirtschaft eine Bedarfswirtschaft und die westliche BRD Wirtschaft eine Profitwirtschaft. 
Alternativ benutzt der Westen die Begriffe Mangelwirtschaft (um die DDR Volkswirtschaft herabzusetzen) und 
Marktwirtschaft (um den Realitätsanspruch zu indoktrinieren). Sozial ist das noch lange nicht.

BPI der DDR und der BRD im Vergleich

BPI der DDR und der BRD im Vergleich

Etwa 30% des Außenhandels gingen geradewegs nach Westdeutschland. Viele Wessis wissen nicht einmal das sie eigentlich in DDR-Klamotten rumgelaufen sind. Geliefert wurden Möbel wie Sessel, Betten, Bettwäsche, Kittelschürzen, Strümpfe, Strumpfhosen, Mützen, Schuhe, Sportschuhe, Stofftiere, Kinderkleidung, Damen- und Herrenmode, Elekrokleingeräte, Jeans, Werkzeuge, Lebensmittel, Frisches Gemüse, Milch usw. Was heute aus China kam, kam damals aus dem Osten und das durchaus in hervorragender Qualität. Die DDR hatte deshalb von allen Ostblockstaaten den höchsten Lebensstandart. Sie hatte in den 80igern die größte Flotte Europas und den ersten deutschen Kosmonauten. Ja meine lieben Wessis, wir waren zuerst im Weltall….

Natürlich habt ihr unseren Kosmonauten nicht so hofiert wie euren, es war ja nur ein Ossi. Für den gab es kein Job bei der ESA und auch kein 24 Stunden – „Unser Mann im Weltall„.
Und all diese Unternehmen die 6000 eurer Firmen beliefert haben, waren laut eurer Vorstellung zwischen Nov. 89 und Jan. 90 plötzlich völlig veraltet. Genau davon seid ihr doch überzeugt, oder?
Also schauen wir uns das doch mal genauer an.

Das Wesen des KapitalismusZuerst einmal ein Link: Rente mit 67 – ihr sollt ja wissen was ihr davon habt. Weitere Folgen eurer Wirtschaftskompetenz und wie sie sich auf die Menschen auswirkt gibts demnächst mal.
Und mal so unter uns, von wirtschaftlicher Kompetenz würd ich in dieser Bundesregierung auch nicht ausgehen. Die sind sowas von inkompetent, da hat jede Hausfrau mehr Grips denn die gibt nicht aus was sie nicht hat.

Eure ganzen Wirtschaftstheorien sind sowas von bescheuert, die scheissen euch damit das Gehirn zu. Es ist nahezu unglaublich das ihr 1 und 1 nicht zusammen zählen könnt um zu erkennen das dieser Planet nicht mit der Wirtschaft wächst. Das diese kapitalistische Wirtschaft euch zu Sklaven macht. Das ihr seelisch, geistig, gesundheitlich und moralisch daran zugrunde geht. Und das ist in allen Statistiken weltweit als Trend eindeutig nachweisbar. Aber statt eure Wirtschaftstheorie in Frage zu stellen, stellt ihr nur die Folgen in Frage. Das ist etwa so sinnvoll wie Gerechtigkeit herbei zu beten.  Es ist geradezu ein Prinzip des Westens Probleme durch Unmengen von Analysen, Geschwafel und Blabla ominöser „Experten“ zu einer diffusen Wissenschaft aufzublähen, damit nur ja keiner durchsieht das da eigentlich nur knallharte Ausbeutung dahinter steckt.

Blühende Landschaften hatte Helmut Kohl für die DDR prognostiziert, wenn nun denn endlich die marode DDR-Wirtschaft beseitigt worden wäre. Wie von vielen anderen Prognosen ist auch von dieser nicht so viel übrig geblieben. Das was sich in den Köpfen der Menschen aber festgefressen hat, ist das Bild einer ineffizienten und kaputten DDR Wirtschaft, die dringend der Hilfe aus dem Westen bedarf, um ein kapitalistischen System zu etablieren.

Immer wieder ist über die DDR-Wirtschaft zu lesen, ohne den ‚Wendeherbst‘ von 1989 wäre unweigerlich ihr baldiger Kollaps eingetreten. Nur wenige stellen diese seit mehr als 20 Jahren kolportierte These in Frage.
Die Wahrheit sieht anders aus. Dr. Klaus Blessing – ehemaliger DDR Industriestaatssekretär spricht vielmehr über die Veruntreuung der Treuhand, von einem Ausverkauf einer anders strukturierten aber durchaus leistungsfähigen Wirtschaft, denn das Kohl’sche Bild ist schief, ist westliche BRD-Propaganda.

Wirtschaftstheoretiker wie Christa Luft und Klaus Blessing und Wirtschaftspraktiker dazu gehören die in diesem Buch versammelten Kombinatsdirektoren, in deren Verantwortungen ehedem Zehntausende Beschäftigte arbeiteten berichten aus ihren Erfahrungen und zeigen die Realität in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit. Sie melden nicht nur begründete Zweifel an der grassierenden Kollaps-These an, sondern schildern auch mit viel Sachverstand, was auch heute noch aus diesem reichen Erfahrungsschatz zu lernen ist.

Was vielmehr und überraschend für „Wessis“ und entgegen der westlichen Propaganda entsteht, ist das Bild eines DDR-Wirtschaftswunders.

Wirtschaftswunder DDR

Publikationen über das Wirtschaftswunder DDR:
Die Kombinatsdirektoren, Jetzt reden wir: Was heute aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist
Kombinatsdirektoren erzählen.
Ein Projekt zur Erkundung der DDR-Wirtschaftsgeschichte, Rohnstock-Biografien
Klaus Blessing, Es reicht: Zwanzig Jahre ausgeplündert, ausgegrenzt, ausgespäht
Klaus Blessing, Die Schulden des Westens: Was hat die DDR zum Wohlstand der BRD beigetragen?
Klaus Blessing, Die Veruntreuung der Treuhand – Interview mit Dr. Klaus Blessing,
https://www.youtube.com/watch?v=fbdzw…

 

Um das mal zu erklären: Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft gehen auf Müller-Armack (NSDAP) zurück, der angeblich das Prinzip der Freiheit auf dem Markt mit dem des sozialen Ausgleichs verbindet. Ludwig Erhard übernahm die Bezeichnung, weil es gut klang. Das Konzept basiert auf Vorstellungen die schon in den 1930er und 1940er Jahren entwickelt wurden. Mit anderen Worten: Es ist eine Vorstellung – also eine Theorie. Und wer sich genau umschaut stellt fest, das diese Theorie in der Praxis garnicht funktioniert. Das heisst diese Theorie ist durch die Praxis widerlegt. Das ist kein Konzept, das ist ein geistiger Schrotthaufen aus der Vorkriegs-Nazizeit von einem Mann, der Anfang Mai 1933 der NSDAP beitrat. 1933 bis 1945 Parteimitglied der NSDAP, formulierte er in einem Pamphlet seine Hoffnungen auf die nun möglich werdende Wirtschaftsordnung. (Staatsidee und Wirtschaftsordnung im Neuen Reich. Junker & Dünnhaupt, Berlin 1933) Und darauf basierend formulierte er ab 1943 (als sich abzeichnete das Deutschland den Krieg verlieren könnte) eine neue Schrift mit dem Begriff der „sozialen Marktwirtschaft“ (Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft. Verlag für Wirtschaft und Sozialpolitik, Hamburg 1947). Und auf diesem recyceltem Nazischriftgut basiert die „Wirtschaftstheorie“ der BRD.
Wann hat man euch das in der Schule beigebracht?

Als die DDR als Staat noch existierte, schätze man im Westen deren wirtschaftliche Macht und wissenschaftliche Potenz extrem hoch ein. Sigmund Jähn Die DDR war in vielen Bereichen auf Weltmarktniveau. So beispielsweise die Werften von Rostock, die Schwerindustrie in Leipzig und die Braunkohle Fördergebiete. Und, nicht zu vergessen, der erste Deutsche im Weltall war Siegmund Jähn aus der DDR. Auch in Sachen Melktechnik belieferte die DDR zahlreiche Länder. ZEKIWA wurde zur größten Kinderwagenfabrik Europas und beschäftigte in seiner Glanzzeit 2.200 Mitarbeiter die jährlich 450.000 Kinderwagen und 160.000 Puppenwagen produzierten. Das Kirow Werk in Eberswalde war und ist Weltmarktführer für Eisenbahn-Krane und speziell Doppellenker-Krane. Die Textilindustrie der DDR exportierte in alle Länder und holte Devisen herein, die wiederum für den Aufbau anderer Industriezweige verwendet werden konnten. Auch das inzwischen insolvente westdeutsche Versandhaus Quelle lebte nicht schlecht durch den Verkauf von Geräten aus der DDR. Die DDR produzierte viele Produkte speziell für das westliche Ausland oder vergab Lizenzen. Darunter Schreibmaschinen, Rundfunktechnik, Kühlschränke – einfach alles.

In den 80er Jahren war „Robotron“ für den westdeutschen Markt ein profitabler Produzent und Zulieferer. Drucker von Robotron wurden in der BRD unter dem Namen „Präsident“ und in den dem High-Tech Land USA unter dem Namen „Samelco“ verkauft. Für den westdeutschen Zweig von „Commodore“, dem Entwickler des C64 und damit des erfolgreichsten Heimcomputers aller Zeiten, lieferte Robotron die Mechanik für die schnellen Typenraddrucker CBM 8028 und CBM 8229. 1989 beschäftigte das Kombinat 68.000 Mitarbeiter und generierte einen Umsatz von 12,8 Milliarden (DDR-) Mark.

Das letzte Jahrzehnt der DDR zeigt einen beachtlichen Zuwachs in der Bruttowertschöpfung von 29,2 % im Produzierendem Gewerbe und 34,9 % im Baugewerbe. Für die gesamte Wertschöpfung betrug der Zuwachs von 1980 bis 1985 17,1 % und von 1980 bis 1989 27,3 %. In den Jahren von 1985 bis 1989 stieg die Bruttowertschöpfung auf 108,7 % gegenüber 1985 an. In den einzelnen Wirtschaftszweigen der DDR ergaben sich im letzten Jahrzehnt ihrer Existenz gegenüber 1980 auf Preisbasis 1995 in Euro in der Bruttowertschöpfung folgende Zuwächse:

Jahr 1985 1989
Insgesamt 117,1 127,3
Land- & Forstwirtschaft, Fischerei 127,4 109,3
Produzierendes Gewerbe ohne Bau 118,7 129,2
Baugewerbe 120,0 134,9
Handel, Gäststätten, Verkehr 114,8 129,5
Finanzen, Vermietungen, Unternehmens-Dienstleistungen 104,7 119,3
Öffentliche + private Dienstleistungen 117,3 124,2

Quelle: G. Heske, „Gesamtrechnung Ostdeutschland“, 2005, Seite 57; Umrechnung auf Basis 1980 = 100 durch Karl Mai

Das Produzierende Gewerbe einschließlich des Bausektors erreichte 1989 in der DDR einen hohen Wertschöpfungsanteil von 49,3 %, der seit 1970 nur um 0,6 %-Punkte gesunken war. In der damaligen BRD wurde dieser Anteil mit 37,0 %, um 9,2 %- Punkte niedriger ausgewiesen (Heske, Seite 54/55).
Dies drückt eine abweichende Ausrichtung der DDR-Wirtschaft gegenüber der BRD aus. Große Unterschiede gab es auch bei den öffentlichen und privaten Dienstleistungsbreichen. Aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftssysteme und der daraus resultierenden abweichenden Eigentumsstrukturen und Zielsetzungen waren die Anteile der privaten und öffentlichen Dienstleistungen in der damaligen DDR und BRD quasi entgegengesetzt. Während in der BRD ganz klar die unternehmerischen Dienstleistungen dominierten, war in der DDR nicht nur der Anteil der öffentlichen und privaten Dienstleistungen viermal grösser als der Anteil der unternehmerisch erbrachten Dienstleistungen sondern auch absolut grösser als die öffentlichen und privaten Dienstleistungen der BRD.

Der Grafische Vergleich macht es vielleicht deutlicher:

Bruttowertschöpfung 1970-2005, DDR und BRD

Bruttowertschöpfung BRD 1970-2005, 1989 DDR (links) und BRD (Rechts) und Einheit ab 1991

Nach Heske (a.a.O., Seiten. 54/55) ergab sich für 1989 folgender Verleich zwischen BRD und DDR in der Struktur der Bruttowertschöpfung :

in % DDR BRD
Land- & Forstwirtschaft, Fischerei 2,1 1,2
Produzierendes Gewerbe ohne Bau 36,3 30,7
Baugewerbe 13,0 6,3
Handel, Gäststätten, Verkehr 13,4 16,7
Finanzen, Vermietungen, Unternehmens-Dienstleistungen 6,7 24,5
Öffentliche + private Dienstleistungen 28,5 20,6

Interessant ist dabei die Verteilung innerhalb des Produzierenden Gewerbes. Hier lag der Anteil des „Verarbeitenden Gewerbes“ an der Bruttowertschöpfung in der DDR für 1989 mit 65,6 % deutlich unter den 91,2 % der BRD. Deutlich überwiegt dagegen der Bereich Finanzen, Vermietungen, Unternehmens-Dienstleistungen im Westen, was u.a. auf die Versicherungsbranche, Börsen und Kapitalanlage-Geschäfte zurück geht. Also da wo massiv spekuliert wird. Er macht fast 3/4 der Leistungen aus. Dieser Bereich ist in der DDR auf das Wesendliche reduziert.

In der DDR wurde ein wesentlich höherer Anteil in den Wirtschaftszweigen Energie- und Wasserversorgung sowie Bergbau, Steine und Erden erbracht. „Hintergrund dieser krassen Unterschiede war die Spezifik der Sicherung der Energieversorgung auf Basis der einheimischen Braunkohle in Ostdeutschland.“ (Heske, Seite 57)
Dies zeigt ein strukturelles aus der Teilung Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg erwachsenes Handicap der DDR deren Energiewirtschaft auf Basis der einheimischen Braunkohle ständig einen relativ hohen Anteil der industriellen Investitionen zum Nachteil der übrigen Wirtschaftszweige erforderte. Abgeschnitten von den Bergbau und Stahlindustrien des Ruhrgebiets musste die DDR außerordentliche und ständig wachsende Erschließungs- und Nutzungskosten für Braunkohlebergbau und Metallindustrie sowie der generellen Energieversorgung tragen.

Computer & Technik der 80iger Jahre Ost und West

Computer & Technik Ende der 80iger Jahre Ost und West

Im Jahre 1990 schrieb die „Computerwoche“ noch: „Mit enormen Anstrengungen […] wuchs Robotron zu einem der mächtigsten PC-Hersteller im RWG. Immerhin wurden bis Ende 1989 rund 212 000 Büro- und Personal Computer produziert. Davon kamen 100 000 in der DDR zum Einsatz, den Rest exportierte man vor allem in die Sowjetunion. (Ostdeutschland: No-Names haben die größten Chancen“, computerwoche, 19.10.1990)“ 1991 hießt es dann in der gleichen Zeitschrift: „Der Zustand der DV-Branche in der ehemaligen DDR ist genauso desolat wie der in den anderen Industriezweigen.“ (Die DV-Szene in Ostdeutschland vor und nach der Wende, computerwoche, 25.01.1991)

Es begann sich ein negativer Trend in der Bericherstattung abzuzeichen, der eigentlich jeder objektiven Grundlage entbehrte (siehe Bild, Computertechnik Ost und West um ca. 87-89.)

Wo die plötzliche Kehrtwende in der Berichterstattung über die Wirtschaftskraft der DDR herrührte, ist aufgrund tatsächlichen Fakten nicht nachvollziehbar, denn vor der Wende war die DDR auch für das westliche Ausland eine Wirtschaftsmacht und innovativer Motor.

Es scheint als sei dies gezielt gestreut worden um die Wirtschaftskraft der DDR systematisch zu zerstören. Denn kaum begann jedoch die Treuhandgesellschaft mit der „Abwicklung“ der DDR-Industrie, änderte sich schlagartig die Berichterstattung zum Thema „DDR-Industrie“.
Ganz so als wollte man sagen: „Wenn wir die DDR-Kombinate schon zu Spottpreisen an westdeutsche Geschäftsleute verhökern, müssen wir auch so tun als sei alles nur Schrott und minderwertige Altlasten.“

Doch nur 1 Jahr zuvor schrieb die westliche Presse nur positiv über den Wirtschaftsstaat „DDR“ und verkaufte gern DDR-Erzeugnisse an westliche Bürger. Der Versandhandel der BRD hätte nicht erblühen können ohne die günstigen Produkte aus der ehemaligen DDR. Speziell das Versandhaus Quelle kaufte gern und viel aus der DDR. So mancher BRD Bürger hatte Waren aus der DDR im Haushalt.
So marode konnte die DDR-Wirtschaft rein sachlich betrachtet wohl doch nicht gewesen sein, oder?

Inzwischen belegt auch die Forschung anhand der objektiven Datenlage und im Kontext der Nachkriegsentwicklung und des Systemwettbewerbs, dass die langfristigen DDR-Wachstumsraten den Vergleich mit Westdeutschland nicht zu scheuen brauchten. Leider wird das nur nicht gern erwähnt, denn dann müsste man ja Fehler einräumen.
Die Realität da dann doch etwas anders aus, wie dieser DDR-Werbefilm bereits 1967 zeigt.
Es mag uns heute veraltet vorkommen, Fakt ist aber das es damals im goldenen Westen nicht besser aussah.

Gerhard Heske errechnet in „Gesamtrechnung Ostdeutschland“ (Supplement No. 17 des Zentrums für historische Sozialforschung, 2005, Seite 53) sogar einen Vorteil der DDR-Wirtschaft. Zwischen 1970 und 1989 stieg nach Heske das BIP je Einwohner in der DDR auf 188,9 % während zeitgleich in der BRD nur eine Steigerung von 152,0 % zu verzeichnen war. Bereits in der ersten Hälfte dieses Zeitraums wuchs das BIP von 1970 bis 1980 je Einwohner in der DDR auf 147,9 %, in der alten BRD auf 129,1 %, also auch damals schon schneller.
Auch für das letzte Jahrzehnt der DDR ergibt sich von 1980 bis 1989 eine Steigerung des BIP je Einwohner in der DDR auf 127,7 % und in der BRD auf 117,7 %.
Der wirtschaftliche Wachstum war in der DDR größer als in der BRD.
Die DDR verzeichnete somit eine jährliche Wachtumsrate von durchschnittlich 3.3 Prozent was zu höheren jährlichen Wachstumsraten gegenüber der BRD in diesem zwangzigjährigen Zeitraum führte. (Heske, Seite 52) Demgegenüber stieg nach jüngster Mitteilung des Statistischen Bundesamtes „das Bruttoinlandsprodukt für das frühere Bundesgebiet in der Zeit von 1970 bis 1980 um durchschnittlich 2,9 % pro Jahr und im Zeitraum 1980 bis 1991 um durchschnittlich 2,6 % pro Jahr.“ (Statistisches Bundesamt, Mitteilung vom 5.9.2006) Diese ab 1970 ungebrochen wachsende Leistungskraft der DDR zeichnet ein anderes Bild von der DDR das so gar nicht mit dem Bild der „maroden DDR“ harmonieren vermag.

Die DDR-Mark

Die neuen Banknoten und Münzen lösten die bis dahin seit dem 12. Dezember 1967 im Umlauf befindlichen Noten der Mark der Deutschen Notenbank (MDN) ab. Vorläufer dieser war die Deutsche Mark der Deutschen Notenbank (DM). Umgangssprachlich wurde die Mark der DDR einfach als Mark bezeichnet. 1 Mark war unterteilt in 100 Pfennige (Pf.).

  • Deutsche Mark der Deutschen Notenbank (DM) 31.10.1951 – 31.07.1964
  • Mark der Deutschen Notenbank (MDN) 01.08.1964 – 31.12.1967
  • Mark der DDR (M) 01.01.1968 – 30.06.1990

Die Mark der DDR war eine reine Binnenwährung, das heißt im Außenhandel und internationalen Reiseverkehr nicht konvertierbar. Das gleiche galt für alle Währungen im sozialistischem Ostblock.
Im Grunde bildete also der Ostblock einen eigenen Geld- und Weltmarkt. Der Transfer des Ostblocks zum Westblock erfolgte über das englische Pfund, der innerhalb des Ostblock als Transferrubel.
Auf dem internationalen Geldmarkt entspricht also 1 Rubel = 1 £ (englisches Pfund) und 1 Mark = 1 DM.
Allerdings wurde die Währung des Ostblocks nicht gehandelt. Es war nie Ziel des Ostblocks Teil des Westens zu sein, sondern eine Sozialistische Welt aufzubauen. Für die wurde dieser sozialistische Weltmarkt geschaffen. Die Anbindung an das Pfund diente nur dem Zweck Geschäfte mit dem nicht-sozialistischem Ausland (NSW-Staaten) zu machen. Der Ostblock ignorierte also die „Marktgesetze“ im Westen einfach und schuf eine Sozialistische Alternative. Diese Ungeheuerlichkeit passte dem Westen überhaupt nicht.

Und so schrieb der Westen:

So erfolgte mit dem Ende der DDR die „Demaskierung“ einer bislang in der Rang­folge der Industrie-Länder hoch eingeord­neten Volks­wirt­schaft, was vor allem auch bewirkt worden war durch nicht vergleichbare (statistische) Bewertungsmaß­stäbe, manipulierte Statistiken, eine verschleierte Außen­verschuldung (ca. 80 Mrd. DDR-Staatsschulden) und das zwar als positiv einge­schätzte, aber nur unter den spezifischen Bedingungen (scheinbar) wirtschaftlich funktionierende Binnensystem. Lothar Nettelmann, Wende, 2000

Im Klartext heisst das, der Westen (hier in Form von Lothar Nettelmann) begriff weder das der Ostblock einen eigenen „Geldmarkt“ erschaffen hatte, und log zudem noch über die DDR-Staatsschulden die bei lächerlichen 20,3 Mrd. DM Netto-Auslandsschulden lagen. Der Rest waren Schulden innerhalb der DDR Volkswirtschaft die als Zentralwirtschaft organisiert war und dementsprechend auch ihr eigener Kreditgeber war. Das sind also nur unterschiedliche Abteilungen der gleichen Firma. Der einzige der hier wirklich Demaskierung braucht ist die Propaganda der BRD.

Nach Rohwedder (22.10. 1990 vor der Handelskammer Wien), dem ersten Treuhandchef hatte die DDR ein Grundvermögen von 1200 Mrd. M (also mind. 600 Mrd. DM).
Die Staatsverschuldung der DDR zum Ende 1990 wird nach Berechnungen der Deutschen Bank
(1992, Bericht hier unter PDF downloadbar) mit 86,3 Mrd. DM benannt, darunter 38 Mrd. DM Schulden für die
Kreditfinanzierung des Wohnungsbaus der DDR, 28 Mrd. DM Schulden des Staatshaushalts zu Lasten des Kreditsystems und 20,3 Mrd. DM Netto-Auslandsschulden.
Bezogen auf das BIP von 313 Mrd. DM für das letzte Jahr der DDR (1989) war die
Staatsverschuldungsquote 27,6 % hoch.
Die BRD hat eine heutige Staatsverschuldungsquote von 81% bezogen auf da BPI.

Demgegenüber betrug die BRD-Staatsverschuldung 1990 929 Mrd. DM oder 41,8 % des BIP
Damit lag die Staatsverschuldung der DDR-Bevölkerung Ende 1990 pro Kopf bei 5.384,-
DM (bei einer mittleren Wohnbevölkerung von 16.028 Mio. Personen).
Die westdeutsche Bevölkerung brachte demgegenüber je Einwohner ca. 15.000,- DM öffentliche Schulden ins Vereinigungsjahr 1990 mit.
Die tatsächlichen öffentlichen Schulden 1990 je Einwohner der DDR betrugen danach 35,9 % derjenigen der westdeutschen Bürger. Noch bis zum Jahr 1988 kamen westliche Wirtschaftsexperten aufgrund Ihrer eigenen Analysen zur Ansicht, dass die Wirtschaftsleistung je Einwohner in der DDR vor derjenigen von England und Italien rangiere wie man beispielsweise in „Wirtschaft auf einen Blick“, 1988, Bank-Verlag Köln, Seite 116 nachlesen kann. Den Staatsbankrott sollte man daher eher im Westen suchen.

Der internationalen Zahlungsverkehr in der DDR wurde mit Valuta-Verrechnungseinheiten bzw. der Valuta-Mark gerechnet, und im Ostblock wurde mit dem Transfer-Rubel gerechnet. Ausländisches Geld (Sorten) war im DDR-Einzelhandel wie überall im Ostblock als Zahlungsmittel in der Regel nicht zugelassen. Ausgenommen waren die Intershops, in denen man nur mit harten Währungen (Devisen oder Westgeld) oder den so genannten Forumschecks bezahlen konnte. Reisende aus dem westlichen Ausland mussten per Zwangsumtausch ihre Devisen in Mark der DDR (oder dem jeweiligem Ostblockland) umwandeln. Pro Tag waren das zwischen 10 und 15 DM.

Die Kaufkraft der Mark der DDR läßt sich nur sehr eingeschränkt mit der der Deutschen Mark (DM) vergleichen: Für viele in der DDR subventionierte oder preiskontrollierte Güter des täglichen Grundbedarfs wie Grundnahrungsmittel, Wohnungen oder Bus und Bahn, aber auch Bücher, hatte sie eine deutlich höhere Kaufkraft als die Deutsche Mark. Für Konsumgüter wie Fernseher oder Autos war ihre Kaufkraft dagegen deutlich geringer. Auf dem freien Markt wurde die Mark der DDR lange Zeit für etwa 0,2 Deutsche Mark gehandelt; auch dies taugt aber nur sehr bedingt zur Einschätzung der Kaufkraft. Intern wurde mit Hilfe so genannter Richtungskoeffizienten z.b. für 1983 eine Deutsche Mark 4,40 M gleichgesetzt, was z.B. bedeutete, daß Exportbetrieben für eine DM Exporterlös M 4,40 gutgeschrieben wurden. „Offizieller“ Kurs war jedoch stets 1:1 – allerdings war eine Konversion von M in DM nur sehr begrenzt möglich (z.B. für genehmigte Westreisen von DDR-Bürgern ein bestimmter Betrag pro Reisetag).

Die Valuta-Mark und der Transfer-Rubel

Eines der am wenigsten verstandenen Geldsysteme war das der Valutamark und des Transfer-Rubels. Die Valutamark ist eine interne Bezeichnung der DDR für Devisen, d.h. Geld in anderen Währungen. Nachdem ich mich gründlich mit Außenhandelsexperten über die Valutamark unterhalten habe, kam folgendes heraus.
Der gesamte Ostblock unterhielt einen eigenen „sozialistischen Weltmarkt“ in dem der Rubel die internationale Leitwährung darstellte, während die Mark sowas wie die zweite Leitwährung war. Er funktionierte wie der „kapitalistische Weltmarkt“. Diese Leitwährung wurde von allen sozialistischen Staaten intern als
Transferrubel oder Valutamark genannt und stellten in gewisser Weise auch den DevisenRubel oder die DevisenMark dar. Ein Transferrubel hatte den Realen Gegenwert von einem Englischem Pfund. Eine Valutamark hatte den Gegenwert von einer DM.
Der Richtungskoeffizient richtete sich nach dem Kursverhältnis von Englischen Pfund zur DM.
1983 bekam man z.B. für 4,40 DM etwa 1 £ (englische Pfund). Diese 4,40 DM wurden in der DDR als Valutamark bezeichnet und im Außenhandel zur Berechnung der Devisen benutzt. 1 Transferrubel war also 4,40 Valutamark wert. Dementsprechend war 1 Rubel 4,40 Mark wert.

Valutamark (VM) Kurs

Valutamark (VM) Kurs

Die Anbindung an das Pfund ergab sich aus der Tatsache das man über englische Banken die Geldgeschäfte abwickelte.

Diese Anbindung an das Pfund wurde 1961 im Zuge einer Währungsreform anlässlich des Mauerbau in Deutschland durchgeführt.

Der sozialistische Ostblock trennte sich damit aus dem Weltmarkt und errichtete somit einen neuen sozialistischen Geldmarkt in dem der Transferrubel die Rolle des Dollars einnahm und die Mark nahm als Zweitwährung die Rolle der DM ein. Diese Kursunterschiede bildeten die Grundlage der Währungen innerhalb der Ostblockstaaten.

Es ist anzunehmen das die Wende auch damit erzwungen wurde, die Devisenkonten einzufrieren.
Im Binnenhandel galt dieser Pfund-DM-Kurs als Richtwert, sodaß z.b. 1983 1 £ etwa 4,40 DM entsprach bzw. 1 Transferrubel entsprach 4,40 Valutamark.
Innerhalb der DDR wurde dieser Kurs für den Schwarzmarkt einfach verdoppelt.
Diese 8,80M benutzte man also „Richtwert des Schwarzmark-Kurses“, der durch den Mangel an Westgeld, und wohl auch aufgrund der bequemeren Umrechnung sich im Lande auf 8 oder 10 Mark pro 1 DM einpendelte. Quasi eine Gewinnspanne von 100%.

Der Wert der Valutamark stieg 1.1.1989 auf etwa 3,20 DM bis (1.1.1990) 2,7156 DM für 1 £ (englische Pfund).
Mit anderen Worten die Mark der DDR wurde parallel zum Rubel immer teurer.
Ab 1.Juli 1989 setzt ein Kursverfall des engl. Pfund ein, zeitgleich mit dem Zerfall des Ostblocks ein, sodaß der Kurs der Valutamark bei etwa 3,03 DM stand, im Oktober stieg er weiter auf 2,79 DM im Nov. auf 2,75 DM für jeweils 1 £. Die Valutamark war also von 1953 bei 11,81 immer wertvoller geworden und muss zur Einheit bei ca. 2,79 DM angesetzt werden. Mit diesem Wert wurde das DDR Vermögen in untreuen Händen gelegt und damit begann der Ausverkauf.

Statistik des Sozialabbau

Statistik des Sozialabbau

Preisbeispiele

In der DDR gab es staatlich vorgeschriebene Festpreise, die offiziell als Einzelhandelsverkaufspreis (EVP) bezeichnet wurden. Diese Preise galten landesweit und waren auf jeder Verpackung aufgedruckt.

  • 0,05 M / 0,10 M ein Brötchen / eine Semmel
  • 0,62 M für 1000 g Brot / 0,93 M für 1.500 g Brot / 1.24 M für 2.000 g Brot
  • 0,12 M Flasche Mineralwasser 0,33L (Pfand 0,30 M)
  • 1,50 M Benzin 88 Oktan (‚Normal‘)
  • 1,65 M Benzin 92 Oktan (‚Super‘)
  • 295,00 M für einen Taschenrechner (Mitte der 80er Jahre)
  • 400 M digitale Armbanduhr Anfang der 80er Jahre
  • 795,00 M für einen Kassettenrecorder mit Einfachdeck
  • 6.000 bis 7.000 M Farbfernseher
  • über 10.000 M ein Trabant
  • ca. 20.000 M ein Wartburg

Der Durchschnitts-Nettoverdienst pro Monat betrug bereits im Jahr 1970 etwa 748 M.
Das ist weitaus mehr als so mancher Arbeiter heute hat.

Der Mythos vom DDR-Bankrott

Wenn es um das Ende der DDR geht, ist heute oft vom „Bankrott der DDR“ und seiner „maroden Wirtschaft“ die Rede. Aber war die DDR wirklich zahlungsunfähig und stand sie tatsächlich vor dem Staatsbankrott? Oder ist das alles nur Meinungsmache?
Da die DDR 1990 bis zur Auflösung Kunst- und Kulturschätze, Maschinen, Bodenschätze, Immobilien, Seen, Wälder und Land im Wert von Zigtausenden Milliarden Dollar sowie nebenbei auch einige Goldreserven (etwa 60 Tonnen) hatte und bis zuletzt alle Löhne und Renten zahlen, alle Kredite und Zinsen bedienen konnte und nie zahlungsunfähig, nie überschuldet und nie kreditunwürdig war, trifft der Vorwurf einer Pleite nicht zu.
Die Auslandsschulden der DDR waren im Gegensatz zu den Schulden der BRD eher ein paar Mrd. Dollar Peanuts.

Das liegt nicht zuletzt auch daran, das sie keine 500 Mrd. Euro Pakete an Banken und EU verschenkte. Dafür machte sie sich einen guten Namen in vielen anderen Ländern wie Vietnam, Mosambique, Angola, Mongolei, Kuba oder Chile, die sie großzügig mit Carepaketen für die Bevölkerung und in Sachen Ausbildung von Fachkräften unterstützte. Überall liest man Artikel die sich darüber auslassen, wie lebensunfähig die DDR war. Der „Bankrott der DDR““ wird zum festen Bestandteil des „öffentlichen Bewusstseins“ über das Ende der DDR – zumindest wenn man den Medien Glauben schenkt. Kameras und Computer

Zwar könnte man Aussagen wie: „Den Menschen fehlte es an allem, vom Dosenöffner über die Orange bis zum …“ mit einem lapidaren „stimmt nicht“ begegnen. Das hilft aber auch nicht gegen die einstimmige Suggestionen der Medien, deren Ziel es offenbar ist, die DDR nachträglich in den Augen der Ostdeutschen zu delegitimieren und die negativen sozialen Folgen der hohen Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland zu relativieren.
Dies ist insgesamt umso bemerkenswerter, als jetzt, 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, immer mehr nachprüfbare Fakten zur Verfügung stehen, die es erlauben, die ökonomische Situation der DDR genauer zu analysieren und die Schwarz-Weiß-Malerei zum „Staatsbankrott“ und zur „total maroden DDR“ zu relativieren.
Noch bis zum Jahr 1988 kamen westliche Wirtschaftsexperten aufgrund Ihrer eigenen Analysen zur Ansicht, dass die Wirtschaftsleistung je Einwohner in der DDR vor derjenigen von England und Italien rangiere wie man beispielsweise in „Wirtschaft auf einen Blick“, 1988, Bank-Verlag Köln, Seite 116 nachlesen kann. Im selben Jahr, 1988, lobte die renomierte westdeutsche Fachzeitschrift „Computerwoche“ die DDR wegen ihrem bedeutendem Stand und dem Weg zum internationalen Spitzenniveau: „… Zweifellos hat die Mikroelektronikindustrie der DDR inzwischen einen bedeutenden Stand erreicht und vor allem mit ihrer 1-Megabit-Premiere in Leipzig Aufmerksamkeit auf sich lenken können. Trotz dieses „für die DDR enorm wichtigen Schrittes in Richtung auf das internationale Spitzenniveau“ bei Speicherchips und der damit verbundenen recht euphorischen Stimmung, räumten einige DDR-Vertreter gegenüber westlichen Journalisten und Fachleuten ein, daß es „noch einige Hürden“ bis zur Beherrschung des Produktionsprozesses zu nehmen gäbe….“ (Bericht über die Leipziger Frühjahrsmesse: Auch der Ostblock will flexible Fertigung, Computerwoche, 13.05.1988) 1988 galt die DDR neben den USA, Japan und der Sowjetunion zu den wenigen Ländern, die die materiell-technischen Voraussetzungen für die Entwicklung der Mikroelektronik im eigenen Land geschaffen hatten.

Sie rangierte auf der Skala der stärksten Industrienationen der Welt auf Platz 10 (teilweise auch Platz 15 von mehr als 195 Ländern) und das z.B. vor der Wirtschaft Griechenlands und anderer europäischer Staaten wie Island, Spanien, Portugal, Malta oder gar Lichtenstein, Monaco usw..
Das Realeinkommen der Bevölkerung verbesserte sich allein im Zeitraum 1980 – 1988, wo sich in vielen Ländern die Lebenslage der Werktätigen verschlechterte, um 4,4% durchschnittlich jährlich.
Das war mehr als das Wachstum des produzierten Nationaleinkommens das nur bei 4,2% lag.
Einer von vielen Fehlern die gemacht wurden, gewiss, aber derartige Fehler sind korrigierbar.
Seit 1970 wurden mehr als 3 Millionen Wohnungen neugebaut bzw. rekonstruiert und damit für 9 Millionen Menschen, d. h. mehr als die Hälfte der Bevölkerung der DDR, qualitativ neue Wohnbedingungen geschaffen.

Infolge der Konzentration der Mittel (ca. 200 Mrd. M) wurden zur gleichen Zeit dringendste Reparaturmaßnahmen nicht durchgeführt, sodaß es in andere Bereichen zu erheblichen Verfallserscheinungen kam. Im letzten Bericht nach der Entmachtung Honeckers wurde berechnet das die Verschuldung zwar relativ hoch ist, aber auch das die Kaufkraft im Lande selbst viel zu hoch war.
Eine Absenkung des Kaufkraftniveaus um 25% bis 30% klingt zwar viel, wäre aber durchaus noch weit über das kulturelle Existenzminimum gewesen, das im Osten schon aufgrund der Preisentwicklung weitaus geringer und damit erschwinglicher war. Dazu kommt, das die Bürger im großem und Ganzen ausreichend Reserven hatten um dies bis zur Konsolidierung des Haushaltes durchzustehen, ohne das es dabei zu Armutserscheinungen gekommen wäre, die im Westen allgegenwärtig sind. Der dramatische Einschnitt wäre nicht halb so gigantisch ausgefallen, wenn man bedenkt wie dramatisch der Sturz in die Arbeitslosigkeit war.

Gegenwärtiges Deutschland

Gegenwärtiges Deutschland

Mit anderen Worten, die DDR hatte die BRD garnicht nötig. Aber Schäuble hat stundenlang auf die frisch gewählte DDR-Regierung eingequatscht und ihnen puren Blödsinn aufgetischt, bis sie selbst glaubte, das sie pleite sei während sich die BRD als Retter darstellte.
Er – Schäuble hat eiskalt gelogen.

Und so verkünden die Westdeutschen Schergen denn auch stolz:
Zwei Jahrzehnte nach der Wende zeichnet sich deutlich ab, dass nur wenig von den Strukturen der DDR Bestand haben wird.

Auch die Landwirtschaft, das Konzept der LPGen hat sich als so effektiv erwiesen, das die neuen Landräuber das gleich übernahmen und darauf sich der „Erfolg“ der Ostdeutschen Landwirtschaft im Einheitsdeutschland stützt. Das dabei kaum Bauern existieren und diese Landwirtschaft praktisch durchgehend in der Hand von Agrargesellschaften (oder besser noch Agrarkonzernen) befinden wird ausgeblendet. Doch genau dieser Zustand herrschte zwischen dem 11. und 17. Jhd. in Deutschland. Das Land gehörte dem Adel, die Menschen besaßen nichts.
In Wessi-Lügen-Deutsch wird das so ausgedrückt:
„Die Entwicklung der ostdeutschen Landwirtschaft nach der Wiedervereinigung ist eine ökonomische Erfolgsgeschichte jener Agrarbetriebe, die ihre zu Zeiten der DDR ausgebildeten großbetrieblichen Produktionsformen nach 1990 beibehielten.
Anders, aber zeitlich parallel, verlief der industriewirtschaftliche Strukturwandel. “
Strukturwandel ist Wessi-Deutsch für alles was den Profit maximiert, in diesem Fall waren die Menschen und damit auch die Dorfkultur einschliesslich Läden, Kulturhäuser, medizinische Versorgung das Opfer des „Strukturwandels“. Denn wo es keine Arbeit gibt, verschwinden sehr bald die Läden und das Dorfsterben setzt ein. Leider ist das nicht profitabel.
In Wessi-Deutsch versteckt sich das hinter folgenden Worten:
„Die erfolgreiche Verstetigung agrarwirtschaftlicher Strukturen schließt jedoch negative Folgen für die ländlichen Regionen mit ein.“ oder „Der Sozialwissenschaftler Rainer Land spricht von einer zunehmenden regionalen Entbettung der neuen ostdeutschen Agrarbetriebe.

Das nenn ich doch mal eine Geschichtsfälschung der unglaublichen Art den blanken Feudalismus in Ostdeutschland als Erfolggeschichte zu verkaufen, nachzulesen beim Propagandaministerium der CDU (bpb) verfasst vom Wessi PD Dr. Bernd Martens, Uni Jena, Fachgebiet Managmentsoziologie, auch so ein Importwessi, der nur Schaden anrichtet. Momentan verblödet er gerade die Soziologie-Studenten an der Uni Halle.

Und es gibt noch mehr über das man mal reden müsste. So gibt es z.b. eine sehr interessante Doku über Doping bei der Arbeit- auch so ein Phänomen West.

Doping am Arbeitsplatz Teil 1 -http://www.youtube.com/watch?v=4IvNrKIEovM
Doping am Arbeitsplatz Teil 2http://www.youtube.com/watch?v=mpTTeNaI-2I

DDR Landwirtschaft in Hand von westl. Agrarkonzernen

Feudalismus wieder hergestellt. DDR Landwirtschaft in Hand von westl. Agrarkonzernen

Natürlich hat man im Osten gerne hochgestapelt und das wurde dann intern wieder relativiert, aber Fakt war, der Westen hat´s geglaubt. Die Grenzen von Betrug und Selbstbetrug sind auch im Westen stets fließend. Desinformation ist eine Geschäftsstrategie, was die vielen Wirtschaftsblasen, Verträge alá Riesterrente und selbst die Versicherungen Tag für Tag beweisen.

Auch die BRD sonnt sich gern im Mythos einer Wirtschaftskraft, deren Wahrheitsgehalt bezweifelt werden muss, angesichts der vielen Armen im Lande. Ne gute Show hat die DDR allemal abgeliefert und der Westen hätte das ohne Maueröffnung wohl bis heute geglaubt.
Also von wegen Pleite, nicht überlebensfähig oder Desinformation. Wie eingehend sind sie denn über Genfelder und Umweltbelastung z.b. durch die Bayer AG informiert? Na merken sie´s, auch hier wird mal wieder mit zweierlei Maß gemessen.

Aber schauen wir doch mal kurz zu „Aufbau Ost“ am Beispiel von Rostock.

Was wurde aus dem ehemaligem Rostocker Volksbesitz (Auswahl) nach 1990?

VE Bau-und Montagekombinat Industrie-und Hafenbau 1992/93 als Ihab durch “Unternehmer” Tesenfitz in die Pleite gewirtschaftet. VE Wohnungsbaukombinat Rostock – nach der “Privatisierung” als Teil der Elbo-Gruppe in die Pleite getrieben. VE Ingenieur-und Tiefbau-Kombinat Rostock nach Privatisierung die Pleite. VEB Bagger-, Bugsier und Bergungsreederei, 1992/93 nach Privatisierung durch niederländische und westdeutsche Investoren in die Pleite getrieben. VEB Jugendmode Rostock, 1991 von der Treuhand abgewickelt. VEB Bau Rostock Land, nach Privatisierung als Rola Bau GmbH in die Pleite getrieben. VEB Warnowwerft Warnemünde, nach der Wende Teil der DMS AG, eine Holding ostdeutscher Schiffbaubetriebe. 1991 Verkauf an Kvaener und aufwändige Modernisierung, in den 2000ern Weiterverkauf an Aker,von Aker an russische “Investoren” Burlakov und Jussofov verkauft. 2009 als Teil der Wadan-Gruppe in die Insolvenz,nach “Rettung” im Rahmen des Insolvenzverfahrens Verkauf an den “neuen” Russen Jussofov. Verlust von 800 Arbeitsplätzen von 1200 die es 2008 noch gab. VEB Schiffswerft Neptun Rostock, nach der Wende Teil der DMS AG, 1991 an Vulcan- Gruppe verkauft. Einstellung des Schiffsneubau´s im selben Jahr. 1993/94 im Rahmen der Vulcan-Pleite in die Insolvenz. 1996/97 Kauf durch die Meyer-Werft Papenburg, im Lauf der nächsten Jahre Aufgabe des Standortes Rostock und Neuansiedlung in Warnemünde. Zunächst als Reparaturbetrieb tätig erfolgt inzwischen wieder der Neubau von Flußfahrgastschiffen und Spezialtankern. Zu erwähnen ist daß beide Großwerften bis zur Einheit zusammen rund 10.000 Menschen beschäftigten, geht man von jetzt noch rund 1.000 Arbeitsplätzen in beiden aus macht das einen Arbeitsplatzverlust von 90% und wie lange die noch existieren? Wir rechnen nicht damit. VEB Dieselmotorenwerk Rostock, nach der Wende Teil der DMS AG,1991 Verkauf an die Vulcan-Gruppe, 1993/94 mit dieser in die Pleite. Erneute Privatisierung im Zuge der Insolvenz und endgültige Pleite. Kauf des Werksgeländes in Warnemünde durch Caterpillar, Wiederaufnahme der Motorenproduktion Ende der 90er. Von den ehemals in Rostock ansässigen Betrieben existieren neben den ehemaligen Großwerften noch die Werft in Gehlsdorf (Jachtbau), der Seehafen Rostock (an israelisch/britische Investorengruppe verkauft), die DSR-Gruppe (an Hamburger Kaufleute verkauft), Aida Cruises (ex DSR-Gruppe, von dieser an Finanzinvestoren aus den USA verkauft). Betriebe wie die Fischereiproduktions-Genossenschaft Warnemünde, das Fischkombinat Rostock, Baumechanik Nord, das Backwarenkombinat, die Molkerei, das Instandhaltungskombinat Nord und das LIW verschwanden wie der VEB Jugendmode entweder gleich nach der Einheit oder wenige Jahre später völlig. Sie können ja gern weiterhin glauben das Fische die Fangnetze nach Ost und West unterteilen und dann gezielt um das Rostocker Fischreinetz einen Bogen machen um den Hamburgern ins Netz zu gehen, anders ist wohl die angebliche Unrentabilität der Ostdeutschen Fischerei kaum zu erklären, wo sie doch ebenso wie das Kombinat Jugendmode bis zur Wende massenhaft ihre Produktion an den Westen verkauft hat. Von den 500 größten Unternehmen der Bundesrepublik sitzen 478 in Westdeutschland und 22 in den neuen Ländern. Davon wiederum sind 14 in Berlin angesiedelt. Heißt: acht anderswo im Osten, d.h. vermutlich größtenteils um Berlin drumherum. Ausnahmen dürften Karl Zeis Jena, Schwedt und noch ein paar Überreste des Ostdeutschen Tafelsilbers sein. Erstaunlicherweise lässt man bei dieser Statistik gern weg wem diese Unternehmen gehören, da ist nämlich nicht ein Ossi darunter. Die gesamte Volkswirtschaft des Ostens ist quasi in Westbesitz. Den Ossis gehört bestenfalls noch der Arsch auf den sie abserviert werden. Das spiegelt sich in der Zahl der Erwerbslosen wider: Die Arbeitslosenquote ist im Osten mit 15,7 Prozent fast doppelt so hoch wie die im Westen mit acht Prozent. 37 Prozent der Ossis schätzen ihre eigene wirtschaftliche Lage als gut bis sehr gut ein. Im Westen sind es vier Prozent mehr. Ob sie die Ossis überhaupt befragt haben, lässt sich nicht feststellen, ich jedenfalls fand keinen einzigen der zu den angeblich 38% gehörte. Dafür fand ich jede Menge Ossis, die zu den Niedriglöhnern und prekären Verhältnissen gehörten, zu denen die weniger Rente bekommen, weniger Lohn für gleiche Arbeit und alles nur weil sie Ossis sind, die ja nichts (ausser ihre gesamte Volkswirtschaft) im Westen eingezahlt haben. Eine Frechheit wenn sie mich fragen. Ach und wenn sie sich über die Spritpreise wundern, die Raffinerie Schwedt (auch ein ehemaliger VEB) gehört jetzt drei der fünf Tankstellenkartelle West, die liefern sogar aus dem selben Tank. Wieviel Konkurrenz da aufkommt, kann man sich ja lebhaft denken. Da wundert es einem nicht das die Spritpreise explodieren, wenn die sich vorher schon einig sind wie die die Verbraucher abzocken. Das nennt man allerdings nicht Planwirtschaft sondern Marktwirtschaft. Ich versuche immer noch den Unterschied zu finden.

Die Planwirtschaft

Westpresse: Eine Planwirtschaft, wie in der ehemaligen DDR, ist immer zum Untergang verdammt. Das ist eine Art „Naturgesetz“ und wurde vor 20 Jahren mit dem Niedergang der DDR bewiesen.

K. P. Hensel schreibt „Die Kriegswirtschaft ist eher ein Beweis dafür als dagegen, dass die
zeitliche und räumliche Kombination der Pläne in einer zentral geleiteten Wirtschaft an sich möglich ist.“
Das totale, straffe kriegswirtschaftliche Befehlssystem war dazu die organisatorische Voraussetzung, ebenso wie die strikte Ausschaltung aller Marktmechanismen zur Verfügung über Ressourcen.
Nichts anderes hat auch der Sozialismus gemacht. Unzwar nach einem hierarchisch geordnetem Bilanzierungssystem das Produktion und Verbrauch gegeneinander aufrechnete. Das funktioniert ähnlich wie die Kontenwirtschaft im Datev-System der BRD.
Die DDR hat praktisch 95% ihrer Wirtschaft zu einem einzigen gigantischem volkseigenem Konzern umgebaut, der alles mögliche produzierte und mit der Effizienz eines gigantischen Großkonzernes arbeite – zum Wohle seines Volkes das in diesem volkseigenem Riesenkonzern eine rechtlich gesicherte Existenzgrundlage (also ein Einkommen mit Auskommen) hatte.
Das Planwirtschaft nicht funktioniert ist also grundsätzlich falsch, denn praktisch funktionierte absolute Monarchie, Feudalismus, Kolonialwirtschaft, Kapitalismus, Kriegsbesetzer-Wirtschaft und Sozialismus nach dem selben Prinzip. Nur hatte das vorangig das Systemziel (Bereicherung, Machterweiterung) der organisierten Ausplünderung von Menschen oder ganzen Ländern im Kolonialismus.

Im Fall von Sozialismus ist das Systemziel die Teilhabe der Bevölkerung am Gewinn der Wirtschaft mit der bestmöglichen Versorgung der Bevölkerung. Das ist bedarfsorientierte Wirtschaft. Engpässe werden vor allen Dingen durch Wirtschaftsblockaden gefördert oder gar erst ausgelöst. Eine Politik die der Westen dem Osten angedeihen ließ, um das DDR-Volk dafür zu bestrafen, das es nicht kapitalistisch ist.
Auch diese schäbigen „Freundlichkeiten“ mit denen er der DDR schadete, erwähnt der Westen nie in seiner DDR-Aufarbeitung. Es sind die selben Sanktionen die er derzeit auch gegen Russland verhängt, nur ist ein so großes Land mit reichen Bodenschätzen nicht so einfach zu „bestrafen“. Die Wirkung von Wirtschaftsblockaden gegen ein so kleines Land wie die DDR sind viel gravierender. Um so erstaunlicher ist die extreme Wirtschaftsleistung dieses winzigen Landes zu bewerten.

Die Aussage das Planwirtschaft nicht funktioniert ist also wissenschaftlich völliger Unsinn und reine Propaganda. Pläne haben sie alle, nur mit verschiedenen Zielen.
(BRD-Haushaltsplan ist praktisch das selbe wie der DDR-Jahresplan, nur unsozialer)

Die gesamten Aussagen der BRD über die Wirtschaft der DDR und ihre Effektivität ist eine gigantische Lüge.
Es ist weder eine "Mißwirtschaft" noch "Ineffizient" und auch die Bereicherung ist mangels DDR-Millionären
eine einzige Verleugnung. 
Vergleich Wirtschaft Ost/West

Vergleich Wirtschaft Ost/West

Wir leben in einer Marktwirtschaft und laut Politik und Medien ist das gut so und die einzig sinnvolle Lösung. Das eine sozial gerechte und bezahlbare Volkswirtschaft auf Dauer nur in einer Planwirtschaft enden kann, hört man nicht gern. Wer auch nur etwas Positives über die DDR äußert, wird angefeindet.

Das die Planwirtschaft nicht viel anders als die Planung eines Großkonzerns oder der BRD abläuft, zeigt wie dämlich dieses Argument eigentlich ist, denn betrachtet man die DDR als Großkonzern wie z.b. General Motors oder auch die BRD, dann wird klar das auch da geplant wird. Diese Darstellung ist reine böswillige, verleumnerische Westpropaganda.

Was damals ablief, war das Schlimmste was Menschen je passieren konnte – ist zumindest die Meinung der westdeutschen Mehrheit. Und diese Meinung hat sie nur, weil ihr das niemand erklärt. Weil sie die Wahrheit nicht erfahren.

Heute haben wir Demokratie und Freiheit, auch wenn nur wenige wirklich frei sind, tun und lassen zu können was sie wollen, das liegt nicht zuletzt am Mangel an Finanzen. Also was ist nun richtig, ist das wirklich unsere eigene Meinung? Wir hören uns die Berichterstattung an und bilden uns daraus unser eigenes Urteil über richtig und falsch. Aber sperrt man einen Affen in einen Zoo und er kommt zweifellos zur der „Erkenntnis“, dass er nur im Zoo überleben kann. Auch der Mensch ist bei seiner Erkenntnis davon abhängig welche Informationen ihm gewährt werden und diese Informationsgeber sind alle in der Hand von Monopolen, die eindeutliches Interesse daran haben, das der Affe brav bleibt. Nur selten zeigt sich mal ein Film wie Wirtschaft im Westen verstanden wird und immer erst dann, wenn es zu spät ist.

Was ist eigentlich Planwirtschaft?

Der Wissenschaftler erläutert den Begriff Planwirtschaft – auch Zentralwirtschaft genannt – als eine Wirtschaftsordnung in der wesentliche Entscheidungen zur Zuordnung knapper Ressourcen wie Arbeit, Kapital, Boden und Rohstoffe zur Produktion von Gütern von einer zentralen Instanz getroffen werden. Wenn beispielsweise Südfrüchte in der DDR knapp waren, weil sie einfach nicht in der Leipziger Tieflandbucht wachsen wollten und Importe aus Übersee wirtschaftlich nicht tragbar waren, dann konnte nicht die Nachfrage das Angebot bestimmen. Stattdessen wurde in der „Planwirtschaft“ festgelegt, welche Mengen importierbar sind und wie die Verteilung der knappen „Ressource“ erfolgt.
Selbst wenn das Kilo Bananen für 30 DDR Mark einen Absatz finden würde, wäre dieser Absatz geringfügig im Rahmen der Volkswirtschaft, die mit den dafür eingesetzten Ressourcen volkswirtschaftlich wichtigere Aufgaben hätte erfüllen können. Bei knappen Ressourcen wurde zuerst das produziert werden, was benötigt wird. Aus Erdöl, was in der DDR knapp war, wurde vorzugsweise Treibstoff statt „Plastikmüll“ produziert. Das mag dem einzelnen als Mangel erscheinen, aber insgesamt ist das durchaus sinnvoll, schon im Sinne der Umwelt. Die Marktwirtschaft bezeichnet hingegen eine arbeitsteilig organisierte Wirtschaftsordnung, in der die Koordination von Produktion und Konsum über das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage auf Märkten erfolgt. Während in der Planwirtschaft die „faire“ Versorgung der Bevölkerung im Vordergrund steht, weil der Markt „knapp“ ist, geht es in der Marktwirtschaft um Gewinnmaximierung auf der Seite der Unternehmen. Haribo hat den „Haribo“ nicht erfunden, weil Kinder überall auf der Welt von einem „Haribo“ träumten, sondern weil der „Haribo“ ein geeignetes Produkt ist um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wir sehen aber, die Marktwirtschaft schon längst an ihre Grenzen stößt. Fisch kann nicht mehr wahllos gefischt werden, Wälder nicht mehr wahllos abgeholzt und Müll nicht mehr wahllos irgendwo abgeladen werden. Der freie Markt wird also längst auf breiter Front staatlich reguliert. Auch das folgt einem Plan, es nennt sich nur anders. Und was wäre ein Konzern ohne Planwirtschaft? Plant er nicht auch vorraus. Der einzige Unterschied zwischen Ost und West ist das „böse Wort“ Plan, das nunmal in Planwirtschaft drinsteckt. Das ist etwa so böse wie „Sozialismus“ oder „Linke“ oder „Ossi“.

Aber lassen wir doch mal die Experten zu Wort kommen:

Quellen:
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung DDR, Universität Köln,
Abschlussbericht Ministerrat der DDR 1990,
Mangelwirtschaft der DDR, Systemneutrale Nachbetrachtung,
Zahlungsbilanz DDR von der dt. Bank 1990 erstellt

Das sozialistische Mangelsyndrom wurde kritisch als Antipode zum System der privaten Marktwirtschaft als einer „Überflussgesellschaft“ interpretiert, die nicht auf derartigen Defiziten und Mangelerscheinungen, sondern auf generell im Preis konkurrierenden und mengenmäßig übersteigenden Marktangeboten
gegenüber der verfügbaren kaufkräftigen Nachfrage basiert.

Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung basierte auf der marxistischen Theorie der gesellschaftlichen Reproduktion.
Hat die Planwirtschaft „nach ihren eigenen Regeln hinreichend funktioniert“, wie der Historiker H. G Schröder l ausdrücklich bejaht? Die DDR-Wirtschaft funktionierte nach den Regeln einer chronisch im materiell-physischen Angebot beschränkten Wirtschaft, und zwar infolge ihres Lenkungssystems einer typisch hierarchischen „Zentralverwaltungswirtschaft“ auf der Basis des staatlichen Eigentums der DDR.

Man hat die chronische Beschränkung des Angebots – im Unterschied zur chronischen Beschränkung der Nachfrage in der Marktwirtschaft – mit dem Synonym „Mangelwirtschaft im Realsozialismus“ belegt. Doch das Stichwort „Mangelwirtschaft“ für die DDR-Wirtschaft verliert allmählich seine einseitig diskriminierende Deutung, da die ökonomischen Restriktionen aus der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte und aus dem Reallohnrückgang in der kapitalistischen Bundesrepublik ebenfalls Defizite oder Mangeleffekte reflektieren oder auslösen und zu gezielten Mangel-Vergleichen der Wirtschaftssysteme hinleiten. Die erkennbaren immanenten Mängel beider Systeme bedürfen jedoch einer tiefer gehenden, generellen Wertung, und hierfür ist zunächst die klare Charakteristik der „Mangelwirtschaft im Realsozialismus“ nötig.

Um die DDR-Wirtschaft insgesamt planmäßig zu koordinieren und zu steuern, wurde bis zu ihrem letzten Existenzjahr an der Ausgestaltung einer vielgliedrigen staatlichen Planungsordnung und einer abgestuften materiellen und wertmäßigen Bilanzsystematik sowie einer zugehörigen umfangreichen
Bilanzierungsmethodik gearbeitet.
Deren Anwendung auf allen Ebenen beschäftigte ein Heer von Planungsspezialisten sowie hilfsleistende Rechentechnik, vergleichbar mit der privaten Kreditwirtschaft in der Bundesrepublik zum Zeitpunkt der staatlichen Vereinigung 1990.

Die Durchführung der Planvorgaben brachte danach eine ganze Reihe von spontanen Einwirkungen auf den aktuellen Wirtschaftsprozess (Marktreaktion) mit sich, die zu praktischen „Unzulänglichkeiten“ führten: Die DDR-Planung geriet so immer wieder in einen Sog von ungeplanten Abweichungen zu den Vorgaben, die als Defizite erscheinen mussten.
Solche Defizite haben sich z.b. auch bei den Banken in den letzen Jahren gezeigt. Merkwürdig ist nur das hier niemand von Planwirtschaft oder gar von Mangelwirtschaft redet. Dies wird nur in diskriminierender Weise für die DDR benutzt.

Die Praxis des Realsozialismus fußte auf der Verwendungsseite des Gesamtprodukts, was schon eine implizite effektive Wachstumsrate einschloss, und befasste sich mit der konkreten Aufteilung in der Verwendung des inländisch verfügbaren Volkseinkommens zwischen den Relationen „Kapitalvermehrungsquote“ und „Verbrauchquote“, wobei erkannte Diskrepanzen in der materiellen Deckung auch eine Absenkung der Kapitalvermehrungsquoten (oder der Verbrauchsquoten) „zwecks Bilanzausgleich“ erfordern konnten um eine Null zu erreichen (und damit Verluste zu vermeiden). Dies zeigt den Spielraum zentraler politischer Entscheidungen im Realsozialismus.

Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung bestand in der DDR aus einem System von einzelnen Bilanzen wie sie ähnlich auch in Konzernen im Westen bestehen – hier nur in Form von Buchungskonten die gegeneinander aufgerechtet ebenfalls als Bilanzausgleich Null oder ein Gewinn ergeben sollten.Wenn das nicht gelingt, gehen auch kapitalistische Firmen in die Verlustzone. Der Unterschied zwischen den Systemen ist volkswirtschaftlich also kleiner als gedacht. Er ist jedoch wesendlich im Leben der Menschen. Einerseits haben sie unbegrenzte Möglichkeiten, die sie aber selten Erreichen (Tellerwäscher zum Millionär), andererseits haben sie nur begrenzte Möglichkeiten, die sie aber oft erreichen (bürgerlicher Reichtum).

Das gesellschaftliche Gesamtprodukt wurde in zusammengefasster Form als Wertgröße dargestellt, d.h. zu den Preisen zu dem sich der Reproduktionsprozess vollzog. Wertmäßig bestand das gesellschaftliche Gesamtprodukt aus dem übertragenen und dem neu geschaffenen Wert.
Der übertragene Wert war der Produktionsverbrauch (Ersatzfonds) und der neu geschaffene Wert entsprach dem Nettoprodukt bzw. dem Nationaleinkommen.

In der statistischen Praxis der DDR wurde bei der Ermittlung des Nationaleinkommens die indirekte Methode angewendet (Variante 1: P – E = N).
P = gesellschaftliches Gesamtprodukt (Bruttoprodukt)
E = Produktionsverbrauch bzw. Ersatzfonds
N = Nationaleinkommen (Nettoprodukt)

Um das Nationaleinkommen nach dieser Methode zu berechnen, waren zwei Größen notwendig – die Höhe des gesellschaftlichen Gesamtprodukts und der entsprechende Umfang des Produktionsverbrauchs.

In der Statistik des Nationaleinkommens der DDR wurde die Verwendung im Inland nach folgenden Positionen untergliedert:
– Akkumulation (Kapitalvermehrung durch Investition und materiellen Bestand (z.b. an Produktionsmitteln)
– Konsumtion (Verbrauch)

  • individueller Verbrauch (Einzelhandel,Leistungsverbrauch, Subvention (Preisstützung) von Waren (z.b. Grundnahrungmittel))
  • Gesellschaftlicher Verbrauch (kulturellen und sozialen Betreuung wie Bäder, Kureinrichtungen, Gesundheitseinrichtungen, Museen, Friseure, Bildung usw. und Befriedigung gesamtgesellschaftlicher Bedürfnisse wie Forschung und Entwicklung, Medien, Werbung, Banken, Parteien, Organisationen, Behörden)

Den Berechnungen zur Bilanz des gesellschaftlichen Gesamtprodukts und Nationaleinkommens lagen im Wesentlichen zwei Preiskategorien zugrunde: Erzeugerabgabepreise (Industrie- oder Herstellerpreise) und Endverbraucherpreise (inkl. Industriepreise).

Die Berechnung des Gesamtprodukts und Nationaleinkommens erfolgte zu jeweiligen und zu festen Preisen, d.h. zu Preisen eines Basisjahres.
Im Allgemeinen wurde die entsprechende Preisbasis im fünfjährlichen Rhythmus gewechselt. Die Jahre 1975, 1980 und 1985 bildeten zum Beispiel die Preisbasis für die jeweils folgenden fünf Jahre. (Somit waren die Preise immer unterhalb der Teuerungsrate auf dem Niveau der vorhergehenden Jahre)

Die Bilanz des gesellschaftlichen Gesamtprodukts enthielt folgende Bestandteile:
– die Produktion, die Verteilung und Verwendung der materiellen Güter in der Volkswirtschaft,
– den Umfang, die Entwicklung und Struktur der Produktion, Akkumulation (Kapitalvermehrung) und Konsumtion (Verbrauch) des Gesamtprodukts und Nationaleinkommens,
– die Wirtschaftsbereichsstruktur der Produktion und Verwendung des Gesamtprodukts und des Nationaleinkommens,
– die Hauptproportionen zwischen Produktion und Konsumtion, zwischen Ersatzfonds (Wiederbeschaffung, Erneuerung, Investition) und Nationaleinkommen, zwischen der Produktion
von Produktionsmittel und der Produktion von Konsumtionsmittel (Verbrauchswaren),
– den Umfang und die Struktur der individuellen und gesellschaftlichen Konsumtion (Individualverbrauch und Staatsverbauch z.b. durch Sozialleistungen, Kultur und Organisation, Gesundheit, Bankenwesen, Renten),
– die Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland über den Ex- und Import von Waren.

Somit mussten das Aufkommen der Verwendung entsprechen. Abweichungen bedeuteten Gewinn oder Verlust. Zwar rechnet die DDR anders, aber am Ende sollte da genauso eine Null stehen wie im BRD Haushaltsplan (der regelmässig einen Minusbetrag aufweist)

Aufkommen
1) Produktionsverbrauch
2) + produziertes Nationaleinkommen
3) + Import
4) – Verluste an Nationaleinkommen
_______________________________________________
= Aufkommen insgesamt (Gesellschaftliches Produkt)

Verwendung
Ersatzfonds (insbes. Materialverbrauch)
+ Verwendetes Nationaleinkommen
Akkumulation (Investitionen, Veränderung der Bestände)
Individuelle Konsumtion
Gesellschaftliche Konsumtion
– Export
_____________________________________________________
= Verwendung insgesamt

Das Wachstumstempo des Nationaleinkommens lag 1986 – 1988 bei jährlich 3-4%. Im Jahre 1989 wurden nur noch 2% erreicht. (Anmerkung das Nationaleinkommen entspricht der Wachstumsrate und die lag in der BRD in den Jahren 2000 bis 2010 unter 2%)
Eine wesentliche Ursache dieser Entwicklungen ist der Rückgang der Akkumulationsrate (Kapitalvermehrungsrate) von 29% im Jahre 1970 auf 21% Mitte der 80er Jahre. Die Rate der Akkumulation für produktive Investitionen ging von 16,1% 1970 auf 10,6% 1988 zurück.
Dahinter stand der Versuch, der Bevölkerung die Ergebnisse der „erfolgreichen Politik des Sozialismus“ zu präsentieren, auch als die in den 70er Jahren zum Teil leichtfertig eingegangen Auslandsverschuldung (aufgrund der Erhöhung der Erdölpreise bei den Russen, ausgelöst durch das Wettrüsten der Amerikaner mit den Russen).
Anfang der 80er Jahre hatte das einen Rückgang in Zuwachs des im Inland verteilbaren Nationaleinkommens zur Folge.
Die produktiven Investitionen sanken bis 1985 unter den Stand von 1977, und auch die Investitionssteigerungen seit 1986, hauptsächlich mit Ausrüstungsimporten auf Kredit, haben den eingetretenen Verlust an materieller Erneuerungskraft nicht kompensiert.
Gleichzeitig wurde ein Teil der Investitionsmittel für Objekte eingesetzt, die nicht unmittelbar zum Wachstum das Nationaleinkommens beitragen.
Insgesamt konnten die verschlissene Ausrüstungen nur unzureichend ausgesondert werden; so hat sich der Verschleißgrad der Ausrüstungen in der Industrie von 47,1% 1975 auf 53,8% 1988 erhöht, im Bauwesen von 49% auf 67%, im Verkehrswesen an von 48,4% auf 52,1% und in der
Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft von 50,2% auf 61,3%. Daraus ergibt sich ein überhöhter und ökonomisch uneffektiver Instandhaltungs- und Reparaturbedarf. Darin liegt auch eine Ursache, daß der Anteil der Beschäftigten mit manueller Tätigkeit in der Industrie seit 1980 nicht gesunken ist, sondern mit 40% etwa gleichblieb. Das ist ein wesentlicher Grund für das ungenügende Niveau und Tempo der Steigerung der Arbeitsproduktivität um die angestrebten 3-4% Wachstum im Nationaleinkommen zu erreichen.
In engem Zusammenhang mit dem Zurückbleiben der Grundfondsreproduktion (Basis) in der Mehrzahl der Produktionsbereiche gibt es einen „Überhang“ an wissenschaftlich-technischen Leistungen (Patente, Erfindungen), die materiell nicht realisiert werden konnten. (aber gerne vom Westen per Treuhand privatisiert wurde.)

In den 80er Jahren wuchs in Folge falscher Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, von Mißwirtschaft und parasitärer Verwendung durch die ehemalige Partei- und Staatsführung zur Anerkennung der DDR im Ausland (Solidaritätsspenden im Ausland, Friedensförderung und Unterstützung von Freundesstaaten wie Angola, Mosambique, Chile usw.) der Verbrauch schneller als die eigenen Leistungen.
Es wurde mehr verbraucht als aus eigener Produktion erwirtschaftet wurde zu Lasten der Verschuldung im NSW, die sich von 0,5 Mrd.$ 1970 auf 18,5 Mrd.$ erhöht hatte. (Hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Erdölpreise aufgrund des Wettrüstens der Amerikaner)

Im Vergleich zum Produktivitätsniveau führender kapitalistischer Industrieländer hat die DDR einerseits relativ hohe soziale Standards erreicht. Andererseits verlangt allein schon die dauerhafte
Sicherung dieser sozialen Errungenschaften und ihr weiterer schrittweiser Ausbau ein bedeutend höheres Tempo wissenschaftlich-technischer Erneuerung und ein entscheidend höheres Produktivitäts- und Effektivitätsniveau als im zurückliegenden Jahrzehnt.
Der Ausstattungsgrad der Haushalte mit langlebigen Konsumgütern betrug 1989 bei Haushaltskälteschränken 99 %, Waschmaschinen 99 %, Fernsehgeräten 96 % (und lag damit über den Ausstattungsgrad der Haushalte West).
Eine stabile landwirtschaftliche Produktion auf genossenschaftlicher Grundlage gewährleistet die Versorgung der Bevölkerung.

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Grundnahrungsmitteln betrug 1988 bei Fleisch 100,2kg, Butter 14,9kg, 
Gemüse 106kg, Obst 77kg. (soviel zum Thema arme Ossis)

Die Sozialpolitik (z.b. Gesundheitspolitik) forderte einen großen Anteil am volkswirtschaftlichen Gesamtergebnis, ohne daß sie zu (Profit-)Leistungen stimulierte. Der Zusammenhang zwischen der Wirkung des Leistungsprinzips (Profit) und einer dauerhaften Gewährleistung der proportionalen Entwicklung des Warenfonds (Warenvermehrung), der Dienstleistungspotentiale und des Kauffonds (Kaufkraft) der Bevölkerung sowie auf dieser Grundlage des Marktgleichgewichts von Angebot und Nachfrage (laut Lehrmeinung West) wurde ernsthaft verletzt.
Während das produzierte Nationaleinkommen 1986 – 1989 um durchschnittlich jährlich 3,1 % wuchs, erhöhten sich die Nettogeldeinnahmen um durchschnittlich jährlich 4,3 %, die indirekten Einkommen aus gesellschaftlichen Fonds und die Zuwendungen für die Bevölkerung aus dem Staatshaushalt als wichtiger Bestandteil des Realeinkommens einschließlich der Subventionen für Wohnungswesen, stabile Preise, Tarife, Bildungswesen, Gesundheitswesen, Kultur, Sport und Erholung stiegen in diesen Jahren um 6 % jährlich.

Das volkswirtschaftliche Erfordernis eines schnelleren Zuwachses der Arbeitsproduktivität gegenüber dem 
Wachstum der Durchschnittslöhne wurde nach 1975 verletzt, besonders in den Jahren 1976, 1987, 1988.

In 10 von 14 Jahren nach 1975 wuchsen die Geldeinnahmen der Bevölkerung schneller als die materiellen 
Warenfonds (das Angebot an Waren). 
(Die DDR Bürger hatten schlichtweg zu viel Geld)
Das der Kaufkraft der Mark der DDR in den Händen der Bevölkerung zugrunde liegende Preisniveau erhöhte 
sich gegenüber 1975 nur auf 116,5 %. 
Die Disproportionen zwischen Geldeinnahmen und Warenfonds führte zu Mangelerscheinungen im Angebot 
und zu einem beträchtlichen Kaufkraftüberhang.
In den Geldbeziehungen der Bevölkerung sind Disproportionen zwischen Kauf- und Warenfonds eingetreten; 
insbesondere in den Jahren 1986 -1988 in Höhe von 10 - 12 Mrd. Mark. 
Es muß mit einem mobilen Kaufkraftüberhang von 4 - 5 Mrd. Mark gerechnet werden.
Diese Entwicklung vollzog sich bei wachsenden Subventionen für Waren des Grundbedarfs, 
Tarife (Bahn, Strom, Wasser) und Mieten als Form der konsumtiven (Verbraucherorientierten) 
Verwendung von Nationaleinkommen.
Die DDR Bürger hatten 1989 also 4-5 Mrd. Mark mehr als sie ausgeben konnten.
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Diskussionen

9 Gedanken zu “Wirtschaftskompetenz DDR vs. BRD

  1. Ja finde ich auch, aber der DDR wollte ich KEINE Expansionpläne vorwerfen, da hast du was missverstanden. Ich habe nur FRIEDLICHE angliederungen gemeint und NIX mit einmarschieren oder Geld wegpumpen. Und mitlerweile weiß ich das die DDR in vielen Bereichen humanitärer war und das Rechtssystem in der BRD beschissen ist. Sorry das ich dir nicht richtig erklärt habe. Aber hast das ganze schon gut auf den Punkt gebracht 😉

    Verfasst von Toby | 4 Juli, 2014, 4:02 pm
  2. Mal noch zu diesem Kommentar: „Natürlich hätte der Osten genausogut an England oder Frankreich oder irgendwem anders verkaufen können, nur das wäre eben auch unbequem gewesen.“ Klar obwohl die deutschen Randstaaten wie Österreich, Luxemburg, Lichtenstein und die Schweiz doch auch gute Handel- und Wirtschaftspartner waren oder nicht? Diese hätten die BRD durch eine friedliche Wiedervereinigung doch ersetzen können, was soll da unbepuem sein? Eine DDR bis an den Rhein verkauft dann eben seine Güter an den übrigen deutschen Randstaaten. Vielleicht wäre Österreich zum sozialistischen Groß-DDR auch irgendwann hinzugekommen, immerhin gab es dort den Großdeutschen Kommunisten und Bildhauer Alfred Hrdlicka der sich dazu auch äußerte und mit ein bisschen Glück auch noch das deutsche Südtirol, jene die der Volksverräter Hitler an das faschistische Italien preisgab. Die damalige KPD hat dagegen gekämpft! Aber das hätten die Westmächte leider nicht mehr zugelassen. Man merkt ja schon wie es in der Ukraine zu geht bei den Volksrepubliken Donezk und Lugansk, da spricht der Westen von „Russischen Seperatisten“.

    Verfasst von Toby | 1 Juli, 2014, 10:00 am
    • Wieso unterstellst du der DDR dauernd Expansionspläne? Erst kommst du uns mit Nordkorea, jetzt mit Österreich. So ein Blödsinn.
      Für die DDR kam, wenn überhaupt nur eine Vereinigung mit Westdeutschland in Frage und das nur deshalb, weil es beide deutsche Staaten als ursprüngliches Deutschland sah, was es ja bis 1945 auch war. Aber sie hatte nicht vor in der BRD einzumarschieren, sondern hat nur deren kommunistische Partei etwas unterstützt. Aber sicher hat sie da nicht massenhaft Geld reingepumpt, weil sie mit ihren Devisen was besseres zu tun hatte. Immerhin war die BRD ja 1968 durchaus auf den Weg auch bei sich einen Sozialismus zu etablieren, hätte man nicht die Führer der Studentenbewegung abgeknallt. In gewisser Weise stand die BRD damals auf der Kippe und es sind einige Stay behind-Aktionen bekannt geworden, die langfristig diesen Stimmungswechsel ausgelöst haben.
      Jetzt bekommen die Menschen dafür die Quittung indem man ihnen immer mehr Bürgerrechte entzieht. Ich hab neulich den Vortrag eines Rechtsexperten gehört der sagte das das DDR-Recht das beste Rechtssystem hatte, das Deutschland je hatte und das BRD Recht seit 1990 nichtmal mehr den Grundsatz der Gleichheit aller Menschen gewährt.
      Beispiel: DDR-Staatsführer wurden wegen „Landesverrat an der BRD vor 1990“ verurteilt. Das galt dann natürlich auch für Polizei, Armee, praktisch für jeden im Staatsdienst. Und da gibts noch weitere idiotische Urteile. Davon mal abgesehen das die nach dem Einheitsvertrag nur nach DDR-Recht hätten angeklagt und verurteilt werden können (was ein klarer Vertragsbruch ist), ist diese Aburteilung ein so offensichtlicher Rechtsbruch, der einzig nur politisch motiviert ist. Die Richter dieses Landes dienen also der Politik, nicht dem Recht und damit auch nicht dem Volk. Die BRD ist der Unrechtsstaat und deshalb muss sie auch eifrig behaupten ein Rechtsstaat zu sein.

      Im Gegensatz zum Westen ist es nicht Ziel des Sozialismus zu expandieren, sondern der Sozialismus unterstützt Menschen anderer Länder sich aus ihrer Knechtschaft zu befreien und pflegt dann mit diesen Ländern einen fairen Handel. Die DDR war 1989 Kreditgeber von 11 dritte Welt Staaten, die ihr knapp 7 Mrd. DM schuldeten. Sie hätte die auch so unterstützen können wie es die BRD mit der Putschregierung in Kiew macht. Aber das tat sie nicht.
      Das ist grundsätzlich die Idiologie von Marx die ja sagt, „Proletarier aller Länder vereinigt euch“. Aber die sagt auch, man kann sich nur selbst befreien, wenn man sich vom Kapitalismus befreit. Und genau das tun die Menschen in Luhansk und Donezk und Mariopol und an anderen Orten in der Ostukraine. Sie befreien sich von den Machthabern in Kiew. Ausserdem haben sie für sich beschlossen sich nicht Russland anzuschliessen. Auf der Krim hat man sich dagegen für den Anschluss entschieden. Der Aggressor in diesem ganzen Krieg ist eindeutig Kiew und seine westlichen Unterstützer, zu denen leider auch wir zählen. Aber nicht unser Volk unterstützt diese Putschisten, sondern nur unsere Regierung. Und diese Regierung ist eine Diktatur, sie unterdrückt und ignoriert den Volkswillen in jeder Hinsicht, sei es bei TTIP, TISA, EU, Ukraine, Bankenrettungsschirm, Mindestlohn, Sozialstaat, Renten, Genetisch veränderte Lebensmittel, Autobahnen usw. die Reihe ist endlos fortzusetzen… Sie hat es wahrlich verdient BRDigt zu werden und früher oder später wird es auch so kommen, wenn das Volk die Faxen dicke hat.

      Verfasst von monopoli | 1 Juli, 2014, 6:49 pm
  3. Sehr interessanter Artikel, ich als Wessi würde mich mal gerne interessieren ob die DDR-Wirtschaft auch funktioniert hätte, wenn die BRD zur DDR-Verfassung beigetreten wäre. Eine umgekehrte Deutsche Einheit 😉
    Wäre doch besser und außerdem war die Verfassung der DDR doch ursprünglich gesamtdeutsch angedacht.
    Man hätte dann die alte Fassung von 1949 wieder korrigieren können. Erich Honecker wäre anstelle von Helmut Kohl der „Vater der Einheit“. Wäre allerdings nur OHNE diesen Gorbatschow möglich sein können, z. B. er kommt niemals zur Welt oder so 🙂

    Verfasst von Toby | 15 Juni, 2014, 8:11 pm
    • Tja, die DDR Wirtschaft war eine produzierende Wirtschaft, die der BRD ist eine Dienstleistungswirtschaft, das bedeutet das sie grundsätzlich auf den Weltmarkt angewiesen ist. Die BRD importiert Halbfertiges, montiert es und exportiert es mit dem Label „Made in Germany“ um es mal salopp darzustellen.
      Sie ist also unfähig sich autark zu ernähren. Sie produziert weder genug Grundnahrungsmittel noch andere Waren um ihre Bevölkerung zu ernähren. Bei einem Handelsboykott wäre sie prompt verhungert.
      Man hätte sie zu einer produzierenden Wirtschaft umbauen müssen die sich ernähren kann und Millionen hätten dort Arbeit gefunden. Andersrum ist es eigentlich kein Problem in kurzer Zeit produzierende Betriebe irgendwo aufzustellen. Den umgekehrten Fall haben wir ja erlebt, Umbau der DDR zur Dienstleistungsgesellschaft (blühende Landschaften), Millionen arbeitslos, Abriss der Industrie. Der Rest sind die „Leuchttürme“. Und auch die brechen immer mehr zusammen.

      Man kann sagen das DDR und BRD ein bisschen wie Yin und Yang waren, sie ergänzten sich eigentlich perfekt. D.h. die DDR belieferte die BRD mit Waren und bekam dafür Devisen mit denen sie alles kaufen konnte was sie brauchte.
      Die BRD ersetzt die DDR dadurch indem sie ihre Firmen nunmehr in Ungarn oder gar in China aufbaut. Aber die sind eben auch viel weiter weg und haben eine Sprachbarriere und auch die Qualität lässt zu wünschen übrig. Für die BRD war also die DDR ziemlich praktisch. Sozusagen ein sich selbst verwaltender günstiger Zulieferbetrieb. Sie hat sich zwar durch die Einheit bereichert, aber ihre Zulieferindustrie hat sie verloren.
      Weder die Ossis noch die Wessis kapieren dieses überaus bequeme Yin-Yang-Verhältnis. Die Ossis bedenken nicht was sie durch Verkauf von Waren gewonnen haben und die Wessis denken der Osten wäre ohne sie pleite gegangen. Beides ist falsch. Natürlich hätte der Osten genausogut an England oder Frankreich oder irgendwem anders verkaufen können, nur das wäre eben auch unbequem gewesen.

      Zum Thema DDR Wirtschaft und dem Widerspruch seiner Darstellung in den Medien findest du hier was.

      Da ich das selbst auch recherchiert habe, (die entsprechenden pdf-dateien kannst du unter den Links finden,) kann ich dir sagen, das die DDR Wirtschaft ausgesprochen effektiv war, schliesslich hat sie ja Unmengen an Kultur, Bildung, Gesundheit, Nahrungsmittel, Wohnungsbau, Denkmalpflege, Erholungseinrichtungen, Jugendorganisationen usw. subventioniert. Das hätte sie ohne solche Gewinne kaum schaffen können.
      Um es bildlich zu machen, die BRD ist ein raffinierter Kaufmann und ein ziemlich ungeschickter Handwerker, die DDR ein genialer Handwerker der aber nur ein mittelmässiger Kaufmann war. Und so sind denn auch die Ossis sehr schlechte Vermarkter, sie können weder sich selbst noch ihre Produkte vermarkten, aber sie basteln aus jedem Schrott irgendwas total Geniales. Und die Wessis können dir irgendwelche Dinge aufquatschen die du garnicht brauchst, selbst ihre Großmutter drehen sie dir an. Sie können quasi leere Luft verkaufen. Sie sind redegewandt, verstehen sich zu präsentieren, aber sie sind auch total unorganisiert. Sie sind wie ein türkischer Basar, völlig chaotisch. Irgendwie schaffen sie es sich darin zurecht zu finden.
      Die Ossis sind dagegen total organisiert, die treiben alles auf und haben immer einen genauen Ablaufplan im Kopf. Aber die verlaufen sich auf dem Markt.

      Der Ossi denkt auch in anderen Dimensionen, er geht mit einem Schraubenzieher los und immer an die Ursachen, der Wessi betreibt Kosmetik und Schönmalerei, er bekämpft immer die Folgen, am liebsten mit drüber pinseln. Dann aber mit der ganzen Hightech die er so auftreiben kann.

      Die könnten sich perfekt ergänzen aber da der Westen den Osten nur dominiert und seine total unpassenden Vorstellungen aufdrückt, was nicht funktioniert, läuft hier alles aus dem Ruder. Und der Westen stellt sich hin und präsentiert das aller Welt als Erfolg.
      Der Wessi ist volkswirtschaftlich völlig inkompetent, der weiss garnicht genau was das ist. Und dem Ossi geht diese privatwirtschaftliche Raffgier die Grundlage des Westens ist, total auf die Nerven. Der Westen hat dem Osten das Genick gebrochen und anschliessend das Herz rausgerissen. Unzwar das Herz was man braucht um „ein Volk“ zu sein. Der Westen hat damit jegliches Recht auf den Osten verwirkt und das bricht ihm das Genick. Das hat er nur noch nicht kapiert. Das beste wäre also wenn sie wieder zu dem Verhältnis von Yin und Yang kämen, damit würden beide gewinnen, aber dazu muss er seine Kolonie aufgeben.

      Verfasst von monopoli | 16 Juni, 2014, 9:37 pm
    • Ok und danke dir über dieses Video, hab ich schon mal gesehen, sehr gut erklärt und interessant was die DDR-Wirtschaft wirklich war 😉

      Verfasst von Toby | 17 Juni, 2014, 7:19 am
    • Ja, das ist es wirklich. Der Westen hat den Osten und den Ossi garnicht verstanden, er dominiert und indoktiniert ihn nur, aber die Quittung kommt garantiert. Der Osten hatte nie ein Interesse gehabt den Westen zu übernehmen, er wurde nur gezwungen sich ständig gegen den Westen verteidigen zu müssen.
      Alle Aggressionen gingen vom Westen aus, 180 Organisationen gabs in Westberlin die nur versuchten den Osten zu schaden. Westfernsehn wurde über ganz Ostdeutschland ausgestrahlt, Reuter bezeichnete Berlin als „Pflock im Herzen des Sozialismus“ und die Bonner Nachrichten riefen dazu auf „die DDR mit Gewalt von der Landkarte zu fegen“.
      Wenn eines Tages rauskommt welche Schweinereien der Westen im Osten abgezogen hat, dann wird euch vielleicht klar, warum der Osten derart misstrauisch war.
      Und das er 40 Jahre nicht nur überlebt, sondern sogar den erfolgreichsten Sozialismus direkt neben dem erfolgreichsten Kapitalismus (BRD) aufgezogen hat, zeigt auch das die im Osten ziemlich clever gewirtschaftet haben müssen.
      Und das hier 25 Jahre nach der Mauer 7 Stunden lang „so böse war die DDR“ im Fernsehn ausgestrahlt wird, zeigt auch wie groß die Angst der Regierenden vor den paar Ossis ist. Deswegen halten sie ja auch alle Ossis aus Leitungspositionen fern, genau wie sie das mit Kommunisten machen. Sie machen die Ossis zu Bundesbürgern zweiter Klasse die sich „Deutschland “ nach „westlichen Vorstellungen“ erstmal verdienen müssen, wobei sie den Osten als ihr „Deutschland“ definieren. Und das sehen die Ossis garnicht ein denn es ist ihre Heimat, ihr Geburtsrecht, ihr „Deutschland“ und das müssen sie sich nicht verdienen, das haben sie geerbt. Sie wollen nichts weiter als ihre Erbe zurück.
      Und weil der Westen es ihnen heimtückisch vorenthält, bleibt den Ossis nichts weiter übrig als den Westen rauszuschmeissen um diese dominante Horde von Besserwissern und Machteliten los zu werden. Dann leben sie wieder auf ihrer „Insel der Glückseeligen“ und basteln sich ein besseres Land zurecht, man lernt ja aus Fehlern. Die hat uns der Westen ja alle präsentiert. Natürlich wird der Westen mal wieder so tun als würde es uns nicht geben, aber ich denke früher oder später werden auch die Bundesbürger begreifen das sie nicht nur Insassen sind sondern Besitzer ihres Landes. Und das sie keine Ware sind die nach Gebrauch billig entsorgt wird, sondern das der Staat ihnen zu dienen hat, von der Wiege bis zur Bahre.

      Verfasst von monopoli | 17 Juni, 2014, 8:59 am
    • Also ich hab das als Westdeutscher mit linksgerichteter Einstellung schon gemerkt und weißte was ich total hasse? Das einige Leute besonders die Reichen sag ich jetzt mal, meinen die in der BRD lebenden Arbeitslosen seien selber dran Schuld. So ein Quatsch!! Wenn ich sowas hören muss -_-
      Wenn es die DDR heute noch gegeben hätte, dann wäre es der einzige Deutsche Staat der überlebt hätte. Denn ich glaube – meine Mutter ist auch der Meinung und die kam aus der DDR – das die BRD also Westdeutschland in einer globalen EU-Diktatur zugrunde gegangen wäre und mit höchster Wahrscheinlichkeit auch noch islamisiert.

      Verfasst von Toby | 18 Juni, 2014, 3:30 pm
    • Keine Ahnung wie die Zukunft Europas ausgesehen hätte, aber es sieht ganz so aus als würde sich die BRD mit ihrer EU mächtig übernehmen.

      Die DDR hat sich eigentlich nur für die Stabilität und Festigung des Sozialismus interessiert und ihren Alleinvertretungsanspruch 1972 aufgehoben. Es ging ihr immer nur darum das die Arbeiter und Bauern den Staat beherrschen. Das ist die Diktatur des kleinen Mannes. Und das die nicht nur überlebten sondern auch erfolgreich wirtschaften konnten, haben sie 40 Jahre lang trotz Wirtschaftsblockade, Stay behind-Kommandos, mehr als 180 Spionage-Organisationen in Westberlin und vielen anderen Knüppeln die ihnen zwischen die Beine geworfen wurden – bewiesen. Sie ist nicht an ihrer Wirtschaft gescheitert sondern an den Menschen. Weil die ein völlig falsches Bild vom Kapitalismus hatten. Das war der eigentliche Fehler.

      Verfasst von monopoli | 19 Juni, 2014, 11:25 pm

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