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Deutschlands gefährlichste Insel

Die gefährlichste Insel Deutschlands

Ostdeutschland ist nicht nur die Müllhalde Nr. 1 für Atommüll und Giftmüll, Kriminelle und Psychopaten, nein es ist auch die Heimat für gezüchtete Killer. Wenn schon eine Bevölkerung umkommen soll, dann doch bitte die widerspenstigen Ossis zuerst.

Aus der Luft betrachtet sieht die Ostseeinsel Riems aus wie eine idyllische Ostseeinsel. Doch hier darf niemand rauf, der nicht befugt dazu ist. Sicherheitsstufe 4, meterhohe Zäune und Stacheldraht – damit will man den Ausbruch der gefährlichsten Viren der Welt verhindern. Auf der Insel  im Greifswalder Bodden leben keine Schwerverbrecher sondern Killerviren. Gefährliche Erreger, Viren und Bakterien sind es die hinter der  235 Metern langen Klinkerfassade gezüchtet werden, wie Ebola, Schweinepest, Sars, BSE, Beulen- und Lungenpest, Vogelgrippe und viele andere Erreger die für Millionen Tote verantwortlich sind.  Einen Ausbruch gilt es auf alle Fälle zu verhindern.

Warum man diese Erreger züchtet?
Angeblich zum Wohle der Menschen aber das könnte problemlos auch zu seiner Ausrottung führen. Es muss nur eine Bombe drauf fallen, schon werden diese Viren freigesetzt. Die Anwohner wurden mal wieder nicht gefragt.

Wer ins Innere der Insel Riems vordringen möchte, braucht eine Genehmigung. Dann muss er mehrere Sicherheitsschleusen passieren, muss sich ausziehen und desinfizieren und am Ende in einen Spezialanzug steigen, der aussieht, als würde er darin gleich zum Mond fliegen. Und auch wer wieder raus will, hat es nicht leicht – regelrecht „rausduschen“ muss er sich, und zwar nach einem streng getakteten Ablauf: eine Minute Wasser, eine Minute Seife, wieder zwei Minuten Wasser, dabei sind Haare zu waschen, die Fingernägel zu reiben.

Warum all der Aufwand? Auf der Insel Riems im Greifswalder Bodden darf einfach nichts von Innen nach Außen gelangen. Rein gar nichts. Deswegen die meterhohen Zäune, der viele Stacheldraht, die hohen Sicherheitsstufen. Ein Ausbruch der Insassen wäre fatal – es hätte eine Epidemie zur Folge die ganz Europa töten könnte und die ersten werden die Anwohner rund um den Greifswalder Bodden sein. Es wäre nicht das erste Mal.

Ausbreitung der Pest 1347-1351

Ausbreitung der Pest 1347-1351

Die Antoninische Pest von 165-180 und die Justinianische Pest von 541-570 reduzierten die Bevölkerung Europas um mehr als ein Drittel. 24 Jahre hielt das Massensterben beim ersten Mal an, nach schweren Ausbrüchen 542, 557 und 570 trat die Pest bis zur Mitte des 8. Jahrhunderts in etwa zwölfjährigem Rhythmus auf und entvölkerte ganze Regionen. 25 Millionen Tote so schätzt man heute die Opferzahlen.
1347-1351 wütete der schwarze Tod in Europa und wieder fielen ihm Millionen zum Opfer. Sie mögen denken das ist Schnee von Gestern, doch auch im 20 Jhd. gibt es noch immer Ausbrüche mit verheerenden Folgen.
1910–1911  kam es in der Mandschurei zu einer der größten Lungenpestepidemien bei der 60.000 Menschen starben. Sie war direkt an die Hauptverkehrswege geknüpft und wurde innerhalb von 7 Monaten über 2.700 km  transportiert. Mit den heutigen Transportmitteln ist sie per Flugzeug in 3 Tagen um die ganze Welt.

Von 1978 bis 1992 meldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1451 Todesfälle in 21 Ländern. In den USA gab es beispielsweise 1992 dreizehn Infektionen und zwei Todesfälle. Eine größere Pestepidemie ereignete sich von August bis Oktober 1994 im indischen Surat. Die WHO zählte 6344 vermutete und 234 erwiesene Pestfälle mit 56 Toten. Im Jahr 2003 kam es in Algerien nach 50 Jahren wieder zu einem Pestausbruch. Im Februar 2005 breitete sich die Lungenpest in Bas-Uele im Norden der Demokratischen Republik Kongo aus. Nach Berichten der WHO gab es 61 Tote. Durch das Eingreifen der Organisation Ärzte ohne Grenzen konnte eine weitere Verbreitung verhindert werden. Am 14. Juni 2006 wurden im Kongo 100 Pesttote gemeldet, wobei die am stärksten betroffene Region dabei der Distrikt Ituri im Nordosten ist, mit bis zu 1000 Fällen pro Jahr, sowohl Lungenpest als auch Beulenpest. Anfang 2008 brach auch in Madagaskar die Pest aus, 18 Menschen fanden dabei den Tod.  Im November wurde ein erneuter Ausbruch der Erkrankung in Uganda gemeldet, 12 Menschen starben. 2010 starben 18 Menschen. Von Jahresbeginn bis März 2011 waren 60 Menschen gestorben und 200 weitere erkrankt. Ende 2013 starben im abgelegenen Norden der Tropeninsel Madagaskar im Bezirk Mandritsara 20 Menschen an der Lungenpest. Seit September 2013 sind in vier verschiedenen Bezirken auf Madagaskar 36 Menschen der Infektionskrankheit zum Opfer gefallen.

Als Malcolm Casadaban am 13. September 2009 in die Notaufnahme eines Chicagoer Klinikums kam, war es bereits zu spät. Seit einer Woche litt er an trockenem Husten, Atemnot, Fieber und Schüttelfrost, fühlte sich schwach. Die Ärzte vermuteten erst Herzversagen, schnell kam jedoch der Verdacht auf, dass der 60-Jährige an einer Infektion litt. Er bekam Antibiotika gespritzt, um die Bakterien zu töten. Doch nur 13 Stunden nach seiner Einlieferung starb der Professor für Molekulargenetik, Zellbiologie und Mikrobiologie, der an der University of Chicago lehrte und forschte. Der Mikrobiologe starb an einer sogenannten Pest-Sepsis, weil er sich im Labor mit einem abgeschwächten Stamm von Pestbakterien angesteckt hatte. Was sich so harmlos anhört, ist einer der tödlichsten Erreger der Welt.
Eine unentdeckte Erbkrankheit half dem Erreger und doch medizinische Krankenakten gehören auch nicht zu den Bewerbungsunterlagen. Es ließ sich nicht mehr klären, wie genau sich der Wissenschaftler infizierte.  Was hier passierte kann jeden Tag passieren.
Der eindeutige Befund verblüffte die Forscher, denn diesen speziellen Mikroben fehlen Erbgutteile, wodurch sie sich schlechter vermehren können. Eigentlich sollte es daher keine Krankheit bei Menschen auslösen können. Mit dem Stamm arbeiten Forschungslabore der Stufe 2. Auf Riem ist es ein Forschungslabor der Stufe 4.

Stufe 2 das bedeutet:
„Biostoffe, die eine Krankheit beim Menschen hervorrufen können und eine Gefahr für Beschäftigte darstellen könnten; eine Verbreitung in der Bevölkerung ist unwahrscheinlich; eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung ist normalerweise möglich.“

Stufe 3 bedeutet:
„Biostoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen können; die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung kann bestehen, doch ist normalerweise eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung möglich.“

Stufe 4 bedeutet:
„Biostoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen; die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung ist unter Umständen groß; normalerweise ist eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung nicht möglich.“

Quelle: §3 Biostoffverordnung

Die Bevölkerung hat keine Kenntnisse darüber wo sich solche Biolabore befinden. Und es kommt noch schlimmer, solche Biofracht wird auch noch per normaler Post verschickt. Abgesehen von einem Aufkleber mit Warnhinweis sind diese Pakete nichtmal schlagfest. Ein kleiner Verkehrsunfall genügt und ein womöglich tödlicher Erreger wird freigesetzt.

Die Pest tritt abhängig vom Infektionsweg in drei Formen auf:

Die Beulenpest ist die häufigste Form der Pest. Sie wird vom Biss eines infizierten Flohs verursacht. Das Pestbakterium dringt durch die Haut in die Blutbahn ein, wandert durch das Lymphgefäßsystem bis zum nächsten Lymphknoten, wo sich der Bazillus stark vermehrt und eine Entzündung verursacht. Der geschwollene Lymphknoten bildet eine „Bubo“ genannte Eiterbeule, die starke Schmerzen verursachen und aufplatzen kann.

Die septikämische Pest tritt auf, wenn sich die Infektion ohne Beulenbildung in der Blutbahn verbreitet und eine Blutvergiftung, eine sogenannte Sepsis, verursacht. Die Symptome sind hohes Fieber mit Schüttelfrost und Kopfschmerzen sowie Blutungen an Haut und inneren Organen. Die Pestsepsis kann auch eine Folge einer Beulen- oder Lungenpest sein und endet unbehandelt meist innerhalb von 36 Stunden mit dem Tod.

Die Lungenpest ist die ansteckendste und zugleich am wenigsten verbreitete Form der Pest. Oft ist sie eine Folge einer fortgeschrittenen Beulenpest-Erkrankung. Ansonsten wird sie durch das Einatmen ansteckender Tröpfchen ausgelöst und kann sich auf diese Weise von Mensch zu Mensch verbreiten. Unbehandelt führt die Lungenpest in über 90 Prozent der Fälle zum Tod.

Gut, die Pest kann sie zwar inzwischen heilen, vorrausetzt sie wird erkannt und es sind Ärzte und Medikamente vor Ort, was bei Epidemien aber nur selten der Fall ist. Doch auf der Insel lagern auch unheilbare Erreger.
Der Pesterreger wird von der Weltgesundheitsorganisation zu den zwölf gefährlichsten biologischen Kampfstoffen gezählt. Zu diesem sogenannten dreckigen Dutzend gehören neben dem Erreger der Pest auch die des Milzbrands und der Tularämie sowie Pocken-, Ebola- und Marburg-Viren.
Das macht sie zu einem der gefährlichsten Orte der Welt.

In den Laboren weltweit gibt es genug Erreger um die Menschheit restlos auszurotten.

Und nebenbei bemerkt weigert sich Israel solche biologischen Waffen zu ächten, ebenso wie chemische Kampfstoffe und Atomwaffen.

Die Forschungsanlage nach der Modernisierung im Sommer 2013

Es war vor mehr als 100 Jahren, als Friedrich Loeffler, Schüler von Robert Koch, in Greifswald – und zwar in einem Stall mitten in der Stadt – zur Maul- und Klauenseuche forschte und nebenbei mal eben die Viren entdeckte. Denn nicht Bakterien waren für die Krankheit verantwortlich, sondern eine bis dahin unbekannte Klasse „allerkleinster Organismen“.

Doch während sich Loeffler dem Kampf gegen die Krankheit widmete, erreichte er zunächst das Gegenteil: Rund um Greifswald erkrankten außergewöhnlich viele Tiere an der Seuche, Loeffler hatte durch seine Untersuchungen unbeabsichtigt ganze Herden mit der Krankheit infiziert, die er doch aus der Welt schaffen wollte. Mehr Sicherheit für das Vieh auf dem Festland versprach eine Insel.

Zum Glück lag eine direkt vor der Stadt, 1.250 Meter lang, 300 Meter breit, mit allem ausgestattet, was eine Ostsee-Insel so braucht: Strände zum Meer, Schilf zum Bodden und dazu einen malerischen Blick rüber nach Rügen. Hier also gründete Loeffler im Jahr 1910 das erste Virusforschungsinstitut der Welt. Ab 1926 verband eine Seilbahn das Eiland mit dem Festland, für Materialtransporte.

Im Dritten Reich forschte man in den Labors auf Riems zu Biowaffen. In der DDR baute man es zum Wohl der Menschen zum Forschungslabor für Impfstoffe um. 800 Menschen hatten hier Arbeit. In den frühen 1970er Jahren wurde die Insel durch einen Damm mit dem Festland verbunden, mehr als 30 Jahre war Riems eigentlich nur noch eine Halbinsel. Doch der 500 Meter lange Damm schnitt das Gristower Wieck vom Meer ab, in der Bucht wurde der Sauerstoff knapp, im Herbst 2007 wurde der Damm auf einer Länge von 30 Metern wieder geöffnet.

Dank der freien Marktwirtschaft ist es nun der gefährlichste Ort der Welt.
Der Riemser Forschungskomplex, seit 1997 Hauptsitz des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI), wurde erheblich erweitert und modernisiert. 300 Millionen Euro investierte der Bund in die neuen Gebäudekomplexe. Es entstanden 89 Labore mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen, sowie 163 Ställe: für das Großvieh, das man für die Versuche brauchte. Denn erforscht werden vom FLI auch Tierseuchen wie BSE, Maul- und Klauenseuche, Schweinepest und Zoonosen – Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden und hochgefährlich sind: Sars, Ebola oder das Krim-Kongo-Hämorrhagische Fieber.

Kill-Tanks im Keller

Angela Merkel persönlich, in deren neuen Wahlkreis die Insel liegt, nachdem ja ihr alter Wahlkreis Uckermark völlig runtergewirtschaftet ist, weihte die ersten Labore im Sommer 2008 ein – es waren die ersten Hochsicherheits-Forschungslabore für Großtiere in ganz Europa. Ähnliche Labore und Ställe gibt es sonst nur im kanadischen Winnipeg und dem australischen Geelong.

Und wie sorgt man – neben dem umfangreichen Prozedere für ein- und ausgehende Mitarbeiter und Besucher – dafür, dass die Viren nicht ausbrechen? Zum Beispiel mit so genannten Kill-Tanks, in denen das Abwasser so erhitzt wird, dass jeder Keim darin stirbt.
Im abgeschotteten Kellergeschoss wartet eine spezielle Tierkörper-Beseitigungsanlage auf ihren Einsatz: In gewaltigen Metallkesseln, gefüllt mit Kaliumhydroxid, können ganze Tierkörper versenkt werden – auf dass sie sich darin vollständig auflösen, bis nur noch ein paar Krümel Staub und Partikel übrig bleiben.

Natürlich ist das kein 100prozentiger Schutz – schon garnicht wenn ein Flugzeug drauf stürzt.

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Deutschlands gefährlichste Insel

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Verfasst von Runenkrieger11 | 29 Mai, 2014, 5:21 pm

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Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
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