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Deutschland, Partei-Einheitsbrei, Saarland

Pia Döring belog ihre Wähler

Dreister geht es nicht mehr. Wähler die eigentlich die Linke stärken wollten, werden von der saarländischen Abgeordneten Pia Döring verraten, die zwar für die Linke gewählt wurde, aber nur eine Tag nach der Wahl erklärt, das sie nun zur SPD wechselt. Sie werde allerdings ihr Mandat behalten, tönt sie bei der Pressekonverenz die sie gemeinsam mit der SPD veranstaltete.

Damit wird sie künftig den Sparkurs der SPD-CDU-Regierung mit tragen, sie tut also genau das, was ihre Wähler und selbstverständlich auch ihre ehemaligen Parteimitglieder nicht wollten. Sie wurde nominiert um dagegen anzukämpfen, nicht um noch mehr Armut zu produzieren. Und sie wusste das auch, da die Wahlbeteiligung mit nur 61% gerade im Saarland aufgrund der Vorfestlegungen von CDU und SPD auf eine Koalition schon vor der Wahl veröffentlicht wurde.
Das sie vor hatte die Wähler zu betrügen hat sie den Wählern jedoch nicht verraten. Bis zu ihrem Austritt wusste niemand bei den Linken, wohl aber in der SPD die ja ihren Aufnahmeantrag zustimmte, das sie die Wähler belügt.

Jeder Linkswähler und jedes Parteimitglied wählt diese Partei um etwas gegen den massiven Sozialabbau zu tun. Während die SPD reiche Banker unterstützt und das bei Armen, Rentnern, Ausländern, Kultur usw. einspart. Aber offensichtlich ist die SPD, die ja schon seit Jahren Stimmen im Saarland verliert, entschlossen mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben. Dafür hat sie nicht nur ihre ursprüngliche Wählerschaft an die CDU verkauft, sondern wirkt auch noch aktiv an derartigen Wählerbetrug mit.

Entscheidungen die Partei zu wechseln fällt man nicht über Nacht, das ist also ein von Pia Döring vorsätzlich geplanter Wahlbetrug am Wähler. In wieweit die SPD da mitgewirkt hat, wissen wir nicht.
Vermutlich gibts für Pia ne hüpsche Belohnung wie das unter Abgeordneten der anderen Parteien so üblich ist?

Die frisch gewählte saarländische Landtagsabgeordnete der Linken Pia Döring ist ja sogar noch vor der Bildung des Landesparlaments zur SPD übergelaufen. Döring gab den Übertritt unter Mitnahme ihres für die Linkspartei im Wahlkreis Neunkirchen errungenen Mandates heute gemeinsam mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Fraktion der Presse bekannt. Damit sitzt auf dem Mandat der Linken nun eine Frau die nicht nur vom Fordern der Hartz IV Beziehern lebt, sondern sich auch noch ihre Stimmen erschlichen hat. Dabei sollte sie sich besser mal mit ihren eigenen Lügen beschäftigen, da ist sicher einiges aufzuarbeiten.

Die 52-jährige Leiterin eines Integrationsbetriebs hatte noch im Wahlkampf lautstark beteuert sich im Landtag besonders für die Menschen „am Rande der Gesellschaft“ einsetzen zu wollen. Doch sie hat ihre „angeblichen“ Ziele schon vor der Wahl verraten und ihre Wähler dazu.

Zitat Pia Döring
„Ich setze mich entschieden gegen den Sozialabbau in unserem Land ein. Die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich ist unerträglich. Mehr soziale Gerechtigkeit in allen Bereichen des täglichen Lebens ist meine zentrale Forderung.

Meine konkreten Erfahrungen als Leiterin eines Integrationsbetriebes und mein Einsatz für Menschen am “Rande” der Gesellschaft werden für die Arbeit im saarländischen Parlament ein großer Vorteil sein.“

Pia Doering belog ihre Waehler

Pia Doering belog ihre linken Waehler & geht zur SPD

 

Wie Pia Döring dies nun in der SPD-Fraktion und in einer Koalitionsregierung mit der CDU umsetzen will, ist mehr als fraglich. Dem „Sparzwang“, dem sich die SPD als Koalitionspartner der CDU widerspruchslos unterordnet, werden sicher die letzten sozialen Leistungen für Armen und Benachteiligten geopfert werden.
Als Mitglied der Linksfraktion hätte sie dies wahrscheinlich nicht verhindern, aber wenigstens skandalisieren können. Jetzt darf sie die zu erwartenden Grausamkeiten der Großen Koalition als „Notwendigkeit“ verteidigen. Dabei ist vor allen Dingen eines notwendig, nämlich das Abgeordnete zu dem stehen wofür sie gewählt werden.
Pia Döring aber hält das nicht für nötig. Lieber täuscht sie ihre Wähler um sich ein Mandat zu erschleichen und dann gegen ihre Wähler zu stimmen.

Und so behauptet Pia Döring ohne das irgendwie belegen zu können das sich die SPD nun wieder auf dem richtigen Weg befinde und gestärkt werden müsse.

Liebe Pia, das nehmen wir dir nicht ab. Du hast deine Wähler belogen. Deine Kandidatur für die Linke war eine Lüge. Dafür haben wir dich nicht gewählt, also gib dein Mandat ab. Die Wähler haben nicht dich sondern die Linke gewählt.
Aber warscheinlich verhallt unsere Forderung angesichts der hüpschen Diät die mit dem Mandat verbunden ist, immerhin ist die Rente damit gesichert. Dafür lohnt es sich auch die Wähler zu belügen. Offensichtlich ist die SPD schon so verzweifelt das sie jetzt Linke ködern muss. Was gabs denn dafür? Vielleicht ein Sitz im Fraktionsvorstand der saarländischen SPD oder demnächst eine Kandidatur im EU Parlament?

Wo kommen wir denn da hin, wenn wir Abgeordnete wählen, die anschliessend gegen unsere Interessen stimmen.

Eine empörte Wählerin drückte es so aus:
Döring war nicht lange Jahre GF , aber in der Zeit als sie es war, ein Totalausfall..
Mobbing gegen sie? Lächerlich. Wer sie kennt, weiss das..
Einen Tag nach der Bestätigung ihres Landtagsmandats trat sie aus der LINKEN aus,
mit ihrem Mandat ! und sofort Wiedereintritt in die SPD
Muss man über den Charakter dieser Frau noch reden? Ich denke nicht.
Die Gründe weswegen sie aus der SPD austrat…
nun die Parteipolitik dieser Partei hat sich nicht geändert… was sagt uns das?

Für mich ist das eine ganz üble Geschichte, die dringend der Aufklärung bedarf.
Der Gestank dieser Machenschaft übersteigt ein erträgliches Mass. Infamie pur.
Die Quote ist, denke ich, erstmal das unwichtigste Detail.
Ob sich rechtlich etwas an diesem Konstrukt ändern lässt, ich wage es zu bezweifeln.
ALLEN Beteiligten, sie wissen wer gemeint ist, wünsche ich das, was sie verdienen.

Dem können wir nur zustimmen.

Rolf Linsler nennt es einen einmaligen Fall von Wahlbetrug

Mit großem Befremden hat der Parteivorsitzende der Saar-Linken, Rolf Linsler den Parteiaustritt der Abgeordneten Pia Döring zur Kenntnis genommen: „Wir wurden von dieser Nachricht völlig überrascht. Frau Döring hat gestern die Bestätigung erhalten, dass sie als Abgeordnete gewählt worden ist. Nur einen Tag später gibt sie bekannt, dass sie das von den Wählerinnen und Wählern für die Partei die LINKE gegebene Mandat in betrügerischer Weise ausübt, um die SPD-Landtagsfraktion zu verstärken.“

Das ist Wahlbetrug – nicht nur unsere Partei wurde betrogen, sondern vor allem die Wählerinnen und Wähler, die uns ihre Stimme gegeben haben. Dies ist in der Geschichte des Saarlandes ein einmaliger Vorgang, den wir aufs
Schärfste verurteilen.

Wir fordern Frau Döring auf, ihr erschlichenes Mandat unserer Partei zurückzugeben. Die SPD setzt sich dem Verdacht aus, an diesem Betrugsmanöver mitgewirkt zu haben und muss sich die Frage gefallen lassen, welches Demokratieverständnis sie hat, da die Abgeordnete keinen einzigen plausiblen Grund für diesen in der Parlamentsgeschichte einmaligen Wahlbetrag angeben kann.“

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Pia Döring belog ihre Wähler

  1. Es hat mich schon bewegt, als ich von diesem „Judasschritt“ hörte.
    Aber sollte man nicht über den Tellerrand hinausschauen?
    Was wollte die SPD Saar? Bei der Landtagswahl die Stimmenmehrheit. nicht gelungen. Was jetzt?

    Im Hintergrund der Saar-SPD scharren einige mit den Hufen. Sie wollten unbedingt ihre Ambitionen erfüllt (Ministerpräsident (in), etc.) sehen. Warum denn nicht testen, ob dieses Ziel auf dem „Überzeugungsweg“ im Nachhinein nicht doch zu erreichen ist?
    Eine Bastion konnte man schon in früheren Zeiten nur über die schwächste Stelle aufbrechen. Vielleicht sollte dieser Blickwinkel mal näher beleuchtet werden.
    Dass die angebliche neu gewonnene Überzeugung der „Abgeordneten“ widersprechend zu den nachzulesenden Äußerungen ist………….was soll´s. Was interessiert mich mein Geschwäz von gestern oder von vorgestern.

    Ob die Erinnerung an diesen Schritt bis zur nächsten Wahl noch gegenwärtig ist wage ich zu bezweifeln.

    Verfasst von Gerhard Kasper | 14 April, 2012, 8:35 am
    • Das dumme an dem Geschwätz von Gestern ist, das es als Rechtfertigung fürs Morgen gilt, wenn jeder so verfährt können wir uns das wählen auch gleich ganz sparen weil wir ja nicht wissen ob der den wir wählen nach der Wahl noch der ist den wir wollten oder sich für nen besseren Posten verkauft.
      Politiker die wie Wetterfahnen Parteien wechseln unterwandern jegliche demokratische Regierungsbildung.

      Verfasst von monopoli | 14 April, 2012, 7:52 pm

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