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Sondereinheit verweigert Angriff, Europa keine Redefreiheit

Sondereinheit Alfa verweigert Befehl zum Sturm

Proteste in Ostukraine: Sondereinheit Alfa verweigert Befehl zum Sturm
Die Führung der Sondereinheit Alfa des Sicherheitsdienstes der Ukraine hat sich geweigert, den Befehl zur Erstürmung der von Protestteilnehmern besetzten Verwaltungsgebäude in den ostukrainischen Städten Donezk und Lugansk zu erteilen, berichtet das ukrainische Internetportal From-UA unter Berufung auf eine Quelle im Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat (NDVR) der Ukraine.

Laut diesen Angaben äußerten die Alfa-Offiziere diese Position offen bei Beratungen der Führung der Sicherheitskräfte in Donezk und in Luhansk, an denen der Erste Vizepremier Vitali Jarema  beziehungsweise der NDVR-Sekretär Andrej Parubij teilnahmen. „Wir werden ausschließlich im Rahmen des Gesetzes arbeiten“, erklärten sie. „Unsere Einheiten wurden zur Befreiung von Geiseln und zum Antiterrorkampf gebildet.“

Wie Augenzeugen berichteten, geriet Jarema in Wut und bezeichnete die Offiziere als „Verräter“. Er drohte ihnen mit Bestrafung und wies ihnen die Tür.

Dem Vernehmen nach hatte der illegale Interimspräsident und illegale Parlamentschef Alexander Turtschinow dem Amt für Staatsschutz den Befehl erteilt, die Erstürmung der besetzten Gebäude in Lugansk und Donezk vorzubereiten.

Kundgebungen von Anhängern einer Föderalisierung der Ukraine finden seit einigen Tagen in Donezk, Charkow und Lugansk statt. Die Teilnehmer fordern sofortige Referenden über den Status ihrer Regionen. Die Gebäude der Gebietsadministration in Donezk und der Verwaltung des Sicherheitsdienstes in Lugansk sind weiterhin besetzt. Die Behörden führen Verhandlungen mit den Protestteilnehmern, schließen aber einen Sturm nicht aus.

letzte wahlergebnisse Praesident der Ukraine

letzte wahlergebnisse Praesident der Ukraine

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat den Demonstranten im Osten des Landes mit einer Ausrottung gedroht.
„Sie (Demonstranten) müssen gewarnt sein: Wenn sie die Waffen nicht niederlegen, werden sie vernichtet“, sagte SBU-Vizechef Wassili Krutow. Damit wird klar das hier wirklich Faschisten an die Macht gekommen sind, mit Hilfe der deutschen CDU, ihrer Konrad-Adelnauer-Stiftung und der USA.

Die politische Krise in der Ukraine war eskaliert, nachdem die aufgehetzte prowestliche Opposition im Februar den demokratisch gewählten Staatschef Viktor Janukowitsch gestürzt und eine illegale Nato-Übergangsregierung gestellt hatte.
Von Russen dominierte Gebiete im Osten und Süden der Ukraine haben die neue, von Nationalisten geprägte illegale Nato-Regierung in Kiew nicht anerkannt. In Donezk, Charkow, Lugansk und andere Städten demonstrierten Tausende Menschen für eine Föderalisierung der Ukraine und haben ihre Autonomie ausgerufen. Aktivisten besetzten Verwaltungsgebäude und bauten Barrikaden.

Daraufhin ordnete die Regierung in Kiew einen „Anti-Terror-Einsatz“ in den Protestregionen an. Nun rückten ukrainische Panzer in Slawjansk ein und begannen mit einem Sturm auf den Flughafen Kramatorsk.
Ukrainische Panzer rücken in Protest-Stadt Slawjansk ein

Ukrainische Panzer rücken in Protest-Stadt Slawjansk einDie ukrainische Armee ist am am 15.4. 2014 mit Unterstützung von Panzereinheiten in die Stadt Slawjansk im Osten des Landes eingerückt, die seit Tagen von Regierungsgegnern und Anhängern einer Föderalisierung kontrolliert wird.

„Slawjansk wird gestürmt. Schützenpanzer fahren in die Stadt hinein. Es gibt viele Truppen“, teilte Sergej Zyplakow von der Bürgerwehr telefonisch RIA Novosti mit. Nach seinen Worten bereiten sich die Aktivisten auf die Verteidigung vor. Ein weiterer Aktivist informierte, dass die ukrainische Armee die Ein- und Ausfahrten der Stadt mit Schützenpanzern versperrt habe. Schüsse habe es vorerst nicht gegeben.

Slawjansk liegt rund 90 Kilometer nördlich von der ostukrainischen Protesthochburg Donezk. Kurz davor hatte die ukrainische Armee einen Sturm auf den Militärflughafen Kramatorsk, ca. sieben Kilometer südlich von Slawjansk begonnen.

Am Sonntagmorgen befahl der ukrainische Innenminister Arsen Awakow einen bewaffneten Einsatz gegen die Demonstranten in Slawjansk. Bei den Zusammenstößen gab es Tote und Verletzte. Übergangspräsident Alexander Turtschinow kündigte daraufhin eine „groß angelegte Anti-Terror-Operation“ unter Einsatz der Streitkräfte in östlichen Gebieten an.
Ukrainische Armee besetzt Flughafen in Kramatorsk

Ukrainische Armee im Raum Stadt IziumUkrainische Armee im Raum Stadt Izium

Die ukrainische Armee hat den Flughafen in Kramatorsk im Gebiet Donezk im Osten der Ukraine unter ihre Kontrolle gebracht.

Mit zwei Hubschraubern angeflogene Luftlandesoldaten hätten den Flugplatz angegriffen, hieß es. Nach Angaben eines Vertreters der Volkswehr wurden bei der Erstürmung des Flughafens vier Volkswehrangehörige getötet. Es habe auch zwei Verletzte gegeben, sagte er.

Ein Anhänger der Föderalisierung in der Ukraine, der sich als Mitglied der sogenannten Volksarmee vorgestellt hatte, sprach von Blackwater-Söldnern unter den Angreifern. „Die Zahl der Toten ist deutlich höher“, behauptete er. Nach Angaben des Radiosenders Kommersant FM gab es elf Todesopfer. Der Nachrichtenagentur UNN zufolge wurden beim Sturm auf den Flugplatz „einige Dutzend“ Menschen getötet.

Aus Kiew verlautete, dass es auf der Seite der Nationalgarde keine Betroffenen gab. Das Verteidigungsministerium und der Rat für nationale Sicherheit und Verteidigung wollten die Operation nicht kommentieren. Dafür sei der Inlandsgeheimdienst SBU zuständig, hieß es.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte die Entscheidung von Interimspräsident Alexander Turtschinow, die Armee gegen das eigene Volk einzusetzen, als eine äußerst gefährliche Entwicklung bezeichnet. „Diejenigen, die den Machthabern in Kiew zu solchem Vorgehen anspornen, müssen die gesamte Verantwortung dafür tragen“, forderte Lawrow.

Der Menschenrechtsbeauftragte des russischen Außenamtes, Konstantin Dolgow, äußerte tiefe Besorgnis über Opfer während der Erstürmung des Flughafens in Kramatorsk. „Allem Anschein nach geht die Entwicklung nach schlimmstem Szenario… Die Behörden der Ukraine nahmen Kurs auf die gewaltsame Niederschlagung der Proteste der Bevölkerung im Südosten des Landes und setzen sich dabei über legitime Forderungen der Menschen hinweg“, sagte Dolgow in Moskau.

„Trotz seiner ‚friedlichen Deklarationen‘ begann Kiew eine Militärkampagne im Land, die einen Bürgerkrieg in der Ukraine zur Folge haben kann. Das droht mit einer weitgehenden Destabilisierung der Lage in südöstlichen Regionen und möglicherweise auch in ganz Ukraine“, sagte Dolgow.

Nato

Nato

Währenddessen quartiert sich der US Geheimdienst in Kiew ein

Die US-Geheimdienste nehmen ein ganzes Stockwerk des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU ein, wie der ukrainische Präsidentschaftskandidat Oleg Zarjow mitteilte. Für ukrainische Offiziere sei der Zutritt verboten.

Wie zuvor aus ukrainischen Sicherheitskreisen gegenüber RIA Novosti verlautete, war CIA-Chef John Brennan am Samstag in Kiew eingetroffen und mit Vertretern der ukrainischen Sicherheitskräfte zusammengekommen. Danach kündigte das ukrainische Innenministerium einen Sondereinsatz gegen die Anhänger einer Föderalisierung der Ukraine in der Ostukraine an.

„Ich habe von vielen SBU-Offizieren gehört, dass US-Sicherheitsdienste an allen Geschehnissen in der Ukraine aktiv teilnehmen“, sagte Zarjow am Sonntag im TV-Sender Rossija-24.

Es sei so weit gekommen, dass ein ganzes Stockwerk des ukrainischen Sicherheitsamtes den US-Geheimdiensten zur Verfügung gestellt wurde. „Ukrainische Offiziere haben dort keinen Zugang“, fügte er an.

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen

Die NATO als Vasall der USA reissen damit die Führung der NATO an sich, die das Kanonenfutter für diesen Krieg liefern könnten, um der Ostukraine die Freiheit zu verweigern. Anders Fogh Rasmussen, der NAhTOt-Chef freut sich bereits auf den Krieg und ist schwer mit dessen Vorbereitung beschäftigt.

Die NATO hat Empfehlungen von Militärexperten zur Verstärkung der Verteidigungskraft der Allianz erhalten. Wie NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am Dienstag mitteilte, werden einige Empfehlungen „in nächster Zeit“ erfüllt.

Entsprechende Beschlüsse würden vom NATO-Rat gefasst. „Einige vorgeschlagene Schritte können sofort getan werden, einige andere sollen noch erörtert werden.“ Details nannte Rasmussen nicht.

Ein klarer Fall von Völkerrechtsverletzung.
Steht nur noch aus wann genau die ersten Drohnen von Ramstein aus Richtung Ostukraine fliegen um friedliche Demonstranten zu töten. Gas liefern wir ja bereits.

Russland stoppt Waffenübergabe an Ukraine

Jagd auf roter Oktober Teil II

Jagd auf roter Oktober Teil II

Russland hat die Übergabe der auf der Krim stationierten Waffen und Kriegstechnik an die Ukraine gestoppt, nachdem bekannt geworden war, dass das abgezogene Kriegsgerät gegen die Demonstranten im Osten der Ukraine eingesetzt werden soll.

„Russland hat die Verpflichtung übernommen, keine Waffen in Krisengebiete zu liefern beziehungsweise bei solchen Lieferungen Zurückhaltung an den Tag legen“, sagte der russische Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow am Dienstag in Moskau. Der Osten und der Südosten der Ukraine seien heute ein Krisengebiet. Deshalb habe der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu beschlossen, die Übergabe von Rüstungen und Kriegstechnik einzustellen. Das betreffe keine Schiffe und keine Flugzeuge. Nach der Wiedereingliederung der Krim im März hat Russland, so Antonow, bereits 378 Panzer und Schützenpanzer, acht Hubschrauber und drei Kriegsschiffe an die Ukraine übergeben.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kiew hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die Kriegstechnik, die das ukrainische Militär von der Krim abzieht, zur Unterschlagung der Proteste in östlichen Regionen verlegt werde.

Systemmedien in Deutschland

Ununterbrochen läuft die Hetzkampagne die Russland als Aggressor darstellen. Dazwischen laufen Heldenverehrung der Amerikaner, Hitlers Krieger (damit die Nazis lernen wie es geht) und wiedermal die weitere Verhetzung der DDR. Es wird krampfhaft über ein „Zusammenrücken von Europa“ geplappert. So ein Quatsch. Auf welchem Planet leben diese Medienidioten eigentlich? Die Lügenmedien erinnern stark an das Märchen von der Merkelschen Beliebtheit. Gesendet wurde natürlich auch das gefälschte Video von Krawzow, in dem sich jemand als  ‚Oberstleutnant der russischen Armee‘ ausgab. Der dt. Bürger wird nicht darüber aufgeklärt das dies seine Fälschung sei.

Anhänger der Föderalisierung der Ukraine suchen nun nach Autoren eines in der Stadt Gorlowka bei Donezk im Osten des Landes gedrehten gefälschem Videos. Das teilte der Koordinator der Bewegung Russischer Sektor-Ukraine, Wladimir Karassjow mit.

„Auf dem Video spricht ein Mann, der sich als ‚Oberstleutnant der russischen Armee‘ vorgestellt hat, vor Angehörigen der örtlichen Polizei in Gorlowka nach der Besetzung des Polizeireviers durch die Kräfte der Selbstverteidigung. Der Abgeordnete des Stadtrates von Odessa und Mitglied der Partei UDAR Alexej Gontscharenko, der sich vor Ort befand, gab zu, dass das Video vom Maidan-Aktivisten Alexej Krawzow gedreht wurde“, fuhr Karassjow fort.

Dieses Video sei gemacht worden, damit die Junta in Kiew es der EU und den NATO-Partnern als Beweis dafür präsentieren könnte, dass die Russische Föderation derzeit in der Ukraine interveniere. „Dieses Video soll eine mögliche Aggression der ukrainischen Armee gegen das eigene Volk rechtfertigen“, sagte Karassjow.

Auf dem Video ist zu sehen, wie der „Oberstleutnant der russischen Armee“ in Tarnuniform Polizisten von Gorlowka Befehle erteilt und sie von der Ernennung einer neuen Polizeiführung in Kenntnis setzt. Das Video erschien im Internetportal dumskaya.net, mit dem Krawzow kooperiert. Das Portal gehört dem oben genannten Gontscharenko, der in der Ukraine als Autor mehrerer politischer Provokationen bekannt ist.

Gontscharenko bestätigte gegenüber RIA Novosti in einem Telefongespräch, dass das Video von Krawzow gedreht wurde. „Ich stand daneben und sah mit eigenen Augen, wie die Anhänger der Föderation die Polizeizentrale von Gorlowka unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Ich war dort“, versicherte Gontscharenko.

Karassjow wies ein weiteres Mal darauf hin, dass es sich um eine Provokation handelt. „Im Südosten der Ukraine gibt es keine russischen Truppen, keinen einzigen russischen Soldaten. Alle Demonstranten sind Bürger der Ukraine mit ukrainischem Pass, ebenso wie die Protestierer mit Schusswaffen. In den südöstlichen Gebieten der Ukraine gibt es keine Sturmeinheiten der russischen Armee“, sagte der Koordinator.

Zuvor hatte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU ein Video verbreitet, auf dem vermeintliche Mitarbeiter der russischen Militäraufklärung GRU die Ergebnisse einer Operation bei der Stadt Slawjansk erörtern sowie von der nötigen Personalstärke und vom Munitionsnachschub sprechen. Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete das Video als eine Fälschung.

Währenddessen liefert RWE bereits Gas an die Ukraine

Der Essener Energiekonzern RWE hat nun als erster europäischer Versorger mit Gaslieferungen an die Ukraine begonnen. Das Gas fließe über die Netra und Frankfurt/Oder nach Polen und werde zu europäischen Großmarktpreisen einschließlich der Transportkosten abgerechnet, teilte RWE  mit.

Verhandlungen der Ukraine mit der Slowakei für eine Nutzung der weit leistungsfähigeren Slowakei-Pipeline (Nabucco, Fertigstellung 2016) brachten allerdings noch keine Einigung. Es gebe technische und vertragsrechtliche Hindernisse, teilte der slowakische Wirtschaftsminister Tomas Malatinsky nach einem Treffen mit dem ukrainischen Energieminister Juri Prodan am Dienstag mit.

Die Pipelines dienten dazu, Erdgas des russischen Konzerns Gazprom nach Westeuropa zu pumpen, betonte Malatinsky in der Grenzstadt Velke Kapusany. „Wir sind bereit, der Ukraine zu helfen, müssen aber auch auf slowakische und europäische Interessen achten“, wurde er zitiert. Die Ukraine hofft auf eine zeitweise Umkehr des Gasflusses in den bestehenden Leitungen, um Lieferungen aus dem Westen zu ermöglichen.

Die reichsten Länder nach den Öl- und Gasvorräten

Die slowakische Regierung schlug als Alternative vor, eine nie fertiggestellte Pipeline allein zu diesem Zweck auszubauen. Diese würde das slowakische Vojany mit Uschgorod in der Ukraine verbinden. Neben der EU-Kommission hatten auch US-Vertreter die slowakische Regierung des Sozialdemokraten Robert Fico zu einer Einigung gedrängt. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.

RWE teilte nicht mit, wie viel Gas aktuell geliefert wird. Grundlage ist ein 2012 unterzeichneter Rahmenvertrag mit dem ukrainischen Staatsunternehmen Naftogaz über die Lieferung von jährlich bis zu zehn Milliarden Kubikmetern Gas. Das ist eine erhebliche Menge: Der gesamte Gasverbrauch Deutschlands liegt bei 80 bis 90 Milliarden Kubikmetern im Jahr. RWE liefert also fast 20% mehr Gas in die Ukraine als nach Deutschland. Der Witz ist das es dieses Gas ja bei den Russen ankauft. Es verdient sich also dumm und dämlich. Kein Wunder das es nach neuen Pipelines schreit.

Russland hatte im Zuge des Konfliktes mit der Ukraine den Gaspreis für seine Lieferungen in das Nachbarland massiv erhöht. Der von Gazprom aktuell verlangte Preis liege rund 100 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter über dem europäischen Niveau, hieß es aus Marktkreisen. Deshalb seien Lieferungen aus dem Westen für die Ukraine derzeit äußerst attraktiv. Gas kostet auf den europäischen Märkten etwa 380 Dollar (ca. 250 Euro) pro 1000 Kubikmeter.

RWE hat 2013 bereits eine Milliarde Kubikmeter Gas an die Ukraine geliefert und deshalb Erfahrungen mit den Abläufen. RWE bezieht sein Gas unter anderem aus Russland, Norwegen und den Niederlanden. Nach dem milden Winter 2013/2014 sind die Speicher bei vielen europäischen Versorgern zufolge gut gefüllt. Das muss allerdings bezweifelt werden, doch ist Deutschland gut vernetzt und wird daher nicht in Engpässe kommen, es sei denn es verkauft seine Winterreserven an die Ukraine, wonach es ganz so aussieht.

Russland beabsichtigt nicht mehr, die ukrainische Wirtschaft zu subventionieren. Davor warnte auch Wladimir Putin in seinem Brief an die Spitzenpolitiker Europas. Er bemerkte darin, dass die ukrainische Krise die Gaslieferungen in die Länder der EU gefährden können.

Wladimir Putin erinnerte in seinem Brief die europäischen Staats- und Regierungschefs daran, dass Moskau allein in der Gas-Sphäre Kiew beispiellose Ermäßigungen in einem Gesamtumfang von 17 Milliarden Dollar gewährt und dabei auf die Erhebung von Strafen für die Nicht-Abnahme von Gas in Höhe von 18 Milliarden Dollar verzichtet habe. Die EU hat in den letzten Jahren, im Unterschied zu Russland, der Ukraine keinerlei reale Hilfe erwiesen. Europa nutzt die ukrainische Wirtschaft als eine Rohstoffquelle und als Absatzmarkt für Fertigprodukte.

Die Zoll-Nullgebühren für Gas für die Ukraine gehören der Geschichte an. Dank der weisen Handlungen der heutigen ukrainischen Machthaber sah sich Russland genötigt, die seinerzeit in Charkow getroffene Vereinbarung über die Schwarzmeerflotte zu kündigen, so dass das Gas für die Ukraine fortan 485 Dollar je 1.000 Kubikmeter kostet. Kiew will diesen Preis nicht zahlen und droht damit, den Transit nach Europa einzustellen. Wladimir Putin richtete daraufhin seine Vorschläge an 18 europäische Länder. Der Präsident warnte, dass Kiews Unfähigkeit, für das Gas zu zahlen, Russland zwinge, dessen Lieferungen einzuschränken. Das kann eine Gefahr für den Transit nach Europa darstellen.

Gazprom liegt sehr daran, dass sich die Europäer an der Regelung des Problems des Einpumpens in die ukrainischen Gasdepots beteiligen. Sollte das Gas im Wert von fünf Milliarden Dollar nicht in den nächsten Monaten in die Depots gepumpt werden, so würde im Winter der Transit nach Europa unvermeidlich stoppen, aber die Schuld hierfür würden die europäischen Verbraucher Gazprom geben.

Rossiya-Segodnya-Chef Kisseljow: Westen hat Redefreiheit verloren
Generaldirektor der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow

Generaldirektor der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow

Der Westen hat die Redefreiheit verloren, während Russland diese Freiheit gewonnen hat, schreibt der namhafte russische Journalist Dmitri Kisseljow, Generaldirektor der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, am Freitag in der britischen Zeitung „The Guardian“.

„In Russland können wir die Redefreiheit in vollem Maße genießen, während im Westen ‚Politkorrektheit und politische Zweckmäßigkeit im Interesse der Sicherheit‘ zu Argumenten gegen das freie Wort geworden sind“, betonte Kisseljow.

„Russische Journalisten sind frei, beliebige Fragen zu kommentieren – von den Ereignissen in der Ukraine bis hin zu Problemen in Russland und in der Welt. In meinem Land gibt es keine Regierungssanktionen, die die Freiheit des Wortes und der Bewegung einschränken würden.“

„Im Gegenteil: Die Sanktionen kommen aus dem Westen“, betont Kisseljow. „Die EU-Beamten haben mich als Propagandisten von Präsident Wladimir Putin bezeichnet. Dies ist ihre Meinung, und ich respektiere ihr Recht, diese zu äußern. Wozu soll aber ein Journalist zum Objekt von Sanktionen gemacht werden?“

Wenn die Redefreiheit nicht mehr einer der Grundwerte in Europa sei, „werden wir in der Tat Zeugen einer Revolution in der westlichen Welt“.

Dmitri Kisseljow war von der EU – neben mehreren russischen Politikern und Unternehmern – als einziger Journalist mit Sanktionen im Zusammenhang mit Russlands Politik gegenüber der Ukraine bestraft worden: Ihm wurde die Einreise in den EU-Raum verboten, verfügt wurde auch die Sperrung seiner eventuellen Aktiva in Europa.

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Diskussionen

5 Gedanken zu “Sondereinheit verweigert Angriff, Europa keine Redefreiheit

  1. Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

    Verfasst von lothar harold schulte | 17 Mai, 2014, 6:13 am
  2. Hat dies auf Europapolitik rebloggt und kommentierte:
    Ukraine 15.04.2014

    Verfasst von walterfriedmann | 17 April, 2014, 4:47 am
  3. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Vielen Dank, dass du uns mit diesen wichtigen Informationen versorgst!

    Verfasst von jauhuchanam | 16 April, 2014, 12:35 am

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  1. Pingback: Hört hört, Sondereinheit Alfa des ukrainischen Sicherheitsdienstes verweigert den Einsatz gegen Landsleute. « bumi bahagia - glückliche Erde - 16 April, 2014

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