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Aufruf: Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei

»Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei«

moderne Krieger

moderne Krieger

Aufruf von 560 Schriftstellerinnen und Schriftstellern gegen die systematische Überwachung im Internet und zur Verteidigung der Demokratie im digitalen Zeitalter

In den vergangenen Monaten ist ans Licht gekommen, in welch ungeheurem Ausmaß wir alle überwacht werden. Mit ein paar Maus-Klicks können Staaten unsere Mobiltelefone, unsere E-Mails, unsere sozialen Netzwerke und die von uns besuchten Internet-Seiten ausspähen. Sie haben Zugang zu unseren politischen Überzeugungen und Aktivitäten, und sie können, zusammen mit kommerziellen Internet-Anbietern, unser gesamtes Verhalten, nicht nur unser Konsumverhalten, vorhersagen.

Eine der tragenden Säulen der Demokratie ist die Unverletzlichkeit des Individuums. Doch die Würde des Menschen geht über seine Körpergrenze hinaus. Alle Menschen haben das Recht, in ihren Gedanken und Privaträumen, in ihren Briefen und Gesprächen frei und unbeobachtet zu bleiben.

Dieses existentielle Menschenrecht ist inzwischen null und nichtig, weil Staaten und Konzerne die technologischen Entwicklungen zum Zwecke der Überwachung massiv missbrauchen.

Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei; und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung ist keine Demokratie mehr. Deshalb müssen unsere demokratischen Grundrechte in der virtuellen Welt ebenso durchgesetzt werden wie in der realen.

  • Überwachung verletzt die Privatsphäre sowie die Gedanken- und Meinungsfreiheit.
  • Massenhafte Überwachung behandelt jeden einzelnen Bürger als Verdächtigen. Sie zerstört eine unserer historischen Errungenschaften, die Unschuldsvermutung.
  • Überwachung durchleuchtet den Einzelnen, während die Staaten und Konzerne im Geheimen operieren. Wie wir gesehen haben, wird diese Macht systematisch missbraucht.
  • Überwachung ist Diebstahl. Denn diese Daten sind kein öffentliches Eigentum: Sie gehören uns. Wenn sie benutzt werden, um unser Verhalten vorherzusagen, wird uns noch etwas anderes gestohlen: Der freie Wille, der unabdingbar ist für die Freiheit in der Demokratie.

Wir fordern daher, dass jeder Bürger das Recht haben muss mitzuentscheiden, in welchem Ausmaß seine persönlichen Daten gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden und von wem; dass er das Recht hat, zu erfahren, wo und zu welchem Zweck seine Daten gesammelt werden; und dass er sie löschen lassen kann, falls sie illegal gesammelt und gespeichert wurden.

Wir rufen alle Staaten und Konzerne auf, diese Rechte zu respektieren.

Wir rufen alle Bürger auf,  diese Rechte zu verteidigen.

Wir rufen die Vereinten Nationen auf, die zentrale Bedeutung der Bürgerechte im digitalen Zeitalter anzuerkennen und eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte zu verabschieden.

Wir rufen alle Regierungen auf, diese Konvention anzuerkennen und einzuhalten.

Die Unterzeichner:

Aus Deutschland:

Friedrich Ani, Michael Augustin, Anke Bastrop, Ulrich Beck, Artur Becker, Josef Bierbichler, Marica Bodrožić, Mirko Bonné, Ralf Bönt, Nora Bossong, Jan Christophersen, Daniel Cohn-Bendit, Daniela Dahn, Liane Dirks, Doris Dörrie, Ulrike Draesner, Kurt Drawert, Tanja Dückers, Carolin Emcke, Sherko Fatah, David Finck, Julia Franck, Franziska Gerstenberg, Christoph Giesa, Roman Graf, Günter Grass, Kerstin Grether, Annett Gröschner, Gert Heidenreich, Christoph Hein, Thomas Hettche, Paul Ingendaay, Steffen Kopetzky, Mareike Krügel, Michael Krüger, Michael Kumpfmüller, Antje Kunstmann, Katja Lange-Müller, Benjamin Lauterbach, Jo Lendle, Michael Lentz, Ulli Lust, Angelina Maccarone, Kristof Magnusson, Sten Nadolny, Christiane Neudecker, Norbert Niemann, Ingo Niermann, Markus Orths, Georg M. Oswald, Inka Parei, Annette Pehnt, Antje Rávic Strubel, Annika Reich, Moritz Rinke, Michael Roes, Charlotte Roos, Eugen Ruge, Peter Schneider, Erasmus Schöfer, Ingo Schulze, Hilal Sezgin, Peter Sloterdijk, Tilman Spengler, Burkhard Spinnen, Ulrike Steglich, Hans-Ulrich Treichel, Ilija Trojanow, Regula Venske, Marius von Mayenburg, Thomas von Steinaecker, Gisela von Wysocki, Jan Wagner, Alissa Walser, Theresia Walser, Florian Werner, Roger Willemsen, Ron Winkler, Juli Zeh

Aus Österreich:

Olga Flor, Karl-Markus Gauß, Thomas Glavinic, Josef Haslinger, Monika Helfer, Klaus Hoffer, Alois Hotschnig, Elfriede Jelinek, Michael Köhlmeier, Eva Menasse, Robert Menasse, Robert Pfaller, Doron Rabinovici, Kathrin Röggla, David Schalko, Robert Schindel, Clemens J. Setz, Marlene Streeruwitz, Peter Weibel, Josef Winkler, Daniel Kehlmann (Österreich/Deutschland)

Aus der Schweiz:

Melinda Nadj Abonji, Sybille Berg, Peter Bieri, Irena Brežná, Melitta Breznik, Iso Camartin, Alex Capus, Martin Dean, Catalin Florescu, Christian Haller, Reto Hänny, Eveline Hasler, Franz Hohler, Pedro Lenz, Charles Lewinsky, Klaus Merz, Julian Schütt, Peter Stamm, Alain Sulzer, Urs Widmer

Aus Großbritannien:

Akkas Al-Ali, Tariq Ali, David Almond, Martin Amis, Julian Barnes, Priya Basil, John Berger, Jane Borodale, William Boyd, John Burnside, Louis de Bernières, Isobel Dixon, Joanne Harris, Kazuo Ishiguro, Pico Iyer, Stephen Kelman, Hari Kunzru, Ian McEwan, David Mitchell, Stella Newman, Martin Rowson, Manda Scott, Will Self, Owen Sheers, Philip Sington, Tom Stoppard, Adam Thirwell, David Vann, Nigel Warbuton, Irvine Welsh, Jeanette Winterson, Rana Dasgupta (Großbritannien/Indien), Anjali Joseph (Großbritannien/Indien), Nikita Lalwani (Großbritannien/Indien), Fadia Faqir (Großbritannien/Jordanien), Hanif Kureishi (Großbritannien/Pakistan), Lionel Shriver (Großbritannien/Vereinigte Staaten)

Aus den Vereinigten Staaten von Amerika:

John Ashbery, Paul Auster, Elise Blackwell, T. C. Boyle, Alexander Chee, Isabel Fargo Cole, Billy Collins, Don DeLillo, Colin Dickey, Jennifer Egan, Dave Eggers, Elizabeth Eslami, Richard Ford, George Dawes Green, Joe Hurley, Elizabeth Kostova, Adrian Nicole LeBlanc, Jonathan Lethem, Barry Lopez, Ben Marcus, Tyler McMahon, Claire Messud, Josip Novakovich, George Packer, Tim Parrish, Richard Powers, James Salter, Sapphire, Richard Sennett, Jane Smiley, Anne Waldman, Alice Walker, Eliot Weinberger, Jeffrey Yang, Aleksandar Hemon (Vereinigte Staaten/Bosnien), Domnica Radulescu (Vereinigte Staaten/Rumänien)

Aus Frankreich:

Jean-Jacques Beineix, Céline Curiol, Marie Darrieussecq, Philippe Djian, Lionel Duroy, Mathias Énard, Jérôme Ferrari, Anne-Marie Garat, Laurent Gaudé, Pascale Hugues, Alban Lefranc, Roger Lenglet, Virginie Lou-Nony, Jean Mattern, Betty Mialet, Catherine Millet, Frédéric Mitterrand, Hélène Neveu Kringelbach, Philippe Pozzo di Borgo, Flore Vasseur, Martin Winckler (Frankreich/Kanada), Jonathan Littell (Frankreich/Vereinigte Staaten),

Aus Ägypten:

Alaa al-Aswany, Nawal El Saadawi, Ahdaf Soueif, Mona Eltahawy (Ägypten/Vereinigte Staaten)

Aus Albanien:

Anila Wilms

Aus Algerien:

Boualem Sansa

Aus Angola:

José Eduardo Agualusa

Aus Argentien:

Maria Teresa Andruetto, Edgardo Cozarinsky, María Sonia Cristoff, Marcelo Figueras, Carlos Gamerro, Alberto Manguel, Guillermo Martinez, Elsa Osorio, Claudia Piñeiro, Samanta Schweblin

Aus Australien:

Debra Adelaide, Chris Andrews, Venero Armanno, Larissa Beherendt, James Bradley, Brian Castro, Nick Cave, Miriam Cosic, Michelle de Kretser, Nick Earls, Delia Falconer, Anna Funder, Helen Garner, Elisabeth Holdsworth, Linda Jaivin, Gail Jones, Evelyn Juers, Thomas Keneally, Nam Le, James Ley, Angelo Loukakis, David Malouf, Frank Moorhouse, Peter Rose, Rosie Scott, John Tranter, Kirsten Tranter, Arnold Zable, Lily Brett (Australien/Vereinigte Staaten), Geraldine Brooks (Australien/Vereinigte Staaten)

Aus Bangladesch:

Ahmad Mostofa Kamal, Tahmima Anam (Bangladesch/Großbritannien)

Aus Belgien:

Gie Bogaert, Saskia De Coster, Patrick De Rynck, Jozef Deleu, Laurent Demoulin, Charles Ducal, Joris Gerits, Jos Geysels, Luuk Gruwez, Thomas Gunzig, Peter Holvoet-Hanssen, Elisabeth Marain, Pierre Mertens, Bart Moeyaert, Elvis Peeters, Erik Spinoy, Rik Torfs, Koen Van Bockstal, Walter van den Broeck, Miriam Van hee, David van Reybrouck, Annelies Verbeke, Paul Verhaeghe, Roel Verschueren, Erik Vlaminck, Georges Wildemeersch, Carl Norac (Belgien/Frankreich), Joke van Leeuwen (Belgien/Niederlande)

Aus Bosnien:

Miljenko Jergović

Aus Brasilien:

Marçal Aquino, Marcelo Backes, Rafael Cardoso, Bernardo Carvalho, João Paulo Cuenca, João Ubaldo Ribeiro, Luiz Ruffato, Paulo Scott

Aus Bulgarien:

Georgi Gospodinov, Kapka Kassabova (Bulgarien/Großbritannien)

Aus Chile:

Carla Guelfenbein, Arturo Fontaine Talavera, Ariel Dorfman (Chile/Argentinien/Vereinigte Staaten), Lina Meruane (Chile/Vereinigte Staaten)

Aus China:

Liao Yiwu

Aus Dänemark:

Niels Barfoed, Suzanne Brøgger, Tom Buk-Swienty, Peter H. Fogtdal, Katrine Marie Guldager, Iselin C. Hermann, Peter Høeg, Sven Holm, Hanne Vibeke Holst, Carsten Jensen, Pia Juul, Peter Øvig Knudsen, Morten Kringelbach, Jørgen Leth, Ib Michael, Morten Ramsland, Morten Sabroe, Pia Tafdrup, Janne Teller

Aus Djibouti:

Abdourahman Waberi

Aus Ecuador:

Francisco Proaño Arandi

Aus El Salvador:

Horacio Castellanos Moya

Aus Finnland:

Monika Fagerholm, Jarkko Tontti, Kjell Westö

Aus Ghana/Vereinigte Staaten:

Kwame Dawes

Aus Griechenland:

Kostas Akrivos, Petros Markaris, Amanda Michalopoulos, Michailis Modinos, Nina Rapi, Thanassis Valtinos

Aus Haiti/Vereinigte Staaten:

Edwidge Dantica

Aus Hong Kong/Vereinigte Staaten:

Xu Xi

Aus Island:

Björk, Oddný Eir, Einar Már Guðmundsson, Hallgrímur Helgason, Bjarni Jónsson, Andri Snær Magnason, Steinnun Sigurðardóttir, Sjón, Jón Kalman Stefánsson

Aus Indien:

Shahid Amin, Amit Chaudhuri, Tishani Doshi, Naresh Fernandes, Amitav Ghosh, Ramchandra Guha, Anjum Hassan, Ranjit Hoskoté, Raj Kamal Jha, Ruchir Joshi, Girish Karnad, Mukul, Kesavan, Amitava Kumar, Pankaj Mishra, Kiran Nagarkar, Jerry Pinto, Arundhati Roy, Arundhati Subramaniam, Jeet Thayil, Altaf Tyrewala, Salil Tripathi (Indien/Großbritannien), Suketu Mehta (Indien/Vereinigte Staaten)

Aus dem Irak:

Jabbar Yassin Hussin, Hassan Blasim (Irak/Finnland), Najem Wali (Irak/Deutschland)

Aus Irland:

Roddy Doyle, Colum McCann, Colm Tóibín (Irland/Vereinigte Staaten)

Aus Israel:

Assaf Gavron, David Grossman, Etgar Keret, Yitzhak Laor, Sami Michael, Amos Oz, Zeruya Shalev

Aus Italien:

Andrea Bajani, Massimo Carlotto, Umberto Eco, Erri de Luca, Paolo Giordano, Dacia Maraini, Sabine Gruber (Italien/Österreich)

Aus Japan:

Tosihiko Uji

Aus Jordanien:

Elias Farkouh

Aus Kamerun:

Patrice Nganang

Aus Kanada:

Margaret Atwood, Ken Babstock, Cory Doctorow, Yann Martel, Colin McAdam, Michael Ondaatje, John Ralston Saul, Madeleine Thien

Aus Kolumbien:

Antonio Ungar, Héctor Abad, Oscar Collazos, Oscar Guardiola-Rivera, Juan Gabriel Vásquez

Aus Kroatien:

Slavenka Drakulić, Nenad Popović, Dubravka Ugrešić

Aus Kuba:

Leonardo Padura Fuentes, Iván de la Nuez (Kuba/Spanien)

Aus dem Libanon:

Dominique Eddé, Rawi Hage (Libanon/Kanada)

Aus Libyen/Ägypten:

Ahmed Fagih

Aus Luxemburg:

Ranga Yogeshwar

Aus Mazedonien:

Nikola Madzirov

Aus Malawi:

Samson Kambalu

Aus Malaisia:

Tan Twan Eng

Aus Malta:

Pierre Mejlak

Aus Mexiko:

Rosa Beltrán, Sabina Berman, Carmen Boullosa, Ana Clavel, Alma Guillermoprieto, Angeles Mastretta

Aus den Niederlanden:

René Appel, Abdelkader Benali, Ronald Bos, Ian Buruma, Gerrit Bussink, Saskia de Jong, Job Degenaar, Renate Dorrestein, Rudolf Geel, Arnon Grünberg, Joke J. Hermsen, Marjolin Hof, Tjitske Jansen, Liesbeth Lagemaat, Thomas Lieske, Geert Mak, Nelleke Noordervliet, Ester Naomi Perquin, Aleid Truijens, Manon Uphoff, Jan van Mersbergen, Anne Vegter

Aus Neuseeland:

Pip Adam, Tim Corballis, Nicky Hager, Ingrid Horrocks, Lloyd Jones, Elizabeth Knox, Bill Manhire, Courtney Sina Meredith, Sarah Quigley, Anna Sanderson, C. K. Stead, Susan Pearce (Neuseeland/Großbritannien)

Aus Nigeria:

Helon Habila, Chika Unigwe, Olumide Popoola (Nigeria/Deutschland)

Aus Norwegen:

Jostein Gaarder, Per Petterson

Aus Pakistan:

Mohsin Hamid, Ahmed Rashid, Kamila Shamsie (Pakistan/Großbritannien)

Aus den palästinensischen Gebieten:

Suad Amiry, Mourid Barghouti, Najwan Darwish, Nathalie Handal, Raja Shehadeh, Adania Shibli, Ghassan Zaqtan, Ala Hlehel (Palästinensische Gebiete/Israel)

Aus Peru:

Santiago Roncagliolo

Von den Philippinen/Kanada:

Miguel Syjuco

Aus Polen:

Ignacy Karpowicz, Beata Stasińska, Witold Szabłowski, Olga Tokarczuk

Aus Portugal:

Pedro Rosa Mendes

Aus Rumänien:

Mircea Cărtărescu

Aus Russland:

Vladimir Aristov, Alan Cherchesov, Victor Erofeyev, Alisa Ganiyeva, Dmitri Golynko, Alexander Ilichevsky, Sergei Lebedev, Stanislav Lvovsky, Mikhail Shishkin, Alexander Skidan, Alexander Snegiryov

Aus dem Senegal:

Cheikh Hamidou Kane

Aus Serbien:

David Albahari Bora Ćosić (Serbien/Kroatien)

Aus der Slowakei:

Michal Hvorecký

Aus Slowenien:

Gabriela Babnik, Aleš Čar, Aleš Debeljak, Mojca Kumerdej, Miha Mazzini, Dušan Šarotar, Aleš Šteger

Aus Somalia/Südafrika:

Nuruddin Farah

Aus Südafrika:

Breyten Breytenbach, Antjie Krog, Zakes Mda, Margie Orford, Henrietta Rose-Innes, Gillian Slovo, Ivan Vladislavić, Zukiswa Wanner, J. M. Coetzee (Südafrika/Australien)

Aus Spanien:

Ricardo Bada, Javier Cercas, Rafael Chirbes, Juan Goytisolo, Julio Llamazares, Javier Marías, Antonio Muñoz Molina, Rosa Montero, Javier Salinas, José F. A. Oliver (Spanien/Deutschland)

Aus dem Sudan:

Jamal Mahjoub

Aus Südkorea:

Hwang Sok-Yong

Aus Schweden:

Arne Dahl, Per Olov Enquist, Aris Fioretos, Jan Guillou, Björn Larsson, Henning Mankell, Håkan Nesser, Tomas Tranströmer, Svante Weyler

Aus Syrien:

Hala Mohammed

Aus Tansania/Großbritannien:

Abdulrazak Gurnah

Aus Thailand/Vereingte Staaten:

Rattawut Lapcharoensap

Aus Tschechien:

Jaroslav Rudiš

Aus Tunesien/Frankreich:

Tahar Bekri

Aus der Türkei:

Yasar Kemal, Murathan Mungun, Orhan Pamuk, Buket Uzuner

Aus Ungarn:

Tibor Babiczky, Zsófia Balla, Zsófia Bán, Báthori Csaba, György Dragomán, Peter Esterhazy Krisztián Grecsó, Noémi Kiss, László Krasznahorkai, Lajos Parti Nagy, Anna T. Szabó

Aus der Ukraine:

Myroslav Marynovych, Oksana Zabuzhko

Aus Weißrussland:

Svetlana Alexievich, Valzhyna Mort (Weißrussland/Vereinigte Staaten)

Aus Zimbabwe:

Brian Chikwava

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Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

2 Gedanken zu “Aufruf: Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei

  1. Seit wann können Lohnabhängige(Sklaven) frei sein ?

    Abhängige kann man doch immer kontrollieren.Zu erst muss die Lohnabhängigkeit mit Selbstversorgung teilweise oder wenn möglich ganz abgeschafft werden.Dazu gehört das die Menschen sich so gut es geht den Strom(12V bitte mobil bleiben) mit Solar,Wind, Bachlauf selbst machen.Zu dem die Nahrung auf Balkon,Terrasse,Flachdach Garage/Haus so fern stabil in Pflanzenbehälter ziehen so gut es geht.Und auch wichtig, wenn möglich den Strom zur Wasseraufbereitung nutzen.

    Freiheit ist nur ein anderes Wort für Unabhängigkeit. 😉

    Verfasst von Habnix | 26 Januar, 2014, 11:55 am
    • Tja, leider haben viele Menschen keinen Bachlauf, kein Land und in Mietgebäuden auch nicht genug Wind und Sonne um Selbstversorger zu werden. Zudem sind die Dächer nicht dafür ausgelegt Boden zu tragen um mal eben 10 Mietparteien zu versorgen. Deine Selbstversorger-Idee scheitert an der Realität.
      Die Lohnabhängigkeit kann nur dadurch aufgehoben werden, indem der Staat für alle die Versorgung garantiert – durch Bedingungsloses Grundeinkommen z.B. Bestimmte Dinge kann man zentral einfach effizienter produzieren. Aber ich stimmte dir durchaus zu das Strom und Wärme dezentral produziert werden könnte. Für Kartoffeln, Schweine und Milch würd ich aber schon das Genossenschaftsmodell vorziehen, nen Balkon eignet sich dafür wirklich nicht.

      Verfasst von monopoli | 27 Januar, 2014, 12:45 am

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NATO verlangt 2% des Haushaltes
für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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