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Poststraße
Alltag, IQ

Von Mythen & Märchen

Gegenwärtiges Deutschland

Gegenwärtiges Deutschland

Unterhalten sich zwei Schweine im Stall:
Sagt das eine:
„Wusstest du schon, dass unser Bauer uns nur deshalb füttert, weil er uns eines Tages schlachten will?*“
Sagt das andere:
„Du spinnst, oder glaubst du etwa auch an diese Verschwörungstheorien?“

„Das Gebiet der ehemaligen DDR war schon vor 1945 wirtschaftlich benachteiligt“

Westpresse: Erst die ungleiche Verteilung der Kriegsfolgelasten bewirkte eine Benachteiligung der Region zwischen Ostsee und Erzgebirge. Eine schwere Bürde waren hierbei die Reparationszahlungen an die Sowjetunion.

Und erstaunlicherweise hat der Osten 150% der in Jalta vereinbarten Reparationskosten bezahlt und hat längst alles abgezahlt. Jetzt zahlen die Ossis mit an den Reparationskosten die der Westen noch immer nicht abgezahlt hat.

„Der Befehl zum Mauerbau kam aus Moskau“

Westpresse: Zwischen 1949 und 1961 verließen etwa 2,6 Millionen Menschen die DDR, vor allem gut ausgebildete, junge Arbeiter und Akademiker. Die sowjetische Führung stimmte dem Mauerbau auf Drängen der SED zu.

Der Mauerbau war schlichtweg notwendig um die Bevölkerung an der Flucht zu hindern und das Ausbluten der DDR zu stoppen. Dieser war bewusst vom Westen provoziert worden der alles daran setzte den jungen sozialistischen Staat in den Bankrott zu treiben.
Diese Feststellung haben die Amis schon vor dem Mauerbau als einzige Alternative gesehen.
Die DDR-Führung musste etwas tun, sie kaufte Nahrungsmittel auf dem Weltmarkt ein und die gingen aufgrund der günstigen Preise im Ameisenhandel per pedes über die Grenze in den Westen, wo Lebensmittel deutlich teurer waren. Die Ossis konnten damit im Westen das eine oder andere „Mangelgut“ einkaufen und für die Wessis war es ein gutes Geschäft, denn so konnten sie ihre Lebensmittelkosten senken. Blöd war es nur für die Volkswirtschaft im Osten, denn auf Dauer konnte sie es sich nicht länger leisten auch noch die Grenzbewohner im Westen günstig mit durchzufüttern und gleichzeitig ihre frisch ausgebildete Jugend zu verlieren. Die Regierung drängte also die Russen dem Mauerbau zuzustimmen um die Abwanderung und den Ameisenhandel zu stoppen.

Es stand nirgendwo im Kapital von Marx das man eine Mauer um das Land bauen solle. Aber in der Praxis erwies sich, das der kapitalistische Nachbar alles daran setzt, dem Sozialismus zu schaden. Wirtschaftsblockaden, Außenpolitik, Medien, Abwerbung. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Das hatte Marx und sein Kapital nicht beachtet.  Und für ein Staat der geteilt war, gilt das um so mehr denn die Teilung sah der Westen als Diebstahl an, weil er seine Besitzungen im Osten verlor. Jener Besitz der nun den Arbeitern gehörte.

Der Fehler im Osten war, das die Grenze auch für Ossis so undurchlässig war, das damit die DDR-Bürger quasi von der Welt getrennt wurden und das kann kein Freigeist jemals akzeptieren. Jeder junge Mensch will die Welt sehen, Ossis sind da keine Ausnahme. Was ich jedoch dem System wirklich massiv ankreide, sind die Selbstschußanlagen, das sie geschossen haben und das sie uns die Welt vorenthalten wollten. Das ist einfach nur unmenschlich gewesen.

1-87-YAK-Wasserwerfer-der-Bundeswehr-Feldjaeger

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„Die DDR war der bessere deutsche Staat“

Wenn wir anfangen im Westen die gleiche Messlatte anzulegen an der der Osten gemessen und verdammt wird, kommen wir dummerweise zu dem Endergebnis die man im Westen einfach nicht glauben mag, nämlich das einige Lösungen garnicht so schlecht waren.
Und die kann man durchaus für eine bessere Zukunft nutzen.

Letztendlich weiss doch jeder, das sich was ändern muss. Die Ossis haben den Kapitalismus, seine Importpolitiker und seine Besserwessis gründlich satt. Wir lassen uns nicht wie Schlachtvieh zur Bank treiben, wir mucken auf.
Wir haben den Sozialismus überlebt, wir überleben auch noch den Kapitalismus.

Zurueck in die ZukunftUnd wenn ihr clever seid, dann tretet den Besserwessis überall im Lande ordentlich in den Arsch. Die sitzen nicht nur im Osten, sondern überall in Deutschland wo sie den Rahm abschöpfen können und uns bevormunden.

Wir können nicht rückwärts gehen, aber wir können fortsetzen was wir 89 angefangen haben, unsere friedliche Revolution. Und diesmal machen wir es besser.  Doch als erstes müssen wir diese Propaganda über Board werfen.

Der Staat gehört den Bürgern und damit dem Volk. Er gehört nicht der Merkel-Clique oder den politischen Seilschaften der CDU/CSU und ihrer gefügigen SPD-Kommune.

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Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

7 Gedanken zu “Von Mythen & Märchen

  1. Um jetzt zu einem vernünftigen Meinungsaustausch zu kommen, wäre es zunächst wichtig, inwieweit Übereinstimmung im Scheitern des Sozialismus besteht. Ich meine es lag politisch an der Stasi, einer 2 Klassengesellschaft und an einem politisch getriggerten Bildungssystem.
    Wirtschaftlich an der Planwirtschaft(Bsp. Trabbi keinerlei Fortschritt), dem Mauerbau(Freiheitsentzug, kommt einer innerlichen Kündigung gleich), und Reparationsleistungen(zu viel wurde der Wirtschaftleistung entzogen).
    Persönlich, der Führungskader hat den Sozialismus nicht vorgelebt (d.h. elementares Fehlverhalten und damit die in den Schulen gelehrte Ideologie karikariert) Man sagt dazu auch Wasser gepredigt und Wein gesoffen (Darin sind die Wessis Weltmeister).
    Zuletzt Medienpropaganda West(Risiken wurden unterbewertet dargestellt, daher war Vollbeschäftigung ganz wichtig) gegen Ost(Vorteile durch eigenes Fehlverhalten nicht verkauft)
    Externer Faktor – die BRD wurde systematisch mittels der sozialen Marktwirtschaft aufgepäppelt (anfänglich Befreiung von Rüstungsausgaben, Reparationsleistung erheblich geringer, Vollbeschäftigung geduldet (darauf komme ich noch, jetzt aber nicht), gut organisiertes Sozialsystem.
    Unter diesen Voraussetzungen ein ungleicher Kampf.

    Verfasst von drbruddler | 19 Dezember, 2013, 9:44 am
    • Nein das ist falsch, das ist die Propaganda die in den Medien verbreitet wird. Aber geh mal zu den Menschen und frage sie!
      Der Sozialismus scheiterte vor allen Dingen daran, das er der Vielfalt des Kapitalismus nicht genug entgegen setzen konnte, weil die Kirschen nebenan hüpscher aussahen. Und das was er ihm entgegen setzen konnte, z.b. kostengünstige Gesundheitsversorgung, Bildung, Kultur, soziale Absicherung usw. hat er auch schlecht der Bevölkerung vermittelt. Seine Werbung war mies.
      Dazu kam eine völlige Fehleinschätzung der Bevölkerung der jegliche Kapitalismus-Erfahrung fehlte und die immer nur den schönen Schein per TV sah. Und natürlich auch die Reiselust der Deutschen für dessen Begrenzung die Mauer als Symbol der Begrenzung stand und die Ablehnung jeglicher Überwachung, wofür die Stasi stand, die aber NSA oder BND genauso ablehnen.

      Die zentralen Forderungen der Wende waren Reisefreiheit, Abschaffung der Überwachung und mehr individuelle Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit z.b. auch in Punkto Meinung, aber nicht durch den Westen sondern innerhalb des Ostens durch Ossis.
      Die Wirtschaft des Ostens war durchaus solide, wenn auch mit etwas Investitionsstau. Heute ist die Wirtschaft des Ostens auf dem Niveau der 60iger Jahre. Und das ist das Produkt der Westwirtschaft, die den Ostmarkt als Konkurrent beseitigt hat.

      Das Problem war also nicht der Trabbi, das der Wirtschaft zuviel entzogen wurde, der Zentralwirtschaft, dem Bildungssystem oder elementares Fehlverhalten. Da befindest du dich völlig im Irrtum. Das stand nicht auf den Plakaten die damals hochgehalten wurden.
      Das ist nur das was der Westen daraus machen will, weil sie nicht begreifen, das die Ossis mit weniger auch durchaus gut gelebt haben.

      Viele Menschen wandern aus und nehmen ein einfacheres Leben in Kauf weil sie nicht überwacht, begrenzt oder in einem vorgefertigten Schablone leben wollen. Ein Trabbi reicht ihnen, sie brauchen keinen BMW. Und an Fehlverhalten ist der Kapitalismus viel reicher.
      Natürlich hätte man das ändern können, aber Überfluss war nicht das Ziel sondern eine gerechte Verteilung der Ressourcen und Gewinne.
      Jede Änderung erhöht auch den Anspruch und wenn man gerecht verteilen will, muss der Anspruch aller niedriger sein als in einem System in dem jeder nach Überfluss strebt.
      Natürlich ist es ein ungleicher Kampf – um so erstaunlicher ist es das der Sozialismus dem standhalten konnte. Das ist es was dem Kapitalismus den Angstschweiss auf die Stirn treibt, das die sozialistische Wirtschaft zum ersten Mal nicht durch Blockaden oder anderen unfairen Mitteln kaputt gewirtschaftet werden konnte.
      Damit haben Arbeiter und Bauern bewiesen das sie im Weltmarkt überleben können, das sie keine „klugen Eliten“ brauchen damit es den Menschen gut geht.
      Das sie eine erstklassige Intelligenzschicht auch durch Ausbildung von Arbeitern und Bauern schaffen können.
      Aber sorry, ich bin momentan ein bisschen gehandikapt, deswegen auch die wenige Aktivität, lass und die Diskussion aufs neue Jahr verschieben. Schöne Weihnachten.

      Verfasst von monopoli | 19 Dezember, 2013, 7:13 pm
    • Kurze Antwort, das deckt sich weder mit meinen eigenen Erfahrungen noch mit den Aussagen der meisten Ossis, die mir übern Weg liefen. Details im nächsten Jahr.

      Verfasst von drbruddler | 20 Dezember, 2013, 4:28 am
  2. Tja, wie war das nochmal mit dem Apfel und dem Paradies? Sah man damals nicht den Pferdefuß der Arbeitslosigkeit und der Obdachlosigkeit? Oder wollte man ihn damals einfach nicht sehen? Nur mal so zum nachdenken. Denn wer allen etwas gibt kann niemals reich werden, richtig? Damals hat man vom bösen Kapitalismus diese Wahrheiten gewiß nicht verschwiegen, oder? Also warum hat’s nicht funktioniert, warum konnte der Neid siegen? Und warum ist der erste, der nicht einsieht nicht nur für sich, sondern auch für alle anderen zu arbeiten. der Bauer?

    Verfasst von drbruddler | 13 Dezember, 2013, 2:04 pm
    • Das Problem in einer relativ problemarmen Welt ist, dass man die Ausmaße von Problemen einer fernen Welt völlig unterschätzt.
      Afrikaner halten Europa auch für ein Paradies, dabei sehen sie über TV durchaus das es Probleme gibt. Aber sie glauben sie können sie lösen. Bis zu dem Tag an dem sie tatsächlich hier sind.
      Davon mal abgesehen glauben rund 5 Mrd. Menschen an einen Gott den noch keiner gesehen hat. Und das obwohl alles gegen seine Existenz spricht.
      Wenn man jetzt noch wüsste warum sich der größte Teil der Menschheit ausbeuten lässt, obwohl sie doch locker die Mehrheit darstellen?
      schöne Weihnachten

      Verfasst von monopoli | 16 Dezember, 2013, 1:36 am
    • Auf diese Frage suche ich schon immer die Antwort und kann sie einfach nicht finden. Doch ich fand einen Hinweis hier http://drbruddler.wordpress.com/die-wahrheit/. Daher glaube ich, dass jeder Versuch eine bessere DDR zu gestalten an denselben Problemen scheitern wird. Ohne die Vorstufe einer sozialen Marktwirtschaft wird es nicht funktionieren.

      Verfasst von drbruddler | 16 Dezember, 2013, 3:19 am
    • Ist doch Quatsch, hast du bei der DDR eine Vorstufe soziale Marktwirtschaft gesehen? Und warum kommunale Selbstverwaltung, warum nicht gleich staatliche Selbstverwaltung? Das Problem sozialistischer Führer ist doch, das sie stets selbst mit gutem Beispiel vorran gehen müssen. Sie sind genauso wie Helden dazu verdammt perfekt sein zu müssen. Leider sind diese Helden nicht perfekt aber in jedem Fall besser als Menschen die nur einer Elite dienen.
      Auch der Sozialismus ist nicht perfekt und manches (z.b. Frauenquote) funktioniert ohne Zwang (Gesetz) garnicht, weil wir leider auch kein perfektes Volk haben, das sich aus purer Einsicht solidarisch sozial verhält. Daher braucht auch der Sozialismus Gesetze die dieses solidarische Verhalten unterstützen.
      Es ist ein Lernprozess der über mehrere Generationen gehen wird, denn immerhin lebten ja die Russen schon mehr als 80 Jahren im Kommunismus und sind trotzdem wieder zu Kapitalisten geworden.
      Der Mensch ist nunmal von Natur aus Jäger und Sammler und das lässt sich nicht umerziehen. Allerdings ist es ihm relativ egal was er sammelt, ob Plastiktüten, bedruckte Pappkarten, Ü-Eier, Gemälde oder Autos. Und an der Vielfalt hängt sein Herz. In einer sozialverträglich Bedarfswirtschaft wird aber das Übermaß aus Vernunft abgeschafft und der Verlust an Vielfalt wirkt gegenüber dem Überfluss des Kapitalismus immer wie ein Mangel. Daher ist eine soziale Marktwirtschaft im Sozialismus integraler Bestandteil des Systems. Auch in der DDR gab es durchaus Privatunternehmer, auch wenn du das vielleicht nicht glaubst. Nur waren das Kleinunternehmer die eigentlich nur die Vielfalt erhöhten. Eigentlich waren die Kaderleiter ja auch nur Volksunternehmer.
      Der Staat hielt überall den Finger drauf, sodaß der kapitalistische Zwang zur Ausbeutung ausgehebelt wurde. Sozialismus braucht daher keinen gesetzlichen Mindestlohn sondern es ist ja das Prinzip der Teilhabe des Volkes am Erfolg der Staatswirtschaft.

      Verfasst von monopoli | 18 Dezember, 2013, 10:51 pm

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