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Poststraße
Armut, Ausgrenzung, Bürgerrechte, Euromarkt, Gefahren, Lobby, Meinungsmanipulation, Monopole, Partei-Einheitsbrei

Pauschalisierung und politische Korrektheit

Pauschalisierung und politische Korrektheit

Viele Menschen setzen inzwischen pauschal Rechte, Nationale, wandelnde Kleiderständer von Thor Steinar, Faschisten und Neonazisten gleich. Demnächst werden wir die Fussballfans auch noch als rechts deklarieren, und so läppern sich die Rechten, bis keine Linken mehr übrig sind, weil wir die alle in die rechte „böse“ Ecke geschoben  haben.
Jedesmal wenn uns einer diese Gutmenschen-Totalisierung-Doktrin aufdrücken will, krieg ich so einen Hals. Und das schönste ist, diese Moralapostel haben von Sozialismus keinen blassen Schimmer.
Uns ist schon so wirklich alles unterstellt worden, von pechschwarz bis knallrot.
Was hier entsteht ist eine Kultur der totalitären Intoleranz.

Gegenwärtiges Deutschland

Gegenwärtiges Deutschland

Wir können uns selbst nicht mehr ertragen und beschimpfen uns nur noch, indem wir uns gegenseitig vorwerfen rechts oder links zu sein.
Diese Gesellschaft vergiftet unsere Herzen, sie macht uns intolerant und kleinkariert.
Sollten wir das zulassen? Sollten wir das aus uns machen lassen? Haben wir das nötig?

Wir machen da nicht mit. Uns sind die normalen nicht ganz fehlerfreien Menschen willkommen.

Kurz nach der Wiedervereinigung ergaben vergleichende Untersuchungen in Ost- und Westdeutschland noch, dass rechtsextremistische Einstellungen in den neuen Ländern weit weniger verbreitet waren als in den alten.

Dieses Verhältnis hat sich inzwischen geändert, was sich auch an den Wahlerfolgen der NPD liegt, die von der BRD verursacht wurden. Im Osten gab es weder Rechtspopulistische Parteien noch Vereinigungen.

Rechtspopulistische Parteien im Westen
Im Westen regieren sogar gleich zwei rechtspopulistische Parteien – die CDU und die CSU. Nun werden sie vermutlich staunen. Aber ja die CDU und CSU arbeitet grundsätzlich populistisch. Das nehmen wir nur nicht so wahr weil die Medien sie ja immer als mitte-rechts einordnen. Das dies eine Lüge ist kann man daran erkennen mit welchen Mitteln sie die Linke bekämpft und Ostdeutschland beherrscht.
1) sie boykottiert jeden Antrag der Linken2) sie hält den Osten mit ihren Besatzungs-Wessis besetzt unzwar in jedem kleinem Bereich
3) sie hält die Finanzen des Ostens in ihrer Hand, so gehören z.b. alle Banken den CDU/CSU-Ländern.
4) sie bedrohen Medienvertreter (haben wir bei Wulff gemerkt, als der Anruf öffentlich wurde)
5) mit ihrer Politik der Überfremdung sorgt sie für neue Kundschaft, neue Billiglöhner und sinnlose Völkerfeindschaft, denn aus einem deutschen Dorf ein globales Dorf zu machen führt zwangsläufig zu kulturellen Konfliktherden und genau das ist Völkerfeindschaft.
Jedesmal wenn sich auf ihrem Konto was verändert, verdienen sich diese Parteien dumm und dämlich. So verhalten sich nur extreme Parteien.
Dagegen sind sogar die restlichen Rechten eher ein hilfloser machtloser Haufen, zumal die sich ja gegenseitig auch nicht grün sind. Es lohnt sich garnicht denen Aufmerksamkeit zu schenken. Aber die CDU/CSU zu bekämpfen das sollte das Ziel eines jeden Ossis und eines jeden Sozialisten und Linken sein. Sie sind die die das Volk in Ketten legen.

Transparent von 1989

Transparent von 1989

Eine kleine Aufklärung zu den rechtspopulistischen (und/oder rechtsextremen) Parteien DVU, NPD und den REP
Die letzte Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin im eigenständigen West-Berlin am 29. Januar 1989 brachte ein überraschendes Ergebnis Republikaner 7,5%. Im Januar 1989 saßen also 11 Republikaner im Abgeordnetenhaus von Westberlin. Kein Ostdeutscher hat damals mitgewählt, die haben ja erst ein halbes Jahr später Revolution gemacht.

Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (Kurzbezeichnung: NPD) ist eine 1964 gegründete rechtsextreme Kleinpartei. Auch die wurde nicht in Ostdeutschland gegründet.
Aufgrund einer Besonderheit im Bremer Wahlrechtgelang der DVU 1987 im Zuge dessen der Einzug in die dortige Bürgerschaft mit einem Abgeordneten. Auch daran ist kein Ostdeutscher beteiligt.

Ossi

Ossi

Im Gegenzug gelang der NPD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg von 1988 mit 2,1 Prozent noch ein nennenswertes Ergebnis unzwar wiederum ohne Ostdeutsche.
Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen von 1991, bei der die DVU mit 6,2 Prozent und sechs Abgeordneten in die dortige Bürgerschaft einzog, befanden sich zwei NPD-Mitglieder, die auf den dortigen DVU-Listen kandidiert hatten und Mitglied der DVU-Fraktion wurden. Auch das ist nur schwer den Ostdeutschen anzulasten.
Bei der Landtagswahl im Saarland am 5. September 2004 erreichte die NPD vier Prozent. Und auch hier waren Ostdeutsche sicher nicht beteiligt.
Bei der Landtagswahl in Sachsen am 19. September 2004 konnte die NPD schließlich zum ersten Mal seit 1968 wieder in ein Landesparlament einziehen. Sie erzielte 9,2 Prozent der Stimmen. Ein Grund für den Erfolg der Partei spielte neben ihrer Opposition zu Hartz IV, dass sie als einzige rechtsextreme Partei antrat. Diesen Erfolg hatten sie der unfähigen Regierung zu verdanken, die Ende 2004 Hartz IV einführte.

Ich denke das reicht um zu belegen, das die Ostdeutschen hauptsächlich Protestwähler sind, was sich ja auch an den Wahlergebnissen der AfD zeigt, die ja auch nur eine FDP-Variation ist. Und die Ausländerfeindlichkeit ist angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der verfehlten Asylpolitik die immer mehr Arbeitsplatzkonkurrenz im Osten erschafft, kein Wunder.

Das wird auch vom „Netzwerk gegen Rechts“ bestätigt in dem es heisst:
„Übrigens sind Ausländerfeindlichkeit und Diktaturbefürwortung (worunter diese sie DDR-Diktatur des Proletariats verstehen) im Osten weiter verbreitet als im Westen, dagegen werden Antisemitismus und Verharmlosung des Nationalsozialismus häufiger von Westdeutschen vertreten.“

Um es nach der Meinung des dem  "Netzwerk gegen Rechts" überspitzt auszudrücken:
Die Ossis sind also eher ausländerfeindliche und nationaltreu (auch zur Ostdeutschen Heimat),
während die Wessis Judenfeindliche Hitler-Freunde sind. Und das ist unakzeptabel.

Auch sie kämpfen mit Arbeitslosigkeit, Niedriglöhnen, zweitklassigen Löhnen, Minirenten.
Sie alle sitzen im selben lecken Kahn wie wir. Meint ihr, ihr seid besser?

Geschichte wird bekanntlich von Siegern geschrieben. Ich finde, damit könnte auch mal so langsam Schluss sein. Kriegsverbrechen wurden auf allen Seiten begangen. Schliessen wir also endlich mit allen Frieden und fangen wir an, ehrlich unsere Geschichte aufzuarbeiten. Teuhand und Kohl/Merkel-Regierung, da ist sicher so einiges „geschönt“ worden. Dann werden wir ja sehen, was dabei rauskommt.

Die sogenannten Reichsdeutschen
Die Reichsdeutschen sind eine revolutionäre Strömung, denn auch sie haben die Nase von dieser Regierung voll. Allerdings muss man unterscheiden zwischen Ossis die das als Lösung sehen um die Regierung los zu werden und Wessis die wirklich ein Deutsches Reich haben wollen, mit Schlesien, Ostpreussen und Hinterpommern.

Ich fürchte so einfach geht das nicht. Die Ossis denken das sie dabei gewinnen, aber tatsächlich werden sie dann nur noch mehr Bürger zweiter Klasse bekommen. Bessere Löhne, Arbeit, Rente werden sie so sicher nicht bekommen. Stattdessen werden sie nur Kanonenfutter für die Besetzung anderer Länder. Profitieren werden die Wessis. Nicht alle sondern nur die Reichen, der Gewinn der Armen beschränkt sich darauf das es dann noch ärmere gibt. Das führt dazu das ihre Armut noch als lukrativ dargestellt wird. Wir kennen das doch bereits.

Das Wesen des KapitalismusWir können böhmische Dörfer nicht wieder in Besitz nehmen, weil das inzwischen die Heimat anderer geworden ist. Aber wir können sie durchaus einladen, mit einem attraktivem Angebot ist das sicher überlegenswert. Ich erinnere nur an unsere polnischen Perlen, die hier alte Menschen pflegen. Und ich erinnere an die Königsberger die ihre deutsche Geschichte entdecken und vielleicht entdecken auch die Pommern wieder ihre deutsche Vergangenheit. An die Russen die deutsche Soldatenfriedhöfe pflegen,  das auch die Ukraine ja irgendwie mit den Uckermärkern verwandt sind und an die Slowenen die uns immer gute Gastgeber waren. Es ist nicht besonders schwer in Europa deutsche oder germanische Spuren zu finden, aber niemand möchte „besetzt“ werden und genau das wäre es, wenn wir darauf bestehen. Wir sollten lieber daran arbeiten unser Image als guter Nachbar aufzubessern. Und wenn wir zurück zur Wende 89 gehen, haben wir für Millionen Arbeit und guten Lohn. Wir haben schliesslich eine Industrie aufzubauen und Hunderttausende guter Stellen zu besetzen. Das einzige was wir dabei verlieren sind die Armenküchen!
Die deutsche EU Politik, die nur eine Politik der Reichen ist, wirkt sich in Sachen Völkerfreundschaft nicht förderlich aus.

Was ist überhaupt „national“?
National bedeutet in erster Linie bezogen auf die Nation, also auf einen Staatvolk. Nationaldeutsch bezieht sich also auf das Staatsvolk von Deutschland.
Jeder der Fussballhymnen singt, weil die dt. Nationalmannschaft ein Tor geschossen hat, ist also in diesem Moment nationaldeutsch. Und wenn die Italiener eins schießen, fahren auch die Italiener im Autokorso durch die Stadt und jubeln. Das die Ossis Diktaturbefürworter sind ist natürlich mal wieder so ein beklopptes Wessi-Urteil. Die Ossis sind eher national-treu (und nicht Dikaturanbeter). Das macht sie keineswegs automatisch zu Nazis.

Religion ist Opium fürs VolkUnd was ist „rechts“?
Als politische Rechte wird ein Teil des politischen Spektrums bezeichnet.
Politisch rechts ist man bereits, wenn man heimatbezogene Werte pflegt, Traditionen oder Religionen. Man könnte ihn auch als Traditionalist bezeichnen.
In einer Studie der Sozialwissenschaften differenziert man zwischen extrem und gemäßigt anhand des Kriteriums Freiheit. Demnach geht die politische Rechte von einer Verschiedenheit der Menschen aus und befürwortet oder akzeptiert daher eine gesellschaftliche Hierarchie. Ungleichheit wird deshalb von der politischen Rechten als „unausweichlich“ und „wünschenswert“ betrachtet. Die allgemeine Akzeptanz von Ungleichheit zeigt das die Deutschen inzwischen die Ungleichheit – also das Auseinanderdriften von Arm und Reich als „natürlich“ und „normal“ ansetzen.

Man unterscheidet weiterhin zwischen rechter Mitte und extremer Rechten, so dass rechtsgerichtete Strömungen von konservativen oder rechtspopulistischen Positionen innerhalb des demokratischen Spektrums bis hin zu verschiedenen Erscheinungsformen des antidemokratischen Rechtsextremismus, die ihre äußersten Extreme in Bewegungen wie dem Faschismus oder Nazi finden, reichen.
Auch wenn diese Strömungen mitunter weit voneinander entfernt sind, eint sie allesamt die Ablehnung einer aktiv eigenständigen Gesellschaftsveränderung auf politischem Weg wie sie von Linken angestrebt wird. Das kann nicht gut gehen. Andersrum ist gerade die CDU eine Ansammlung angeblich christlicher Kapitalisten. Und sie ist für jede Menge Armut verantwortlich.
Die würd ich als Ultragefährliche Neoliberalen NWO Haufen im Pfaffenrock einstufen. Solche Typen haben Hitler an die Macht gebracht, solche Typen decken Umstürz und Putschversuche. Solche Typen fälschen Wahlen und solche Typen haben kein Problem damit Löhne zu zahlen von denen man nicht leben kann. Diese Typen finanzieren Nazis und nicht nur die der Ukraine, sondern auch Gladio und andere. Das sind die wirklichen Faschisten.

Weder „National“ noch „Rechts“ ist „böse“. Rechte oder Nationale fahren genauso ins Ausland um sich fremde Kulturen anzuschauen, sie unterhalten sich genauso mit Menschen anderer Kulturen und sie achten durchaus die Menschenrechte. Jeder Bayer in Lederhosn ist also ein Rechter.

Aber wir haben eine Kultur die in Rechten grundsätzlich gewaltbereite Neonazis sieht.
Wir produzieren sogar Neonazis, weil wir jeden der gegen die Arbeitsplatzkonkurrenz ist zum „Nazi“ stempeln. Jeder Protest gegen Moscheen oder Emigranten wird zum politischen Klassenkampf Links gegen Nazis umgedeutet. Natürlich mischen rechtspopulistische Parteien da mit, denn das gibt ihnen ja Gelegenheit Wähler zu werben. Wir lehnen diese Parteien ab.

Wir lassen niemand zurück, nur weil sie ein bisschen dumm schwatzen und nicht ganz so politisch korrekt sind. Wer frei von Sünde ist, werfe den ersten Stein.
Sie zu beschimpfen um sie in die offenen Arme solcher Parteien zu treiben, wo wie nur das Kanonenfutter für deren bekloppte Weltvorstellungen sind, sehen wir garnicht ein.
Das ist Bessermenschentum von Moralaposteln an, die sich an ihrer Kleinkariertheit aufgeilen, weil sie sich dann selbst ein stückweit auf dem Podest „besseren Moral“ stellen.
Wenn wir ständig mit dem moralischen Zeigefinger fuchteln, kommen wir kaum noch dazu jene zu bekämpfen die wirklich dem Volk schaden. Jene die Gesetze gegen das Volk beschließen.

Was uns allen fehlt ist die Gelassenheit die Kirche im Dorf zu lassen. Wir sind totalitär intolerant geworden.

Wir waren mal so ein friedliches, freigiebiges, großzügiges Volk. Es ist noch in euch drin!
Diese zickige, sich selbst bescheissenden, chronisch lügenden, sich selbst tabuisierende, 
Moralapostel-Volk, die ihrem Chef auf Wunsch in den Hintern krauchen, sind wir doch garnicht!

Dabei hatte doch die sozialistische DDR sogar eine nationale demokratische Partei Deutschlands NDPD. Und nicht nur das, da gab es sogar Liberale und Christl. Union. Wie konnte der Sozialismus das nur überleben? Und das auch noch 40 Jahre lang?

Ich zitiere hier mal etwas aus dem Kapital von Marx:

„Den Kommunisten ist ferner vorgeworfen worden, sie wollten das Vaterland, die Nationalität abschaffen.
Die Arbeiter haben kein Vaterland. Man kann ihnen nicht nehmen, was sie nicht haben.
Indem das Proletariat zunächst sich die politische Herrschaft erobern, sich zur nationalen Klasse erheben, sich selbst als Nation konstituieren muß, ist es selbst noch national, wenn auch keineswegs im Sinne der Bourgeoisie.“

„Die nationalen Absonderungen und Gegensätze der Völker verschwinden mehr und mehr schon mit der Entwicklung der Bourgeoisie, mit der Handelsfreiheit, dem Weltmarkt, der Gleichförmigkeit der industriellen Produktion und der ihr entsprechenden Lebensverhältnisse.
Die Herrschaft des Proletariats wird sie noch mehr verschwinden machen.“

„Vereinigte Aktion, wenigstens der zivilisierten Länder, ist eine der ersten Bedingungen seiner Befreiung.
In dem Maße, wie die Exploitation des einen Individuums durch das andere aufgehoben wird, wird die Exploitation einer Nation durch die andere aufgehoben.
Mit dem Gegensatz der Klassen im Innern der Nation fällt die feindliche Stellung der Nationen gegeneinander.“

Was als erstes auffällt: Karl Marx und Friedrich Engels gehen im Manifest der Kommunistischen Partei von 1848 durchgängig von Nationen aus. Ausdrücklich schreiben Marx und Engels:

„Obgleich nicht dem Inhalt, ist der Form nach der Kampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie zunächst ein nationaler. Das Proletariat eines jeden Landes muß natürlich zuerst mit seiner eigenen Bourgeoisie fertig werden.
(…)
das Proletariat zunächst sich die politische Herrschaft erobern, sich zur nationalen Klasse erheben, sich selbst als Nation konstituieren muß, ist es selbst noch national, wenn auch keineswegs im Sinne der Bourgeoisie.
(…)
Mit einem Wort, die Kommunisten unterstützen überall jede revolutionäre Bewegung gegen die bestehenden gesellschaftlichen und politischen Zustände. In allen diesen Bewegungen heben sie die Eigentumsfrage, welche mehr oder minder entwickelte Form sie auch angenommen haben möge, als die Grundfrage der Bewegung hervor.
Die Kommunisten arbeiten endlich überall an der Verbindung und Verständigung der demokratischen Parteien aller Länder.

Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung.
Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“

Vereinigung SPD mit KPD

Vereinigung SPD mit KPD

Auch eine friedliche Revolution ist ein gewaltsamer Umsturz, denn freiwillig geht ja niemand. Friedliche Revolutionen sind nur dort möglich, wo die Herrschenden aufgeben. Aber je reicher sie sind, desto mehr kämpfen sie und desto weniger geben sie auf.

Mit der „Vereinigung der Proletarier aller Länder“ ist nicht gemeint, dass der Imperialismus millionenfache Migrationsbewegungen aus eigenen wirtschaftlichen und geostrategischen Erwägungen initiiert, das dürfte evident sein.
Gemeint ist die internationale Klassensolidarität der Arbeiterklassen aller Länder – gegen ihr nationales Kapital und gegen das internationale Kapital.

Die Überfremdung Rotterdams bspw. oder die durch den Imperialismus geplante weitere Einwanderung von 11 Millionen Ausländern nach Europa sind Ergebnisse geostrategischer imperialistischer Politik und haben mit internationaler Klassensolidarität soviel gemein, wie grobe Blutwurst mit vegetarischer Kost.

Zum Verständnis des Marxismus ist es ebenfalls erforderlich, die Begriffe Kapital, Arbeiterklasse, Arbeiter, Proletariat richtig zu verstehen.
Diese Begriffe beschreiben das Verhältnis der Arbeiterklasse und des Kapitals zu den Produktionsmitteln. Es handelt sich um Begriffe der politischen Ökonomie und es geht dabei darum, wer die Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel besitzt.

“Arbeiter” ist also kein Substitutbegriff für “Mensch” oder “Bürger” im Allgemeinen, sondern beschreibt ein ökonomisches Verhältnis. Der Satz „Die Arbeiter haben kein Vaterland. Man kann ihnen nicht nehmen, was sie nicht haben“ beschreibt ergo das nationenübergreifende Verhältnis von Kapital und Arbeit zu den Produktionsmitteln, welches objektiv die gemeinsame Situation und Interessen der ökonomischen Klassen definiert.
Aus diesem nationenübergreifenden Verhältnis zu den Produktionsmitteln erwächst, so begründen es Marx und Engels, die Notwendigkeit der internationalen Klassensolidarität.

Von der Zerschlagung des internationalen Völkerrechts und des Rechts der nationalen Selbstbestimmung ist dabei nicht die Rede, ganz im Gegenteil. Das internationale Völkerrecht und das Selbstbestimmungsrecht sind stets durch den Marxismus gegen Kapitalismus und Imperialismus verteidigt worden.
Falls Sie ihre Studien erweitern wollen, hier weitere Schriften zum Thema:
→ Spartakus . Dokumente

Ich wiederhole das nochmal damit das jeder begreift:

"der Kampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie ist zunächst ein nationaler."

Marx und Engels lehren also das der Kampf gegen die Bourgeoisie erstmal auf nationaler Ebene erfolgreich sein muss und dann sollen sich die Proletarier aller Länder vereinigen.

Beachtet die Reihenfolge!!!

Hätte sich die Linke damals mit dem Kolonialkrieg in Kambodscha, Laos und Vietnam (erst Frankreich, später dann die USA) beschäftigt hätte, wären sie wohl vor lauter Klassenkämppfen garnicht in der Lage gewesen die DDR zu gründen. Stattdessen haben sie die DDR gegründet und erst viel später haben sie Vietnam geholfen.

Und nun könnt ihr uns verbal hinrichten, oder ihr denkt mal ein bisschen nach.

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das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
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Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
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