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Diskriminierung von Ossis – gesellschaftlich etabliert

Diskriminierung von Ossis – gesellschaftlich etabliert

Mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall sind Ossis mehr den je Bürger zweiter Klasse. Sie kehren dem Westen den Rücken und haben die innere Kündigung der Einheit Deutschlands längst ausgesprochen. Doch was sind die Gründe dafür?

22 Jahre nach der Wende bekommen Ossis noch immer nicht das gleiche Gehalt, die gleiche Rente und sowohl ihre Meinung als auch ihre Kritik wird unterdrückt.
Der Westen hat bis heute noch nichtmal die Aufarbeitung der Treuhandverbrechen begonnen. Er ist auch nicht daran interessiert, sich mit der unrechtmässigen Enteignung der Banken zu beschäftigten.
Selbst die Wikipedia kehrt die Verbrechen unter dem Tisch. Kein Wunder auch in diesem Netzwerk überschreien die 60 Mio Wessis die knapp 17 Mio Ossis. Und so läuft das überall…

Die Diskriminierung der Ostdeutschen  ist überall etabliert. Es gehört quasi zum guten Ton Ossis schlechter abzuspeisen und mundtot zu machen.

Es kommt noch schlimmer. Es werden immerwieder Petitionen im Bundestag eingereicht, die die Ungleichheit zwischen Ost und West noch erhöhen und auf ewig festschreiben sollen, weil der Osten angeblich nicht genug in die Rentenkasse eingezahlt hätte. Petitionen die fast ausschliesslich von Wessis unterzeichnet werden. Und wo ist eigentlich unsere Rentenkasse. Gestohlen von der BRD. So sieht es aus.

Im Osten sind heute noch immer fast doppelt soviele Menschen arbeitslos wie im Westen. Und diese Menschen werden auch von der SPD-Rente ausgeschlossen, denn die geforderten Rahmenbedingungen erfüllen die Ossis nicht. Können sie auch garnicht nach all der Industrie- und Arbeitsplatzvernichtung.

Diese SPD-Rentenabsicherung ist nur für Wessis gedacht. Ossis müssen draußen bleiben.

Die haben uns garnicht verdient. Und sie akzeptieren uns auch nicht. Sie wollen uns nur ausbeuten.

Was sie nicht sehen, ist was sie uns schulden:

Wirtschaftsvermögen der DDR: mind. 600 Milliarden DM
Schaden durch Übernahme Ostdeutscher Banken: 177,5 Mrd. DM Altschulden bei der Übernahme der 
DDR-Banken durch 5 Westbanken
Bankenschaden durch unrechtmässige Schuldversprechen: 98 Mrd. DM, davon 26,7 Mrd. DM Zinsen, 
für Forderungen bis 1995 die noch nichtmal getilgt wurden, d.h. die Zinsen steigen weiter.
Goldreserven der DDR: 60 Tonnen Gold, verschollen, Wert rund 1,5 Mrd. Euro
Wirtschaftskriminalität jährlich: rund 1,5 Mrd. Euro auf dem Gebiet der DDR umgerechnet auf 22 Jahre, 
rund 33 Mrd. Euro.
Macht zusammen 472,25 Mrd. Euro

Dies beruht auf die Schätzung von Detlev Karsten Rohwedder, dem zweiten Treuhand-Chef, der das Volksvermögen auf 600 bis 650 Milliarden DM schätzte. Das waren schon rund 800 Milliarden weniger als wenige Monate zuvor vom damaligen DDR-Ministerpräsidenten Hans Modrow benannt.

Der Unternehmensberater Albrecht Graf Matuschka drückte es so aus:
„Der arme Verwandte wurde kolonialisiert und hatte von Anfang an keine Chance.
Die Treuhandanstalt sollte Unternehmen liquidieren, die für die westdeutsche Wirtschaft hätten zu gefährlichen Konkurrenten vor allem im Osten werden können.
Die Einheit ist von den Treuhändern schlecht gemanagt worden, die Chancen, die es gab, einen wirklichen Neuanfang zu machen, sind geradezu fahrlässig vergeigt worden.“

Der gesamte Boden, die Industrie, der Handel und sämtliche kulturelle Einrichtungen sind in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland übergegangen. Woher hat sich die BRD dieses Recht genommen? Hat sie dafür unser Einverständnis gehabt? Nein. Sie lügt wenn sie das behauptet.

Die DDR wurde widerrechtlich an die BRD angeschlossen. Kein Bürger der DDR wusste etwas von der Unselbstständigkeit der BRD. Der Einigungsvertrag ist nicht nur unter vorsätzlicher Falschinformation geschlossen worden, er wurde auch nie eingehalten. Vom ersten Tage an, wurden die DDR-Gesetze ignoriert. Schon damit brach die BRD den Einheitsvertrag.

Es war keine Einigung, es war Besetzung. Wir sind ein besetztes Land mit Bürgern zweiter Klasse, die ansonsten gefälligst den Schnabel zu halten haben. Das ist die traurige Realität.

Unsere Presse wird vom Westen aus gesteuert, die Gehirnwäsche in Schulen und Universitäten sollen die Lügen zur Wahrheit machen.

Und wo ist das Eigentum der DDR, das Eigentum des Volkes hingekommen? Die DDR hatte im Jahre 1989 Werte geschaffen in Höhe von 1200 Milliarden DM, das macht pro Kopf der Bevölkerung ungefähr 100 000 DM. Wo ist dieser Besitz, den wir, unsere Eltern und Großeltern, was Millionen Menschen in den 40 Jahren geschaffen haben?

Dieser gesellschaftliche Reichtum im Wert von 1,2 Billionen DM, der aus dem Schutt und aus der Asche des 2.Weltkriegs in jahrzehntelanger Arbeit geschaffen wurde, ist innerhalb von wenigen Jahren verscherbelt, verschleudert und vernichtet. Wie Heuschrecken fielen sie über uns her. Alles wurde herausgeschleppt und der Rest, die Schale wurde weggeworfen und die Menschen vergammeln.

Was ist die DDR heute? Ist sie eine Kolonie der BRD geworden und ihre Bürger sind Zweitklassig. Sie liefert billiges Menschenmaterial für Ausbeutung aller Art.

Viele Leute sagen, das Volk in der DDR hätte es doch so gewollt? 
Wir kennen keinen einzigen, der 1989 auf die Straße gegangen ist und dort gefordert hat:
Ich möchte arbeitslos werden! Ich möchte ein zweitklassiges Gehalt!
Ich möchte Rentner zweiter Klasse werden. Ich möchte EU-Bürger werden.

Diese Besetzung ist ein Schwelbrand. Wir werden nicht aufhören darüber zu berichten.

Wir sind erstklassig. Wir brauchen keine Wessis. Ihre Konzepte sind scheisse. Wir können das besser und wir haben es bewiesen.

Und wenn ihr uns fragt, ob wir unsere DDR wiederhaben wollen?

„Nein, niemand will ein gestohlenes Auto als Schrotthaufen wiederhaben. Wir wollen ein neues Auto und alle angerichteten Schäden ersetzt! Und wir wollen vor allen Dingen unser Eigentum zurück.

Wir wollen die komplette Aufarbeitung der verbrecherischen Kolonialisierung seit 1990 und die Verurteilung der Täter.

Wir können und wollen unser Land selbst regieren. Eure scheiss EU samt Euro und Fiskalpakt könnt ihr behalten.“

Aber Autoren, die sich mit dem Thema Treuhandanstalt beschäftigen, haben ein Problem: Sie kommen nicht an die Akten heran. Genauso wenig wie der 1994 von Otto Schily geleitete Treuhand-Untersuchungsausschuss des Bundestages, dem die Kohl-Regierung reihenweise leere Ordner zusandte, in denen nur noch karge Hinweise vermerkten, dass das Material als Verschlusssache gelte und innerste Regierungsinteressen berühre.

Die Originalakten kamen für 30 Jahre unter Verschluss. Und wer im Jahr 2000, als in Berlin Rot/Grün regierte, glaubte, die neue Regierung würde den Einblick in die Akten ermöglichen, der sah sich getäuscht.  Damals verweigerte auch die Schröder-Regierung die Akteneinsicht mit Hinweis auf die exekutive Eigenverantwortung der Regierung. Warscheinlich würde ein Blick in die Akten (sofern sie nicht schon größtenteils „verschwunden“ sind, wie das mit brisanten Regierungsakten ja gern zu geschehen pflegt) mehr als nur Wut nach sich ziehen.

30 Jahre aber – das ist genau die Zeit, nach der fast alles verjährt ist. Dann ist die große Umverteilung von 1991 bis 1994 in den Grundbüchern manifest. Die meisten Täter sind dann im Ruhestand oder tot. Und es könnte durchaus sein, dass dann auch die Summen klar werden, die von der Treuhandanstalt tatsächlich umverteilt wurden.

Über monopoli

Nobody rules us but we ourselves.

Diskussionen

2 Gedanken zu “Diskriminierung von Ossis – gesellschaftlich etabliert

  1. Erweiternd zu dieser prägnanten Standortbeschreibung seien die folgenden Artikel aus 1999 und von 2002 erwähnt… – aber das waren damals ja „Verschwörungstheorien“! 😉

    mfg

    Verfasst von Zyniker | 20 April, 2013, 12:30 pm

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NATO verlangt 2% des Haushaltes
für das Militär auszugeben,

das wären 65 Mrd. Euro jährlich
derzeitiger Militär-Etat: 36,6 Mrd.$
Militär-Etat USA 2015: 1839,53$
Militär-Etat Ger 2017:... 488,09$
Militär-Etat Rus 2015:... 466,44$
(Angaben pro Einwohner des Landes.)

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